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TV - 3SAT/1101: Woche vom 20.10. bis 26.10.2018


3sat – 43. Programmwoche vom 20.10. bis 26.10.2018


Samstag, 20. Oktober 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 19.10.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.10.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 17.10.2018)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


10:00 Ausflug ins Gestern (10 Min.) (4:3, mono)
Kaffeehaus-G'schichten
Film von: Martin Prucha
(Erstsendung 5.1.1994)

Die Dokumentation "Ausflug ins Gestern" schildert das lebendige Treiben in Wiens legendären Cafés "Café Wild", "Café Kremser" und "Café Hawelka" und stellt ein modernes Tanzlokal vor. Im legendären Naschmarkt-Café, dem "Café Wild", trifft man sich bei Kaffee und Kuchen oder zu einem Espresso, seit den 1960er-Jahren eine ernsthafte Konkurrenz für den traditionellen Wiener Kaffee. Unter den Gästen sind Marktfrauen, Schach- und Billardspieler.


10:10 Der Herr Robert (25 Min.) (HDTV, UT)
Hommage an eine Kaffeehauslegende
Film von: Helmut Manninger
(Erstsendung 26.2.2012)

Im Wiener Kaffeehaus wird philosophiert, diskutiert, gelesen, verhandelt, getratscht und die Kaffeehauskultur gepflegt. Auch die Bedienungen sind Kaffeehauskultur – wie Herr Robert. Es gibt mitunter grantige Männer, die einen herben Charme versprühen. Der berühmteste Kellner Wiens, Herr Robert, bediente im Café Landtmann. Die Dokumentation blickt ihm kurz vor seiner Pension über die Schulter und begleitet ihn.


Kultur-Universum
10:35 Der Mehlspeis-Adel (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Maria Magdalena Koller
(Erstsendung 31.10.2004)

Nirgendwo sonst kommt die Genussfreudigkeit der Österreicher besser zum Ausdruck als in ihrer reichen Mehlspeisen-Kultur. – Eine Hommage an Österreichs Zuckerbäcker. In nobler Atmosphäre lässt es sich besonders stilvoll schlemmen. Ob im Café Esplanade an der Traun-Promenade, wo der Genuss einer Lehár-Schnitte mit einem Straußwalzer versüßt wird, oder im barocken Ambiente des Demel. Die wahren Verführer dieses Films sind die Torten, Kuchen, Rouladen, Schnitten und Krapferln: Üppig, cremig, glasiert, bezuckert und bestreut kommen sie daher. Einige genießen längst Weltruf, andere wiederum tragen berühmte Namen. Doch ob Sachertorte oder Princess Praline, ob Apfelstrudel oder Germguglhupf – letztlich ist allen das gleiche Schicksal beschieden: Sie zergehen auf der Zunge.


11:25 Ober, zahlen! (95 Min.) (s/w, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1957

Rollen und Darsteller:
Franz – Hans Moser
Gustav – Paul Hörbiger
Frieda – Mady Rahl
Marie – Lucie Englisch
Oswald – Fritz Muliar

Regie: E.W. Emo

Franz und Gustav, zwei Oberkellner im Café "Alt Wien", verteidigen diese letzte Bastion der Wiener Gemütlichkeit mit Humor und Charme gegen den griesgrämigen Besitzer, Herrn Panigl. Als Panigl den Betrieb eines Tages verkleinern will und eine Lokalhälfte verkauft, verstricken sich die beiden Freunde in Heimlichkeiten und Missverständnisse und stehen einander schließlich als erbitterte Kontrahenten gegenüber. Der Spielfilm "Ober, zahlen!" ist eine charmante Komödie mit Hans Moser und Paul Hörbiger.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.10.2018)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst & Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 13.10.2018)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Thüringen / Sachsen / Sachsen-Anhalt
Erstausstrahlung

Die Thüringen Fürstenhäuser waren nicht die größten, schufen sich aber bleibenden Ruhm durch die gezielte Förderung von Künstlern, Denkern und Dichtern. Mit der Förderung von Goethe und Schiller, Wieland, Herder und Liszt in Weimar bewies das Herzoghaus Sachsen-Weimar-Eisenach dafür ein besonders glückliches Händchen. Mit der Abdankung der deutschen Fürsten 1918 vor genau 100 Jahren ging dieses Kapitel zu Ende. Es blieb ein reichhaltiges kulturelles Erbe, das gepflegt, finanziert und in die Zukunft geführt werden muss. Das "Ländermagazin" aus Thüringen geht der Frage nach, wie die Thüringer heute mit diesem Schatz umgehen. Die Klassik Stiftung Weimar, eine der größten deutschen Kulturstiftungen, ist heute die Hüterin der Nachlässe der weltberühmten Dichter. Das Herzoghaus bringt sich in Weimar aktiv ein – mit einem ständigen Sitz im Stiftungsrat der Klassik Stiftung und mit Ideen zu einem modernen Umgang mit dem großen Erbe. Das "Ländermagazin" spricht darüber mit Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach. Der Meininger Herzog Georg II. und sein Ensemble waren gefeierte Stars im 19. Jahrhundert auf den großen Bühnen Europas. Der Regierungschef von Sachsen-Meiningen war auch Theaterleiter, Regisseur und Bühnenbildner – bekannt als der "Theaterherzog". Auch die Meininger haben für die kulturellen Schätze ihres Theaterherzogs eine öffentliche Stiftung gegründet. Die präsentiert beispielweise die aufgearbeiteten historischen Theaterkulissen in der herzoglichen Reithalle in einem eigenständigen Museum, und in den Depots schlummern weitere Schätze, die aber immer noch als eine Art Geheimtipp gelten. Das "Ländermagazin" geht in Meinigen auf Spurensuche im Theatermuseum, im Theater und auf Schloss Elisabethenburg, um diesen Geheimtipp ein wenig bekannter zu machen. In Gotha ist das fürstliche Erbe Chefsache. Keine andere Thüringer Stadt geht so offensiv mit ihrer herzoglichen Vergangenheit um. Unter dem Titel "Gotha adelt" wirbt der Oberbürgermeister seit Jahren erfolgreich für die historischen Schätze. Das Herzoghaus Sachsen-Coburg und Gotha hat Einzigartiges hinterlassen, unter anderem mit dem Barock-Theater auf Schloss Friedenstein und den fürstlichen Sammlungen. Adlige Gäste sind in Gotha immer herzlich willkommen. Im Sommer 2018 gab es erstmals seit 200 Jahren wieder eine Fürstenhochzeit auf Schloss Friedenstein. Prinzessin Stefanie von Sachsen-Coburg und Gotha hat sich auf dem Stammsitz ihrer Familie trauen lassen. Und das wiederum adelt die Stadt. Direkte Nachfahren hat das Fürstenhaus Schwarzburg nicht mehr, und sein kulturelles Erbe hat noch immer eine offene Wunde: Schloss Schwarzburg wurde unter Hitler ausgekernt und ist noch heute eine Bauruine. Doch der erste große Schritt zur Sanierung ist getan. Das sogenannte Torhaus der Schlossanlage konnte saniert werden und zeigt seit 2018 die prächtige Rüstkammer der Schwarzburger Fürsten. Zu verdanken ist das einem privaten Förderverein, der jahrelang unermüdlich für die Restaurierung geworben hat. Mit Mitteln von Land und Bund wird das Erbe der Schwarzburger Fürsten für die kulturinteressierte Öffentlichkeit bewahrt.


15:00 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Bunte Vielfalt im Gartenparadies
Folge 3 von 10
(Erstsendung 30.9.2018)

Einen wunderschönen Blumengarten, einen würzigen Nutzgarten und einen bunten Obstgarten: Das alles findet Biogärtner Karl Ploberger bei Maria Maier in Kärnten. Der Gartenkalender zeigt Vollherbst an, Karl Ploberger weiß genau, was zu dieser Zeit im Garten zu tun ist: Düngerabgaben sollten reduziert, Hecken gepflanzt und Tomatenfruchtstände entfernt werden. In der Gartenpraxis dreht sich alles um das Thema Wildbienen. Warum gerade dieses Insekt essenziell für einen wunderschönen Garten ist, und wie man sie mit einem passenden Unterschlupf ideal verwöhnen kann, erzählt Karl Ploberger. "Natur im Garten"-Deko-Expertin Elisabeth Sophie Palme rahmt im wahrsten Sinne des Wortes den Garten ein. Alte Bilderrahmen geben, mit Moos, Hauswurz und Geschenkbändern verziert und in einem Baum aufgehängt, eine wunderschöne Gartendekoration ab.


15:30 Einsam im Atlantik (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Färöer Inseln
Film von: Clas Oliver Richter
(Erstsendung 11.10.2014)

Die Natur ist atemberaubend, aber auch sehr rau auf den Färöer-Inseln im Atlantik. Es ist ein besonderer Menschenschlag, der Wind und Kälte trotzt. Die Inseln haben nur wenige Einwohner. Die Natur zeigt den Menschen sehr schnell und oft unbarmherzig ihre Grenzen auf. Umso interessanter ist es deshalb, das Leben der Menschen in dieser Umgebung kennenzulernen. Der Film stellt einige der Einwohner und ihr besonderes Leben vor. Da es kaum Verbrechen auf den Inseln gibt, kann sich Polizist Lars seiner Leidenschaft widmen: Fußballspiele pfeifen. Der Sport ist auf den Inseln sehr beliebt. Lars ist begeisterter Schiedsrichter. Mit ihm besucht der Autor ein Meisterschaftsspiel und trifft dort Adeshina Lawal aus Afrika. Durch einen Spielertransfer ist er in dieser kühlen Inselwelt gelandet und gehört nun zu den Leistungsträgern seiner Mannschaft. Julia Kavalid dagegen schreckt die raue Brise nicht. Sie hat lange im Ausland gelebt, bis sie vor einem Jahr das Heimweh packte. Nun versucht die Filmemacherin auf den Färöern Filme zu produzieren. Die Insel Stóra Dímun ist nur mit dem Helikopter zu erreichen oder mit der Fähre. Zwei Familien leben dort, neun Menschen! In dieser Einsamkeit stellen sich praktische Fragen wie zum Beispiel: Wie werden die Kinder unterrichtet, und wie verbringen die Eltern den Tag? In der Hauptstadt Torshavn besucht der Autor das einzige Restaurant auf den Färöern, das sich einen Michelin-Stern erkocht hat: Das KOKS! Eine der Spezialitäten: Gammelfleisch. Schaffleisch, das durch den Verwesungsprozess haltbar gemacht wurde und einen ganz zarten Geschmack hat. Dafür reisen leidenschaftliche Gourmets von weit her an. Ganz im Norden liegt das Dorf Eidi. Dort lebt Fischer Soni mit seiner Frau. Obwohl Soni schon über 70 Jahre alt ist, fährt er regelmäßig raus mit seinem Kutter. "Für mich bringt ein Tag auf dem Meer mehr Glücksmomente als eine Woche zu Hause vor dem Fernseher."


16:00 Reisen in ferne Welten (45 Min.) (HDTV)
Die Shetland-Inseln – Schottlands nördlichster Außenposten
Film von: Peter M. Kruchten
(Erstsendung 1.1.2017)

Shetland ist ein ganz besonderes Stück Schottland. Die rund hundert Inselchen liegen auf dem 60. Breitengrad; weit draußen im Nordatlantik – wie Sibirien oder die Südspitze von Grönland. Was sind das für Menschen, die in dieser rauen Umgebung leben und ihr Shetland auf Dauer nicht missen möchten? Was kann am Leben auf diesen abgelegenen Inseln so faszinieren? Der Film besucht vier der bewohnten Inseln und geht diesen Fragen nach. Von der Hauptstadt Lerwick ins schottische Aberdeen ist es genauso weit wie ins norwegische Bergen oder auf die Färöer Inseln – etwa 350 Kilometer. Für die Wikinger lagen die Shetland-Inseln genau auf ihrer Route Richtung Süden. Die Nordmänner siedelten sechseinhalb Jahrhunderte lang auf den Inseln. Nicht nur archäologische Funde bezeugen das; die Sprache der Shetländer ist ein schottisches Englisch mit 10 000 skandinavischen Lehnwörtern. Und jedes Jahr im Februar wird das "Up-Helly-A", ein traditionelles Wikingerfest gefeiert. Ihre ungeschützte Lage im Nordatlantik beschert den Shetland-Inseln auch ein sehr unbeständiges, oft extremes Wetter. Sonnenschein und milde Temperaturen können binnen Stunden von gewaltigen Stürmen oder dichtem Nebel abgelöst werden; Fähr- und Flugverkehr kommen zum Erliegen, die Menschen sind über Tage hinweg isoliert. Dass es außerdem an 250 Tagen im Jahr regnet, regt niemanden weiter auf. Dem Wetter zum Trotz sind die Inseln seit mindestens sieben Jahrtausenden ununterbrochen besiedelt. Shetland liegt weit ab von den Zentren der modernen Welt. "Exzentrisch" wirken auch manche Menschen hier. Aber ganz sicher nicht verrückt. Energisch, selbstbewusst und fantasievoll sind Adjektive, die die Mehrheit der 23 000 Shetländer treffend beschreiben. Und wie sehen diese Menschen ihre Inseln? In den Worten eines Kapitäns: "Absolut magisch! Windig, nass, kalt …"


16:45 Eine Flusskreuzfahrt durch Bayern (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Frank Dussmann, Michael Lukoschek, Anette Orth
(Erstsendung 13.3.2017)

Eine Flusskreuzfahrt durch Bayern, auf der Donau, dem Main-Donau-Kanal und dem Main mit 100 Passagieren und 30 Besatzungsmitgliedern mit der "Elegant Lady", die Köln als Endzielpunkt hat. Reiseleiterin Tatjana Pierau liebt ihren Beruf. Zur Besatzung gehören viele Bulgaren, darunter auch Alenija. Die Faszination Flusskreuzfahrt ergreift sie täglich wieder. Chef-Caterer Donato Marchi, ein Italiener, ist der Mann fürs leibliche Wohl. Die Studenten- und Dreiflüsse-Stadt Passau ist erster Höhepunkt der Flusskreuzfahrt, danach geht es viele Kilometer an naturbelassenen Donauauen vorbei. Nächste Station ist Regensburg, wo bei einer Stadtführung die Steinerne Brücke und reichlich Weltkulturerbe auf dem Programm stehen. Weitere Stationen der Reise sind der Donaudurchbruch bei Weltenburg im Landkreis Kelheim und Kloster Weltenburg mit der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Von dort geht es weiter nach Nürnberg, Erlangen, Forchheim und in kleine Orte wie Altendorf mit 2000 Einwohnern und seinem traditionellen Kürbisfest. In Bamberg lassen sich die Passagiere das Rauchbier munden. Zurück an Bord der "Elegant Lady" findet ein "Oktoberfest" mit Spanferkel statt, das Schiff gleitet fast unbemerkt von "Bierfranken" nach "Weinfranken". Auf dem Main mit all seinen Biegungen geht es nach Kitzingen, Marktbreit und Ochsenfurt. In Würzburg zeigt die Stadtführerin das Grab des Minnesängers Walther von der Vogelweide. Die "Elegant Lady" schippert weiter Richtung Wertheim und Miltenberg, der Perle des Mains.


17:30 Max, der Taschendieb (90 Min.) (HDTV, s/w, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1961

Rollen und Darsteller:
Max Schilling – Heinz Rühmann
Inspektor Friedrich – Arno Assmann
Fred – Hans Clarin
Pauline – Elfie Pertramer
Arthur – Hans Hessling
Desiree – Ruth Stephan
Egon Schilling – Frithjof Vierock
Charly Gibbons – Benno Sterzenbach
Lizzy – Lotte Ledl
Brigitte – Helga Anders
Joe – Harald Maresch

Regie: Imo Moszkowicz

Der Taschendieb Max Schilling zieht mit seiner Fingerfertigkeit anderen Menschen das Geld aus der Tasche. Als sein missratener Schwager umgebracht wird, wird er wider Willen zum Detektiv. Während die Polizei noch vergeblich nach dem Mörder sucht, heftet sich Max an dessen Fersen und schafft es, den skrupellosen Verbrecher der Polizei in die Hände zu spielen. Die fällige Belohnung ist zwar verlockend, aber Max möchte sie lieber doch nicht annehmen. Inspektor Friedrich versteht das durchaus und sorgt zu guter Letzt schließlich dafür, dass Max fremdes Gut in Zukunft nicht mehr stiehlt, sondern behütet.

Regisseur Imo Moszkowicz verlor seine Mutter und sechs Geschwister im Konzentrationslager Auschwitz. Er selbst überlebte und kehrte 1945 nach Deutschland zurück, um am kulturellen Neubeginn mitzuarbeiten. Moszkowicz war Regieassistent bei Gustaf Gründgens, inszenierte später an vielen deutschen Theatern und wurde beim breiten Publikum seit Ende der 1950er-Jahre vor allem durch zahlreiche Fernsehinszenierungen bekannt.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Tauben in den Städten (40 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

Anna Katharina Hahn, die große Erzählerin des deutschen Bürgertums, fragt in verschiedenen Städten, wie Menschen mit Tauben leben – zwischen Hass und Liebe, Hunger und Schönheit, Himmel und Kunst. Seit der Kindheit sind für die Stuttgarter Schriftstellerin Bücher und Tauben eng verbunden: Eine Taube hat sich im Lieblings-Erich-Kästner-Buch der kleinen neunjährigen Anna verewigt. In ihrem neuen Roman sollen Tauben eine Hauptrolle spielen, und die Erzählerin erforscht das große Panorama der Gefühle, mit denen die Menschen ihnen begegnen: als Ratten der Lüfte verpönt, als Turteltäubchen poetisiert, als Vögel des Friedens und der Liebe und Treue verehrt. Hahns Filmprojekt begleitet ihre Suche und dokumentiert intensive Begegnungen mit Menschen, die sich um Tauben kümmern, aber auch überraschende Entdeckungen, zum Beispiel von Kunstwerken, die Tauben in ganz unterschiedlichen, faszinierenden Rollen zeigen. In ihrer Heimatstadt Stuttgart trifft sie Brieftaubenzüchter und in ihrem Stadtschreiberdomizil Mainz die jungen, engagierten Mitarbeiterinnen der ehrenamtlichen Stadttaubenhilfe. Sie besucht Tierheime und Taubenschläge und beobachtet die Vögel auf den Plätzen der Städte. Sie fragt nach der Rolle der Tauben in den Weltreligionen und findet sie in den Fenstern von Marc Chagall in der Mainzer Kirche St. Stephan oder im Schmuck der Markuskirche in Stuttgart und spricht mit Pastorin Daniela Dunkel über ihre besondere Bedeutung in der Heilsgeschichte. Am Ende führt ihre Suche in ein Atelier in Berlin. Es wird eine spannende Begegnung mit dem Künstler und Bilderbuchillustrator ATAK, dessen Buch von den ausgestorbenen Wandertauben in Amerika erzählt. Die beiden diskutieren aus den unterschiedlichen kreativen Perspektiven diese Vögel, die wie wenige sonst die Menschen entzweien. Tauben in den Städten, das sind mehr als nur lästige tierische Zeitgenossen, sie sind seit Tausenden von Jahren Wegbegleiter der Menschen, und ihr Schicksal ist ein direkter Spiegel der menschlichen Zivilisation. Anna Katharina Hahn studierte Germanistik, Anglistik und europäische Ethnologie in Hamburg. Seit den 1990er-Jahren veröffentlichte sie zunächst kürzere literarische Arbeiten in Zeitschriften und Anthologien. Es folgten zwei Bände mit Erzählungen ("Sommerloch", 2000, "Kavaliersdelikt", 2004), ehe ihr mit dem Roman "Kürzere Tage", der im grün-linken Stuttgarter Bürgertum spielt, im Jahr 2009 der Durchbruch bei der Kritik und bei den Lesern gelang. Auch ihr nächster Roman "Am schwarzen Berg" (2012), der das gehobene Bürgertum in Zeiten des Protestes gegen Stuttgart 21 zeigt, war ein großer Erfolg bei Publikum und Kritik. Für ihren jüngsten Roman "Das Kleid meiner Mutter" (2016), der die junge Generation Spaniens in prekären Verhältnissen schildert, erhielt sie viel Resonanz. Anna Katharina Hahn, die auch für das Theater gearbeitet hat, ist vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Clemens-Brentano-Preis (2005), dem Roswitha-Preis (2010), dem Heimito-von-Doderer-Preis (2010) und dem Wolfgang-Koeppen-Literaturpreis (2012).


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Tosca (125 Min.) (HDTV, UT)
Musiktheater
Festspielhaus Baden-Baden, April 2017

Rollen und Darsteller:
Floria Tosca – Kristine Opolais
Mario Cavaradossi – Marcelo Alvarez
Baron Scarpia – Evgeny Nikitin
Il Sagrestano – Peter Rose
Cesare Angelotti – Alexander Tsymbalyuk
Spoletto – Peter Tantsits
Sciarron – Douglas Williams
Un carceriere – Walter Fink

Regie: Andreas Morell Inszenierung: Philipp Himmelmann

Musikalische Leitung: Sir Simon Rattle
Chor: Philharmonia Chor Wien
Cantus Juvenum Karlsruhe

Oper von Giacomo Puccini

Rom, im Jahr 1800: Der skrupellose Polizeichef Scarpia missbraucht unter dem Mantel des galanten Höflings seine Amtsmacht, um an das Ziel seiner Wünsche zu gelangen, nämlich die Sängerin Floria Tosca zu seiner Geliebten zu machen. Die fromme, eifersüchtige Primadonna Tosca jedoch hat ein Liebesverhältnis mit dem Maler und Freigeist Mario Cavaradossi. Im Mittelpunkt der Osterfestspiele 2017 der Berliner Philharmoniker im Festspielhaus Baden-Baden stand Giacomo Puccinis Oper "Tosca" in der Neuinszenierung von Philipp Himmelmann. In dieser Parabel über die Freiheit des menschlichen Handelns sind die Solistinnen und Solisten handverlesen: Kristine Opolais als Floria Tosca, Marcelo Álvarez als Mario Cavaradossi und Evgeny Nikitin als Baron Scarpia verkörpern die wichtigsten Partien. Schon 1889 hatte Giacomo Puccini (1858-1924) die Idee, Victorien Sardous Schauspiel "La Tosca" zu vertonen. Doch erst nach der Fertigstellung seines Meisterwerkes "La Bohème" nahm er das Projekt in Angriff. Das Schauspiel von 1887 war mittlerweile ein großer Erfolg. Außerdem kam seit der Uraufführung von Mascagnis "Cavalleria rusticana" 1890 der musikalische Verismo in Mode, mit dem "Tosca" einige Berührungspunkte aufweist. 1896 gab Puccini das Libretto in Auftrag, zwei Jahre später begann er schließlich mit der Komposition, die gut eineinhalb Jahre in Anspruch nahm. Im Januar 1900 wurde "Tosca" im römischen Teatro Costanzi uraufgeführt und trat ihren Siegeszug durch die Operngeschichte an.


22:20 Kaminer Inside (45 Min.) (HDTV)
Semperoper
Film von: Wladimir Kaminer
Erstausstrahlung

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer blickt für 3sat hinter die Kulissen der Dresdner Semperoper. Er begleitet die Arbeit an einer Inszenierung von den ersten Ideen bis zur Premiere. Wie beginnt die Arbeit an einer Inszenierung, und welche großen und kleinen Katastrophen passieren auf dem Weg zur Premiere? Er begleitet die Regisseurin Elisabeth Stöppler, die vor der schwierigen Aufgabe steht, zwei Opern an einem Abend auf die Bühne zu bringen. "Ödipus Rex" von Igor Strawinsky und den Einakter "Il Prigioniero" von Luigi Dallapiccola, ein zeitgenössisches Werk, das für Wladimir Kaminer so brachial klingt, als "sei ein Panzer über die Noten gefahren". Wladimir Kaminer ist dabei, als am Wohnzimmertisch die Ideen für das Bühnengeschehen entstehen. Er fiebert mit, weil einer der Hauptdarsteller ausfällt und als während der wichtigen ersten Bühnenprobe plötzlich die gesamte Oper evakuiert werden muss. Auf dem Weg zur Premiere taucht Kaminer tief ein in den Opernkosmos. Er hilft in der Schneiderei bei der Anprobe und fährt mit dem Logistik-Team Bühnenbilder quer durch die Stadt in die Außenlager. An der Semperoper entsteht ständig so viel Neues – dem Schriftsteller kommt es vor, als könnte man bald ganz Dresden mit den Bühnenbildern ausfüllen. Der südafrikanische Nachwuchstenor Khanyiso Gwenxane arbeitet hart für seinen Auftritt in Stöpplers Inszenierung, aber für ihn geht es in dieser Spielzeit um noch viel mehr: Er kämpft um seine berufliche Zukunft und muss nebenbei verschiedene Vorsingen vorbereiten. Ob er ein Anschluss-Engagement an einer anderen Oper bekommt oder ob er doch zurück muss nach Südafrika, das ist am Anfang der Dreharbeiten völlig unklar. Und Wladimir Kaminer hat seine Zweifel, dass der junge Sänger es tatsächlich schaffen kann, das schwere Kostüm, das er für die neue Produktion der Semperoper verpasst bekommt, zum Leben zu erwecken. Am Anfang der Proben sieht das nach einer unerfüllbaren Mission aus. Dass am Premierenabend trotz aller Schwierigkeiten tatsächlich "der Lappen hochgeht", wie die Opernleute sagen, ist für den Schriftsteller aus Berlin am Ende ein genauso großes Wunder wie für die, die tagtäglich daran arbeiten.


23:05 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 17.10.2018)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


00:20 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 15.10.2018)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


01:20 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (HDTV)

Moderation: Sven Voss

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


Universum
02:45 Das geheimnisvolle Leben der Pilze (45 Min.) (HDTV, UT)
Hugo Portisch führt durch Wald und Film
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 2.10.2004)

Die Sammelleidenschaft, kombiniert mit einem Faible für den Wohlgeschmack zahlreicher Pilzarten, führt jeden Tag Tausende ins heimische Unterholz. Aber welche Pilze sind genießbar? Und wie bereitet man sie am besten zu? Naturfilmer Kurt Mündl und Pilzexperte Hugo Portisch führen in "Das geheimnisvolle Leben der Pilze" ein. Im Mittelpunkt stehen Pilze, die in der Medizin und der Lebensmittelherstellung wichtig sind. Auch die Verwechslungsgefahr mit giftigen Doppelgängern sollte nicht unterschätzt werden. Wer weiß schon, dass etwa Tintlinge nur in Kombination mit Alkohol genossen giftig und ohne Bier oder Wein überaus bekömmlich sind? Auch das Geheimnis des Trüffelsuchens und -findens mit Trüffelschwein und Trüffelhund wird gelüftet.


03:30 Landlust – Landfrust (45 Min.) (HDTV)
Bauerntöchter über das wahre Leben auf dem Hof
Film von: Gabriele Schiller
(Erstsendung 18.11.2015)

Nach dem Fall der Milchquote und den Verhandlungen um die Ausdehnung der Handelsgrenzen lohnt es sich für viele Bauern kaum noch, sich abzurackern. Gibt es bald keine Kleinbauern mehr? Die sehr persönlichen Lebensgeschichten von fünf Bauerntöchtern aus Österreich veranschaulichen eindrucksvoll den Wandel in der Landwirtschaft und zeigen ungeschönt die Vielfalt bäuerlicher Überlebenskonzepte. Die meisten von ihnen betreiben die Pflege und Bewirtschaftung von Grund und Boden ohnehin schon seit Jahren als Hobby. Das leisten sie sich mit ihrem Verdienst außerhalb der Landwirtschaft. Der voranschreitende Strukturwandel von kleinbäuerlichen Familienbetrieben hin zu großindustrieller Landwirtschaft ist scheinbar nicht aufzuhalten. Aktuell gibt es in Österreich rund 160 000 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Zur Zeit des EU-Beitritts waren es ungefähr 240 000, während in den 1950er-Jahren – unmittelbar nach dem Krieg – über 400 000 Betriebe Grund und Boden bewirtschafteten. In Deutschland ist der Trend hin zu Wachsen oder Weichen noch deutlicher zu beobachten. In den verbleibenden bäuerlichen Familienbetrieben sind es immer öfter die Frauen am Hof, die das Überleben möglich machen. Ihr Arbeitseinsatz ist nicht nur ganz entscheidend bei der Bewirtschaftung, sie engagieren sich auch, wenn es um die Weiterentwicklung des Betriebes geht. Dazu gehören meist die Erzeugung und Vermarktung der eigenen Produkte oder ein Gästebetrieb "Urlaub am Bauernhof". Die Bäuerinnen mussten schon immer Arbeit, wirtschaftliches Denken und Familie für einen denkbar schlechten Lohn unter einen Hut bringen. Trotz allem führen sie nach eigenen Angaben ein erfülltes, wenn auch arbeitsreiches Leben für die Landwirtschaft – ihre Leidenschaft. Dieser Film widmet sich in fünf Porträts den Frauen vom und auf dem Land. Sie wollen es nicht verstehen, dass wir eine noch halbwegs intakte Natur dem Weltmarkt und damit der Expansion, dem unbegrenzten Konsum, vermeintlichem Wohlstand und mehr Wachstum opfern. Für ein bescheidenes, aber sinnerfülltes Leben versuchen sie zu retten, was zu retten ist. Mit viel Engagement und innovativen Ideen schaffen sie es, mit ihren Familien in eine nicht noch größere Abhängigkeit zu geraten. Fernab von parteipolitischen Lobbys und landwirtschaftlichen Interessensvertretungen, die ohnehin lange keinen Platz für sie hatten, sind sie ihren Weg gegangen. Sie sind ausgezogen und wieder zurückgekommen, sie haben Familie gegründet und Verbündete gefunden, persönliche Krisen überstanden, beobachtet und währenddessen ihre Sicht der Dinge entwickelt. Genau deswegen sind die Bäuerinnen und ihre Töchter davon überzeugt, dass Landwirtschaft mehr ist als nur Profitmaximierung. Ihrer Meinung nach ist es Zeit, Barrieren zu überwinden und die Ärmel für unseren Grund und Boden aufzukrempeln – auf dem Land und in der Stadt.


Universum
04:15 Rose – Königin der Blumen (40 Min.) (HDTV)
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 10.6.2010)

Seit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft – und für die Liebe. Mehr als 30 000 Sorten sind registriert. Eines ist allen Zuchtformen der Rosen gemeinsam: Ihre Vorfahren sind Wildrosen – stachelige Büsche, die einmal im Jahr mit einer üppigen Blüte bezaubern. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria Dei. Die robuste Edelrose, mit zartgelb- bis dotterfarbenen und an den Blattspitzen rosa-violetten Blüten, wurde Anfang der 1930er-Jahre von Francis Meilland in Frankreich gezüchtet. Die Dokumentation verfolgt die Entwicklungsgeschichte der Rose, stellt ihre biologischen Besonderheiten vor und erklärt, warum gerade die Rose zu einer solchen Sortenvielfalt fähig ist.


04:55 Sommerfrische neu entdeckt (30 Min.) (HDTV)
Der Salzburger Almsommer
Film von: Hans Kutil
(Erstsendung 2.9.2006)

Der Zug zurück zur Natur ist unverkennbar, immer mehr Menschen entdecken die gute alte Sommerfrische neu. Almen sind in unserer technisierten, lauten Welt der Ballungsräume Oasen der Ruhe. Die Salzburger Touristiker haben diese Chance erkannt und mit dem "Almsommer" die zweite Erfolgsmarke nach dem "Bauernherbst" kreiert. Die etwa 2000 bewirtschafteten Almen sind in Salzburg nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern auch beliebte Ausflugsziele.


Universum
05:25 – 06:15 Almsommer (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Maria Magdalena Koller
(Erstsendung 18.5.2006)

Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.

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Sonntag, 21. Oktober 2018


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Ware Bildung
(Erstsendung 19.10.2018)

Moderation: Eva Schmidt

Bildung sollte für jeden in Deutschland zugänglich und vor allem erschwinglich sein – also am besten nichts kosten. Doch in der Realität sieht das oft anders aus. Leistungsdruck durch Hochschulen und Unternehmen, akuter Lehrermangel und die Experimente mit G9 oder G8 der föderalen Bildungsministerien verschärfen diese Situation. Das Geschäft mit der Nachhilfe zum Beispiel boomt. Außerschulische Unterstützung wird für Schüler in Deutschland immer wichtiger, und immer mehr Eltern sind bereit, Geld dafür auszugeben. Auch die Privatschulen erleben einen Aufschwung. Ihr Anteil an den allgemeinbildenden Schulen hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Für viele Eltern sind sie durchaus eine Alternative, wenn es um das Wohl und die Schulbildung ihrer Kinder geht. In Amerika sind private Schulen schon lange gang und gäbe. US-Bildungsministerin Betsy DeVos tritt für eine Privatisierung und für eine Abkehr vom öffentlichen Schulsystem ein und will stattdessen Charter-Schulen und Voucher-Programme etablieren.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Prof. Dr. Hans-Jürgen Bieling: Kapitalismusanalyse – Zur Aktualität der Marx'schen Kritik der
Politischen Ökonomie
(Erstsendung 14.10.2018)

"Das Kapital" von Karl Marx gilt als wichtiger Klassiker der Politischen Ökonomie. Für das Verständnis des heutigen Kapitalismus ist das Werk noch immer sehr hilfreich. Auch der heutige Kapitalismus ist durch eine widersprüchliche Entwicklungsdynamik gekennzeichnet. Hans-Jürgen Bieling schlägt in diesem Vortrag den Bogen zu den jüngeren Prozessen der Globalisierung, zu Finanzialisierung und Privatisierung. Einerseits gibt es wiederkehrende Krisen und Konstellationen der ökonomischen Stagnation, andererseits aber auch vielfältige neue Prozesse der Durchkapitalisierung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Diese Prozesse lassen sich als spezifische Formen der Durchkapitalisierung begreifen, die ihrerseits gesellschaftliche Widersprüche und Konflikte im politischen System, in der Erwerbsarbeit und in der Reproduktionssphäre erzeugen. Professor Dr. Hans-Jürgen Bieling ist Direktor des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Tübingen. Er ist Herausgeber der Schriftenreihe "Globale Politische Ökonomie" und der Zeitschrift "Politikum".


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Sternstunde Philosophie (70 Min.)
Gesprächsreihe

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?


10:15 Literaturclub (75 Min.)
(Erstsendung 9.10.2018)

"Literaturclub" diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt. In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.


11:30 100 Jahre UFA (60 Min.) (HDTV)
Im Maschinenraum des deutschen Films
Film von: Sigrid Faltin
(Erstsendung 28.8.2017)

Die UFA wurde am 18. Dezember 2017 100. Sie ist jünger als Persil und älter als VW. Die UFA, "un film allemand", wie die Franzosen sagen: ein deutscher Konzern, der Filmgeschichte schrieb. Was macht die UFA aus, diesen riesigen Tanker, der in so schwere Fahrwasser geraten ist in den letzten 100 Jahren? Die Dokumentation erzählt die Geschichte des größten und ältesten deutschen Filmkonzerns als Unternehmensgeschichte von staatstragender Bedeutung. General Ludendorff nutzt die UFA und das neue Medium Film von Anfang an als Propagandainstrument für den deutschen Kaiser. In der Weimarer Republik ist die UFA dazu da, mit innovativen Werken den deutschen Mythos zu festigen; nationale Filme schaufeln am Grab der Demokratie. Der Tonfilm macht die UFA erst richtig groß, bevor Goebbels die totale Unterwerfung propagiert. Heute glänzt die UFA auf dem Studiogelände in Babelsberg vor allem aber mit ihren historischen Hochglanz-Mehrteilern. Der Konzern, der sich immer wieder übernimmt, für den die Deutsche Bank, Bosch und die AEG Geld lockermachten, wurde mehrfach gerettet vom deutschen Staat. Wohin steuerten die Kapitäne das Schiff, welche Intrigen und Machtkämpfe spielten sich im Maschinenraum des deutschen Films ab? Der Film betrachtet ein Jahrhundert deutsche Filmgeschichte mit Ausschnitten aus berühmten, aber auch aus vergessenen Filmen. Er zeigt aufschlussreiches Archivmaterial und Gespräche mit früheren UFA-Stars wie Gunnar Möller, bis zu seinem Tod im Mai 2017 der älteste UFA-Schauspieler, mit Mario Adorf und jungen Nachwuchstalenten wie Tom Schilling, aber auch mit Filmhistorikern und -kritikern.


12:30 Druckfrisch (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 7.10.2018)

Orientierung im Bücherdschungel verspricht Denis Scheck. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei weder an Lob noch an Kritik. Seine bissigen und humorvollen Kommentare zu den Büchern der "Spiegel"-Bestenliste aus der Kölner Bücherhalle sind beliebt und gefürchtet. Im persönlichen Gespräch entlockt er Autoren aktueller Bestseller interessante Hintergründe zu ihren Werken.


13:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Österreich-Bild
13:05 Das Almtal – Mächtige Berge, klares Wasser und faszinierende Wildtiere (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Erich Pröll
(Erstsendung 7.10.2018)

Das Almtal im Traunviertel zählt zu den imposantesten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft zu Beginn "Märchen-Erzähler" Helmut Wittmann und entführt in die Mystik rund um den Almsee. Kühl, sauber und glasklar steigt Wasser aus unzähligen Quellen des Seebodens auf und nährt damit den Almsee. Forellen und Saiblinge entwickeln sich hier prächtig – zur Freude der Fischer. Mit der Unterwasserkamera gelingt ein Blick in den Fischkalter. Er ist unter der Fischerhütte am See in ein paar Metern Tiefe verankert. Bei Grünau liegen die Fischteiche mit den Jungfischen des Forellenhofes. In der Küche werden die ausgewachsenen Forellen zu kulinarischen Leckerbissen veredelt. Der Almfluss durchschneidet zu Beginn mächtige Waldlandschaften, die das obere Almtal prägen. Die Waldarbeit ist hier wegen der steilen Berghänge beschwerlich. Fritz Wolf bezeichnet sich selbst als "Waldpädagoge" und erläutert, wie er nachhaltige Bewirtschaftung oder natürlichen Aufwuchs versteht – seiner Meinung nach eine wesentliche Voraussetzung für beste Grundwasser-Qualität. Zu den Urgesteinen des Almtals zählt ohne Zweifel Tourismus-Pionier Hermann Hüthmayr. Der einstige Waldbauernbub wurde schon mit 24 Jahren zum jüngsten Tourismuschef Österreichs gekürt. 40 Jahre lang prägte er als Hüttenwirt das Hochberghaus auf dem Kasberg, bis er es 2014 seinem Nachfolger übergeben hat. Heute setzt er auf Tourismus-Trends aus dem Fernen Osten wie das Waldbaden. Damit will er die Sehnsucht gestresster Urlauber nach intensivem Naturerleben stillen, was sich positiv auf Körper und Geist der Gäste auswirken soll. Die Energie des Almflusses wird besonders intensiv genutzt. Neben zahlreichen Sägewerken treibt das Wasser auf einer Fließstrecke von 45 Kilometern bis zur Einmündung in die Traun 48 Kleinkraftwerke an. Es ist damit die vergleichsweise dichteste Kraftwerks-Strecke unter Österreichs Flüssen. Hunderte Haushalte werden so mit Strom versorgt. Helmut Neubacher hat sich seine kleine Säge mit einem eigenen Kraftwerk selbst gebaut. Acht Meter ist sein hölzernes Wasserrad groß – und damit das größte Österreichs. Neben der Pyhrn-Eisenwurzen spielte zur Zeit der Donaumonarchie auch an der Alm die Sensenerzeugung eine entscheidende Rolle: Noch können die schweren Hämmer im Sensenmuseum Geyerhammer bewundert werden. Auch für Naturbeobachter gilt der Fluss mit seiner Landschaft als Refugium für Wasservögel wie Stockenten, Haubentaucher, Schwäne und Graugänse, die durch den Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz Bekanntheit erlangten. Seine Forschungsstelle wird heute von Dr. Kurt Kotrschal geleitet. Gemeinsam mit anderen Verhaltensforschern beobachtet er Raben, Dohlen, Waldrappe – und auch heute noch Graugänse. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Lorenz-Forschungsinstitut liegt der völlig neu gestaltete "Cumberland Wildtierpark". Auf 60 Hektar können Besucher heimische Wildtiere wie Luchse, Bisons, Wölfe, Bären, Elche oder Waldrappe hautnah erleben.


13:30 Wanderlust! (45 Min.) (UT)
In Andalusien, Spanien
Film von: Dimitrios Kisouds, Rolf Lambert
(Erstsendung 6.3.2016)

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Sträucher blühen, die Wälder und Weiden sind grün und die Temperaturen angenehm. Ein Fernwanderweg verbindet die "Weißen Dörfer", denen einst die Mauren, die muslimischen Eroberer aus dem nahen Afrika, ihr Gesicht gaben. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden ab, den Gewerkschafter und Umweltschützer Quico Rebolledo. 200 Kilometer weit wandern die beiden durch Korkeichenwälder und Karstgebirge bis nach Ronda, dem größten der Weißen Dörfer von "al-Andalus", wie die Mauren ihr Herrschaftsgebiet nannten. Die erste Hälfte der Wanderung verläuft durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Mittelmeer. Nach wie vor ist Kork eine wichtige Einkommensquelle. Bradley und Quico treffen einen jungen Korkfabrikanten bei der Arbeit. In einem Kastell lädt sie ein englischer Aussteiger und Gastwirt zu Tortilla mit Flamenco-Begleitung ein. Und wo die Alcornocales bergiger werden, begegnen die beiden Wanderer einer Kräuterfrau, die altes Wissen über die essbaren Pflanzen der Gegend bewahrt und in ihrer Finca wilden Lavendel zu Heilzwecken destilliert. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die hier die letzte Eiszeit überstanden haben. Im Weißen Dorf Grazalema kommen die Wanderer an einer Fabrik vorbei, in der Decken wie vor 200 Jahren aus der Wolle des Merino-Schafs gewoben und gewalkt werden. Höhepunkt der Wanderung ist Ronda, eine spektakulär auf Felsen thronende Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da, die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, fangen an. Über eine Tonne wiegen die Throne der Christus- und Marienfiguren, die von Büßern durch die Stadt getragen werden, begleitet von Klagemusik. Hinter Ronda geht der Fernwanderweg, der GR7 wie er offiziell heißt, noch über 500 Kilometer weit. Bradley nimmt in der spektakulären Schlucht von El Chorro den Zug zum Flughafen, im Gepäck all die schönen Eindrücke von der Wanderung durch al-Andalus.


14:15 Wanderlust! (45 Min.) (HDTV, UT)
An der Amalfiküste
Film von: Bernd Girrbach, Rolf Lambert
(Erstsendung 21.2.2016)

Südlich von Neapel, an der Amalfiküste, verbinden uralte Pfade traumhaft schöne Küstenorte. Steile Treppenwege führen vorbei an Terrassen, auf denen die Amalfi-Zitrone kultiviert wird. Eine Woche ist Bradley Mayhew unterwegs entlang der Monti Lattari, der Milchberge. Für anstrengende Auf- und Abstiege wird er mit grandiosen Aussichten belohnt. Erste Station ist Positano, ein Fischerort, der in den 1950er-Jahren vom Jetset entdeckt wurde. Hier ist Bradley mit Anna Naclerio verabredet, seiner Wanderpartnerin. Über 1700 Stufen geht es hinauf ins Dorf Nocelle, wo der "Sentiero degli Dei" beginnt, der Weg der Götter. Spektakulär windet er sich die Steilküste entlang, bis heute genutzt von Hirten und Bauern. Bradley und Anna helfen bei der Weinlese und lernen Leonardo kennen, der mit seinem Vater traditionelle Schlaggitarren baut. Ihren Namen hat die Küste von einem Ort, den einst der Orienthandel reich machte. Im frühen Mittelalter war die Stadt Amalfi eine Seemacht. Amalfitanische Schiffe brachten auch die Technik der Papierherstellung von der Arabischen Halbinsel nach Europa. Die ersten europäischen Papiermühlen standen in Amalfi, und Familie Amatruda produziert noch heute wie früher. Juniorchef Giuseppe bringt Bradley bei, Papier von Hand zu schöpfen. Immer wieder führt der Weg durch Gemüsegärten und Zitronenhaine, in denen die amalfitanischen Sfusato-Zitronen wachsen. Sie sind hoch aromatisch – und teuer. Von einem Händler erfährt Bradley das Rezept für Limoncello, den Zitronenlikör der Küste. In Ravello erkundet er Adelspaläste und streift durch den Garten der Villa Rufolo, Vorbild für den Zaubergarten in Richard Wagners Oper "Parsifal". Hoch oben in den Bergen verläuft die Etappe zum Fischerdorf Cetara, wo Sardellen mit Salz zu Fischsauce fermentiert werden. Nach dem römischen Rezept wird am ganzen Mittelmeer nur noch hier produziert. Der letzte Wandertag führt Bradley vor die Tore Palermos, nach Vietri sul Mare. Vom Touristengewühl hat er wenig mitbekommen, in den Bergen an der Amalfiküste atmet noch das ursprüngliche Italien.


15:00 Meine Traumreise nach Südtirol (30 Min.)
Arbeitsurlaub beim Bergbauern
Film von: Burkhard Vorländer
(Erstsendung 1.9.2013)

Katja Gericke hat genug vom stressigen Stadtleben. Die 42-Jährige schließt ihren Surf- und Snowboard-Shop in Paderborn und macht Urlaub – als Bergbauerngehilfin auf einem Hof in Südtirol. Bauer Hackhofer kann jede Hilfe gebrauchen. Er hat sich an die Organisation "Bergbauernhilfe" gewandt, die ihm die arbeitswillige Katja vermittelt hat. – Die Dokumentation begleitet Katja Gericke bei ihrem Arbeitsurlaub als Bergbauerngehilfin. Arbeitswillig muss man bei diesem Job auch sein: Morgens ganz früh Kühe melken, dann das Jungvieh füttern, Eier einsammeln und raus auf die Wiese. Katja ist ausgebildete Landwirtin. 2000 Kühe im Akkord melken – sie kennt Landwirtschaft als Fließbandarbeit. Seit 20 Jahren hat sie aber keinen Stall mehr betreten. Die Erwartungen der Bauersleute sind trotzdem groß: "Wer mit 2000 Kühen umgehen kann, der wird unsere paar mit links schaffen", ist sich Hackhofer sicher, "hoffentlich ist sie aber auch schwindelfrei, denn die Wiesen sind steiler als jede schwarze Piste hier oben."


15:30 Hurra, die Schule brennt! (95 Min.) (HDTV, 4:3, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1969

Rollen und Darsteller:
Dr. Peter Bach – Peter Alexander
Jan – Heintje
Pepe Nietnagel – Hansi Kraus
Dr. Taft – Theo Lingen
von Schnorr – Werner Finck
Julia Schumann – Gerlinde Locker
Dr. Knörz – Rudolf Schündler
Professor Blaumaier – Alexander Golling
Frau Knörz – Ruth Stephan
Bloch – Hans Terofal

Regie: Werner Jacobs

Dr. Peter Bach wird an das Mommsen-Gymnasium versetzt. Zur Überraschung der berüchtigten 12a führt er an der verstaubten Anstalt moderne Lehrmethoden ein. Das Lehrerkollegium ist entsetzt. Ministerialdirektor von Schnorr kommt höchstpersönlich nach Tuttelbach, als er entdeckt, dass der hoch qualifizierte Pädagoge Dr. Peter Bach versehentlich in dem Nest gelandet ist. Bach fühlt sich mit seinem Neffen Jan wohl. Doch von Schnorrs Besuch hat Folgen. Zunächst steckt der Ministerialdirektor mit seiner Zigarre versehentlich die Schule in Brand, dann schickt er Dr. Bach an das Mommsen-Gymnasium, wo Pepe Nietnagel und die Klasse 12a dem neuen Lehrer mit Misstrauen entgegensehen. Dr. Bach gewinnt jedoch auf Anhieb Sympathien, auch die junge Musiklehrerin Julia Schumann ist sehr angetan von ihm. Das bringt Jan auf den Gedanken, aus den beiden ein Paar zu machen. Die konservativen Herren des Kollegiums – wie Professor Blaumaier und Oberstudienrat Dr. Knörz – sind allerdings entsetzt über die neuen Methoden, die der junge Kollege einführt, und möchten ihn schnell wieder loswerden. Auch Direktor Taft steht zunächst auf ihrer Seite, bis Pepe Nietnagel ihm einen Bären aufbindet. Auch sonst ist der einfallsreiche Paukerschreck sehr aktiv.

"Hurra, die Schule brennt!" gehört zu den erfolgreichen "Lümmelfilmen" der späten 1960er-und frühen 1970er-Jahre. Heintje, damals auf dem Höhepunkt seiner Popularität, singt als Film-Neffe von Peter Alexander seine beliebtesten Lieder, für handfesten Witz sorgen Komiker wie Theo Lingen und Werner Finck.


17:05 Charleys Tante (85 Min.) (HDTV, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1963

Rollen und Darsteller:
Dr. Otto Wilder – Peter Alexander
Carlotta Ramirez – Maria Sebaldt
Charley Sallmann – Peter Vogel
Mona – Helli Servi
Ralf Wilder – Alfred Böhm
August Sallmann – Fritz Eckhardt
Niels Bergström – Rudolf Vogel
Ulla Bergström – Eike Pulwer
Britta – Marlene Rahn

Regie: Géza von Cziffra

Um seinem Bruder Ralf und dessen Freund Charley aus der Patsche zu helfen, verkleidet sich der junge Diplomat Dr. Otto Wilder als Frau. In der Rolle von Charleys reicher Erbtante aus Brasilien soll er für ein Rendezvous die Anstandsdame zweier attraktiver Schwedinnen mimen. Als dann überraschend die echte Erbtante erscheint, gerät er in Schwierigkeiten. Komödie mit Peter Alexander. Dr. Otto Wilder ist aus Südamerika nach Wien gekommen, um an der Generalversammlung eines großen Wirtschaftsunternehmens teilzunehmen. Im brasilianischen Generalkonsulat lernt er die Hauptaktionärin Carlotta Ramirez kennen und ist von der schönen jungen Witwe höchst beeindruckt. Am liebsten würde er ihr stundenlang den Hof machen, aber leider hat Carlotta gewisse Verpflichtungen. So sucht Dr. Wilder stattdessen seinen Bruder Ralf auf, der mit seinem Freund Charley in einer Junggesellenbude lebt. Ralf und Charley ist es gelungen, zwei reizende Mädchen aus Schweden – Britta und Ulla – zu einer kleinen Feier auf dem Dachgarten einzuladen. Doch wegen Ullas strengem Vater wird dringend ein Anstandswauwau benötigt. Um Ralf und Charley aus der Verlegenheit zu helfen, verkleidet sich Wilder und gibt sich als Charleys Tante aus Brasilien aus. Nicht nur die beiden Mädchen sind entzückt über die Verrücktheiten der fidelen Tante aus Amerika, auch Ullas Vater erliegt bald dem feurigen Charme von Wilder beziehungsweise "Charleys Tante". Doch als die Stimmung immer ausgelassener wird, erscheint plötzlich die echte Tante auf dem Dachgarten – es ist zu Wilders Schreck niemand anderes als Carlotta Ramirez.


18:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.) (HDTV)
Die ideale Kuh
Film von: Ruedi Bruderer
(Erstsendung 31.10.2017)

Die Kuh ist das Lieblingstier der Schweizerinnen und der Schweizer. Doch welche Kuh genau, das ist dann eine ganz andere Frage. In Graubünden war das Braunvieh bis in die 1960er-Jahre die Einheitsrasse. Heute ist das anders. Ab 1967 wurden die damals "Original Braunen" mit ihren amerikanischen Verwandten gekreuzt, damit auch sie mehr Milch produzieren. Statt 3500 bis 4000 Kilo Milch im Jahr erbrachten die neuen Brown-Swiss die doppelte Milchmenge. Die Milchschwemme war vorprogrammiert. Auf der Suche nach Alternativen zu den Butterbergen kamen mit der Fleischproduktion auch fremde Rassen in den Stall. Wie Mario Bühler, Leiter des Ressorts Tierhaltung an der landwirtschaftlichen Ausbildungsstätte Plantahof, heute sagt, ist eine ideale Kuh für Graubünden eine Illusion. Es gebe hingegen die ideale Kuh für einen jeweiligen Betrieb. Und auch der ehemalige Chef des kantonalen Amtes für Landwirtschaft, Alexander Dönz, bilanziert, dass die damalige Propagierung einer Einheitskuh eine falsche Politik war.


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Im Reich der Hundertjährigen (30 Min.) (HDTV)
Asiens alternde Gesellschaft
Film von: Basil Gelpke
(Erstsendung 29.6.2017)

Japans Bevölkerung ist die älteste der Welt. In Japan werden mehr Windeln für Senioren verkauft als für Babys, und selbst für Seniorenpornografie gibt es einen Markt. Hundertjährige sind längst keine Seltenheit mehr in dem Inselstaat. Doch auch in anderen Teilen Asiens und der Welt wird die Überalterung zum absehbaren Problem. Ein "NZZ Format" über die Herausforderungen und Chancen einer alternden Gesellschaft. In China zeichnet sich ab 2050 aufgrund der niedrigen Geburtenrate eine dramatische Bevölkerungsabnahme ab. In Singapur hat man bereits erste Maßnahmen zum Gegensteuern ergriffen: etwa die Aufhebung eines generellen Pensionierungsalters. Wer will und kann, der darf und soll arbeiten dürfen. Die Losung heißt: erfolgreich altern. Denn aktive und agile Menschen werden seltener zu teuren Pflegefällen.


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.)
Regensburg, Deutschland – Aus tiefem Schlaf erwacht
Film von: Eva Witte
(Erstsendung 27.1.2008)

Früher war Regensburg noch nicht der Ostzipfel Bayerns, sondern die Mitte. Bei Regensburg dachte man an Silber und Seide, an Heilige und gekrönte Häupter. Heute sind es Bratwurst und Domspatzen. Klöster zogen Künstler und Wissenschaftler an, gewiefte Kaufleute verteilten Luxusgüter in Europa und bauten hochmütig ihre Geschlechtertürme. Und die steinerne Brücke schwang sich stolz über die Donau, als einziger befestigter Übergang zwischen Ulm und Wien. Kaiser zogen durch die Stadttore, um Reichstage abzuhalten. Aber irgendwann lief der Handel an der Donau und Regensburg vorbei, und die bayerischen Herzöge versuchten immer wieder, der freien Reichsstadt in ihrer Mitte die Luft zum Atmen zu nehmen. So wie Regensburg mit dem Handel erst groß, dann arm geworden war, so stieg und fiel die Stadt mit den Machtverhältnissen im Tausendjährigen Reich.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satfestival 2018
20:15 Eckart von Hirschhausen: Lach dich gesund (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018
Erstausstrahlung

Regie: Volker Weicker

Gesunde können sich krank lachen – und Kranke gesund. Ist also Lachen die beste Medizin, wie der Volksmund behauptet? Wer wüsste das besser als Dr. Eckart von Hirschhausen? Deutschlands bekanntester Arzt und Kabarettist widmet sich seit Jahren den Zusammenhängen von Humor und Heilung. Unterhaltsam und kenntnisreich berichtet er beim 3satfestival 2018 von den erstaunlichen Heilkräften des Humors. Kinder lächeln durchschnittlich 400 Mal pro Tag, Erwachsene dagegen nur noch traurige 15 Mal. Haben wir verlernt, die kleinen Freuden des Lebens zu schätzen? Sind wir zu gestresst, verkrampft, abgelenkt von den Zwängen des Alltags? Das kann doch nicht gesund sein! Eckart von Hirschhausen hat es sich vor langer Zeit zur Aufgabe gemacht, den Alltag seiner Mitmenschen ein wenig aufzuheitern. Und das durchaus nachhaltig: Seine Stiftung "Humor hilft heilen" geht vor allem dahin, wo Menschen normalerweise wenig zu lachen haben: in Krankenhäuser, Hospizen, Rehakliniken und Senioreneinrichtungen. Mit Spendensammlungen, Clowns-Projekten und Humor-Workshops widmen sich Hirschhausen und seine Kollegen der tröstlichen wie heilsamen Wirkung des Lachens. Der Mediziner verlässt sich bei seiner Arbeit natürlich nicht allein aufs Bauchgefühl: Längst hat auch die Wissenschaft die Heilkraft des Humors entdeckt. Vom aktuellen Forschungsstand, persönlichen Erlebnissen, berührenden Geschichten und komischen Missverständnissen erzählt Eckart von Hirschhausen beim 3satfestival 2018. Exklusiv und informativ, unterhaltsam und komisch. Gemeinsam lacht es sich schließlich immer noch am schönsten.


3satfestival 2018
21:00 Eckart von Hirschhausen & Tobias Esch: Die Bessere Hälfte (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018
Erstausstrahlung

Regie: Volker Weicker

Wenn in der Mitte des Lebens die Zufriedenheit leidet, hat das oft mehrere Gründe: Man soll Karriere machen, ein Haus bauen, Eltern pflegen, Kinder erziehen – und das alles gleichzeitig. Körperlich war man auch schon mal fitter. Tja – wenn man doch für immer 17 bleiben könnte. Wäre man da glücklicher? Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch begeben sich auf die Suche nach einem langen Lebensglück und lesen beim 3satfestival 2018 aus ihrem neuen Buch. Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch haben sich viel vorgenommen. Sie stellen in ihrem ersten gemeinsamen Buch die vorherrschende Meinung über das Älterwerden auf den Kopf. Könnte es sein, dass die Zufriedenheit nach der Jugend und der stressigen Phase in der Mitte des Lebens nicht schwindet, sondern wächst? Tobias Esch war Harvard-Professor, ist Allgemeinmediziner, Spezialist für die Neurobiologie des Glücks und zugleich seit Jahren mit Hirschhausen befreundet. Hirschhausen ist Deutschlands bekanntester Arzt, Sachbuchautor, Bühnenkünstler und vermittelt gerne zwischen Wissenschaft und Alltag. Die Frage nach der Dauer des Lebensglücks ist vielleicht wichtiger denn je: Wir leben immer länger, die Unzufriedenen jammern immer lauter und bekommen immer mehr Aufmerksamkeit. Der Wert der stillen Zufriedenheit wird massiv unterschätzt. "Wenn meine These stimmt, dass das Lebensglück bis ins hohe Alter ansteigen kann, müsste es dafür zahlreiche Beispiele im echten Leben geben", sagt Esch. Als lebende Beweise ziehen die beiden Protagonisten einige persönliche Vorbilder und deren Geschichten heran: Persönlichkeiten wie die Schimpansen-Forscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall, den Nobelpreisträger Eric Kandel oder Paddy Jones, die mit 83 Jahren eine Fernsehkarriere als Salsa-Tänzerin hinlegte. Auch weniger prominente Menschen mit besonderen Schicksalen erzählen von ihrem Weg zum Glück. Hirschhausen und Esch beschönigen nichts, sie sprechen auch über die Tücken – von Schmerzen über Einsamkeit bis zu Depressionen – aber das überraschende Fazit der aktuellen Forschung bleibt: Es besteht kein Grund, sich dem grassierenden Jugendwahn zu unterwerfen. Der Mensch hat genug Potenzial, sich ein ganzes, langes Leben lang zu entfalten und immer wieder neue Formen der Zufriedenheit zu entdecken. Davon berichten Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch beim 3satfestival 2018 und lesen exklusiv aus ihrem aktuell erschienenen Buch.


21:45 Willkommen in Wien (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2010

Rollen und Darsteller:
Schuh – Wolfgang Böck
Thorsten – Florian Bartholomäi
Stadthauptfrau – Aglaia Szyszkowitz
Andropow – Heinz Hoenig
Lucy – Ursula Strauss
Rudi – Johannes Silberschneider

Regie: Nikolaus Leytner
Drehbuch: Nikolaus Leytner, Katarina Bali

Seit Monaten ermittelt der korrupte Wiener Polizist Albert Schuh erfolglos im Mordfall an seinem ehemaligen Freund und Kollegen. Dann bekommt er einen jungen, überambitionierten Partner. Der deutsche Kollege Thorsten Richter ist ein Ausbund an Korrektheit und Ehrgeiz, und damit das genaue Gegenteil des Wieners, der "Zuwendungen" aus der kriminellen Szene durchaus aufgeschlossen ist. Da die beiden sich nicht leiden können, bleibt der Streit nicht aus. Der Österreicher halst dem Deutschen einen unnötigen Undercover-Job bei einer Erotik-Chat-Line auf und ermittelt alleine weiter.

Die Krimikomödie lebt vom gelungenen Zusammenspiel seiner Hauptdarsteller Wolfgang Böck als Wiener Urgestein und Florian Bartholomäi als ambitionierter deutscher Nachwuchspolizist mit Pennäler-Charme.


23:15 Polizeiruf 110 (85 Min.) (4:3, mono, UT)
Eifersucht
Fernsehfilm Deutsche Demokratische Republik, 1988

Rollen und Darsteller:
Leutnant Schön – Horst Krause
Oberleutnant Zimmermann – Lutz Riemann
Hauptmann Fuchs – Peter Borgelt
Frau Sander – Käthe Reichel
Mario Sander – Uwe Kockisch

Regie: Bernd Böhlich
Drehbuch: Regina Weicker

Auf den Seemann Mario Sander warten bei seiner Heimkehr zwei Frauen im Hafen. Die Mutter seiner Kinder, Petra, und Sibylle Weigbrecht, seine Geliebte. Petra spielt mit Selbstmordgedanken. Petra und seine kranke Mutter setzen Mario zunehmend unter Druck, und auch die Kinder verstehen ihren Vater nicht mehr. Da wird Sibylle ermordet. Der Täter wird nicht nur im privaten Umfeld gesucht: Ein Unbekannter hat es auf alleinstehende Frauen abgesehen. Schon seit längerer Zeit hat der Seemann Mario Sander ein Verhältnis mit der Journalistin Sibylle Weigbrecht. Sanders Familie weiß um die Beziehung, und seine Frau Petra hat deshalb schon einmal versucht, sich das Leben zu nehmen. Die Kinder haben sich längst gegen ihren Vater gestellt. Als Mario wieder einmal vom Schiff kommt, warten beide Frauen am Hafen. Zögernd wendet er sich seiner Frau und seinem kleinen Sohn zu. Sibylle zieht sich an einen stillen Platz zurück, wo sie ein merkwürdig erscheinender Mann anspricht. Zu Hause setzen Mario seine kranke Mutter und seine Frau unter Druck. Dennoch verbringt Mario die Nacht mit Sibylle. Tags darauf findet die Nachbarin Sibylle tot in ihrer Wohnung auf. War es Mord aus Eifersucht? Die Kriminalisten verhören Mario, Petra und die alte Frau Sander, die ihnen ziemlich konfuse Antworten gibt. Darüber hinaus verfolgen sie noch eine zweite Spur, denn seit Längerem sind sie einem Unbekannten auf der Spur, der es auf alleinstehende Frauen abgesehen hat. Der Polizeiruf "Eifersucht" erzählt eine Geschichte über höchst emotionale, seelisch zerrissene Menschen, die an ihren Gefühlen zugrunde gehen. Atmosphärische Dichte, ein exzellentes Darstellerteam und die nuanciert eingesetzte Musik der Gruppe "Karussell" zeichnen diesen Polizeiruf aus.


00:40 Passion Play (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm USA, 2010

Rollen und Darsteller:
Nate Poole – Mickey Rourke
Lily Luster – Megan Fox
Happy Shannon – Bill Murray
Harriet – Kelly Lynch
Sam Adamo – Rhys Ifans

Regie: Mitch Glazer

Es läuft nicht gut für den alternden Trompeter Nate Poole. Nach einer Affäre mit der Frau des berüchtigten Mafioso Happy Shannon schwebt er in Lebensgefahr. Knapp entgeht er einem Killer. Auf der Suche nach Hilfe landet er in der Wüste bei dem brutalen Schausteller Sam Adamo. Dessen Attraktion ist die engelsgleiche Lily, der zwei Flügel aus dem Rücken wachsen und die er in einem Glaskasten wie ein exotisches Tier präsentiert. Nate ist sofort verzaubert. Er befreit Lily aus Adamos Gewalt und nimmt sie mit zurück in die Spielerstadt Reno. Ganz uneigennützig handelt er dabei nicht: Er will Shannon besänftigen, indem er ihm Lily präsentiert und ihm anbietet, sie gemeinsam einem zahlungskräftigen Publikum vorzuführen. Doch der Plan läuft nicht so reibungslos wie gedacht, denn auch Shannon verfällt dem Anblick der "Engelsfrau" und will sie ganz für sich alleine. Lily geht freiwillig mit dem Gangster, jedoch unter der Bedingung, dass Nate nichts geschieht. Erst jetzt realisiert der Musiker, wie viel Lily ihm bedeutet. Einmal mehr will er sie aus der Gewalt eines Schurken befreien – koste es, was es wolle.

Mitch Glazer wurde vor allem durch seine Drehbücher zu Alfonso Cuaróns "Große Erwartungen" (1998) und zu dem Agententhriller "Der Einsatz" (2003) mit Al Pacino bekannt. Sein Regiedebüt "Passion Play" besticht als gelungene Mischung aus Charakterstudie, Gangsterfilm und modernem Märchen. Ähnlich wie in "The Wrestler" (2008) verkörpert Mickey Rourke einen abgehalfterten Mann, der überraschend die Chance sieht, seine Sünden wiedergutzumachen. Bill Murray überzeugt in einer ungewohnt ernsten Rolle als zynischer Gangster.


02:05 Swinging with the Finkels – Langweilig war gestern! (80 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Großbritannien / USA, 2010

Rollen und Darsteller:
Alvin Finkel – Martin Freeman
Ellie Finkel – Mandy Moore
Peter – Jonathan Silverman
Janet – Melissa Georg
Richard – Angus Deayton
Clementine – Daisy Beaumont
Mr. Winter – Jerry Stiller
Andrew – Edward Akrout

Regie: Jonathan Newman

Ellie und Alvin Finkel haben sich an der Universität kennengelernt und früh geheiratet. Jahre später stellen die Modedesignerin und der Architekt fest, dass im Bett nichts mehr läuft. Weder Rollenspiele noch Selbstbefriedigung mit vermeintlich geeigneten Lebensmitteln bringen den erotischen Kick. Das Paar steht kurz vor der Trennung. Schließlich rät Ellies schwuler Kollege Andrew zu einem Date zu viert. Das Experiment hat unerwartete Folgen. Schon kurze Zeit später stehen Ellie und Alvin scheinbar vor den Trümmern ihrer Beziehung. In dieser dialogstarken Beziehungsfarce macht ein junges Paar die Erfahrung, dass Partnertausch seltsame Nebenwirkungen haben kann. Jonathan Newman wirft in der Langfassung seines Kurzfilms "Sex with the Finkels – Langweilig war gestern!" einen etwas anderen Blick auf das "Swinging" London. Dank überraschender Situationskomik hält die kurzweilige Komödie die Balance zwischen derbem Humor und lebensnah gezeichneten Charakteren. Aus dem spielfreudigen Ensemble ragen die sympathische Mandy Moore und der aus den Sherlock-Holmes-Filmen bekannte Martin Freeman hervor.


03:25 Velvet Goldmine (115 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Großbritannien / USA, 1998

Rollen und Darsteller:
Brian Slade – Jonathan Rhys Meyers
Curt Wild – Ewan McGregor
Mandy Slade – Toni Collette
Arthur Stuart – Christian Bale
Jerry Divine – Eddie Izzard

Regie: Todd Haynes

Der Journalist Arthur Stuart soll einen Artikel über den Popstar Brian Slade schreiben, der Anfang der 1970er-Jahre unter mysteriösen Umständen seine Karriere beendet hatte. Die Recherche wird für Stuart zur Reise in eine vergangene Ära: eine Zeit des sexuellen und politischen Aufbruchs, in der "Camp" nicht nur das Wort für Zeltlager war. – Fantastische, einfallsreiche und leidenschaftliche Hommage an Glamrock als Pop- und Subkultur.

Im London der frühen 1970er-Jahre wird der Glamrocker Slade auf der Bühne erschossen. Tatsächlich handelt es sich um eine Inszenierung. Der Star ist untergetaucht. Zehn Jahre später soll der Journalist Arthur Stuart den Fall wieder aufrollen. Die Recherche wird für ihn zu einer Reise in die eigene Vergangenheit: "All that glitters – is gay" – die Ära des politischen und sexuellen Umbruchs, die Slade einleitete. Stuart entdeckte zu jener Zeit seine eigene Homosexualität. Er sucht nach den Menschen, die für Slades Karriere wichtig waren. Aber erst die Begegnung mit dem frühen Punkrocker Curt Wild enthüllt die ganze Dimension des Geschehens.

Regisseur Todd Haynes wurde für seinen Spielfilm "Velvet Goldmine" auf den Filmfestspielen von Cannes 1998 mit dem Preis für einen besonders wertvollen künstlerischen Beitrag ausgezeichnet. Zu sehen sind unter anderen Christian Bale ("American Hustle"), Jonathan Rhys Meyers ("Die Tudors") und Ewan McGregor ("Lachsfischen im Jemen").


05:20 Wanderlust! (50 Min.) (UT)
In Andalusien, Spanien
Film von: Dimitrios Kisouds, Rolf Lambert
(Erstsendung 6.3.2016)

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Sträucher blühen, die Wälder und Weiden sind grün und die Temperaturen angenehm. Ein Fernwanderweg verbindet die "Weißen Dörfer", denen einst die Mauren, die muslimischen Eroberer aus dem nahen Afrika, ihr Gesicht gaben. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden ab, den Gewerkschafter und Umweltschützer Quico Rebolledo. 200 Kilometer weit wandern die beiden durch Korkeichenwälder und Karstgebirge bis nach Ronda, dem größten der Weißen Dörfer von "al-Andalus", wie die Mauren ihr Herrschaftsgebiet nannten. Die erste Hälfte der Wanderung verläuft durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Mittelmeer. Nach wie vor ist Kork eine wichtige Einkommensquelle. Bradley und Quico treffen einen jungen Korkfabrikanten bei der Arbeit. In einem Kastell lädt sie ein englischer Aussteiger und Gastwirt zu Tortilla mit Flamenco-Begleitung ein. Und wo die Alcornocales bergiger werden, begegnen die beiden Wanderer einer Kräuterfrau, die altes Wissen über die essbaren Pflanzen der Gegend bewahrt und in ihrer Finca wilden Lavendel zu Heilzwecken destilliert. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die hier die letzte Eiszeit überstanden haben. Im Weißen Dorf Grazalema kommen die Wanderer an einer Fabrik vorbei, in der Decken wie vor 200 Jahren aus der Wolle des Merino-Schafs gewoben und gewalkt werden. Höhepunkt der Wanderung ist Ronda, eine spektakulär auf Felsen thronende Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da, die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, fangen an. Über eine Tonne wiegen die Throne der Christus- und Marienfiguren, die von Büßern durch die Stadt getragen werden, begleitet von Klagemusik. Hinter Ronda geht der Fernwanderweg, der GR7 wie er offiziell heißt, noch über 500 Kilometer weit. Bradley nimmt in der spektakulären Schlucht von El Chorro den Zug zum Flughafen, im Gepäck all die schönen Eindrücke von der Wanderung durch al-Andalus.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Montag, 22. Oktober 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 19.10.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.10.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 19.10.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.10.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show (135 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 5.10.2018)

Die "NDR Talk Show" ist der Klassiker unter den Talkrunden. Zwei Stunden spannende und anregende Unterhaltung mit Prominenten und Menschen, die Schlagzeilen machen. Die Moderatoren Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt stellen Fragen zu persönlichen, beruflichen und aktuellen Themen. Dabei steht die Persönlichkeit der Gäste im Mittelpunkt.


12:30 sonntags (30 Min.) (UT)
Ohne Moos nichts los
(Erstsendung 21.10.2018)

Moderation: Andrea Ballschuh

In den Monaten vor Weihnachten wird es immer knapper – das liebe Geld. Wenige haben viel, die meisten aber viel zu wenig. "sonntags" will wissen, welche Rolle Geld in unserem Leben spielt. Die Sendung beschäftigt sich mit den Themen, wie das Geld in die Welt kam, wie es ist, wenn man selbst durchs Arbeiten nicht genug verdient, wie Geld die Menschen verändert und warum in der nahen Zukunft das klassische Papiergeld und die Münzen vielleicht verschwinden.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Wildes Halle (45 Min.) (HDTV, UT)
Wels in der Saale und Falke im Turm
Film von: Jonas Herrmann, Jürgen Rehberg
(Erstsendung 29.12.2011)

Die Fauna in und rund um die Saale ist äußerst vielfältig. Dort sind Biber, Wanderfalken, angesiedelte Welse, Rehe, Fledermäuse und Krähen heimisch. Anfang der 1990er-Jahre haben Fischer in der Saale Welse wiederangesiedelt, nachdem es 40 Jahre lang unterhalb der Chemiestandorte Leuna und Buna keine mehr gab. Sie gedeihen gut. Manche Exemplare bringen es auf stattliche zwei Meter. Die Nutrias in der Saale freuen sich über die ersten warmen Sonnenstrahlen. Andernorts überstehen die eingebürgerten Südamerikaner den mitteleuropäischen Winter oft nicht. In Halle haben sie es leichter: Viele Leute bringen den Nagern Futter ans Ufer. Man kann es ihnen nicht verdenken – mit einer Möhre zwischen den Pfoten sehen die auch als Biberratte bezeichneten Tiere einfach putzig aus. Sobald sich die letzten Nachtfröste verzogen haben, starten Tausende Kröten von der Insel Peißnitz durch die Wilde Saale zu ihren Laichgewässern, den Kreuzer Teichen im Amselgrund. Hier sind sie einst geschlüpft, und nichts bringt sie davon ab, hierher zurückzukehren, um ihrerseits für Nachwuchs zu sorgen. In 30 Metern Höhe ziehen Wanderfalken an einer Industrieanlage ihre Jungen auf. Sie haben den "Kunstfelsen" im flachen Land um Halle für sich ausgesucht. Hauptsache, die Übersicht stimmt. Die großen Greife stehen unter besonderer Beobachtung engagierter Naturschützer. Ihre kleineren Verwandten, die Turmfalken, nisten direkt im Stadtzentrum. Über dem Halleschen Markt kreisen sie um den Roten Turm. Hoch über der Saale thront die Burg Giebichenstein. In einem alten Taubenschlag innerhalb der Burgmauern dienen verwilderte Haustauben der Wissenschaft. Ihre Eier werden auf Umweltgifte untersucht, die die Tauben mit der Nahrung aufnehmen. In Halle-Neustadt haben ihre Artgenossen leer stehende Hochhäuser "besetzt". Ursprünglich Felsbrüter, besiedeln diese Vögel gern Balkone und Nischen in den Häuserschluchten. Viele Tiere haben die grünen Inseln der Saalestadt für sich entdeckt: Rehe ein Wäldchen an einer Schnellstraße, Mopsfledermäuse die Dölauer Heide und Tausende Saatkrähen aus Europas Nordosten finden ihre Schlafbäume im Winter auf Ziegelwiese und Peißnitz.


14:05 Wilde Heimat (45 Min.)
Der Frühling
Film von: Nele Münchmeyer, Hilmar Rathjen
(Erstsendung 18.12.2005)

Die Reihe "Wilde Heimat" zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, berichtet über Bräuche und Feste in den vier Jahreszeiten. In dieser Folge ist es Frühling. Im Frühling strecken sich die ersten zarten Blüten durch den schmelzenden Schnee, ein Hauch frisches Grün überzieht den Waldboden, und die ersten Zugvögel aus dem Süden treffen ein. Auf Helgoland wird ein besonderes Schauspiel lebendig. Deutschlands einzige Hochseeinsel wird von Tausenden geschäftiger Vogelpaare bevölkert. Basstölpel und Lummen streiten lauthals um die besten Nistplätze an den Steilklippen. In den feuchten Bruchwäldern Norddeutschlands beginnen zu dieser Jahreszeit Scharen von Kranichen mit ihren majestätischen Balztänzen. Weiter südlich an der Elbe hüten viele Biber bereits ihren Nachwuchs im hölzernen Bau. Die Nachkommen der Tierwelt bei Pferden, Füchsen, Hirschen und Feldhasen werden hauptsächlich im Frühling geboren. Die Symbolik des Aufbruchs und der Wiedergeburt spiegelt sich auch in vielen traditionellen Frühlingsfesten wider: Am Ostersonntag findet bei den Sorben in der Lausitz seit Jahrhunderten das Osterreiten statt, in Bayern tanzt man unter dem Maibaum, und im Salzkammergut wird das Narzissenfest mit prächtigen Umzügen begangen. Nur in den österreichischen Hochalpen hält sich der Winter bis weit ins Frühjahr hinein, hier regt sich kaum Leben. Wenn endlich auch das Eis in den Bergen schmilzt, stürzen gewaltige Ströme und Wasserfälle zu Tal.


14:50 Wilde Heimat (45 Min.)
Der Sommer
Film von: Nele Münchmeyer, Hilmar Rathjen
(Erstsendung 2.11.2006)

Im Juni lässt die hoch stehende Sonne die Temperaturen höher klettern, die Tage werden länger, und der Sommer, die wärmste und bunteste Jahreszeit in unseren Breiten, hält Einzug. Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht nun ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss an süßem Nektar, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen. Sommer ist auch die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. Während in den abgelegenen Bergwäldern Österreichs eine Braunbärin ihre drei kleinen Jungen säugt, sind in der Schwäbischen Alb die Wanderfalken fast flügge. Andere Tierarten gebären erst jetzt ihren Nachwuchs. Im äußersten Norden vor der Küste der Nordseeinsel Sylt versammeln sich im Hochsommer Schweinswale, um inmitten des sommerlichen Trubels ihre Jungen zur Welt zu bringen. Sommerzeit ist traditionell Ferienzeit und Zeit der Festivals. Hunderttausende zieht es nun zum Baden an die Küsten von Nord- und Ostsee, an die Seen im Binnenland oder zum Wandern ins Gebirge. Jede Region hat dabei ihre Besonderheit: heidnische Feste wie die Sommersonnenwendfeiern in der Wachau, das Duhner Wattrennen an der Nordsee oder die Kaltenberger Ritterspiele in Bayern. Die Reihe "Wilde Heimat" zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, berichtet über traditionelle Bräuche und prächtige Feste in den vier Jahreszeiten.


15:35 Wilde Heimat (40 Min.)
Der Herbst
Film von: Nele Münchmeyer, Hilmar Rathjen
(Erstsendung 25.12.2005)

Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit. Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern. Viele Bräuche und große Volksfeste liegen im Herbst: Erntedank, die Redefiner Hengstparade, Martinsumzüge und das Münchner Oktoberfest. Die Reihe "Wilde Heimat" zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, berichtet über traditionelle Bräuche und prächtige Feste in den vier Jahreszeiten.


16:15 Wilde Heimat (45 Min.)
Der Winter
Film von: Nele Münchmeyer, Hilmar Rathjen
(Erstsendung 15.11.2006)

Der Winter ist für die Tierwelt die härteste Zeit des Jahres. Die Tage sind kurz und dunkel, Schnee und Eis überziehen Land und Gewässer. Adler, Luchs und Fuchs finden immer schwerer Beute. Oft hängt ihr Überleben von den Opfern ab, die der Winter fordert. Doch es gibt auch Tiere, die ausgerechnet in eisiger Kälte ihren Nachwuchs bekommen, wie zum Beispiel Kreuzschnäbel. Und an der Nordseeküste kommen zur Jahreswende die ersten Kegelrobbenjungen zur Welt. Im Südwesten Deutschlands wird es schon im März merklich wärmer. Feldhasen beginnen mit der Paarung, und Wildschweine haben bereits Nachwuchs. Die Hochalpen sind dagegen noch weit über den Winter hinaus von Schnee bedeckt. So manche Lawine bringt eine Gams ums Leben, und Kolkraben wie Steinadler bekommen ihre Chance. Die Menschen feiern gerade im Winter einige ihrer farbenprächtigsten Feste: Lichtfeste wie Weihnachten, das traditionelle, nordfriesische Biikebrennen und der Hexensabbat haben ihren Ursprung in uralten vorchristlichen Winterritualen, eine Antwort auf die Dunkelheit der Jahreszeit. Die Reihe "Wilde Heimat" zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, berichtet über traditionelle Bräuche und prächtige Feste in den vier Jahreszeiten.


17:00 Wilder Rhein (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von der Nordsee zur Loreley
Folge 1 von 2
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 1.7.2013)

Bis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss. Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte Wildnis zu finden ist. Es sind Landschaften, in denen so viele Tiere und Pflanzen zu Hause sind wie an keinem anderen Fluss Europas. Obwohl der Rhein seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auwiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt ist der Grund dafür, dass die Uferbereiche des Rheins so vielen Lebewesen Lebensraum bieten – trotz Flussbegradigung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte. Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere, die am oder im Rhein leben. Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars der Sendung – wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und Hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


17:45 Wilder Rhein (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von den Burgen in die Berge
Folge 2 von 2
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 2.7.2013)

Der zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein. Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter bis in die Alpen zur Quelle des Flusses. Spektakuläre Bilder geben Einblicke in die Natur eines der berühmtesten Flüsse der Welt.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Die Gärten der Habsburger (45 Min.) (HDTV)
Die Wiener Gartenpracht
Folge 1 von 2
Film von: Alfred Ninaus, Stephanie Ninaus
(Erstsendung 6.6.2017)

Die schönsten Gärten Österreichs sind von den Habsburgern angelegt worden. Der erste Teil des zweiteiligen Films über diese Gärten führt in die Residenzstadt Wien und Umgebung. Von Schönbrunn über den Volksgarten und den Garten der Hermesvilla bis Laxenburg, Bad Ischl und Ambras: Den Filmemachern Alfred und Stephanie Ninaus ist es gelungen, in vielen dieser Anlagen die ersten Drohnenflüge überhaupt durchzuführen.


21:00 Die Gärten der Habsburger (45 Min.) (HDTV)
Die Gartenpracht auf dem Land
Folge 2 von 2
Film von: Alfred Ninaus, Stephanie Ninaus
(Erstsendung 13.6.2017)

Die schönsten Gärten Österreichs sind größtenteils von den Habsburgern angelegt worden. Alfred und Stephanie Ninaus präsentieren im zweiten Teil eine Auswahl dieser Gärten auf dem Land. Schloss Laxenburg mit seiner weitläufigen, romantischen Gartenanlage zählte für so manchen Habsburger zur Lieblingsresidenz – unter anderem verbrachten Franz Joseph und Sisi hier ihre Flitterwochen. Ähnlich hoch im Kurs stand sonst nur Bad Ischl mit seinem ausladenden Garten rund um die Villa. Manchmal fielen den Habsburgern die schönen Grünanlagen auch in den Schoß, wie etwa in Schloss Hof, dessen barocke Gartenarchitektur für Prinz Eugen unübertroffen war. Auch die Herrscherfamilie selbst verstand sich aufs Gärtnern, so etwa Franz II./I. oder auch Franz Joseph. Erzherzog Johann beschäftigte sich in der Steiermark mehr mit der Landwirtschaft.


21:45 Rund um den Ring (15 Min.)
Die Geschichte der Wiener Ringstraße
Film von: Hermann Sternath
(Erstsendung 13.5.2011)

Die Wiener Ringstraße entstand als Zeichen einer neuen Ära: Als 1858 mit dem Abbruch der Stadtmauer begonnen wurde, sahen die Wiener zu, wie aus einer alten Residenzstadt eine Metropole wurde. In vier Kilometern Länge und 57 Metern Breite führt die Ringstraße rund um die alte Innenstadt Wiens. Prunkbauten wie das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum, das Burgtheater und die Oper, das Parlament und das Rathaus – all das steht an der Ringstraße. Zwar waren dort auch das Kaiserhaus und die Hocharistokratie vertreten, doch die Mehrzahl der Hausbesitzer zählte zur sogenannten "zweiten" Gesellschaft der Bankiers und Großhändler, der Industriellen, Kaufleute und Gewerbetreibenden. An dieser Straße haben sie gezeigt, wozu sie wirtschaftlich in der Lage waren. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Wiener Ringstraße nach und zeigt, was sie heute ist.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


Dokumentarfilmzeit
22:25 American Dream Stories (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Thomas Zeller, Christine Lechner
Österreich, 2017
Erstausstrahlung

Die filmische Reise führt mehr als 45 000 Kilometer mit der Eisenbahn quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika auf der Suche nach den restlichen Fragmenten des amerikanischen Traums. Der Dokumentarfilm wird dabei zu einer Bestandsaufnahme einer Nation, die vor 150 Jahren durch das Eisenbahnnetz aufgebaut wurde und sich heute infrastrukturell, wirtschaftlich und sozial auf dem Scheideweg befindet. Die Kamera ist aus dem Fenster der Zugabteile auf die Umgebung gerichtet. Die Sicht auf Hinterhöfe, Industriezonen und private Gärten ermöglicht Blicke hinter die Fassade des Landes. Kommentiert werden die Ausblicke von Erzählungen der Passagiere, die davon handeln, wie sehr sich ihre Situation und die ihrer Mitmenschen in den letzten Jahren verändert hat, was die Zukunft ihrer Nation bringen wird und davon, wie sehr sie noch an den amerikanischen Traum glauben. Oder auch nicht.


37 Grad
23:45 Zwei Bayern und 40.000 Bienen (30 Min.) (HDTV, AD, UT)
Leben für ein Paradies in Portugal
Film von: Michael Petsch
(Erstsendung 6.2.2018)

Isa und Vin, zwei junge Leute, haben jahrelang für ihren Traum vom Paradies gespart: ein Leben in einem idealen Ökosystem, das sie sich selbst erschaffen. Gefunden haben sie es in Portugal. Seit zwei Jahren beackern die zwei Bayern die harte Erde des Alentejo, eine trockene Landschaft rund 60 Kilometer nördlich der Algarveküste. "37°" hat sie seit ihrem Start in Ingolstadt begleitet – im Gepäck Werkzeug, Baumaterial und ein Volk von 40 000 Bienen. Denn Vin (26)und Isa (28) sind leidenschaftliche Imker. Und so wollten sie einige ihrer Haustiere mit in die Fremde nehmen. Damit die Tiere nicht leiden, wurden die fast 2700 Kilometer in einem Rutsch durchgefahren, den summenden Bienenstock auf der Rückbank des klapprigen Kleinwagens. Am Ziel angekommen, begannen Vin und Isa in glühender Hitze mit dem, wovon sie schon lange träumten: "Permakultur". Dabei handelt es sich um ein besonders nachhaltiges Konzept ökologischer Landwirtschaft. Nichts wird verschwendet, möglichst alles wiederverwendet, ein Leben im Kreislauf mit der Natur, für statt gegen sie. Dies konsequent umzusetzen, erfordert bis heute viel Durchhaltevermögen. Auf dem riesigen Grundstück gab es zunächst weder Strom noch fließendes Trinkwasser. Das holten sie sich mit Kanistern aus einer etwa zwei Kilometer entfernten Quelle. Erst nach und nach kam so etwas wie bescheidener "Luxus" dazu: eine kleine Holzhütte, Solarstrom - und irgendwann ein selbst gebauter Natursee, der plötzlich Tiere anlockte, die sonst nie hier hätten leben können. Die Kamera dokumentiert über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren, wie Isas und Vins Öko-Paradies langsam Form annahm und ihnen Freunde und Familie – nach anfänglicher Skepsis – mehr und mehr Respekt zollten. Immer wieder gab und gibt es auch heute noch Rückschläge: ob Krankheiten, Bauverzögerungen, die Bearbeitung des Bodens oder die Bürokratie örtlicher Behörden. Auch die Finanzierung des Projekts ist immer wieder ein Thema. Denn noch leben sie von ihren jahrelangen Rücklagen, und das Naturschutzprojekt ist abhängig von der Unterstützung durch die Familie. Doch irgendwann wollen sie damit Geld verdienen. Ideen dafür gibt es, wie das genau laufen soll, ist noch offen. Aber die beiden Bayern sind fest entschlossen, ihren Traum umzusetzen. Es geht um existentielle Fragen des Lebens: "Es macht mich traurig, zu sehen, dass so viele Menschen durch ihr Leben gehen und diese extrem wertvolle Lebenszeit verschwenden. Ich will sagen können, dass ich diese Zeit, die ich hier hab', möglichst gut nutze", erklärt Vin im Interview. Und wie wichtig es ihnen ist, der teilweise ruinösen Wirtschaft etwas entgegenzusetzen, sehen sie auf den Hügeln gegenüber: riesige Eukalyptusplantagen, eine öde und brandgefährliche Monokultur zu Lasten der Natur. Inzwischen haben sie Freundschaften geschlossen, wie mit Aderito, dem portugiesischen Imker aus dem nahe gelegenen Dorf. Ihm haben sie geholfen, als sein Betrieb abgebrannt war – und er berät sie im Umgang mit ihren 40 000 Bienen. Die haben sich übrigens in der Fremde inzwischen sehr gut eingelebt – und die neue Bienengeneration ist schon halb portugiesisch.


00:15 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:45 Willkommen Österreich – Gäste, Gäste, Gäste (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 1 von 2
(Erstsendung 28.6.2016)

Highlights der Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann Ein halbes Jahr im Schnelldurchlauf. Und es waren die innenpolitisch wohl spannendsten sechs Monate seit Jahren. Mit dabei die Highlights von maschek, Polit-Reporter Peter Klien, Austrofred & Hermes und die schönsten Momente mit Stargästen: Moritz Bleibtreu, Christina Stürmer, Benni Raich, Seiler und Speer, Uschi Strauss, Andreas Vitásek, Christian Fuchs und viele mehr. Die Nachwehen der Wien-Wahl, die ungelöste Asyl- und Flüchtlingsfrage, das Ende der Willkommenskultur, ein elendslanger Bundespräsidentschaftswahlkampf mit überraschenden Zwischenergebnissen und einem spannenden Finish, Rücktritte von Innenministerin und Bundeskanzler, samt teilweiser Neubesetzung der Regierungsbank, und, und, und. Dazu das übliche wie: Terror, Fußball und Bingo oder Kirche, Songcontest und "Guten Morgen Österreich", um nur einige der Rückblicksthemen von "Willkommen Österreich" zu nennen.


01:10 Willkommen Österreich – Gäste, Gäste, Gäste (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2 von 2
(Erstsendung 14.7.2015)

Das Gespräch mit Elfriede Vavrik zählt zu den Höhepunkten der letzten acht Jahre "Willkommen Österreich". 2010 landete sie mit ihrem Buch "Nacktbadestrand" einen Bestseller. Darin beschreibt die damals 80-Jährige, wie sie auf Anraten ihres Arztes ihr Sexleben neu ankurbelt. Bei dem Rückblick sind außerdem mit dabei: Herbert Grönemeyer, Michael Niavarani und Lindsey Vonn.


01:35 Wilde Heimat (45 Min.)
Der Frühling
Film von: Nele Münchmeyer, Hilmar Rathjen
(Erstsendung 18.12.2005)

Die Reihe "Wilde Heimat" zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, berichtet über Bräuche und Feste in den vier Jahreszeiten. In dieser Folge ist es Frühling. Im Frühling strecken sich die ersten zarten Blüten durch den schmelzenden Schnee, ein Hauch frisches Grün überzieht den Waldboden, und die ersten Zugvögel aus dem Süden treffen ein. Auf Helgoland wird ein besonderes Schauspiel lebendig. Deutschlands einzige Hochseeinsel wird von Tausenden geschäftiger Vogelpaare bevölkert. Basstölpel und Lummen streiten lauthals um die besten Nistplätze an den Steilklippen. In den feuchten Bruchwäldern Norddeutschlands beginnen zu dieser Jahreszeit Scharen von Kranichen mit ihren majestätischen Balztänzen. Weiter südlich an der Elbe hüten viele Biber bereits ihren Nachwuchs im hölzernen Bau. Die Nachkommen der Tierwelt bei Pferden, Füchsen, Hirschen und Feldhasen werden hauptsächlich im Frühling geboren. Die Symbolik des Aufbruchs und der Wiedergeburt spiegelt sich auch in vielen traditionellen Frühlingsfesten wider: Am Ostersonntag findet bei den Sorben in der Lausitz seit Jahrhunderten das Osterreiten statt, in Bayern tanzt man unter dem Maibaum, und im Salzkammergut wird das Narzissenfest mit prächtigen Umzügen begangen. Nur in den österreichischen Hochalpen hält sich der Winter bis weit ins Frühjahr hinein, hier regt sich kaum Leben. Wenn endlich auch das Eis in den Bergen schmilzt, stürzen gewaltige Ströme und Wasserfälle zu Tal.


02:20 Wilde Heimat (40 Min.)
Der Sommer
Film von: Nele Münchmeyer, Hilmar Rathjen
(Erstsendung 2.11.2006)

Im Juni lässt die hoch stehende Sonne die Temperaturen höher klettern, die Tage werden länger, und der Sommer, die wärmste und bunteste Jahreszeit in unseren Breiten, hält Einzug. Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht nun ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss an süßem Nektar, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen. Sommer ist auch die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. Während in den abgelegenen Bergwäldern Österreichs eine Braunbärin ihre drei kleinen Jungen säugt, sind in der Schwäbischen Alb die Wanderfalken fast flügge. Andere Tierarten gebären erst jetzt ihren Nachwuchs. Im äußersten Norden vor der Küste der Nordseeinsel Sylt versammeln sich im Hochsommer Schweinswale, um inmitten des sommerlichen Trubels ihre Jungen zur Welt zu bringen. Sommerzeit ist traditionell Ferienzeit und Zeit der Festivals. Hunderttausende zieht es nun zum Baden an die Küsten von Nord- und Ostsee, an die Seen im Binnenland oder zum Wandern ins Gebirge. Jede Region hat dabei ihre Besonderheit: heidnische Feste wie die Sommersonnenwendfeiern in der Wachau, das Duhner Wattrennen an der Nordsee oder die Kaltenberger Ritterspiele in Bayern. Die Reihe "Wilde Heimat" zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, berichtet über traditionelle Bräuche und prächtige Feste in den vier Jahreszeiten.


03:00 Wilde Heimat (45 Min.)
Der Herbst
Film von: Nele Münchmeyer, Hilmar Rathjen
(Erstsendung 25.12.2005)

Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit. Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern. Viele Bräuche und große Volksfeste liegen im Herbst: Erntedank, die Redefiner Hengstparade, Martinsumzüge und das Münchner Oktoberfest. Die Reihe "Wilde Heimat" zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, berichtet über traditionelle Bräuche und prächtige Feste in den vier Jahreszeiten.


03:45 Wilde Heimat (45 Min.)
Der Winter
Film von: Nele Münchmeyer, Hilmar Rathjen
(Erstsendung 15.11.2006)

Der Winter ist für die Tierwelt die härteste Zeit des Jahres. Die Tage sind kurz und dunkel, Schnee und Eis überziehen Land und Gewässer. Adler, Luchs und Fuchs finden immer schwerer Beute. Oft hängt ihr Überleben von den Opfern ab, die der Winter fordert. Doch es gibt auch Tiere, die ausgerechnet in eisiger Kälte ihren Nachwuchs bekommen, wie zum Beispiel Kreuzschnäbel. Und an der Nordseeküste kommen zur Jahreswende die ersten Kegelrobbenjungen zur Welt. Im Südwesten Deutschlands wird es schon im März merklich wärmer. Feldhasen beginnen mit der Paarung, und Wildschweine haben bereits Nachwuchs. Die Hochalpen sind dagegen noch weit über den Winter hinaus von Schnee bedeckt. So manche Lawine bringt eine Gams ums Leben, und Kolkraben wie Steinadler bekommen ihre Chance. Die Menschen feiern gerade im Winter einige ihrer farbenprächtigsten Feste: Lichtfeste wie Weihnachten, das traditionelle, nordfriesische Biikebrennen und der Hexensabbat haben ihren Ursprung in uralten vorchristlichen Winterritualen, eine Antwort auf die Dunkelheit der Jahreszeit. Die Reihe "Wilde Heimat" zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, berichtet über traditionelle Bräuche und prächtige Feste in den vier Jahreszeiten.


04:30 Wilder Rhein (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von der Nordsee zur Loreley
Folge 1 von 2
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 1.7.2013)

Bis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss. Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte Wildnis zu finden ist. Es sind Landschaften, in denen so viele Tiere und Pflanzen zu Hause sind wie an keinem anderen Fluss Europas. Obwohl der Rhein seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auwiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt ist der Grund dafür, dass die Uferbereiche des Rheins so vielen Lebewesen Lebensraum bieten – trotz Flussbegradigung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte. Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere, die am oder im Rhein leben. Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars der Sendung – wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und Hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


05:15 Wilder Rhein (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von den Burgen in die Berge
Folge 2 von 2
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 2.7.2013)

Der zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein. Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter bis in die Alpen zur Quelle des Flusses. Spektakuläre Bilder geben Einblicke in die Natur eines der berühmtesten Flüsse der Welt.


06:00 – 06:05 3satTextVision (5 Min.)

*

Dienstag, 23. Oktober 2018


06:05 San Sebastián – Kulinarik, Kunst und Tamborrada (15 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 4.6.2016)

San Sebastián ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sterne-Restaurants. Wenn in San Sebastián gefeiert wird, dann wird laut getrommelt – "Tamborradas" heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne. Parallel dazu fand auf dem Friedhof der Stadt eine Gedenkfeier für ein in den 1990er-Jahren erschossenes ETA-Opfer statt. Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián, ist eine Stadt voller Widersprüche. "Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland", das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt. Jahrzehntelang machten San Sebastián und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet als dort. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wach halten.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.10.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.10.2018)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.10.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.10.2018)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Hebamme Sonja – Aus einem Abenteuer wird ein neues Leben (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Marika Liebsch
(Erstsendung 14.6.2018)

2011 suchte der WDR für eine Sendung Menschen, die ihren Beruf einmal für zwei Wochen im Ausland ausüben wollten. Ein kurzes Abenteuer, dachte Hebamme Sonja, und ging nach Afrika. Sonjas Leben änderte sich grundlegend. Bis dahin war die Mutter zweier Söhne Hebamme in Köln. In Ghana arbeitete sie mit afrikanischen Hebammen auf engstem Raum und mit einfachsten Mitteln. Wieder in Deutschland beschloss Sonja, den Frauen in Ghana weiter zu helfen. Solange es in Ghana bei den Geburten keine Komplikationen gab, ging alles gut. Brauchten die Frauen bei der Geburt aber ärztliche Hilfe, mussten sie per Anhalter zum nächsten Krankenhaus fahren – etwa 30 Autominuten entfernt. Auch mitten in der Nacht und bei sämtlichen medizinischen Komplikationen. Sonja sammelte in Deutschland, unterstützt von ihrem Mann und ihren Kindern, Spendengelder und Sachspenden, organisierte den Transport via Seecontainer und konnte den dringend benötigten Krankenwagen nach Afrika bringen. Heute, sieben Jahre nach Sonjas erstem Aufenthalt, hat sich das kleine Dorf in der Volta-Region verändert: mit 200 000 Euro Spendengeldern und der Hilfe von deutschen Architekturstudenten und Handwerkern wurde die Hebammenstation ausgebaut, und Sonja wurde symbolisch zur Königin gekrönt. In ihrem Leben ist seitdem nichts mehr wie es einmal war. Auch in Deutschland engagiert sich die Kölnerin mittlerweile intensiv für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Hebammen. Immer mehr Kreißsäle schließen hierzulande, weil mit Geburten kaum Geld zu verdienen ist. Sonja verlor selbst ihren Job im Krankenhaus. Sie kämpft trotzdem weiter für würdige und sichere Geburten. Zusammen mit Schauspielerin Hannelore Hoger und Moderatorin Bettina Böttinger initiiert sie die Aktion "Auf den Tisch hauen für Hebammen". Sie organisiert Demonstrationen und spricht mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Situation der Hebammen. "Ich musste nach Ghana gehen, um zu merken, dass ich etwas bewirken kann und dass auch in Deutschland Entwicklungshilfe für gesunde Geburten gebraucht wird" – so lautet ihr Fazit.


11:00 Gutes Leben – Ohne Konsum? (30 Min.) (HDTV, AD, UT)
Film von: Patrick Stijfhals
(Erstsendung 29.6.2017)

Zwei junge Familien, die auf Besitz verzichten, um Zeit und Freiheit zu gewinnen. Sie wollen herausfinden, was sie wirklich zum Leben brauchen – und was ihnen wichtig ist. Katharina und Kolja sind gut ausgebildet und Teil eines Trends: junge Familien, die sich Konsumgütern und Besitz verweigern, weil sie ihr Leben nicht mit Geldverdienen verbringen wollen. Die Reportage begleitet ihr erstes Jahr im neuen, fast konsumfreien Leben. "Wir wollen da rauskommen, aus diesem Rad von Arbeit, Erschöpfung und Konsum". Katharina und Kolja sind trotz guter Ausbildung nicht ins "normale" Berufsleben gestartet. Ganz bewusst haben sie sich entschieden, zusammen mit Tochter Clara in ein winziges, selbst gebautes Holzhaus zu ziehen. Die Familie möchte mit so wenig wie möglich auskommen. Kleine Jobs sollen die Grundbedürfnisse abdecken: "Wir versuchen so viel zu arbeiten wie notwendig, aber eben so wenig wie möglich", stellt Katharina fest und ist damit nicht alleine. Auch Flo und Alina folgen dem Prinzip "weniger ist mehr": Sie haben ihre Ersparnisse aufgelöst und sind mit ihren beiden Töchtern in eine Jurte gezogen.


11:30 Fotograf Peter Lindbergh (10 Min.) (mono)
(Erstsendung 11.12.2007)


11:40 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Bunte Vielfalt im Gartenparadies
Folge 3 von 10
(Erstsendung 30.9.2018)

Moderation: Karl Ploberger

Einen wunderschönen Blumengarten, einen würzigen Nutzgarten und einen bunten Obstgarten: Das alles findet Biogärtner Karl Ploberger bei Maria Maier in Kärnten. Der Gartenkalender zeigt Vollherbst an, Karl Ploberger weiß genau, was zu dieser Zeit im Garten zu tun ist: Düngerabgaben sollten reduziert, Hecken gepflanzt und Tomatenfruchtstände entfernt werden. In der Gartenpraxis dreht sich alles um das Thema Wildbienen. Warum gerade dieses Insekt essenziell für einen wunderschönen Garten ist, und wie man sie mit einem passenden Unterschlupf ideal verwöhnen kann, erzählt Karl Ploberger. "Natur im Garten"-Deko-Expertin Elisabeth Sophie Palme rahmt im wahrsten Sinne des Wortes den Garten ein. Alte Bilderrahmen geben, mit Moos, Hauswurz und Geschenkbändern verziert und in einem Baum aufgehängt, eine wunderschöne Gartendekoration ab.


12:10 Am Schauplatz (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.10.2018)

Moderation: Peter Resetarits

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Ritter, Schmiede, Edelfrauen – Kärntens Burgen einst und jetzt (45 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 5.6.2017)

Wie wurde im Mittelalter eine Burg gebaut? Mit welchen Werkzeugen, welcher Technik? Antworten auf diese Fragen findet man in Friesach in Österreichs südlichstem Bundesland Kärnten. Seit 2009 wird dort an der Burg Siegfriedstein gebaut: ein Labor für "Experimentalgeschichte". Der Film zeigt imposante Burganlagen und macht das Leben im Mittelalter nachvollziehbar – mit aufwendigen Spielszenen. Schauplätze sind Burg Hochosterwitz und Friesach. Ein ritterliches Turnier, eine fürstliche Tafel, der harte Alltag der Steinmetze, Schmiede und Zimmerleute auf einer Burgbaustelle und auch der Besuch in einer mittelalterlichen Badestube zeichnen ein lebendiges und farbenprächtiges Bild dieser längst versunkenen Epoche. Die kühnen Felsenburgen, die im 12. und 13. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebten, sind über ihre bloße Wehr- und Verteidigungsfunktion hinaus zu Symbolen der ritterlich-feudalen Herrschaft geworden. Errichtet, bewohnt und verteidigt wurden sie im Auftrag der jeweiligen Landesherren. In Kärnten waren das neben dem Herzog auch der Erzbischof von Salzburg, der Bischof von Bamberg und die Grafen von Görz-Tirol. Der Film erzählt die Kulturgeschichte der Burgen und Schlösser in Kärnten, wobei besonders imposante Burganlagen exemplarisch in den Mittelpunkt gerückt werden. Dazu zählen die Burg Hochosterwitz, die sogar als Vorbild für einen Disney-Film gedient hat, die Burg Landskron bei Villach, die romantisch anmutende Burg Stein im Drautal und die Ruinen der Kraiger Schlösser. Er geht außerdem der Frage nach, welchen Zweck Burgen zu unterschiedlichen Zeiten erfüllten, und zeichnet den Wandel von der Wehranlage hin zum repräsentativen Adelssitz nach. In der Burgenstadt Friesach, dem bedeutendsten politischen Zentrum Kärntens im Mittelalter mit eigener Münze, lässt sich besonders gut darstellen, wie mächtige Burgen auch als weithin sichtbare Demonstration von Größe und Macht auf das Umland wirkten. Auf dem Stadtgebiet finden sich zwei Höhenburgen und ein Fürstenhof – praktisch in Sichtweite voneinander. Die Burgbaustelle Friesach gewährt zudem einzigartige Einblicke in mittelalterliche Bautechniken und in mittelalterliches Handwerk. Zu Wort kommen neben Historikern auch Karl Khevenhüller, Burgherr auf Hochosterwitz, sowie Johannes Orsini-Rosenberg, in dessen Familienbesitz sich seit Jahrhunderten die Burg Stein im Drautal befindet.


14:00 Von Hochosterwitz bis Miramare (45 Min.) (HDTV)
Traumschlösser am Rande der Alpen
Film von: Werner Freudenberger
(Erstsendung 7.10.2009)

So mancher träumt davon, in einem romantischen Schloss zu wohnen. Werner Freudenberger geht in Kärnten und in Slowenien am Rande der Alpen auf die Suche nach Traumschlössern. In Kärnten besucht er Hochosterwitz. Die Anlage wurde um 860 auf einem steilen Felskegel errichtet. Ebenfalls in Kärnten liegt Schloss Ebenthal, das sich als ein schönes, barockes Prunkschloss präsentiert. Ein weiteres Traumschloss hat sich Gräfin Laura Henckel Donnersmarck bei Wolfsberg errichten lassen: Miramare ist ein melodramatisches Kapitel österreichischer Geschichte. In Slowenien stehen die Höhlenburg von Predjamski Grad und das Traumschloss des Forschers Weichard von Valvasor auf dem Programm. Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg hat wenige Kilometer von Triest sein Traumschloss realisiert, konnte es jedoch nur kurze Zeit genießen. Als Kaiser nach Mexiko berufen, schiffte er sich in Miramare ein und kam nicht mehr zurück. Nicht weit entfernt steht Schloss Duino, unter anderem berühmt geworden durch die Sonette von Rainer Maria Rilke.


14:45 Jauntal – Himmel auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Im Tal der Gottheit Juvenat
Film von: Helga Suppan
(Erstsendung 23.4.2014)

Der Landstrich östlich des Klagenfurter Beckens entlang des Flusslaufes der Drau bis zu den Karawanken im Süden Kärntens wird als "Jauntal" bezeichnet. Als Schmelztiegel zweier Kulturen hat sich das Gebiet viele Besonderheiten bewahrt. Ein Geschichtsforscher und ein bildender Künstler halten Ausschau nach historischen und malerischen Schauplätzen sowie nach einzigartigen Kleinoden aus Kunst und Natur. Ausgangspunkt der kulturgeschichtlichen Wanderung ist die Bezirkshauptstadt Völkermarkt. Der Weg führt durch die Fremdenverkehrsregion rund um den Klopeiner See, über frühe Gipfelheiligtümer bis zu einem Hotspot zeitgenössischer österreichischer Kunst in Neuhaus bei Lavamünd. Auch der Kulinarik von einst und jetzt wird Beachtung geschenkt.


15:30 Die geheimnisvolle Welt der Bäume – Naturschätze der Steiermark (40 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 26.5.2016)

Bäume sind nicht einfach Bäume: Sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt. Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Der Film ist eine Hommage an die oft uralten Bäume der Steiermark, ein Eintauchen in die Welt dieser gefährdeten Überlebenskünstler. Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben: Bäume umgeben uns, und wir nehmen sie als selbstverständlich. Aber sie sind mehr. Bäume öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmale und beleuchtet den Lebensraum Baum: in den jahrhundertealten Bäumen des Tierparks Herberstein etwa leben seltene Käferarten wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nutzen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.


Universum
16:10 Paradies vor der Haustür – Natur im Garten (45 Min.) (HDTV)
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 24.5.2015)

"Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies", sagt ein Sprichwort. Doch was kennt man eigentlich wirklich – abgesehen von Tomaten, Kraut und Rüben – vom Garten als Lebensraum? Was geschieht dort nachts? Wie ändert sich die Tierwelt im Zuge der Jahreszeiten, und wie viele "Gäste" überwintern unbemerkt direkt vor der Haustür? Moderne Aufnahmetechniken geben ungewohnte Einblicke in die pulsierenden Lebenskreisläufe von Gärten. Je mehr Platz der Natürlichkeit eingeräumt wird, desto mehr entfaltet sich der durch Zäune und Hecken definierte Grünraum zum Paradies für Wildtiere. Bewegte Zeitraffer-, Makro-und Mikro-Aufnahmen sowie Zeitlupenstudien zeigen, wie Feuchtbiotope, Trockensteinmauern, Hecken, Blumenwiesen oder Nützlingsquartiere auf ihre ganz bestimmte Weise komplexe Lebensräume schaffen. Damit bieten sie einer kaum wahrgenommenen Vielfalt an Tieren und Pflanzen eine Heimstätte.


16:55 Die Gärten der Habsburger (45 Min.) (HDTV)
Die Wiener Gartenpracht
Folge 1 von 2
Film von: Alfred Ninaus, Stephanie Ninaus
(Erstsendung 6.6.2017)

Die schönsten Gärten Österreichs sind von den Habsburgern angelegt worden. Der erste Teil des zweiteiligen Films über diese Gärten führt in die Residenzstadt Wien und Umgebung. Von Schönbrunn über den Volksgarten und den Garten der Hermesvilla bis Laxenburg, Bad Ischl und Ambras: Den Filmemachern Alfred und Stephanie Ninaus ist es gelungen, in vielen dieser Anlagen die ersten Drohnenflüge überhaupt durchzuführen.


17:40 Die Gärten der Habsburger (50 Min.) (HDTV)
Die Gartenpracht auf dem Land
Folge 2 von 2
Film von: Alfred Ninaus, Stephanie Ninaus
(Erstsendung 13.6.2017)

Die schönsten Gärten Österreichs sind größtenteils von den Habsburgern angelegt worden. Alfred und Stephanie Ninaus präsentieren im zweiten Teil eine Auswahl dieser Gärten auf dem Land. Schloss Laxenburg mit seiner weitläufigen, romantischen Gartenanlage zählte für so manchen Habsburger zur Lieblingsresidenz – unter anderem verbrachten Franz Joseph und Sisi hier ihre Flitterwochen. Ähnlich hoch im Kurs stand sonst nur Bad Ischl mit seinem ausladenden Garten rund um die Villa. Manchmal fielen den Habsburgern die schönen Grünanlagen auch in den Schoß, wie etwa in Schloss Hof, dessen barocke Gartenarchitektur für Prinz Eugen unübertroffen war. Auch die Herrscherfamilie selbst verstand sich aufs Gärtnern, so etwa Franz II./I. oder auch Franz Joseph. Erzherzog Johann beschäftigte sich in der Steiermark mehr mit der Landwirtschaft.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Die Fahnderin (85 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Karola Kahane – Katja Riemann
Klaus Hartl – Maxim Mehmet
Jochen Busse – Heiko Pinkowski
Florian Hofmann – Albrecht Abraham Schuch
Generalstaatsanwalt – Götz Schubert
Benedikt Sämann – Alexander Held
Anwalt Dr. Reglin – Ralph Herforth
von Henze – Andreas Schröders
Hanna – Sarah Horváth
Schmidt-Rohrbach – Waldemar Kobus

Regie: Züli Aladag
Drehbuch: Stefan Dähnert

Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine CD mit Dateien einer Schweizer Bank gekauft. Darauf ist auch eine große Nummer in NRW, die im Hintergrund Fäden zieht, um Ermittlungen zu behindern. Die Dossiers enthalten mehr als 800 Steuersünder. Zu viele für das Personal der Steuerfahndung, sie arbeiten gegen die Verjährungsfrist. Die erfolgreiche Fahnderin Karola Kahane beschließt deshalb, einen prominenten Namen aus der Liste herauszugreifen. Ihr Ziel: Endlich soll ein Steuerhinterzieher, der mehr als eine Million Euro nicht angegeben hatte, für den "Diebstahl an der Gemeinschaft" wirklich ins Gefängnis gehen, wie das der Bundesgerichtshof schon 2012 angesichts zu vieler Bewährungsurteile angeordnet hatte. Zudem hofft sie, dass viele betroffene Kunden der Schweizer Bank Selbstanzeige erstatten, um mit einem blauen Auge davonzukommen. Ins Visier der Truppe gerät Benedikt Sämann, ein reicher Geschäftsmann und scheinbar ein Wohltäter, von dem zahlreiche Jobs in NRW abhängen. Karola Kahane und ihr Team machen sich an die Arbeit. Und obwohl Sämann offensichtlich gewarnt wurde und viel Beweismaterial vernichten konnte, scheint die Rechnung aufzugehen. Doch dann wendet sich das Blatt: Auf die Fahnderin und ihre Mitarbeiter wird von unterschiedlichen Seiten immer mehr Druck ausgeübt. Selbst vor ihrem Privatleben machen ihre Gegner nicht halt. So scheint auch Karolas Teenagertochter Hanna, die der alleinerziehenden Mutter immer mehr entgleitet, von Fremden beeinflusst zu werden. Die Fahnderin spürt: Sämann ist zweifelsohne eine wichtige Person in NRW. Zu groß für die gewissenhaften Beamten von der Steuerfahndung?


21:40 kinokino (20 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Im Sog der Angst (50 Min.)
Film von: Dieter Gränicher
Erstausstrahlung

Herzrasen, Atemnot, Schwindel – wer eine Panikattacke erleidet, wird von bodenlosem Entsetzen überrollt. Im Film geben drei Betroffene Einblick in ihr Leben mit Angst. Die Angststörung ist die zweithäufigste psychische Erkrankung in der Schweiz. Dennoch wird sie selten thematisiert. Im Bestreben, weitere Attacken zu vermeiden, beginnen Betroffene, sich im Alltag einzuschränken. Über 20 Panikattacken hat Marcel M. in den letzten 30 Jahren erlitten. Er kennt ihren Ablauf und weiß, wie er ihnen begegnen sollte. Aber all sein Wissen nützt ihm nichts, wenn sich die "Angstschraube" zu drehen beginnt. Wenn die Panik über ihn hereinbricht, meint er, zu sterben. Conny G., die mit ihrem Partner ein Restaurant führt, erinnert sich an den Moment, als sie zum ersten Mal in der Gaststube, mitten im hektischen Mittagsservice, eine Attacke erlitt. Und Claudia M. zeigt, wo genau die Grenzen verlaufen, die ihre Mobilität einschränken: Knapp zehn Meter von der Haustür entfernt lauert die Panik und zwingt sie zur Umkehr. Alle drei haben einen Umgang gefunden mit ihrem Leiden. Marcel M. und Conny G. lernten in Therapien, der Panik nicht auszuweichen, sondern sich auf die Konfrontation mit ihr einzulassen. Damit eroberten sie sich ein großes Stück Freiheit zurück. Und Claudia M. führt im Rahmen, den die Krankheit ihr setzt, ein von engen, vertrauten Beziehungen erfülltes Leben. Ein Film über drei mutige Menschen.


23:15 Auf der Seeseite (50 Min.) (HDTV)
Die Medikamentenversuche von Münsterlingen
Film von: Liz Horowitz
(Erstsendung 18.1.2018)

Bis 1980 führte Roland Kuhn Medikamentenversuche an der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen durch. Über Jahrzehnte wurde er als Entdecker des ersten Antidepressivums gefeiert. Nach seinem Tod 2005 geriet der langjährige Oberarzt und spätere Direktor der Klinik ins Kreuzfeuer der Kritik: Hatte er Patienten und Angehörige um Einwilligung gefragt? Oder hatte er die Versuche ohne ihr Wissen durchgeführt? Elisabeth Ravasio war gegen ihren Willen als 15-jähriges Mädchen von 1959 bis 1961 in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen interniert. Sie wurde mit Lederriemen ans Bett fixiert und ruhig gespritzt, die Nase wurde ihr so lange zugehalten, bis sie Pillen schluckte. Einmal wurde sie einer zehntägigen Schlafkur unterzogen. Sie erinnert sich noch heute, wie unter Patienten die Rede davon war, sie seien alle Versuchskaninchen. Roland Kuhn verantwortete die Medikamentenversuche in der Klinik und testete ab der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre Dutzende von Medikamenten an Hunderten von Patienten. 1956 beispielsweise war es der Wirkstoff Imipramin. Er wurde an über 300 Patienten mit verschiedensten Diagnosen ausprobiert. Dabei beobachtete Roland Kuhn die antidepressive Wirkung des Wirkstoffs. Geigy brachte das Arzneimittel 1958 unter dem Namen Tofranil auf den Markt. Es ist bis heute erhältlich. Und Roland Kuhn ging als Entdecker in die Geschichte ein. Der Film zeigt, welchen Stellenwert Medikamentenversuche vor über 50 Jahren in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen hatten. Ehemalige Weggefährten von Roland Kuhn schildern, wie in den 1960- und 1970er-Jahren der Klinikalltag aussah. Auch ehemalige Patienten kommen im Film zu Wort. Mehr als 50 Jahre, nachdem sie aus der Klinik entlassen wurde, bricht die 74-jährige Elisabeth Ravasio ihr Schweigen. Sie erzählt, was ihr in der Klinik angetan wurde. Ein weiterer ehemaliger Patient schildert, wie er als Jugendlicher in Münsterlingen haufenweise nicht zugelassene Medikamente erhielt. Eine Gruppe Historiker untersucht im Auftrag des Kantons Thurgau die Medikamentenversuche in Münsterlingen. Die Leiterin kommt zum Schluss, dass es damals keine klare Grenze zwischen Therapie und Forschung gab. Ob Roland Kuhn gegen Regeln verstieß, als er über Jahrzehnte hinweg Hunderten von Patienten Medikamente zu Versuchszwecken verabreichte, ist eine zentrale Frage der Forschungsgruppe.


Reporter
00:05 Der Klimaforscher (25 Min.)
(Erstsendung 2.9.2018)

Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker. Stocker ist Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Stocker bekannt, als er 1998 begann, an den Berichten des "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC) mitzuwirken und zehn Jahre später Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe I wurde. Wenn es ums Klima geht, fragen die Medien gerne Stocker – und Stocker gibt gerne Auskunft. 2015 war er auf dem Sprung nach ganz oben: Der Bundesrat schlug ihn als Nachfolger von Rajendra Pachauri für den IPCC-Vorsitz vor. Stocker unterlag dem Südkoreaner Hoesung Lee. Reporter Simon Christen hat Stocker nach Grönland begleitet, wo sein Team Eisbohrkerne gewinnt. "Das ist ein einmaliges Klimaarchiv", sagt Stocker, "so können wir die Zusammensetzung der Atmosphäre, die Konzentration der Treibhausgase, sogar die natürlichen Klimaschwankungen der letzten 100 000 Jahre messen." Das alles helfe ihnen, vergangene und zukünftige Klimaveränderungen zu modellieren.


00:30 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:00 Das weiße Ballett – Die Spanische Hofreitschule (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Peter Hackl
(Erstsendung 13.3.2011)

2010 wurde "Die hohe Schule der klassischen Reitkunst" – seit über 430 Jahren gelehrt in der Spanischen Hofreitschule – in die UNESCO-Liste der immateriellen Kulturgüter der Welt aufgenommen. Was aber macht die Faszination und den Mythos der dressierten weißen Hengste aus, dass sie mittlerweile zum Selbstbildnis und Verständnis der Österreicher gehören wie Stephansdom, Walzer, Mozarts Musik und Sachertorte? Einst geliebtes Prestigeobjekt und Amüsement der österreichischen Kaiser und über Jahrhunderte dem Hochadel vorbehalten, haben die Lipizzaner und die Spanische Hofreitschule etwas geschafft, was den Habsburgern verwehrt blieb: den erfolgreichen Fortbestand bis zum heutigen Tag. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche ins Bundesgestüt Piber, wo die Fohlen zur Welt kommen und ihre ersten drei Lebensjahre auf der Alm verbringen, weiter zur neuen Ausbildungsstätte am Niederösterreichischen Heldenberg und in die historischen Stallungen der Hofburg in Wien. Vom Alltag der Pferde, der Trainingsarbeit und der engen Beziehung zwischen Mensch und Tier bekommt der Zuschauer ebenso Eindrücke wie vom modern geführten Wirtschaftsbetrieb und der wissenschaftlichen Arbeit, die mit dem Erhalt der Lipizzaner verbunden ist. Denn weltweit gibt es nur knapp 3800 Exemplare dieser gutmütigen, klugen und faszinierenden Tiere.


01:45 Der steinerne Zeuge – Der Stephansdom erzählt Geschichte (50 Min.) (HDTV)
Film von: Roswitha Vaughan, Ronald Vaughan
(Erstsendung 22.12.2011)

Verfolgt man die Baugeschichte und das historische Umfeld des Wiener Stephansdoms, dann zeigt sich, dass dieser Dom in vielerlei Hinsicht anders ist als andere Kathedralen in Europa. Erst 1136 wurde das Bauwerk urkundlich erwähnt, also viel später als vergleichbare Dome. Es war die Zeit der Kreuzzüge, Wien war damals ein Fischerdorf an der Donau, und genau dort wurde eine, für die damalige Zeit, mächtige Kirche gebaut. Warum eigentlich? Ausgehend von dieser Gründungszeit beleuchtet Regisseur und Kameramann Ronald Vaughan den Stephansdom. Erstmals wird die bewegte Geschichte mit vielen Bauphasen in einem Film aufgerollt – mit atemberaubenden Kranperspektiven aus 100 Metern Höhe, Originalplänen, animierten Laserscans, alten "Wochenschau"-Bildern, kurzen Spielszenen und ergreifenden Lichtstimmungen im Dom. Der steinerne Zeuge selbst bleibt stumm, ist aber dennoch beredt: Der Geschichtenerzähler mit der Stimme von Peter Simonischek denkt sich in die Geschichten des Wiener Wahrzeichens hinein und vermittelt seine Bedeutung in der Kaiserstadt und Donaumetropole für das Land und für die Kirche.


02:35 Jauntal – Himmel auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Im Tal der Gottheit Juvenat
Film von: Helga Suppan
(Erstsendung 23.4.2014)

Der Landstrich östlich des Klagenfurter Beckens entlang des Flusslaufes der Drau bis zu den Karawanken im Süden Kärntens wird als "Jauntal" bezeichnet. Als Schmelztiegel zweier Kulturen hat sich das Gebiet viele Besonderheiten bewahrt. Ein Geschichtsforscher und ein bildender Künstler halten Ausschau nach historischen und malerischen Schauplätzen sowie nach einzigartigen Kleinoden aus Kunst und Natur. Ausgangspunkt der kulturgeschichtlichen Wanderung ist die Bezirkshauptstadt Völkermarkt. Der Weg führt durch die Fremdenverkehrsregion rund um den Klopeiner See, über frühe Gipfelheiligtümer bis zu einem Hotspot zeitgenössischer österreichischer Kunst in Neuhaus bei Lavamünd. Auch der Kulinarik von einst und jetzt wird Beachtung geschenkt.


03:20 Die geheimnisvolle Welt der Bäume – Naturschätze der Steiermark (40 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 26.5.2016)

Bäume sind nicht einfach Bäume: Sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt. Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Der Film ist eine Hommage an die oft uralten Bäume der Steiermark, ein Eintauchen in die Welt dieser gefährdeten Überlebenskünstler. Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben: Bäume umgeben uns, und wir nehmen sie als selbstverständlich. Aber sie sind mehr. Bäume öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmale und beleuchtet den Lebensraum Baum: in den jahrhundertealten Bäumen des Tierparks Herberstein etwa leben seltene Käferarten wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nutzen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.


Universum
04:00 Paradies vor der Haustür – Natur im Garten (45 Min.) (HDTV)
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 24.5.2015)

"Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies", sagt ein Sprichwort. Doch was kennt man eigentlich wirklich – abgesehen von Tomaten, Kraut und Rüben – vom Garten als Lebensraum? Was geschieht dort nachts? Wie ändert sich die Tierwelt im Zuge der Jahreszeiten, und wie viele "Gäste" überwintern unbemerkt direkt vor der Haustür? Moderne Aufnahmetechniken geben ungewohnte Einblicke in die pulsierenden Lebenskreisläufe von Gärten. Je mehr Platz der Natürlichkeit eingeräumt wird, desto mehr entfaltet sich der durch Zäune und Hecken definierte Grünraum zum Paradies für Wildtiere. Bewegte Zeitraffer-, Makro-und Mikro-Aufnahmen sowie Zeitlupenstudien zeigen, wie Feuchtbiotope, Trockensteinmauern, Hecken, Blumenwiesen oder Nützlingsquartiere auf ihre ganz bestimmte Weise komplexe Lebensräume schaffen. Damit bieten sie einer kaum wahrgenommenen Vielfalt an Tieren und Pflanzen eine Heimstätte.


04:45 Von Hochosterwitz bis Miramare (45 Min.) (HDTV)
Traumschlösser am Rande der Alpen
Film von: Werner Freudenberger
(Erstsendung 7.10.2009)

So mancher träumt davon, in einem romantischen Schloss zu wohnen. Werner Freudenberger geht in Kärnten und in Slowenien am Rande der Alpen auf die Suche nach Traumschlössern. In Kärnten besucht er Hochosterwitz. Die Anlage wurde um 860 auf einem steilen Felskegel errichtet. Ebenfalls in Kärnten liegt Schloss Ebenthal, das sich als ein schönes, barockes Prunkschloss präsentiert. Ein weiteres Traumschloss hat sich Gräfin Laura Henckel Donnersmarck bei Wolfsberg errichten lassen: Miramare ist ein melodramatisches Kapitel österreichischer Geschichte. In Slowenien stehen die Höhlenburg von Predjamski Grad und das Traumschloss des Forschers Weichard von Valvasor auf dem Programm. Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg hat wenige Kilometer von Triest sein Traumschloss realisiert, konnte es jedoch nur kurze Zeit genießen. Als Kaiser nach Mexiko berufen, schiffte er sich in Miramare ein und kam nicht mehr zurück. Nicht weit entfernt steht Schloss Duino, unter anderem berühmt geworden durch die Sonette von Rainer Maria Rilke.


05:30 – 06:20 Ritter, Schmiede, Edelfrauen – Kärntens Burgen einst und jetzt (50 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 5.6.2017)

Wie wurde im Mittelalter eine Burg gebaut? Mit welchen Werkzeugen, welcher Technik? Antworten auf diese Fragen findet man in Friesach in Österreichs südlichstem Bundesland Kärnten. Seit 2009 wird dort an der Burg Siegfriedstein gebaut: ein Labor für "Experimentalgeschichte". Der Film zeigt imposante Burganlagen und macht das Leben im Mittelalter nachvollziehbar – mit aufwendigen Spielszenen. Schauplätze sind Burg Hochosterwitz und Friesach. Ein ritterliches Turnier, eine fürstliche Tafel, der harte Alltag der Steinmetze, Schmiede und Zimmerleute auf einer Burgbaustelle und auch der Besuch in einer mittelalterlichen Badestube zeichnen ein lebendiges und farbenprächtiges Bild dieser längst versunkenen Epoche. Die kühnen Felsenburgen, die im 12. und 13. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebten, sind über ihre bloße Wehr- und Verteidigungsfunktion hinaus zu Symbolen der ritterlich-feudalen Herrschaft geworden. Errichtet, bewohnt und verteidigt wurden sie im Auftrag der jeweiligen Landesherren. In Kärnten waren das neben dem Herzog auch der Erzbischof von Salzburg, der Bischof von Bamberg und die Grafen von Görz-Tirol. Der Film erzählt die Kulturgeschichte der Burgen und Schlösser in Kärnten, wobei besonders imposante Burganlagen exemplarisch in den Mittelpunkt gerückt werden. Dazu zählen die Burg Hochosterwitz, die sogar als Vorbild für einen Disney-Film gedient hat, die Burg Landskron bei Villach, die romantisch anmutende Burg Stein im Drautal und die Ruinen der Kraiger Schlösser. Er geht außerdem der Frage nach, welchen Zweck Burgen zu unterschiedlichen Zeiten erfüllten, und zeichnet den Wandel von der Wehranlage hin zum repräsentativen Adelssitz nach. In der Burgenstadt Friesach, dem bedeutendsten politischen Zentrum Kärntens im Mittelalter mit eigener Münze, lässt sich besonders gut darstellen, wie mächtige Burgen auch als weithin sichtbare Demonstration von Größe und Macht auf das Umland wirkten. Auf dem Stadtgebiet finden sich zwei Höhenburgen und ein Fürstenhof – praktisch in Sichtweite voneinander. Die Burgbaustelle Friesach gewährt zudem einzigartige Einblicke in mittelalterliche Bautechniken und in mittelalterliches Handwerk. Zu Wort kommen neben Historikern auch Karl Khevenhüller, Burgherr auf Hochosterwitz, sowie Johannes Orsini-Rosenberg, in dessen Familienbesitz sich seit Jahrhunderten die Burg Stein im Drautal befindet.

*

Mittwoch, 24. Oktober 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 23.10.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 23.10.2018)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 23.10.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 23.10.2018)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show Classics (60 Min.)

Ein Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.


11:15 Und was glaubst Du? (15 Min.) (HDTV)
Immer wieder Sonntag
Film von: Ralph Glander, Alexander Landsberger
(Erstsendung 15.6.2017)

Eucharistiefeier und Abendmahl – einige Unterschiede, aber noch mehr Gemeinsamkeiten zwischen Katholiken und Evangelischen. Und trotzdem kann noch immer kein gemeinsames Abendmahl stattfinden. Ein halbes Jahrtausend nach der Reformation begleitet der Film in Schwandorf in der Oberpfalz einen evangelischen und einen katholischen Pfarrer zusammen mit ihren Gemeinden in ihrer religiösen Alltagswirklichkeit des Jahres 2017. Was sind die Dreh- und Angelpunkte, an denen sich evangelisches und katholisches Bekenntnis unterscheiden? Und wo finden sie gemeinschaftlich zusammen, was haben sie voneinander gelernt?


11:30 Räume für die Seele (30 Min.) (HDTV)
Film von: Melitta Müller-Hansen, Sandra Zeidler
(Erstsendung 30.10.2016)

Der Zeichner, Autor und Pfarrer Tiki Küstenmacher unternimmt einen Streifzug durch Bayern und fragt: Wie hat sich der evangelische Kirchenbau seit 1945 verändert? Werner Tiki Küstenmacher trifft Architekten und Künstler, die Kirchenbauten geprägt haben. Und er spricht mit Pfarrern und Gläubigen darüber, wie sich die neuen Bauten auf das Leben und den Glauben ihrer Gemeinden ausgewirkt haben. Der Film ist ein unterhaltsames Roadmovie mit überraschenden Begegnungen. Gleichzeitig stellt er grundsätzliche Fragen zum evangelisch-lutherischen Glauben und zur Bedeutung der Reformation für die Menschen von heute. Der Film macht Station in Herzogenaurach und Augsburg, in Rottach-Egern, Aschheim und Gräfelfing.


12:00 Die Überläufer – Wenn Pfarrer die Konfession wechseln (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Lars Ohlinger
(Erstsendung 22.10.2017)

Jedes Jahr wechseln Tausende Christen von der katholischen Kirche in die evangelische oder gehen den umgekehrten Weg. Für "Normalchristen" kein Thema. Aber wie ist das für Pfarrer? Wie gehen Kirchenleitungen und Gläubige damit um, wenn Amtsträger ihrer Kirche den Rücken zuwenden und bei der "Konkurrenz" auf die Kanzel steigen? Der Film zeigt, dass im individuellen Fall das scheinbar Unmögliche schon Realität ist. In der St.-Vicelin-Kirche in Bad Oldesloe hat Pastor Hans Janßen Besuch von Schülern einer sechsten Klasse. Die Kinder sollen im Religionsunterricht die katholische Kirche kennenlernen – und ihren etwas ungewöhnlichen Pastor: Hans Janßen war 20 Jahre evangelischer Pfarrer, jetzt ist er katholischer Priester. Natürlich fragen auch die Kinder ihn, warum er nicht mehr evangelisch ist. Der Wechsel war kein leichter Weg für ihn, erinnert sich Janßen: "Ich habe nicht mit einer solch großen öffentlichen Reaktion gerechnet. Das war belastender, als ich dachte." Hans Janßen ist verheiratet und hat vier Kinder. Ihn packte die Sehnsucht nach einer anderen Art von Frömmigkeit. Er trug auch als evangelischer Pfarrer schon immer die Albe im Gottesdienst und war der Überzeugung, dass in der evangelischen Kirche dem Abendmahl nicht die ausreichende Bedeutung zukommt. Schließlich entschloss er sich zu dem radikalen Schritt. Er musste noch einmal für drei Jahre zum Studium ins Priesterseminar. Auch seine Frau konvertierte mit ihm zum Katholizismus. Für sie war diese Entscheidung ebenfalls alles andere als einfach. Als Pastorenfrau war sie sehr engagiert in der evangelischen Gemeinde: "Pfarrfrauen gibt es in der katholischen Kirche nicht." Pfarrer Wolfgang Schumacher ist evangelischer Pfarrer im mittelfränkischen Uehlfeld. Gemeinsam mit Konfirmanden und dem Kirchenvorstand baut er ein großes buntes Zelt für einen Gottesdienst im Grünen auf. Bis vor drei Jahren war er noch katholischer Priester im Bistum Trier. Ein wichtiger Auslöser für seinen Konfessionswechsel war, dass er für die Arbeit als Seelsorger immer weniger Zeit hatte. "Das war letztendlich ein mittelständisches Unternehmen, was ich geleitet habe. Es gab Kindergärten, Baumaßnahmen, und ich war Manager mit zusätzlichen seelsorglichen Aufgaben." Statt Dienst am Menschen zu leisten, so hat er es empfunden, hatte er immer mehr mit Verwaltungsarbeiten zu tun. Und die Zahl der Gemeindemitglieder nahm durch Strukturreformen immer weiter zu. Auch Amtsverständnis, Zölibat und das Verbot der Frauenordination wurden ihm mehr und mehr fraglich. Seinen Wechsel zur evangelischen Kirche sieht er gemeinsam mit seinem Lebenspartner nicht als Bruch, sondern als logische Konsequenz und den Abschluss einer persönlichen Entwicklung.


12:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.) (HDTV)
Die ideale Kuh
Film von: Ruedi Bruderer
(Erstsendung 31.10.2017)

Die Kuh ist das Lieblingstier der Schweizerinnen und der Schweizer. Doch welche Kuh genau, das ist dann eine ganz andere Frage. In Graubünden war das Braunvieh bis in die 1960er-Jahre die Einheitsrasse. Heute ist das anders. Ab 1967 wurden die damals "Original Braunen" mit ihren amerikanischen Verwandten gekreuzt, damit auch sie mehr Milch produzieren. Statt 3500 bis 4000 Kilo Milch im Jahr erbrachten die neuen Brown-Swiss die doppelte Milchmenge. Die Milchschwemme war vorprogrammiert. Auf der Suche nach Alternativen zu den Butterbergen kamen mit der Fleischproduktion auch fremde Rassen in den Stall. Wie Mario Bühler, Leiter des Ressorts Tierhaltung an der landwirtschaftlichen Ausbildungsstätte Plantahof, heute sagt, ist eine ideale Kuh für Graubünden eine Illusion. Es gebe hingegen die ideale Kuh für einen jeweiligen Betrieb. Und auch der ehemalige Chef des kantonalen Amtes für Landwirtschaft, Alexander Dönz, bilanziert, dass die damalige Propagierung einer Einheitskuh eine falsche Politik war.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Die weiße Uyuni
Dokumentarfilm von: Petra Haffter, Bolivien
Deutschland 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil eins stellt die Salar de Uyuni in Bolivien vor, eine einzigartige Wüste, in der Himmel und Erde auf fantastische Art zu verschmelzen scheinen.


14:05 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Das rote Colorado Plateau
Dokumentarfilm von: Petra Haffter
USA, 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der zweite Teil stellt das Colorado Plateau in den USA vor. Hier reichen die Farbspiele von Rosa über Lila zu Gelb und Orange.


14:50 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Das Rosa Wadi Rum
Dokumentarfilm von: Petra Haffter, Jordanien
Deutschland 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil drei erkundet das rosafarbene Wadi Rum in Jordanien. Eine irdische Landschaft, die – so sagen Astronauten – der Oberfläche des Mondes gleicht.


15:35 Die Farben der Wüste (40 Min.) (HDTV)
Die graue Mojave
Dokumentarfilm von: Petra Haffter
USA, 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Die vierte Folge zeigt die kalifornische Mojave-Wüste, die trotz ihres grauen Äußeren viel Buntes und Schillerndes zu bieten hat.


16:15 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Die gelbe Sahara
Dokumentarfilm von: Petra Haffter
Ägypten, 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der letzte Teil beschäftigt sich mit der Wüste, die wie keine andere die Vorstellung von traumverlorener Unendlichkeit verkörpert: der Sahara.


17:00 Märchenhafter Oman (45 Min.) (HDTV)
Der Norden: Auf den Spuren Sindbads
Folge 1 von 2
Film von: Rosie Koch
(Erstsendung 22.3.2018)

Der erste Teil der Dokumentation nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die landschaftliche Vielfalt von Omans Norden. Ausgangspunkt der Reise ist die moderne Hauptstadt des Omans, Maskat. Der Name der Stadt bedeutet so viel wie "Ankerplatz" – eine treffende Bezeichnung für den Regierungssitz einer Seefahrernation. Von der Meeresküste führt die Route über die von Oasen gesäumten Wadis bis hin zu den alten Bergdörfern im rauen Hadschar-Gebirge. Einige Kilometer südlich von Maskat haben Arabische Wüstengazellen ein Refugium gefunden. Weiter im Süden führt ein alter Handelspfad durch ein tiefes Flusstal, das sogenannte Wadi Tiwi, weit hinein in die Gebirge und Wüsten des Landes. Nutzpflanzen aus aller Welt reisten mit den Händlern in die Oasengärten und wurden Teil der Terrassenbeete. Heute leben immer weniger Menschen in den Oasen, und immer weniger von ihnen kennen die mündlich überlieferten Geheimnisse der Bewirtschaftung der fruchtbaren Wasserstellen. Nur die wenigsten der malerischen Lehmdörfer an den steilen Hängen des Hadschar-Gebirges sind heute noch bewohnt. Ein Imker jedoch nutzt sein altes Haus für Bienenstöcke, ein ehemaliger Bewohner von Misfat Al Abriyeen betreibt ein kleines Hotel in seinem verlassenen Heimatdorf. In der nächsten großen Stadt, in Nizwa, findet auch heute noch jeden Freitag ein Ziegenmarkt statt. Wie auf dem Laufsteg werden die Tiere potenziellen Käufern präsentiert. Der Handel hat im Oman Geschichte. Die Stadt Sur war bereits im 6. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum für den Handel mit Ostafrika und ist heute die einzige Stadt im Mittleren Osten, in der noch Dhaus, traditionelle arabische Segelschiffe, gebaut werden. Westlich der Stadt, weiter landeinwärts, ist nur noch Wüste – die sogenannten Sharqiya Sands sind die Heimat der Beduinen. Auch wenn sie heute in klimatisierten Häusern wohnen und Geländelimousinen fahren, die Wüste hat für die "Herren der Kamele" nicht an Reiz verloren.


17:45 Märchenhafter Oman (45 Min.) (HDTV)
Der Süden: Entlang der Weihrauchstraße an die grüne Küste
Folge 2 von 2
Film von: Rosie Koch
(Erstsendung 23.3.2018)

Der zweite Teil der Dokumentation "Märchenhafter Oman" unternimmt eine Reise durch den Süden des Landes, entlang der Weihrauchstraße bis hin zur grünen Küste. Die Route führt in das unendliche Wüstengebiet im Inneren des Omans, vorbei am Reservat der letzten Arabischen Oryxantilopen gen Süden, in die Provinz Dhofar, wo Weihrauchbäume wachsen und die Arabischen Leoparden beheimatet sind. Vom Oryxantilopen-Reservat im Herzen des Landes führt eine Straße durch die Wüste in den Süden des Landes. Genauer gesagt in die Provinz Dhofar, eine der wenigen Regionen der Welt, in der Weihrauchbäume wachsen. Noch heute leben dort Menschen davon, den Bäumen in mühevoller Arbeit ihr wertvolles Harz zu entlocken. Die Metropole von Omans Süden ist Salalah, eine moderne Stadt am Meer. Neben einer einzigartigen Unterwasserwelt und einem großen Fischreichtum ist Salalah auch berühmt für seine Obst- und Gemüseplantagen: Die Provinzhauptstadt nennt man daher auch den "Garten des Omans". Gemüse und Obst aus den Plantagen werden dort direkt entlang der Küstenstraße verkauft. Salalah ist aber auch Sitz einiger wichtiger Universitäten, an denen, wie überall sonst im Oman, mehr Frauen als Männer studieren. Im Hinterland von Salalah türmt sich das Dhofar-Gebirge auf. Es ist der Rückzugsort der letzten Arabischen Leoparden. Wenn im Sommer die Arabische Halbinsel in Gluthitze versinkt, suchen Tausende von Touristen aus den Golfstaaten im südlichen Oman Zuflucht. Denn von Juli bis September wird dieser Küstenstreifen von den Ausläufern des Monsuns, des Charifs, in dichten Nebel und Nieselregen getaucht. Die Vegetation scheint zu explodieren – es entsteht ein kühles, grünes Paradies inmitten eines Glutofens. "Zugereiste" ganz anderer Art finden sich in den Mangrovenhainen und Lagunen entlang der Südküste: Vögel kommen aus Afrika, aus Europa oder Indien, andere Arten wie die Rosaflamingos sind ständige Bewohner der Lagunen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Wilhelm von Habsburg – Der König der Ukraine (50 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler, Björn Kölz
Erstausstrahlung

Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als k. u. k. Offizier an der Ostfront, im Gebiet der heutigen Ukraine. Erzherzog Wilhelm entwickelte eine geradezu romantische Zuneigung für diese Region. Er wollte dieses Grenzland als Monarch in die Selbstständigkeit führen. War Wilhelms Vision von einem Königreich Ukraine unter seinem Zepter jemals mehr als ein schwärmerischer Traum? Der Film nähert sich der Persönlichkeit und den Visionen des Erzherzogs. Bis heute wird Wilhelm Habsburg in der Ukraine verehrt, obwohl er nie zum König gekrönt wurde. Das Leben des Erzherzogs endete nach dem Zweiten Weltkrieg in sowjetischer Gefangenschaft. Die KGB-Verhörprotokolle aus dieser Zeit liegen den Filmemachern vor und geben tiefe Einblicke in die Persönlichkeit des Erzherzogs. August 1947: Ein hochgewachsener Mann wird am Wiener Südbahnhof von Sowjetsoldaten in ein Auto gezerrt. Kurz darauf besteigen sie mit ihm ein Flugzeug in Richtung Kiew. Er wird verhört, wochen- und monatelang. Genau ein Jahr später ist er tot. Sein Name: Wilhelm Franz Joseph Karl von Habsburg-Lothringen. Wer war dieser habsburgische Erzherzog Wilhelm, der König der Ukraine werden wollte und dort heute noch immer als "Vasyl Vyshyvanyi" verehrt wird? Nach dem Ersten Weltkrieg führte er das Leben eines bisexuellen Bonvivants zwischen Golfplatz, Skipiste und Nachtclub. Zwischenzeitlich kollaborierte er mit den Nationalsozialisten und arbeitete schließlich als Spion gegen Hitler und Stalin. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand er in Stalins Kerkern sein Ende. Ausgehend von der Verhörsituation folgt die Spieldokumentation den oft undeutlichen Spuren des Erzherzogs Wilhelm. Seine Kindheitstage verbrachte er an der Adria, dann zog seine Familie nach Polen. In das ehemalige Kronland Galizien, die heutige Westukraine, führte ihn der Erste Weltkrieg. Wilhelm Habsburg befehligte als Offizier der k. u. k. Armee ein eigenes Regiment. Zu dieser Zeit entwickelte Wilhelm seine romantische Zuneigung für das Volk der Ruthenen, wie die Ukrainer in der Habsburgermonarchie bezeichnet wurden. Unter seinem österreichischen Uniformrock trug er das bestickte Hemd der Ruthenen, weshalb er von den Ukrainern bald nur noch Vasyl Vyshyvanyi – Wilhelm, der Bestickte – genannt wurde. Zeit seines Lebens wollte der Erzherzog das Land in die Unabhängigkeit führen und als König regieren. Die Dokumentation von Gernot Stadler und Björn Kölz führt das Publikum an die Originalschauplätze.


21:05 Die Coudenhove-Kalergis (55 Min.) (HDTV)
Europa im Herzen, zuhause in der Welt
Film von: Helene Maimann
Erstausstrahlung

Mitteleuropäische Geschichte im Spiegel der Familiengeschichte eines schillernden Adelsgeschlechtes: Die Coudenhove-Kalergis, deutsch-böhmischer Hochadel, sind eine außergewöhnliche Familie. Sie waren mit dem Haus Habsburg und sind bis heute mit allen großen Adelshäusern der früheren Donaumonarchie verwandt und verschwägert. Und: Sie sind eine Familie von großen Nonkonformisten und kosmopolitischen Europäern. Wobei nicht nur die Männer, sondern vor allem die Frauen außergewöhnliche Biografien hatten. Das begann schon mit der ersten Gräfin Coudenhove, einer geborenen Hatzfeldt-Wildenburg, der Goethe in seiner Schrift "Campagne in Frankreich" ein Denkmal setzte. Auch die Ahnfrau der Kalergis, Gräfin Marie Nesselrode, eine Nichte des russischen Staatskanzlers am Wiener Kongress, war eine gefeierte Persönlichkeit. Sie galt als eine der schönsten und geistreichsten Frauen ihrer Zeit und pflegte Umgang mit Heine, Balzac, Delacroix, Chopin, Liszt und Wagner. Der Film wird erzählt aus der Perspektive von Barbara Coudenhove-Kalergi, Grande Dame des österreichischen Journalismus. Ihre Familie hat an Europas Geschichte mitgeschrieben. Vor allem Richard Graf Coudenhove, der Gründer der Paneuropa-Bewegung und einer der Väter der Europäischen Union.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Bergfried (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2015

Rollen und Darsteller:
Salvatore – Fabrizio Bucci
Stockinger – Peter Simonischek
Erna – Katharina Haudum
Frieda – Gisela Schneeberger
Romy – Eva Herzig
Schorsch – Gerhard Liebmann
Robert (als Kind) – Kieran Lux
Robert – Benedikt Blaskovic

Regie: Jo Baier
Drehbuch: Jo Baier

In einem kleinen steirischen Bergdorf wird ein alter Mann begraben. Seine Tochter Erna und sein Enkel Robert erhalten ein Paket mit minutiösen Aufzeichnungen aus der Vergangenheit. Die Notizen stammen von Salvatore, der in den 1980er-Jahren ins Dorf kam. Als kleiner Junge hat er 1944 die Vernichtung seiner Familie und seines Bergdorfes durch deutsche Truppen in der Toskana nur durch Zufall überlebt. Nun sucht er nach dem Täter von damals. Eine Narbe unterm Kinn, die sich der damals Vierjährige lebenslang gemerkt hat, soll ihn überführen. Schließlich kommt es zu einer dramatischen Konfrontation zwischen Täter und Opfer. Aber sie verläuft anders, als Salvatore sich das vorgestellt hat.


23:55 Auf Leben und Tod (25 Min.) (HDTV, UT)
Neuseelands fliegende Retter
Film von: Sandra Ratzow
(Erstsendung 28.4.2018)

Neuseeland: weite, grandiose Landschaften, von Siedlungen so gut wie unberührte Natur. Nur wenige ausgebaute Straßen durchkreuzen das oft wild zerklüftete Land. Ein Traum für Aussteiger, ein Albtraum für Menschen in Not. Wer hier krank wird oder einen Unfall hat, für den geht es schnell um Leben oder Tod. Dann müssen die Flying Doctors kommen – die Retter aus der Luft. "Ich mache meinen Job am besten, wenn ich die Namen der Patienten nicht kenne", sagt Helikopter-Pilot Stuart Farquhar. Jeder im Team hat seine eigene Strategie: Krankenpfleger Wayne Ledgerwood und Intensivkrankenschwester Juliette Fitzpatrick verarbeiten ihren Job mit jeder Menge schwarzem Humor. Zu dritt erlebt die Crew von den Flying Doctors in Christchurch dramatische Noteinsätze. Ein Motorradunfall an einem ausgetrockneten Flussbett, ein Selbstmordversuch auf dem Land, ein Herzinfarkt mit Todesfolge in den Bergen. Manchmal alles an nur einem einzigen Tag. Oft genug werden auch Touristen aus aller Welt zu ihren Patienten – vor allem im Februar, wenn Hochsaison ist. Dann kann die faszinierende Weite und Einsamkeit lebensgefährlich werden. Denn Neuseeland hat viele abgelegene Gegenden, die mit Krankenwagen nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind. Die fliegenden Retter sind dann die einzig mögliche Hilfe. Sie fliegen über die atemberaubenden Landschaften, um Leben zu retten. Doch zu ihrem Job gehört es auch, die Hinterbliebenen zu trösten, wenn es die Patienten nicht geschafft haben. Jeder Einsatz kann zum Wettlauf gegen die Zeit werden.


00:20 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:50 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 22.10.2018)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:20 Panorama (25 Min.) (HDTV, UT)
Wenn der Wecker wieder läutet …
(Erstsendung 9.4.2017)

Moderation: Nina Horowitz

Eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es ums Aufstehen am Morgen. Viele kennen das Dilemma: Der Wecker läutet, auch wenn der eigene Biorhythmus eigentlich noch "schlafen" schreit. Für Kommissar Kottan war der Spruch "Morgenstund hat Gold im Mund" auch ein persönlicher Affront, wie man in einem Film-Ausschnitt von 1980 sehen konnte. In einem "Österreich-Bild" aus dem Jahr 1974 ging es um Menschen, die bis zu zwei Stunden früher aufgestanden sind, nur um einen guten Parkplatz beim Arbeitsplatz zu ergattern. Die Wartezeit im Auto haben sich die Wiener – am erkämpften Parkplatz – mit Frühstücken und Lesen verkürzt. Anfang der 1980er-Jahre wurde in Wien der "Morgenmuffel"-Verein gegründet, um für kundenfreundlichere Amtszeiten – auch am Nachmittag – zu werben. Die ehrgeizigen Initiatoren wurden damals ins "Okay"-Studio im ORF eingeladen. Das Moderatoren-Duo Vera Russwurm und Peter Nagy war höchst interessiert. Ein Frühaufsteher war der damalige Bürgermeister Helmut Zilk. Er hat gern die Ruhe der Morgenstunden zum Arbeiten genutzt. Da durfte ihm auch seine Frau Dagmar Koller nichts Wichtiges aus ihrem Leben erzählen. Zu dieser Zeit hatte der legendäre Strafverteidiger Michael Stern aber schon sein halbes Tagwerk hinter sich gebracht. Er brauchte nämlich nur vier Stunden Schlaf. Er begann schon kurz nach Mitternacht zu arbeiten, wie "Jolly Joker" 1986 schlaftrunken dokumentierte. Nachtschwärmer sahen das alles etwas anders als der Strafverteidiger Stern. 1983 erzählten junge Frauen, warum sie des Öfteren bis in die Puppen tanzen gegangen sind. Auch wenn sie es am nächsten Morgen bereut haben, die Nacht zum Tag gemacht zu haben. Aber wofür schließlich gibt es starken Kaffee?


01:45 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Die weiße Uyuni
Dokumentarfilm von: Petra Haffter, Bolivien
Deutschland 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil eins stellt die Salar de Uyuni in Bolivien vor, eine einzigartige Wüste, in der Himmel und Erde auf fantastische Art zu verschmelzen scheinen.


02:30 Die Farben der Wüste (40 Min.) (HDTV)
Das rote Colorado Plateau
Dokumentarfilm von: Petra Haffter
USA, 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der zweite Teil stellt das Colorado Plateau in den USA vor. Hier reichen die Farbspiele von Rosa über Lila zu Gelb und Orange.


03:10 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Das Rosa Wadi Rum
Dokumentarfilm von: Petra Haffter, Jordanien
Deutschland 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Teil drei erkundet das rosafarbene Wadi Rum in Jordanien. Eine irdische Landschaft, die – so sagen Astronauten – der Oberfläche des Mondes gleicht.


03:55 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Die graue Mojave
Dokumentarfilm von: Petra Haffter
USA, 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Die vierte Folge zeigt die kalifornische Mojave-Wüste, die trotz ihres grauen Äußeren viel Buntes und Schillerndes zu bieten hat.


04:40 Die Farben der Wüste (45 Min.) (HDTV)
Die gelbe Sahara
Dokumentarfilm von: Petra Haffter
Ägypten, 2012

Ob das Weiß der salzbedeckten bolivianischen Hochebenen, die unzähligen Rot-Töne des Colorado Plateaus oder das blasse Rosa des Wadi Rum in Jordanien – die Farbpalette der Wüste ist immens. Die Reihe "Die Farben der Wüste" enthüllt anhand der Farben die Geheimnisse einer der faszinierendsten Landschaften. Der letzte Teil beschäftigt sich mit der Wüste, die wie keine andere die Vorstellung von traumverlorener Unendlichkeit verkörpert: der Sahara.


05:25 Indonesien von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Harun Rahman
(Erstsendung 17.10.2018)

Indonesien ist ein ungewöhnliches Land. Es ist fast zwei Millionen Quadratkilometer groß, verteilt auf über 17 000 Inseln und drei Zeitzonen. Auf der einen Seite die Hauptstadt Jakarta, ein moderner Ballungsraum mit über 30 Millionen Einwohnern, auf der anderen Seite kleine Volksgruppen wie die Toraja, die in Dörfern leben und jahrhundertealte Traditionen und Rituale pflegen. Aus der Vogelperspektive erlebt der Zuschauer das Kasada-Fest mit seinem Pilgerzug zum Vulkan Gunung Bromo, sieht die Tempelanlagen von Borobudur und Prambanan und lernt die Subaks, Bewässerungs-Genossenschaften auf Bali, kennen.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Donnerstag, 25. Oktober 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 24.10.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.10.2018)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 24.10.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.10.2018)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 19.10.2018)

Moderation: Bettina Böttinger

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Thema (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 22.10.2018)

Moderation: Christoph Feurstein

Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 22.10.2018)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Durch die Wildnis Amerikas (45 Min.)
3000 km zu Fuß
Folge 1 von 2
Film von: Max von Klitzing, Rainer Blank
(Erstsendung 23.4.2009)

Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den 3400 Kilometer langen Weg zu gehen. Der zweiteilige Film begleitet die beiden Wanderer auf ihrem Weg. In der ersten Folge entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Üblicherweise startet man die 3400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie – wenn man durchgehalten hat – im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Wie Calvin und Holly machen sich jedes Jahr rund 2000 Wanderinnen und Wanderer auf den beschwerlichen und entbehrungsreichen Weg. Im Herbst erklettern nur etwa 400 von ihnen tatsächlich das Ziel, den Mount Katahdin in Maine. Alle tragen ihr Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken. Ermüdende Märsche bergauf, bergab, Aprilnächte mit klirrender Kälte und manchmal auch Bären, die nachts ums Lager schleichen, gehören genauso zum Trail wie atemberaubende Ausblicke, hilfsbereite Mitwanderer und gemütliche Abende am Lagerfeuer. In der Wildnis entwickelt sich ein ungewohnter Zusammenhalt der Wandergemeinde. Ob Student, Maurer oder Pfarrer – alle bilden eine Gemeinschaft und rufen sich auf dem Trail nur noch mit Trailnamen. Auch ein Wanderer aus Deutschland ist darunter. Rainer wandert mit seinem Appenzeller Sennenhund Ronja den Trail schon zum zweiten Mal.


14:05 Durch die Wildnis Amerikas (45 Min.)
3000 km zu Fuß
Folge 2 von 2
Film von: Max von Klitzing, Rainer Blank
(Erstsendung 30.4.2009)

Im zweiten Teil des Films über die Wanderung auf dem nordamerikanischen Appalachian Trail trifft die Filmcrew das Paar Calvin und Holly im Juni wieder. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia sind die beiden über 1500 Kilometer mit Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken zu Fuß unterwegs. Dennoch haben sie noch nicht die Hälfte des Weges hinter sich. Mit über 3400 Kilometern ist der Trail einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1600 Meter hohen Mount Katahdin erklettern - rechtzeitig zum Indian Summer. Mit ihnen haben sich noch viele andere auf die lange Wanderschaft durch die zumeist wilde, unberührte Landschaft des Gebirgszuges begeben. Zum Beispiel Rainer, der Deutsche aus dem Schwabenland, mit seiner Hündin Ronja. Die zwei haben mittlerweile einen Vorsprung von mehr als 600 Kilometern auf Calvin und Holly erwandert. Nach drei Monaten schreckt kein Wanderer mehr vor 30 Kilometern am Tag zurück. Auch Maeve und Sam nicht, die beiden amerikanischen Studenten. Sie sind im Herbst, als sich das Laub der Wälder in Maine gelb und blutrot gefärbt hat, nach 3400 Kilometern am Mount Katahdin angekommen. Doch als sie den Berg mit anderen Wanderern, die durchgehalten haben, besteigen wollen, ist er gesperrt – wegen schlechten Wetters. Mit Calvin und Holly warten Maeve und Sam, ob das Wetter noch umschlägt und den Berg freigibt.


14:50 Goldgräber und Grizzlybären (45 Min.) (HDTV)
Unterwegs in West-Kanada
Film von: Monika Birk
(Erstsendung 18.9.2015)

Filmautorin Monika Birk reist nach West-Kanada, ins Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen, rauschender Flüsse und der Goldgräber. Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist die Region Cariboo in British Columbia – 80 000 Quadratkilometer Natur. Während des Indian Summer explodieren die Farben dort. In dieser Kulisse besucht Monika Birk die Städte des einstigen Cariboo-Goldrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Von deren Geschichten beeindruckt, reist Monika Birk weiter auf den Spuren der Lachse an den Quesnel-See. Im Herbst schwimmen Tausende Rotlachse aus dem Pazifik zurück an ihren Geburtsort in der Cariboo, um dort zu laichen und zu sterben – ein Festmahl für die Bären. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.


15:35 Die Spur des Bären (85 Min.) (UT)
Film von: Thomas Roth
(Erstsendung 3.1.2012)

Thomas Roth durchreist Kanada: Er startet in der Arktis, durchquert die Nordwestpassage, stößt auf dem Yukon in Kanadas Herz vor und fliegt zu den pazifischen Inseln ganz im Westen. Es war kurz nach Mitternacht, als der Notruf der "Titanic" am 12. April 1912 in der Funkstation am Leuchtturm von Cape Race eintraf. Hier trifft Thomas Roth Dave Myrik, der in dieser Einöde aufwuchs und von der Katastrophe erzählen kann, als wäre er dabei gewesen. "Wir waren alle still, als wir die gewaltigen Eismassen überflogen und schließlich dort landeten. In der mächtigen Arktis spürten wir erst, wie klein und zerbrechlich wir angesichts dieser eisigen Naturgewalt sind", erinnert sich Thomas Roth. Aber die Bilder, die das Team aus der Arktis mitbringt, sind auch alarmierend. Gletscherforscher berichten, dass die arktischen Gletscher durch die globale Erwärmung immer rascher schmelzen. Jäger der Inuit bestätigen das aus eigener Beobachtung. In der Nähe des Nordpols fliegen Roth und sein Team mit einer sturmerprobten Propellermaschine schließlich hinaus auf ein Eiscamp kanadischer Wissenschaftler. Hier wird die Meerestiefe unter dem Eis vermessen. Das Ziel ist klar – es geht um Bodenschätze und um die Frage, wem sie gehören. Roth und sein Team treffen dort auch auf die Könige der Arktis: Eisbären. "Ein wenig mulmig war mir schon, andererseits, es war ein Bild von großer Schönheit. Wir konnten uns nur schwer von dem Anblick lösen, selbst bei minus 40 Grad", sagt Roth. Einsam liegen sie am Kiesstrand von Beechey Island – die ersten Toten der berühmten Expedition, die einst versuchte, die Durchfahrt durch die legendäre "Nordwestpassage" zu finden. Bis auf die drei Gräber gibt es keinerlei Spuren der Forschungsreise, die niemand überlebt hat. Gut 160 Jahre später durchqueren Thomas Roth und sein Team die "Nordwestpassage" an Bord eines alten russischen Schiffes, an dessen Brücke bis heute das Wappen der ruhmreichen Sowjetunion prangt. Die Reise führt weiter ins wilde Herz Kanadas. Das Ufer entlang des Yukons ist ein Paradies für Aussteiger. Die letzte Station der Reise führt das Team nach "Haida Gwaii Island", die pazifischen Inseln ganz im Westen Kanadas. Ihre Bewohner vom Stamm der Haida heißen in Kanada nach langen Auseinandersetzungen inzwischen nicht mehr Indianer, sondern offiziell "First Nations": die zuerst da waren – schon seit 10 000 Jahren. Sie kämpfen bis heute um ihre Tradition und um ihre Wälder, die sie vor dem Abholzen zu schützen versuchen. Und sie errichten wieder ihre Totempfähle nach uralter Tradition. Thomas Roths Fazit lautet: "Es war eine faszinierende Reise über viele Wochen durch das zweitgrößte Land dieser Erde. Ein vielfältiges Land voller Überraschungen und Brüche."


17:00 Ontario – Land des schönen Wassers (45 Min.)
Film von: Peter M. Kruchten
(Erstsendung 4.1.2011)

Der Name Ontario stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist von vielen Gewässern durchzogen und über eine Million Quadratkilometer groß. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken und Algonquin. Der Film beleuchtet ihre Kultur damals und heute und ihren Kampf, die Duldung und Zusammenarbeit mit den Siedlern. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der zwölf Millionen Einwohner Ontarios. Mit dem historischen Zug "Polar Bear Express" fährt Filmemacher Peter M. Kruchten an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besucht ein Dorf und eine Öko-Lodge der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission "Sainte Marie among the Hurons" erfährt er mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert, als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum "einzig wahren Glauben" zu bekehren.


17:45 Der Rideau-Kanal in Kanada (45 Min.) (HDTV)
Film von: Horst Brandenburg
(Erstsendung 5.7.2011)

Sportliche, abenteuerlustige Amerikaner, bepackt mit Zelten, Rucksäcken und Kletterschuhen sind am unteren Ausgang der Schleuse von Lower Brewers an Land gegangen, um ihr Biwak aufzubauen. Ihre Boote sind vertäut, das Lagerfeuer ist gerichtet, an einem der romantischsten Flecken. Das wäre vor 180 Jahren noch ganz undenkbar gewesen, dass eine Gruppe amerikanischer Kanuten den Rideau-Fluss im Südosten Kanadas zu einem Ausflug genutzt hätte. Nicht nur weil das wilde, versumpfte Gelände zwischen dem heutigen Ottawa und Kingston am Ontario-See entlang Hunderter von Seen am Rideau lebensgefährlich malariaverseucht war, sondern auch Kriegsgebiet zwischen Kanada und den jungen Vereinigten Staaten von Amerika war. Wo einst die eingeborenen Indianerstämme, vor allem die Algonquin, Jagd nach Tierfellen machten, plante die britische Kolonialmacht Anfang des 19. Jahrhunderts einen Kanal zu bauen, um ihren militärischen Nachschub zwischen Atlantik und den Großen Seen Nordamerikas zu sichern – der Rideau-Kanal entstand. 1832 wurde er eingeweiht. Wie kühn, ambitioniert und raffiniert Konstrukteure und Erbauer gewesen sein müssen, um sich durch Berge und Sümpfe in Handarbeit zu graben, lässt sich nur noch ahnen. Mehr als tausend Tote waren zu beklagen, die meisten starben am gefürchteten Malariafieber. Bis heute ist der Rideau-Kanal von urwüchsiger, natürlicher Schönheit geblieben, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist. Die Landschaft gilt als die abwechslungsreichste Kanadas, und die Tierwelt entfaltet sich artenreich und unerschrocken von der moderaten Zivilisation entlang des Gewässers. Über 200 Kilometer liegen zwischen der heutigen Hauptstadt Ottawa und der früheren Hauptstadt Kingston am Ontario-See. 43 Schleusen verbinden den zuvor unschiffbaren Rideau-Fluss mit der unendlichen Seenlandschaft. So wurde der Rideau-Kanal nicht nur die bedeutendste und längste künstliche Wasserstraße Nordamerikas, sondern auch eine technische Meisterleistung des frühen 19. Jahrhunderts. Ununterbrochen in Betrieb seit seiner Eröffnung, ist er außerdem der einzige Kanal des Kontinents, der noch genauso funktioniert, wie ihn einst seine kolonialen britischen Erbauer errichten ließen. Die Kanadier lieben ihn, die Touristen aus aller Welt bewundern ihn. Hier herrschen eigene Gesetze. Es ist das stille Wasser, verbunden mit den handbetriebenen Schleusentoren, die den Takt der Zeit angeben. Nur an seiner Anfangs-und Endpforte erhebt sich die Kanalarchitektur als imposantes Bauwerk vorindustrieller Geschichte. Burgartige Befestigungs- und Wehranlagen. Fort Henry in Kingston, zwischen Ontario-See und St.-Laurence-Strom gelegen, markiert noch heute kanadische Hoheit im alten Konflikt mit den USA. Der Rideau-Kanal jedoch hat nie seinem militärischen Zweck gedient, denn es herrschte bald Frieden zwischen den kanadischen und amerikanischen Völkern. So hat ihn schlichtweg die Bevölkerung erobert. Heute zählt die Region in der Provinz Ontario zu den begehrtesten Erholungs- und Freizeitgebieten Nordamerikas. Eine Symbiose, eine romantische Liaison zwischen Natur und Technik. Diese friedliche Umwidmung eines großen militärischen Bauwerkes durch die Bevölkerung ist ohne Beispiel. Wie auch der Rideau-Kanal zu den wenigen Orten auf der Erde gehört, an dem gleichermaßen Natur und menschliche Kulturleistung unter den Schutz der UNESCO gestellt wurden. Unter der Verwaltungshoheit von Parcs Canada pflegen heute alle am Kanal lebenden Gemeinden, Anwohner, Nutzer und Gäste des Kanals dieses einzigartige Erbe der Vergangenheit. Mit Respekt für die Natur und mit verantwortungsvollem Willen zu umfangreichem Umweltschutz hoffen die Kanadier, dass der Rideau-Kanal auch noch in Zukunft ein fester Bestandteil ihrer nationalen Identität bleiben wird.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Mysterium Narkose (45 Min.) (HDTV)
Film von: Franca Leyendecker
Erstausstrahlung

In Deutschland werden pro Jahr rund zehn Millionen Operationen unter Vollnarkose durchgeführt. Was dabei genau im Gehirn passiert, bleibt rätselhaft. Zwar verstehen Wissenschaftler immer besser, wie einzelne Anästhetika auf Zell-Ebene wirken. Trotzdem kommt die Wissenschaft dem Geheimnis der Narkose nur langsam auf die Spur. Forscher suchen nach neuen Methoden, um die Vollnarkose sicherer zu machen. Im Grunde wurden die heute angewendeten Narkosemittel durch Ausprobieren gefunden. Und die großen Fragen bleiben bislang unbeantwortet: Warum haben völlig unterschiedliche Narkosemittel genau denselben Effekt – Bewusstlosigkeit? Warum wirken sie bei einem Patienten perfekt und beim anderen kaum oder gar nicht? Solange die Wissenschaft nach Antworten sucht, bleibt die Narkose eine riskante Angelegenheit. Vor allem für ältere Patienten birgt eine Operation große Gefahren: Zwischen 30 und 40 Prozent der über 60-Jährigen leiden nach einer Vollnarkose unter einem "postoperativen kognitiven Defizit", auch Delir genannt. Die Ursachen für die Desorientierung und Halluzinationen sind nicht eindeutig geklärt. Aktuelle Studien legen nahe: Je tiefer die Narkose, desto höher ist das Risiko für eine kognitive Beeinträchtigung nach der Operation. Dr. Judith Schiefer ist Anästhesistin an der Medizinischen Universität in Wien. Während einer Operation überwacht sie Atmung, Blutdruck und Herzfrequenz. Auch die Hirnströme kontrolliert sie mit einem EEG, um zu beurteilen, ob der Schlaf tief genug ist. "Die Aufwachphase ist die heikelste Phase, wenn Muskelrelaxantien, Opiate und Schlafmittel wieder reduziert werden." Anästhesisten bewältigen also einen Balanceakt: Dosieren sie die Narkosemittel zu niedrig, wacht der Patient während der Operation auf. Ist die Narkose zu tief, steigt das Risiko für Folgeschäden. Schätzungen zufolge wachen in Deutschland jedes Jahr zwischen 10 000 und 16 000 Patienten während einer Vollnarkose auf. Wie lassen sich solche Zwischenfälle vermeiden? Und wie lässt sich die Narkose noch besser auf den Patienten und seine Krankengeschichte anpassen? Die Wissenschaftsdoku zeigt verschiedene Ansätze: neue Medikamente, neue Messgeräte zur besseren Dosierung oder Hypnose als Alternative zur Vollnarkose. Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.


21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Die Kunst der Entscheidung
Erstausstrahlung

Täglich treffen wir unzählige Entscheidungen. Doch was sind gute, und was sind schlechte? "scobel" sucht nach Kriterien für sinnvolle Entscheidungen. Die Schwere einer Entscheidung ist abhängig vom Kontext. Ob man Schuhe oder Immobilien kauft, macht einen Unterschied. Je höher die finanziellen Belastungen und existentiellen Risiken sind, desto mehr bedarf es einer Planung und Kosten-Nutzen-Abwägung. In den Wirtschaftswissenschaften ist das Modell des "Homo oeconomicus" weit verbreitet. Nach diesem Erklärungsansatz resultieren dort Entscheidungen aus rein rationalen Erwägungen. Doch dass dies häufig nicht der Fall ist, haben Verhaltensökonomen wie Kahneman und Tversky durch Experimente nachgewiesen. Sie sprechen von einer begrenzten Rationalität und rücken kognitive Verzerrungen und Nutzen-Erwartungen in den Mittelpunkt ihrer Studien. Kognitionspsychologen haben solche Forschungsergebnisse inzwischen durch andere Untersuchungen bekräftigt und erweitert. Nach ihren Ansichten beruhen Entscheidungen vor allem auf dem Zusammenspiel von Kognitionen, Informationen und Emotionen. Aufgrund des Zeitmangels und der Komplexität von Ereignissen können Routine und einfache Regeln, wie Heuristiken und Intuitionen, zu schnellen und praktikablen Entscheidungen führen. Mit Gemütserregungen und emotionalen Reizen beschäftigen sich neuerdings auch die Hirnforscher. In den Forschungszweigen "Affektive Neurowissenschaften" werden besonders emotionale und motivationale Einflüsse auf sensorische und kognitive Prozesse untersucht. Soziologen, die sich mit Entscheidungsprozessen auseinandersetzen, legen ihre Schwerpunkte auf Handlungstheorien mit den Begriffen "Macht", "Vorstellungen" und "Erwartungen". Wichtig sind in diesen Denkmodellen unter anderem Interaktionen, Rollen und Normen. In der "scobel"-Sendung werden verschiedene wissenschaftliche Perspektiven auf Entscheidungen diskutiert. Die persönliche und von der Gesellschaft geprägte Informationsauswahl und Verarbeitung spielt dabei eine zentrale Rolle. Wie beurteilen und gestalten wir beispielsweise den Umgang mit Flüchtlingen? Wie können wir Fake News von seriösen Untersuchungen unterscheiden? Führt die Aufklärung zu besseren Urteilen und weniger Fehlentscheidungen? Warum sind Gefühle oftmals stärker als die Vernunft? Im Rahmen des diesjährigen Neuroforums der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Frankfurt am Main hält Professor Ralph Hertwig, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, einen Vortrag über "Einfache Entscheidungsregeln für eine komplexe Welt". In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Gert Scobel diskutieren Professor Ralph Hertwig, Professorin Annekathrin Schacht, Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie an der Universität Göttingen, und Professor Uwe Schimank, SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik an der Universität Bremen, neurowissenschaftliche Hintergründe und gruppendynamische Formen der Entscheidungsfindung.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Frankenstein (65 Min.) (HDTV, 4:3, mono)
Spielfilm USA, 1931

Rollen und Darsteller:
Dr. Henry Frankenstein – Colin Clive
Elizabeth – Mae Clarke
Victor Moritz – John Boles
Das Monster – Boris Karloff
Dr. Waldman – Edward Van Sloan

Regie: James Whale

In der Nähe des kleinen Ortes Goldstadt in Deutschland zieht der Wissenschaftler Henry Frankenstein mit seinem buckligen Assistenten Fritz nachts über die Friedhöfe, um frische Gräber zu finden. Aus den leblosen Teilen gestorbener Menschen will er mit einer genialen Erfindung neues Leben erschaffen. Was ihm zum entscheidenden Durchbruch fehlt, ist ein menschliches Gehirn, das ihm Fritz aus der medizinischen Fakultät der nahen Universität stehlen soll. Doch Fritz fällt das dringend benötigte Gehirn auf den Boden, und so greift er, ohne zu zögern, nach einem anderen, dem eines Kriminellen. Als Frankenstein sich bald darauf in einer stürmischen Gewitternacht ans Werk macht, um dem leblosen Körper seines Geschöpfs im Labor mit der gewaltigen elektrischen Energie der Blitze neues Leben zu verleihen, tauchen sein ehemaliger Lehrer Dr. Waldman, seine Verlobte Elizabeth sowie sein Freund Victor bei ihm auf. Besessen von der eigenen Macht, führt Frankenstein vor ihren Augen sein Experiment durch. Und tatsächlich schlägt die Kreatur kurz darauf ihre Augen auf. Unsicher und unbeholfen, eher erschrocken als aggressiv, bewegt sich das Wesen umher. Erst als Fritz es mit einer Fackel bedroht und drangsaliert, entdeckt es seine eigenen großen Kräfte, tötet ihn und entkommt. An einem See trifft es auf ein kleines Mädchen und beginnt, mit ihm zu spielen. Doch das Mädchen ertrinkt durch seine Schuld, und die Bewohner der Stadt starten eine gnadenlose Jagd auf das "Monster". In einer Windmühle kommt es zum Kampf zwischen dem Schöpfer, seinem Wesen und der tobenden Menge.

Als James Whale (1889-1957) den klassischen "Frankenstein"-Film 1931 für die Universal-Studios inszenierte, waren bereits drei Stummfilm-Versionen nach Mary W. Shelleys Roman entstanden. Doch kein Film hatte Frankensteins Geschöpf so differenziert gezeichnet, wie es Whale für die damaligen Verhältnisse mit seinem Film gelang. Mehrere Drehbuchautoren arbeiteten an der Adaption des Stoffes und orientierten sich dabei mindestens ebenso stark an dem populären Theaterstück von Peggy Webling, das nach dem Roman entstanden war, wie an der Literaturvorlage selbst. Erst nachdem Bela Lugosi, der Hauptdarsteller in Universals "Dracula" von 1930, die Rolle des künstlichen Geschöpfs abgelehnt hatte, verpflichtete das Studio auf Whales Rat hin den unbekannten Schauspieler Boris Karloff. Die von Jack P. Pierce entworfene Maske und Karloffs klobig-unbeholfene, ja mitleiderweckende Darstellung der Kreatur setzten Maßstäbe für die vielen späteren Verfilmungen und machten aus dem "Monster" eine Ikone der populären Kultur. Leider blieb Whales Film nicht von der Zensur verschont: So wurde aus dem fertigen Film später die Szene entfernt, in der die Kreatur in ihrer Naivität das Mädchen zum Spielen ins Wasser wirft. Erst durch diesen Schnitt stellte sich beim Zuschauer der Eindruck ein, es habe sich um einen brutalen Mord gehandelt. Whale selbst drehte vier Jahre später mit "Frankensteins Braut" eine schwarz-humorige Fortsetzung, in der das Geschöpf noch humanere Züge annimmt, während es gleichzeitig noch vehementer von den Menschen verfolgt wird. Doch auch damit konnte er nicht verhindern, dass durch die meisten späteren Adaptionen aus Frankensteins Geschöpf vor allem ein gefährliches Monster wurde und die philosophischen und gesellschaftskritischen Aspekte des Romans immer weiter in den Hintergrund gedrängt wurden.

Im Anschluss um 23.30 Uhr zeigt 3sat James Whales Fortsetzung seines Frankenstein-Films: "Frankensteins Braut"


23:30 Frankensteins Braut (75 Min.) (HDTV, mono)
(Bride of Frankenstein)
Spielfilm USA, 1935

Rollen und Darsteller:
Frankensteins Monster – Boris Karloff
Dr. Henry Frankenstein – Colin Clive
Elizabeth Frankenstein – Valerie Hobson
Dr. Pretorius – Ernest Thesiger
Frankensteins Braut – Elsa Lanchester
Lord Byron – Gavin Gordon

Regie: James Whale

Der künstliche Mensch Frankenstein, der von allen als Monster gefürchtet und bekämpft wird, entwickelt menschliche Gefühle. In seiner großen Einsamkeit wünscht er sich eine Gefährtin. Schließlich wird sein Schöpfer gezwungen, dem Wesen eine Braut zu erschaffen, die es lieben kann. Die Fortsetzung von "Frankenstein" entwickelt das Thema des künstlichen Lebens geschickt weiter und gilt bei allem Ernst als ein Meisterstück des schwarzen Humors. Frankensteins künstliche Kreatur lebt, denn sie konnte den Brand der Mühle in einem Hohlraum überstehen. Hilf- und orientierungslos taumelt sie durch die Landschaft. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie entdeckt, abermals gejagt und gefangen wird. Doch wieder kann sie entkommen und findet bei einem blinden Einsiedler Unterschlupf und eine Art Verständnis. Zum ersten Mal kommt sie zur Ruhe, erhält Nahrung und lernt sprechen. Doch auch hier wird sie bald entdeckt und muss fliehen. Ihr Schöpfer, Dr. Frankenstein, wird indessen von Dr. Praetorius, einem anderen Wissenschaftler, bedrängt, sich weiter der Erschaffung von künstlichem Leben zu widmen. Zunächst weigert sich Frankenstein. Doch als Praetorius zufällig auf die künstliche Kreatur trifft und ihr verspricht, ihr eine Gefährtin zu erschaffen, gerät Frankenstein selbst unter Druck.

James Whale greift in seiner Fortsetzung der "Frankenstein"-Geschichte zu einer kurzen Rahmenhandlung, in der er Mary Shelley zusammen mit ihren Mann Percy und Lord Byron in einer Gewitternacht die Fortsetzung der Geschichte ersinnen lässt. Noch stärker als in "Frankenstein" steht aber auch hier die Kreatur, das "Monster" – natürlich wieder von Boris Karloff gespielt – im Mittelpunkt der Geschichte. Whale zeichnet es mit menschlichen Zügen und Gefühlen, lässt es unter seinem Aussehen, seiner Einsamkeit und seiner Unfähigkeit zu kommunizieren deutlich leiden. Mehr noch als "Frankenstein" gilt "Frankensteins Braut" dank Whales Erfindungsreichtums, der Kameraarbeit, der Ausstattung und Tricktechnik sowie der Musik von Franz Waxman als Höhepunkt des frühen Horrorfilms.


00:45 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:10 Rundschau (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 24.10.2018)

Moderation: Sandro Brotz

Das Schweizer Politmagazin Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


Reporter
01:55 Der Klimaforscher (25 Min.)
(Erstsendung 2.9.2018)

Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker. Stocker ist Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Stocker bekannt, als er 1998 begann, an den Berichten des "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC) mitzuwirken und zehn Jahre später Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe I wurde. Wenn es ums Klima geht, fragen die Medien gerne Stocker – und Stocker gibt gerne Auskunft. 2015 war er auf dem Sprung nach ganz oben: Der Bundesrat schlug ihn als Nachfolger von Rajendra Pachauri für den IPCC-Vorsitz vor. Stocker unterlag dem Südkoreaner Hoesung Lee. Reporter Simon Christen hat Stocker nach Grönland begleitet, wo sein Team Eisbohrkerne gewinnt. "Das ist ein einmaliges Klimaarchiv", sagt Stocker, "so können wir die Zusammensetzung der Atmosphäre, die Konzentration der Treibhausgase, sogar die natürlichen Klimaschwankungen der letzten 100 000 Jahre messen." Das alles helfe ihnen, vergangene und zukünftige Klimaveränderungen zu modellieren.


02:20 Hessenreporter (30 Min.)
Im Einsatz gegen Mietwucher
Film von: Simone Behse
(Erstsendung: 28.05.2018)


02:50 Durch die Wildnis Amerikas (45 Min.)
3000 km zu Fuß
Folge 1 von 2
Film von: Max von Klitzing, Rainer Blank
(Erstsendung 23.4.2009)

Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den 3400 Kilometer langen Weg zu gehen. Der zweiteilige Film begleitet die beiden Wanderer auf ihrem Weg. In der ersten Folge entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Üblicherweise startet man die 3400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie – wenn man durchgehalten hat – im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Wie Calvin und Holly machen sich jedes Jahr rund 2000 Wanderinnen und Wanderer auf den beschwerlichen und entbehrungsreichen Weg. Im Herbst erklettern nur etwa 400 von ihnen tatsächlich das Ziel, den Mount Katahdin in Maine. Alle tragen ihr Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken. Ermüdende Märsche bergauf, bergab, Aprilnächte mit klirrender Kälte und manchmal auch Bären, die nachts ums Lager schleichen, gehören genauso zum Trail wie atemberaubende Ausblicke, hilfsbereite Mitwanderer und gemütliche Abende am Lagerfeuer. In der Wildnis entwickelt sich ein ungewohnter Zusammenhalt der Wandergemeinde. Ob Student, Maurer oder Pfarrer – alle bilden eine Gemeinschaft und rufen sich auf dem Trail nur noch mit Trailnamen. Auch ein Wanderer aus Deutschland ist darunter. Rainer wandert mit seinem Appenzeller Sennenhund Ronja den Trail schon zum zweiten Mal.


03:35 Durch die Wildnis Amerikas (45 Min.)
3000 km zu Fuß
Folge 2 von 2
Film von: Max von Klitzing, Rainer Blank
(Erstsendung 30.4.2009)

Im zweiten Teil des Films über die Wanderung auf dem nordamerikanischen Appalachian Trail trifft die Filmcrew das Paar Calvin und Holly im Juni wieder. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia sind die beiden über 1500 Kilometer mit Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken zu Fuß unterwegs. Dennoch haben sie noch nicht die Hälfte des Weges hinter sich. Mit über 3400 Kilometern ist der Trail einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1600 Meter hohen Mount Katahdin erklettern - rechtzeitig zum Indian Summer. Mit ihnen haben sich noch viele andere auf die lange Wanderschaft durch die zumeist wilde, unberührte Landschaft des Gebirgszuges begeben. Zum Beispiel Rainer, der Deutsche aus dem Schwabenland, mit seiner Hündin Ronja. Die zwei haben mittlerweile einen Vorsprung von mehr als 600 Kilometern auf Calvin und Holly erwandert. Nach drei Monaten schreckt kein Wanderer mehr vor 30 Kilometern am Tag zurück. Auch Maeve und Sam nicht, die beiden amerikanischen Studenten. Sie sind im Herbst, als sich das Laub der Wälder in Maine gelb und blutrot gefärbt hat, nach 3400 Kilometern am Mount Katahdin angekommen. Doch als sie den Berg mit anderen Wanderern, die durchgehalten haben, besteigen wollen, ist er gesperrt – wegen schlechten Wetters. Mit Calvin und Holly warten Maeve und Sam, ob das Wetter noch umschlägt und den Berg freigibt.


04:20 Die Spur des Bären (85 Min.) (UT)
Film von: Thomas Roth
(Erstsendung 3.1.2012)

Thomas Roth durchreist Kanada: Er startet in der Arktis, durchquert die Nordwestpassage, stößt auf dem Yukon in Kanadas Herz vor und fliegt zu den pazifischen Inseln ganz im Westen. Es war kurz nach Mitternacht, als der Notruf der "Titanic" am 12. April 1912 in der Funkstation am Leuchtturm von Cape Race eintraf. Hier trifft Thomas Roth Dave Myrik, der in dieser Einöde aufwuchs und von der Katastrophe erzählen kann, als wäre er dabei gewesen. "Wir waren alle still, als wir die gewaltigen Eismassen überflogen und schließlich dort landeten. In der mächtigen Arktis spürten wir erst, wie klein und zerbrechlich wir angesichts dieser eisigen Naturgewalt sind", erinnert sich Thomas Roth. Aber die Bilder, die das Team aus der Arktis mitbringt, sind auch alarmierend. Gletscherforscher berichten, dass die arktischen Gletscher durch die globale Erwärmung immer rascher schmelzen. Jäger der Inuit bestätigen das aus eigener Beobachtung. In der Nähe des Nordpols fliegen Roth und sein Team mit einer sturmerprobten Propellermaschine schließlich hinaus auf ein Eiscamp kanadischer Wissenschaftler. Hier wird die Meerestiefe unter dem Eis vermessen. Das Ziel ist klar – es geht um Bodenschätze und um die Frage, wem sie gehören. Roth und sein Team treffen dort auch auf die Könige der Arktis: Eisbären. "Ein wenig mulmig war mir schon, andererseits, es war ein Bild von großer Schönheit. Wir konnten uns nur schwer von dem Anblick lösen, selbst bei minus 40 Grad", sagt Roth. Einsam liegen sie am Kiesstrand von Beechey Island – die ersten Toten der berühmten Expedition, die einst versuchte, die Durchfahrt durch die legendäre "Nordwestpassage" zu finden. Bis auf die drei Gräber gibt es keinerlei Spuren der Forschungsreise, die niemand überlebt hat. Gut 160 Jahre später durchqueren Thomas Roth und sein Team die "Nordwestpassage" an Bord eines alten russischen Schiffes, an dessen Brücke bis heute das Wappen der ruhmreichen Sowjetunion prangt. Die Reise führt weiter ins wilde Herz Kanadas. Das Ufer entlang des Yukons ist ein Paradies für Aussteiger. Die letzte Station der Reise führt das Team nach "Haida Gwaii Island", die pazifischen Inseln ganz im Westen Kanadas. Ihre Bewohner vom Stamm der Haida heißen in Kanada nach langen Auseinandersetzungen inzwischen nicht mehr Indianer, sondern offiziell "First Nations": die zuerst da waren – schon seit 10 000 Jahren. Sie kämpfen bis heute um ihre Tradition und um ihre Wälder, die sie vor dem Abholzen zu schützen versuchen. Und sie errichten wieder ihre Totempfähle nach uralter Tradition. Thomas Roths Fazit lautet: "Es war eine faszinierende Reise über viele Wochen durch das zweitgrößte Land dieser Erde. Ein vielfältiges Land voller Überraschungen und Brüche."


05:45 Newton (30 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 20.10.2018)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Freitag, 26. Oktober 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.10.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.10.2018)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.10.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.10.2018)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Ein Habsburger auf Mallorca – Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres (50 Min.) (HDTV)
Film von: Rosa Maria Plattner
(Erstsendung 11.12.2017)

Ludwig Salvator (1847-1915), Erzherzog von Österreich und Prinz von Toskana, bereiste und erforschte jahrzehntelang das Mittelmeer und ließ sich dann auf Mallorca nieder. Er war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Er war nicht nur Künstler, Pazifist, Naturschützer und Schriftsteller, sondern auch ein lebenslustiger Globetrotter, ein anerkannter Erforscher des Mittelmeerraumes, besonders der Balearen. Seine Erkenntnisse über Geschichte, Tier- und Pflanzenwelt hat er in umfangreichen Publikationen festgehalten. Die Dokumentation zeigt die wichtigsten Lebensstationen Ludwig Salvators und die nachhaltigen Auswirkungen seiner Forschertätigkeit im ausgehenden 19. Jahrhundert. Zeit seines Lebens war er getrieben von dem Verlangen zu reisen, zu verstehen und zu bewahren. Als Besitzer der Dampfsegeljacht "Nixe" und des "Kapitänspatentes der langen Fahrt" war er jahrzehntelang im Mittelmeer unterwegs, um das Interesse der Öffentlichkeit für damals weitgehend unbekannte Regionen wie die Liparischen Inseln und die Ionischen Inseln zu wecken. Die wilde Schönheit der Balearen und die Liebenswürdigkeit von deren Bewohnern beeindruckten den Erzherzog besonders. Er schuf sich im Nordwesten Mallorcas ein kleines Paradies, wo kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden durfte. Für sein Monumentalwerk "Die Balearen. Geschildert in Wort und Bild" erhielt er auf der Pariser Weltausstellung 1889 die Goldmedaille. Unzählige Legenden und Anekdoten ranken sich um den "ungekrönten König der Balearen". Er kümmerte sich weder um das Auftreten, das von einem Mitglied der Familie Habsburg erwartet wurde, noch darum, was andere über ihn dachten. Seiner schäbigen Kleidung wegen wurde er immer wieder für einen Schafhirten oder Landarbeiter gehalten – zu seiner großen Belustigung. Dass er bei Hof als gelehrter Sonderling galt, kommentierte er gelassen: "Lieber vielfältig als einfältig". Auch Ludwig Salvators Liebesleben war turbulent. Der Junggeselle soll beiden Geschlechtern zugetan gewesen sein und zahllose Affären gehabt haben. Für seine unehelichen Kinder hat er angeblich gut gesorgt. Einer seiner Liebschaften, Catalina Homar, der Tochter eines Tischlers, ließ der Erzherzog eine exzellente Ausbildung angedeihen und machte sie schließlich sogar zur Verwalterin seiner Weingüter.


11:05 Wilhelm von Habsburg – Der König der Ukraine (50 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler, Björn Kölz
(Erstsendung 24.10.2018)

Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als k. u. k. Offizier an der Ostfront, im Gebiet der heutigen Ukraine. Erzherzog Wilhelm entwickelte eine geradezu romantische Zuneigung für diese Region. Er wollte dieses Grenzland als Monarch in die Selbstständigkeit führen. War Wilhelms Vision von einem Königreich Ukraine unter seinem Zepter jemals mehr als ein schwärmerischer Traum? Der Film nähert sich der Persönlichkeit und den Visionen des Erzherzogs. Bis heute wird Wilhelm Habsburg in der Ukraine verehrt, obwohl er nie zum König gekrönt wurde. Das Leben des Erzherzogs endete nach dem Zweiten Weltkrieg in sowjetischer Gefangenschaft. Die KGB-Verhörprotokolle aus dieser Zeit liegen den Filmemachern vor und geben tiefe Einblicke in die Persönlichkeit des Erzherzogs. August 1947: Ein hochgewachsener Mann wird am Wiener Südbahnhof von Sowjetsoldaten in ein Auto gezerrt. Kurz darauf besteigen sie mit ihm ein Flugzeug in Richtung Kiew. Er wird verhört, wochen- und monatelang. Genau ein Jahr später ist er tot. Sein Name: Wilhelm Franz Joseph Karl von Habsburg-Lothringen. Wer war dieser habsburgische Erzherzog Wilhelm, der König der Ukraine werden wollte und dort heute noch immer als "Vasyl Vyshyvanyi" verehrt wird? Nach dem Ersten Weltkrieg führte er das Leben eines bisexuellen Bonvivants zwischen Golfplatz, Skipiste und Nachtclub. Zwischenzeitlich kollaborierte er mit den Nationalsozialisten und arbeitete schließlich als Spion gegen Hitler und Stalin. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand er in Stalins Kerkern sein Ende. Ausgehend von der Verhörsituation folgt die Spieldokumentation den oft undeutlichen Spuren des Erzherzogs Wilhelm. Seine Kindheitstage verbrachte er an der Adria, dann zog seine Familie nach Polen. In das ehemalige Kronland Galizien, die heutige Westukraine, führte ihn der Erste Weltkrieg. Wilhelm Habsburg befehligte als Offizier der k. u. k. Armee ein eigenes Regiment. Zu dieser Zeit entwickelte Wilhelm seine romantische Zuneigung für das Volk der Ruthenen, wie die Ukrainer in der Habsburgermonarchie bezeichnet wurden. Unter seinem österreichischen Uniformrock trug er das bestickte Hemd der Ruthenen, weshalb er von den Ukrainern bald nur noch Vasyl Vyshyvanyi – Wilhelm, der Bestickte – genannt wurde. Zeit seines Lebens wollte der Erzherzog das Land in die Unabhängigkeit führen und als König regieren. Die Dokumentation von Gernot Stadler und Björn Kölz führt das Publikum an die Originalschauplätze.


11:55 Die Coudenhove-Kalergis (55 Min.) (HDTV)
Europa im Herzen, zuhause in der Welt
Film von: Helene Maimann
(Erstsendung 24.10.2018)

Mitteleuropäische Geschichte im Spiegel der Familiengeschichte eines schillernden Adelsgeschlechtes: Die Coudenhove-Kalergis, deutsch-böhmischer Hochadel, sind eine außergewöhnliche Familie. Sie waren mit dem Haus Habsburg und sind bis heute mit allen großen Adelshäusern der früheren Donaumonarchie verwandt und verschwägert. Und: Sie sind eine Familie von großen Nonkonformisten und kosmopolitischen Europäern. Wobei nicht nur die Männer, sondern vor allem die Frauen außergewöhnliche Biografien hatten. Das begann schon mit der ersten Gräfin Coudenhove, einer geborenen Hatzfeldt-Wildenburg, der Goethe in seiner Schrift "Campagne in Frankreich" ein Denkmal setzte. Auch die Ahnfrau der Kalergis, Gräfin Marie Nesselrode, eine Nichte des russischen Staatskanzlers am Wiener Kongress, war eine gefeierte Persönlichkeit. Sie galt als eine der schönsten und geistreichsten Frauen ihrer Zeit und pflegte Umgang mit Heine, Balzac, Delacroix, Chopin, Liszt und Wagner. Der Film wird erzählt aus der Perspektive von Barbara Coudenhove-Kalergi, Grande Dame des österreichischen Journalismus. Ihre Familie hat an Europas Geschichte mitgeschrieben. Vor allem Richard Graf Coudenhove, der Gründer der Paneuropa-Bewegung und einer der Väter der Europäischen Union.


12:50 Winteridylle in den österreichischen Alpen (10 Min.) (HDTV)
Film von: Marion Flatz-Mäser
(Erstsendung 22.10.2018)

Vom Arlberg über den Bodensee bis zum Neusiedlersee – Schnee und Eis verwandeln Berge und Täler und Flüsse in eine zauberhafte Winterlandschaft. Wenig strahlt eine derart große Idylle aus wie ein frisch verschneiter Wald, Schneekristalle und Eisblumen. Der Film reist durch das verschneite Österreich, zeigt die Tierwelt und besucht Menschen, die im Einklang mit dem Winterwetter leben und arbeiten.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Nichts als Natur (15 Min.) (HDTV)
Film von: Theresia Bilgeri
Erstausstrahlung

Einsame Hochgebirgstäler, ursprüngliche Aulandschaften, Gebirgsketten: Ein Drittel des Landes Vorarlberg ist unberührte Natur. Auch Kulturlandschaften wie beispielsweise das Gaflunatal, ein Seitental des Silbertales, in dem vor 400 Jahren noch Bergbau betrieben wurde, zählen dazu. Ziehen sich die Menschen zurück, können sich Pflanzen und Tiere wieder ausbreiten. Der legendäre Bär Bruno hat auf seiner Wanderung von Graubünden quer durch Vorarlberg nach Bayern die Route über diese unberührten Landschaftsräume gewählt. Damit diese Naturräume vor intensiver landwirtschaftlicher oder touristischer Nutzung verschont bleiben, soll es eine klare rechtliche Regelung nach dem Raumplanungsgesetz geben. Der Film führt vom Saminatal auf 900 Meter Seehöhe bis in die 3000er-Region in der Silvretta.


Erlebnis Österreich
13:25 Wildes Land – Naturjuwel Nationalpark Kalkalpen (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Alexander J. Limberger
(Erstsendung 16.12.2012)

Im Herbst ist der Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich ein farbenprächtiger Anblick. Die Landschaft dort soll sich in das verwandeln, was sie einmal vor Tausenden Jahren war. Alexander J. Limberger macht sich auf eine filmische Entdeckungsreise – vom schroffen Sengsengebirge ins wasserreiche, zerklüftete Reichraminger Hintergebirge, das sich zwischen dem mittleren Ennstal, dem Hengstpass und dem Sengsengebirge erstreckt. Gedreht wurde unter anderem in der Bachlandschaft des Hintergebirges, in der ein spezielles Projekt die ursprünglich hier lebenden Bachforellen schützen soll. Ein weiteres Projekt dreht sich um den Borkenkäfer. Die Verwaltung des Nationalparks zeigt, welche Vorkehrungen getroffen werden, um angrenzende Forste vor den Käfern zu schützen.


13:50 Über Österreich – Die erste Erkundung (50 Min.) (HDTV, UT)
Der Osten
Folge 1 von 4
Film von: Georg Riha
(Erstsendung 16.5.2016)

Der Vierteiler präsentiert Österreichs schönste Flecken aus der Vogelperspektive. "Der Osten" zeigt das nördliche Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und das nördliche Burgenland. Der österreichische Schauspieler und "Jedermann"-Darsteller Peter Simonischek spricht dazu lyrische Texte.


14:40 Über Österreich – Die erste Erkundung (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Westen
Folge 2 von 4
Film von: Georg Riha
(Erstsendung 16.5.2016)

"Der Westen" zeigt die Regionen westliches/südliches Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Der österreichische Schauspieler und "Jedermann"-Darsteller Peter Simonischek spricht dazu lyrische Texte.


15:25 Über Österreich – Die erste Erkundung (50 Min.) (HDTV, UT)
Der Norden
Folge 3 von 4
Film von: Georg Riha
(Erstsendung 23.5.2016)

"Der Norden" zeigt das östliche/nördliche Salzburg, das ganze Salzkammergut, das südliche Oberösterreich und die nordwestliche Steiermark. Der österreichische Schauspieler und "Jedermann"-Darsteller Peter Simonischek spricht dazu lyrische Texte.


16:15 Über Österreich – Die erste Erkundung (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Süden
Folge 4 von 4
Film von: Georg Riha
(Erstsendung 23.5.2016)

In der Folge "Der Süden" lädt Georg Riha auf eine Flugreise über Kärnten, die südliche und östliche Steiermark sowie das südliche Burgenland ein. Der österreichische Schauspieler und "Jedermann"-Darsteller Peter Simonischek spricht dazu lyrische Texte.


Universum
17:00 Rund um den Hahnenkamm mit Hermann Maier (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 20.1.2015)

Der Hahnenkamm, der Hausberg von Kitzbühel, ist Austragungsort des berühmtesten Skirennens der Welt. Hermann Maier begibt sich auf eine Entdeckungsreise abseits der Rennstrecke. Im Zentrum Tirols, zwischen Zillertal und Zeller See, erstrecken sich die Kitzbüheler Alpen. Die zahlreichen Almen verliehen dem Mittelgebirge auch den Namen "Tiroler Grasberge". Jährlich versammeln sich hier Skisportbegeisterte aus aller Welt. Sie bejubeln die Jagd nach der Rekordzeit vor atemberaubender Naturkulisse, die auch abseits von diesem Trubel viel zu bieten hat: Abgesehen von den einige Wochen lang stattfindenden sportlichen Ereignissen gehören die Berge nämlich den Tieren. Hoch oben mit bester Aussicht brütet ein Steinadler, in den Felsen des Wilden Kaisers turnen Gämsen, auf den Wiesen ziehen Grasfrösche zu ihren Laichgewässern, tief im Wald versteckt zieht eine Hirschkuh ihr Kalb auf und auf dem Steilhang grasen Rehe. Diese Seite der Berge bleibt Skifahrern und ihren Fans verborgen. Hermann Maier, der jahrelang die "Streif" dominierte, schaut über den Tellerrand der sportlichen Ereignisse hinaus. Er führt zu den unentdeckten Naturschönheiten, die das Mekka des Skizirkus zu bieten hat, und zu den tierischen Bewohnern in Felslandschaften, saftigen Almwiesen, Hochmooren und Bergseen.


Universum
17:45 Hermann Maier: Meine Heimat, das Land am Dachstein (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Heinz Leger
(Erstsendung 25.11.2014)

Markante Silhouette, legendärer Gipfel, spektakulärer Lebensraum: Der Dachstein und seine Natur haben eine einzigartige Anziehungskraft – auch für den ehemaligen Skirennläufer Hermann Maier. Für diesen Film begab sich Hermann Maier in die schönsten Naturgebiete der Region, erkundete sie im Segelflugzeug von der Luft aus, tauchte hinab in glasklare Gebirgsseen und erstieg mit Skiern den winterlichen Hohen Dachstein. "Das Land am Dachstein ist ja meine Heimat", sagt Hermann Maier, der seine Jugend als Schüler der Skihandelsschule in Schladming verbrachte und so manche Rennsaison auf den vereisten Hängen der Planai unterwegs war. Die Bergwelt entlang des Ennstals, die unweit seines Heimatorts Flachau liegt, ist ihm daher bestens vertraut. Dass Maiers Herz höher schlägt, wenn die Bäume von der schweren Last des Schnees im Winter gebückt weiß-glitzernd in der Morgensonne stehen, versteht sich von selbst. Zwei kleine Figuren, die sich in der Weite der Landschaft fast verlieren, sind im frisch gefallenen Pulverschnee unterwegs: Hermann Maier und der mehrfache Weltmeister im Synchronskifahren, Hans-Peter Steiner. Die Abfahrt durch den Pulverschnee ist eines der Highlights dieser Dokumentation. Gemeinsam mit Pilot Lukas Huber, Österreichs jüngstem Fluglehrer, unternimmt Hermann Maier einen Flug um den Grimming, malerische Aussicht auf Gämsen und Hirsche inklusive. Abenteuer-Feeling herrscht auch bei einem Tauchgang in einem der beeindruckenden Bergseen. Finaler Höhepunkt: der Dachstein. Gemeinsam mit Christian Walzer, Universitätsprofessor am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Universität Wien, steigt Hermann Maier mit Tourenskiern auf den höchsten Berg Oberösterreichs und der Steiermark. Der Gipfel beschert einen wunderbaren Ausblick auf die österreichischen Alpen. Gleichzeitig wird deutlich, wie sensibel dieses Ökosystem ist.


18:30 nano spezial (30 Min.) (HDTV)
Anlässlich der Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2018 in Erfurt
Erstausstrahlung

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Inkasso. Die Tricks der Geldeintreiber (45 Min.) (HDTV, mono, UT)
Film von: Edgar Verheyen
(Erstsendung 19.7.2017)

Was ist los im deutschen Inkassowesen? Arbeiten hier viele Unternehmen außerhalb der Rechtsordnung? Filmemacher Edgar Verheyen hat das Geschäft der Geldeintreiber untersucht. Er sprach mit Opfern, Insidern, Ermittlern und Verbraucherschützern und fragt, warum der Staat bei dubiosen Geschäften mit zweifelhaften Schulden nicht genauer hinschaut. Die Schreiben sind sachlich im Ton – der Inhalt wirkt jedoch bedrohlich: "Es bestehen offene Rechnungen", heißt es da. Und weiter: "Wir fordern Sie auf, den Gesamtbetrag von 212 Euro innerhalb von fünf Werktagen zu begleichen." Für den Fall, dass man dem nicht nachkommt, werden weiter unten "hiermit verbundene Unannehmlichkeiten" angekündigt. Briefe dieser Art werden inzwischen massenhaft verschickt. In den Briefkästen einer pfälzischen Gemeinde bei Germersheim fanden sie sich in der Vergangenheit gleich dutzendweise. Worauf sich die Forderungen genau bezogen, stand in den Schreiben nicht. Die IBAN-Nummer im beiliegenden Überweisungsträger trug eine bulgarische Kennung. Ein klarer Fall von Betrug, ein sogenanntes Fake-Inkasso, sagen die Verbraucherzentralen. Und sie weisen darauf hin, dass diese Betrugsmasche stark zugenommen hat. Opfer seien meist ältere Menschen, die zuvor von Callcentern am Telefon zu Vertragsabschlüssen gedrängt worden waren. Eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherzentralen kommt zu dem Ergebnis, dass es für mehr als die Hälfte aller Inkasso-Forderungen keine Rechtsgrundlage gibt und die Bescheide häufig frei erfunden sind. Ein weiteres Drittel wird von den Verbraucherzentralen als zumindest zweifelhaft eingestuft. Nur 14 Prozent der Forderungen halten die Verbraucherschützer für korrekt. Doch auch bei berechtigten Forderungen werden in der Inkasso-Branche häufig deutlich überhöhte Mahn- und Bearbeitungsgebühren erhoben.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Türkei-Hilfe
Erstausstrahlung

Moderation: Günther Neufeldt

Die türkische Währung ist nach den US-Sanktionen abgestürzt. Die Inflation galoppiert, Lebensmittelpreise haben sich mehr als verdoppelt. Was braucht die Türkei, um die Krise zu bewältigen? Die Wirtschaft in der Türkei steht am Abgrund. Der Konsum droht einzubrechen, weil Importgüter für die Bevölkerung nicht mehr bezahlbar sind. Wie stark sind die Selbstheilungskräfte der Türkei, und welche Hilfe kann Deutschland leisten? "makro" fragt nach. Wie robust sind Banken und Unternehmen, um die Krise wegzustecken? Fakt ist, dass Wirtschaft und Staat bis zum Sommer Kredite in Höhe von 150 Milliarden in harter Währung zurückzahlen müssen. Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) will die Türkei jedoch nicht beantragen. Präsident Erdogan lehnt Zinserhöhungen der Notenbank ab, um die türkische Lira zu stützen. Erdogan hält das Finanzsystem für stabil und sieht kein Risiko für die Wirtschaft. Der Absturz der Lira sei zurückzuführen auf einen "Währungskrieg der internationalen Zinslobby" gegen sein Land. Deutsche Autobauer hatten einst große Hoffnungen in den Absatzmarkt Türkei gesetzt. 82 Millionen Menschen bei zwölf Millionen zugelassenen Pkws. Zum Vergleich: In Deutschland sind es vier Mal so viele Autos. Doch je weniger die Lira wert ist, desto unerschwinglicher werden importierte Neuwagen.


21:30 auslandsjournal – die doku (30 Min.) (HDTV)
Im Land der Taliban
Der lange Krieg am Hindukusch
Film von: Ashwin Raman
(Erstsendung: 19.09.2018)


22:00 Jack (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2015

Rollen und Darsteller:
Jack Unterweger – Johannes Krisch
Susanne – Corinna Harfouch
Marlies – Birgit Minichmayr
Charlotte – Sarah Viktoria Frick

Regie: Elisabeth Scharang

In einer Winternacht stirbt ein Mädchen, brutal zugerichtet und erfroren. Jack wird für den Mord zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Gefängnis kanalisiert Jack seine kriminelle Vergangenheit in literarische Texte. Die Schreibmaschine wird zum Weg in die Freiheit. Nach 15 Jahren wird Jack aus der Haft entlassen und avanciert zum Frauenschwarm und Fixstern der Wiener Society. Er wird herumgereicht wie eine Trophäe; auch sein erster Roman verkauft sich gut. Kann er einen Platz ganz oben in der Gesellschaft ergattern? Denn genau dort möchte er hin: ganz nach oben. Die Stimmung droht zu kippen, als eine Serie ungeklärter Prostituierten-Morde die Titelseiten der Zeitungen beherrscht. Polizei und Medien stellen einen Mann in das Fadenkreuz der Ermittlungen: Jack.

Rasantes Psychogramm frei nach einer wahren Geschichte.


23:30 Wir sind Kaiser Deluxe – Seine schönsten Audienzen (35 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 4.9.2015)

Mitwirkende: Robert Palfrader
Rudi Roubinek

Robert Palfrader und Rudi Roubinek sorgen für imperiale TV-Momente. Aus 49 "Wir sind Kaiser"-Folgen werden die besten Gäste, schönsten Audienzen und lustigsten Kaiser-Momente noch einmal gezeigt. Mit den Gästen: Erni Mangold, Julian Rachlin, Andi Herzog, Gunnar Prokop und vielen anderen.


00:05 Zapp (25 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 24.10.2018)

Moderation: Anja Reschke

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


00:30 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:00 extra 3 (30 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 24.10.2018)

Moderation: Christian Ehring

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


01:30 Wir sind Kaiser (55 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 11.5.2018)

Rollen und Darsteller:
Obersthofmeister Seyffenstein – Rudi Roubinek
Kaiser Robert Heinrich I. – Robert Palfrader

Es ist wieder Zeit für eine kaiserliche Audienz, die Obersthofmeister Seyffenstein seinem geliebten Kaiser Robert Heinrich I. zusammenstellt. Zuerst muss man allerdings einen lästigen Dauergast loswerden, der sich diesmal als Diogenes in der Tonne ausgibt. Dann aber erfolgt ein prachtvoller Einzug zur musikalischen Begleitung des Trios "Folkshilfe". Die jungen Herren werden fürderhin als kaiserliche Ampel eingesetzt. Der Comedian Gernot Kulis wird auf manch spitzbübische Tat als "Callboy" angesprochen; seine eigentliche Aufgabe wird aber das Trainieren der kaiserlichen Fußballtruppe sein. Schließlich hilft der gutherzige Kaiser dem armen Bundessprecher der Grünen, Werner Kogler, über grobe Stimmverluste hinweg. Und stellt ihm einen Ratgeber in Form des NEOS-Abgeordneten Sepp Schellhorn zur Seite, wobei Gemeinsamkeiten und Differenzen ausgiebigst besprochen werden.


02:25 Wir sind Kaiser – Die Seyffenstein-Chroniken (70 Min.) (HDTV, UT)
Des Kaisers vergessene Untertanen
Folge 1 von 3
(Erstsendung 4.5.2018)

Rollen und Darsteller:
Obersthofmeister Seyffenstein – Rudi Roubinek
Kaiser Robert Heinrich I. – Robert Palfrader

Der nimmermüde Seyffenstein präsentiert Seiner Majestät Robert Heinrich I. eine neue Folge mit den spannendsten Audienzen der letzten Jahre. Die Frage des Kaisers, wie man sich an "vergessenen Untertanen" überhaupt erinnern soll, beantwortet der Obersthofmeister pragmatisch: Er möchte Spannung aufbauen, "teasern", wie es neudeutsch heißt. Denn natürlich erinnert man sich an Fußballerlegende Andi Herzog oder an die Auftritte der Wiener Politikerinnen Maria Vassilakou, Renate Brauner oder Beate Meinl-Reisinger, an Robert Lugars Stronach-Reminiszenzen, an die charmante Performance von ESC-Starterin Zoë und andere mehr.


03:35 Wir sind Kaiser – Die Seyffenstein-Chroniken (75 Min.) (HDTV, UT)
Der Kaiser und fremde Welten
Folge 2 von 3
(Erstsendung 19.1.2018)

Rollen und Darsteller:
Obersthofmeister Seyffenstein – Rudi Roubinek
Kaiser Robert Heinrich I. – Robert Palfrader

Seine Majestät Robert Heinrich I. plant mit seiner Augenweide eine Weltreise. Da weist ihn Obersthofmeister Seyffenstein auf die Gefahr fremder Sitten und Gebräuche hin. So war unter anderem die Schweizer Sängerin Francine Jordi einst zu Gast und spielte die Tell-Szene nach, Reinhold Messner berichtete von Yeti-Erfahrungen, und der kubanische Choreograf Jorge González unterrichtete das Hofopernballett auf recht ungewöhnliche Weise.


04:50 Wir sind Kaiser – Die Seyffenstein-Chroniken (80 Min.) (HDTV, UT)
Der Kaiser und sein leibliches Wohl
Folge 3 von 3
(Erstsendung 12.1.2018)

Rollen und Darsteller:
Obersthofmeister Seyffenstein – Rudi Roubinek
Kaiser Robert Heinrich I. – Robert Palfrader

Zu Ehren des großen Robert Heinrich I. hat der brave Seyffenstein wieder die besten Audienzen zusammengestellt. So sieht man ihn Basketball spielen mit Burgschauspieler Joachim Meyerhoff oder kickboxen mit Christina Theiss. Diverse Meisterköche und -köchinnen sorgen tatsächlich fürs leibliche, Sängerin Angelika Kirchschlager und Percussionist Martin Grubinger fürs geistige Wohl. Schließlich überzeugen die Sangeskünste Seiner Majestät, als er mit der Gruppe Wanda mit musiziert.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
43. Woche – 20.10. bis 26.10.2018
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
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Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 12. Oktober 2018

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