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TV - ARTE/1093: Woche vom 17.11. bis 23.11.2018


arte – 47. Programmwoche vom 17.11. bis 23.11.2018


Samstag, 17. November 2018


05:15 Best of ARTE Journal (25 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


05:40 Gershwin, der amerikanische Klassiker (50 Min.) (HDTV)
Musik
Wiederholung vom 21.10.


06:30 Françoise Hardy (55 Min.) (HDTV)
Die Diskrete
Dokumentation
Wiederholung vom 19.10.


07:25 Expedition ins Eismeer (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation
Wiederholung vom 27.10.


08:20 Stadt Land Kunst Spezial (40 Min.)
Magazin
Wiederholung vom 10.11.


09:00 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Indien: Das Geschäft mit dem Tempelhaar
Reportage
Wiederholung vom 29.10.


09:45 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Müll-Bibliothek von Cankaya
Reportage
Wiederholung vom 10.11.


10:30 Zu Tisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Bergisches Land
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 04.11.


10:55 Begegnung mit den Meeresvölkern (30 Min.) (HDTV)
Tansania: Die Wapemba
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 17.10.


11:25 Sue, Dinosaurier Nr. 13 (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm
Wiederholung vom 31.10.


12:55 Amerikas Flüsse (45 Min.) (HDTV)
Der Los Angeles River – Aus den Bergen ins Betonbett
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 05.11.


13:40 Amerikas Flüsse (45 Min.) (HDTV)
Der Miami River – Krokodile und Kreuzfahrtschiffe
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 06.11.


14:25 Amerikas Flüsse (45 Min.) (HDTV)
Der Colorado River – Ein gedrosselter Riese
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 07.11.


15:10 Amerikas Flüsse (40 Min.) (HDTV)
Der Detroit River – Von den großen Seen zur großen Pleite
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 08.11.


15:50 Amerikas Flüsse (45 Min.) (HDTV)
Der Chicago River – Ein Fluss im Rückwärtsgang
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 09.11.


16:35 Stadt Land Kunst Spezial (40 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Marmor, Carraras weißer Schatz
Schon die Römer wussten um den Schatz der Toskana, den weißen Marmor. Das besonders helle und weltweit für seine Reinheit geschätzte Karbonatgestein wird in Steinbrüchen rund um Carrara abgebaut; die an den Fuß der Alpen geschmiegte Stadt verlieh ihm auch seinen Namen.

(1): Toskana – Florenz: Stendhals große Liebe
(2): Marmor, Carraras weißer Schatz
(3): Das absolute Muss: Das Val d'Orcia in Italien


17:15 ARTE Reportage (55 Min.)
Reportage Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Das Magazin für aktuelle internationale Politik wird immer samstags gegen 17.00 Uhr ausgestrahlt. Durch die Sendung führen abwechselnd Andrea Fies und William Irigoyen. Auf der Grundlage seines redaktionellen Sendeauftrags wirft "ARTE Reportage" den etwas anderen Blick auf wichtige Ereignisse des Weltgeschehens. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.arte.tv/artereportage


18:10 Mit offenen Karten (15 Min.)
Schweden – Alptraum im Ostseeraum
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Emilie Aubry

Seit der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 lebt Schweden in Angst. Das skandinavische Land hat eine Seegrenze zu Russland und fürchtet einen Angriff des unkalkulierbaren Nachbarn, dem es schon jetzt unbefugtes Eindringen in seinen See- und Luftraum vorwirft. Wie realistisch ist ein solches Szenario? Die Antwort findet sich in den Geschichtsbüchern …

Hintergrundinfo:
Jede Woche untersucht "Mit offenen Karten" die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt anhand detaillierter geografischer Karten.


18:25 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Äthiopiens gefräßige Hochland-Affen
Reportage Deutschland, 2018

Regie: Andrea Oster

Das Leben im Hochland von Äthiopien ist für viele Bauern ein täglicher Überlebenskampf, auch im Bergdorf Sona auf 3.500 Metern Höhe. Hier, inmitten des Simien Mountains Nationalparks, müssen sich die Menschen das Land mit Primaten teilen: den gefräßigen Geladas. Im Wettlauf um die kostbaren Ähren werden Menschen und Affen zu erbitterten Rivalen.
Wächter der Felder sind die Kinder. Für den 13-jährigen Melcome eine große Herausforderung: Er muss die Affen verjagen, ohne sie zu verletzten. Dabei bleibt den Geladas oft keine andere Wahl. Denn die Bauern dringen mit ihren Feldern immer weiter in den Nationalpark vor. Wie kann es gelingen, die Balance zwischen Mensch und Tier wieder herzustellen? Rund 400 Familien leben in Sona – einem der sieben Dörfer im Simien Mountains Nationalpark, inmitten eines anerkannten UNESCO-Weltnaturerbes. Zwischen Steilhängen und Ebenen betreiben sie Ackerbau und Viehzucht. Ein Leben, so karg wie in der Steinzeit: ohne Strom, fließendes Wasser und Heizung. Dazu liegen die nächtlichen Temperaturen im Minusbereich. Wie eh und je dient trockener Kuhmist als Brennstoff. Doch kaum jemand sieht einen Grund zur Klage. Mancher gar ist voll der Hoffnung: Der Klimawandel bringt mehr Regen und der globale Handel billige Waren in die Berge. Wären da nur nicht diese listigen Affen. Bei der Ernte werden alle Erwachsenen gebraucht. So können die Bauern während dieser Zeit nicht mehr die schwer überschaubaren Felder bewachen und die Affen verjagen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe liegt jetzt ganz in der Hand der Kinder.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


19:10 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


19:30 Die Maultrommel (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Jakutiens Schlüssel zum Glück
Dokumentation Deutschland / Italien, 2016
Erstausstrahlung

Regie: Diego Pascal Panarello

Es ist eine der ältesten philosophischen Fragen der Menschheit, und gleichzeitig muss jeder für sich selbst eine Antwort darauf finden: Was ist Glück? Der italienische Regisseur Diego Pascal Panarello begibt sich auf die Spuren eines kleinen, unscheinbaren Musikinstruments, das, wie es scheint, für ein ganzes Volk im tiefsten Sibirien der Schlüssel zum persönlichen Glück ist. Die sphärischen Klänge führen Diego Pascal Panarello aus dem warmen Sommer seiner Heimat Sizilien in den ewigen Winter Sibiriens, in das Mekka der Maultrommel. Seit Generationen glaubt man hier an die heilende Wirkung des Instruments, und schon die Kleinsten im Kindergarten lernen es zu spielen. Für die Menschen Jakutiens kann die Maultrommel die Geräusche der Natur wiedergeben, sie kann also das Glück herbeirufen. Wäre er hier geboren, so ist sich Diego sicher, wäre sein Traum Musiker zu werden, längst in Erfüllung gegangen. Die Menschen empfangen ihn mit offenen Armen: Ist er der lang ersehnte Messias, den eine Prophezeiung bereits im 19. Jahrhundert angekündigt hat, derjenige, der der Welt von diesem Ort und seinem Nationalinstrument berichten wird? Weil er daran glaubt, baut ihm Master Tschomtschojew, der wichtigste Instrumentenbauer Jakutiens, eine eigene Maultrommel. Dieser kleine, unscheinbare Gegenstand existiert seit Menschengedenken, auf allen Kontinenten, in allen Kulturen – und trotzdem kennt man ihn kaum. Der italienische Name der Maultrommel beschreibt gleichzeitig ein Gefühl, das Menschen erleben, die sich mit ihm beschäftigen: Scacciapensieri – wörtlich übersetzt bedeutet das so viel wie "Vertreibe die Gedanken". Ein musikalischer Roadtrip an Orte, von denen wir nicht gedacht hätten, dass sie existierten, zu Menschen, die sich für Lebensentwürfe entschieden haben, die zu unseren "westlichen" Vorstellungen kaum gegensätzlicher sein könnten.


20:15 Die Alpen – Unsere Berge von oben (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2014

Regie: Peter Bardehle, Sebastian Lindemann

"Die Alpen – Unsere Berge von oben" ist eine faszinierende Reise über das Dach Europas: Der Blick aus der Vogelsicht eröffnet ganz neue Perspektiven der majestätischen und vielfältigen Welt der Alpen. Unsere Heimat, die wir glauben zu kennen, ist von oben kaum wiederzuerkennen: Serpentinen werden zu abstrakten Gemälden, Bilder von Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie Puppenhäuser. Mit der Cineflex-Kamera werden in der Dokumentation von Peter Bardehle die schönsten Gipfel, Täler und Landschaften der Alpen spektakulär in Szene gesetzt. Die meisten kennen die Alpen als Urlaubsziel für Sport und Erholung. Doch das bedeutendste Gebirge Europas ist viel mehr: eine unberechenbare Naturgewalt, gegen die sich der Mensch immer wieder neu behaupten muss – und dabei oft genug unterliegt. Ein geschichtsträchtiges Territorium, Heimat des Urzeit-Ötzis, Bühne für prächtige Schlösser sowie Achse alter Handelsrouten. Und nicht zuletzt eine Landschaft, die mit erhabenen Gipfeln, ökologisch intakten Almen sowie kristallklaren Seen verzaubert. Die Expedition aus der Luft geht unter anderem über die Dolomiten, den Montblanc, das Allgäu oder den Aletschgletscher, die uns in der vollen Pracht ihres Panoramas präsentiert werden. Dabei ist die Dokumentation "Die Alpen – Unsere Berge von oben" auch ein Streifzug durch die Geschichte und die Geographie der Alpen, der zeigt, wie einzigartig und schützenswert unsere Bergwelt ist und wie der Mensch versucht, sich diesen Naturraum zu eigen zu machen.


21:45 Ein Tsunami auf dem Genfer See (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich / Schweiz, 2018
ARTE / RTS
Erstausstrahlung

Regie: Laurent Graenicher

Im 6. Jahrhundert verursachte ein Bergsturz in einem Ort namens Tauredunum am östlichen Ende des Genfer Sees eine Flutwelle, die so riesig war, dass sie über die Genfer Stadtmauern schwappte und die ganze Stadt überflutete – so liest man es in einem damaligen Bericht des Bischofs von Tours, der im 19. Jahrhundert die Aufmerksamkeit von Geologen und Archäologen erregte. Die Forscher recherchierten jahrzehntelang ergebnislos. Die Geschichte geriet schon fast in Vergessenheit, als 2010 zwei Forscherinnen der Genfer Universität zufällig auf ungewöhnliche Sedimentverschiebungen auf dem Seeboden stießen. Die einzig mögliche Erklärung für dieses Phänomen: der Tsunami aus dem Jahr 563. In der Dokumentation geben Regisseur Laurent Graenicher und Fachjournalist Pierre-Yves Frei den Menschen das Wort, die sich mit dem historischen Naturereignis befassen: Historiker, Archäologen, Geologen und Physiker rekonstruieren, wie es zu der verheerenden Katastrophe kommen konnte. Tsunamis sind riesige Flutwellen von großer Zerstörungskraft.
Sie kommen nicht nur an Küsten, sondern auch auf Binnengewässern vor; insbesondere an Bergseen. Anders gesagt: Das Tauredunum-Ereignis beeindruckt zwar durch sein Ausmaß, ist aber durchaus kein Einzelfall. Schwer zu glauben, dass sich die scheinbar friedlichen Wasserflächen, die heute oft als Naherholungsgebote dienen, unverhofft erheben könnten. Die wissenschaftlichen Ergebnisse jedenfalls sind handfest: Was gestern geschah, kann morgen wieder passieren.


22:35 Der kluge Bauch (60 Min.) (HDTV)
Unser zweites Gehirn
Dokumentation Frankreich, 2013

Regie: Cécile Denjean

Vor einigen Jahren entdeckten die Forscher, dass Magen und Darm des Menschen rund 200 Millionen Nervenzellen enthalten. Nur allmählich gelingt es, den ständigen Dialog zwischen den beiden Steuerzentralen Bauch und Kopf zu entziffern. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse eröffnen ungeahnte therapeutische Möglichkeiten. Denn vermutlich werden bei bestimmten neurologischen Erkrankungen, wie beispielsweise der Parkinson-Krankheit, zunächst die Neuronen im Magen-Darm-Trakt angegriffen. Noch erstaunlicher: Im Bauchhirn lebt eine Hunderte Milliarden von Bakterien zählende Kolonie, deren Aktivität sich auf Persönlichkeit und Entscheidungen des Menschen auswirkt und die dafür verantwortlich ist, ob jemand beispielsweise zurückhaltend oder verwegen reagiert. Nach der Entdeckung dieses zweiten Nervensystems setzt sich unter den Forschern allmählich die Überzeugung durch, dass das Gehirn im Kopf nicht der einzige Kapitän an Bord ist.


23:35 Streetphilosophy (25 Min.) (HDTV, s/w)
Liebe – aber wie?
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Ronja von Rönne

Ronja besucht eine türkische Bilderbuchhochzeit mit Autokorso. Taifun und Tuba besiegeln den Bund fürs Leben. Ist es naiv, sich so früh zu binden? Oder ist es gerade gut, wenn das mit der Liebe ein für alle Mal vertraglich geregelt ist? In Berlin scheinen sich viele junge Menschen schwerzutun mit festen Bindungen. Liebe erinnert hier oft an eine Tüte Süßkram: Jeder nimmt sich, worauf er gerade Lust hat. Anything goes. Donat, Peter und Huy, bei denen Ronja zum Grillen eingeladen ist, führen eine offene Beziehung – mal zu dritt, mal nur zu zweit. Frei von Definitionen und Regeln. Was macht das mit der Liebe, wenn man sie auf mehrere verteilt? Das Wichtigste ist gar nicht, geliebt zu werden, erklärt Philosophin Johanna Juni, sondern selbst lieben zu können. Liebe ist schließlich eine aktive Tätigkeit, die Fähigkeit, Anderen Hingabe zu schenken. Glaubt man der Soziologin Eva Illouz, sollte man sich auch nicht zu sehr auf das Konzept der romantischen Liebe verlassen. Wer eine Familie gründen und Kinder großziehen will, sollte das vielleicht lieber in einer WG mit Freunden tun.
Denn bedingungslose Liebe und Treue bis in den Tod – das gibt es wohl nur zwischen Mensch und Tier. "Für einen Hund bist du die ganze Welt", sagen die Dackel-Liebhaber Judith und Bernd. Ronja ist mit ihnen und ihren Dackeln Ella und Bonnie zu einem Spaziergang in Neukölln verabredet. Sind Hunde am Ende die besseren Partner? Auch die 69-jährige Biggi hat schon viele Männer kommen und wieder gehen sehen. Mit ihr fährt Ronja raus nach Reinickendorf zum Rock-'n'-Roll-Tanzabend.


00:00 Square Idee (30 Min.)
Was nützt Transparenz?
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


00:30 Kurzschluss – Das Magazin (50 Min.)
Schwerpunkt "ARTE FilmFestival"
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

"Kurzschluss – Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt – und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews. Mehr Infos unter: arte.tv/kurzschluss

Erntehelfer
Kurzfilm
Frankreich, 2017
Erstausstrahlung

Kurzfilm von: Gabrielle Culand

Eine Gruppe junger Leute ist auf Achse, um auf den Apfelfeldern als Erntehelfer Geld zu verdienen. Seit kurzer Zeit gehört auch die 15-jährige Lenfant zu der Gruppe. Sie hat ihren Hund Guizmo mit dabei, den sie über alles liebt. Allerdings darf der nicht mit auf die Felder und muss den Tag im Camp der Erntehelfer verbringen, wo er sich ohne sein Frauchen langweilt und ein ziemliches Chaos anrichtet. Das wiederum führt zu Spannungen mit den anderen der Gruppe …

Porträt – Raph Raph
Raph Raph wurde 2016 durch den Film "Die feine Gesellschaft" von Bruno Dumont einem breiteren Publikum bekannt. Ihr Gesicht und ihre Darstellung bleiben in Erinnerung. Sie ist als Hauptdarstellerin in dem Kurzfilm "Erntehelfer" von Gabrielle Culand zu sehen. "Kurzschluss – Das Magazin" hat sie getroffen.

Make It Soul
Animationsfilm
Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Animationsfilm von: Jean-Charles Mbotti Malolo
Chicago, Winter 1965. Das Regal Theater begrüßt James Brown und seine Band sowie als Special Guest Salomon Burke, der sich kurz zuvor selbst zum King of Soul Music ernannt hat. Aber hinter den Kulissen ist die Stimmung zunehmend angespannt, denn eines ist klar: Auf der Bühne kann es nur einen einzigen King of Soul geben. Jean-Charles Mbotti Malolo arbeitet als Filmemacher und Choreograph. Er studierte an der Kunsthochschule Emile Cohl in Lyon, wo er 2007 im Fach Autorenfilm seinen Abschluss machte.

Making of – Make It Soul
"Kurzschluss – Das Magazin" war bei der Entstehung des Animationsfilms "Make It Soul" dabei, der die Soul-Musik-Szene in den 60er Jahren beleuchtet.

Postkarte – Show
Die junge Filmemacherin Pauline Amelin schickt eine Postkarte mit ersten Bildern ihres neuen Films "Show", der 2019 in "Kurzschluss – Das Magazin" zu sehen sein wird.

Das erste Mal – Bruno Dumont

unter Vorbehalt

Im September war die zweite Staffel von Bruno Dumonts Serie Kindkind "Quakquak und die Nichtmenschen" auf ARTE zu sehen. Aber wie hat die Karriere von Regisseur Bruno Dumont eigentlich angefangen?


01:20 Selbst der Wind scheint zu weinen (55 Min.) (HDTV)
Même le vent semble pleurer
Kurzfilm Frankreich, 2016
Produktion: Local Films

Rollen und Darsteller:
Akihiro – Hiroto Ogi
Michiko – Akane Tatsukawa
Yuji – Yuzu Horie

Regie: Jean-Gabriel Périot
Drehbuch: Jean-Gabriel Périot, Yoko Harano
Kamera: Denis Gravouil
Schnitt: Jean-Gabriel Périot

Akihiro, ein japanischer Journalist, soll eine Reportage zum 70. Jahrestag der Bombardierung Hiroshimas erstellen. Er beschließt, eine kurze Pause im Park einzulegen, um etwas Abstand zu den aufwühlenden Interviews zu gewinnen, die er führt. Dabei lernt er auf der Parkbank eine junge Frau kennen, Michiko. Schließlich verbringen sie den Nachmittag miteinander und Michiko beschließt, mit Akihiro einen Ausflug ans Meer zu machen.

Hintergrundinfo:
Jean-Gabriel Périot, geboren 1974, ist als Regisseur, Videokünstler, Kameramann und Cutter tätig. Mit "Eine Frage der Schuld" ("Eût-elle été criminelle …", 2006) hat er die verschiedenen Formen menschlicher Gewalt hinterfragt und sie in Bezug auf unsere Erinnerung untersucht. Bereits mit früheren Filmen wie etwa dem Hiroshima-Film "200.000 Gräber" ("200.000 Fantômes", 2007) hat er diesen Ansatz verfolgt und eindrucksvoll umgesetzt. "The Devil" (2012) arbeitet mit Archiv-Aufnahmen, die für sich selbst sprechen, und lässt den Zuschauer sich eine eigene Meinung bilden. In "Optimismus" ("L'Optimisme", 2013) geht es um eine Frau, die ihre Gefühle zeigt und mit den Konsequenzen leben muss. "Selbst der Wind scheint zu weinen" ist sein jüngster Film.


02:15 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten
Wiederholung vom 17.11.


02:35 Wasser ist Zukunft (55 Min.) (HDTV)
Der Colorado – Ein Fluss sucht seine Mündung
Folge 4 von 5
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 15.11.


03:30 28 Minuten (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:15 Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See (50 Min.) (HDTV)
Brasilien, Rio de Janeiro
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 06.11.


04:48 Sendeschluss

*

Sonntag, 18. November 2018


05:05 Abgedreht! (40 Min.) (HDTV)
Mai 68
Magazin Frankreich, 2017

Story: Haight Ashbury, die Wiege der Hippie-Bewegung
Wer heute San Francisco besucht, fühlt sich in die Zeiten der Hippie-Bewegung zurückversetzt. Besonders im Stadtteil Haight Ashbury ist Flower Power lebendig wie eh und je.

(1): Story: Haight Ashbury, die Wiege der Hippie-Bewegung
(2): Ikone: Jane Fonda
(3): Story: 1968 – Das Jahr von Godard
(4): Rare Perle: Duras interviewt den 16-jährigen Romain Goupil


05:45 Nachhaltige Architektur (25 Min.) (HDTV, UT)
Antoine Pagnoux und das kreative Bauen mit Stroh
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Erstausstrahlung

Regie: Ralf Breier

Ob aus Abbruchstein oder Stroh, ob Öko-Hightech oder Materialminimalismus – die spannendsten Entwicklungen in der Architektur spielen sich heute jenseits von schillernden Protzbauten ab: Nachhaltiges Bauen ist ökologisch, zukunftsweisend und schön. Die vierteilige Reihe zeigt ganz unterschiedliche Arbeiten international renommierter Architekten, denen allen es bei ihren Bauten um Anmut und Menschlichkeit geht. Architektur aus Strohballen erlebt einen Boom und im Osten Frankreichs finden sich besonders ambitionierte Architekten und Bauherren dafür. Dort steht das erste öffentliche Strohgebäude Frankreichs, dort überrascht das höchste Strohhaus der Welt, ein achtstöckiger Sozialbau, und dort wurde jüngst die erste Kirche aus Stroh eingeweiht.

Hintergrundinfo:
Architektur aus Strohballen erlebt einen Boom und im Osten Frankreichs finden sich besonders ambitionierte Architekten und Bauherren dafür. Dort steht das erste öffentliche Strohgebäude Frankreichs, dort überrascht das höchste Strohhaus der Welt, ein achtstöckiger Sozialbau, und dort wurde jüngst die erste Kirche aus Stroh eingeweiht. Dabei überzeugen Gebäude aus Stroh nicht nur durch unschlagbare Umweltwerte, hohen Wohnkomfort und Energiesparen. Sie entwickeln auch zunehmend ihre eigene oft originelle Architektursprache, in der Natur und Hightech zusammenkommen.


06:10 Schatzkammer Berlin (55 Min.) (HDTV)
Die Sammlung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Dokumentation
Wiederholung vom 04.11.


07:05 Karambolage (10 Min.) (UT)
Magazin
Wiederholung vom 04.11.


07:15 Auf den Dächern der Stadt (45 Min.) (HDTV, UT)
Barcelona
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 24.10.


08:00 Iron Kids – Ruth, Schweden (30 Min.)

Ruth lebt nur für ihren Lieblingssport: Cheerleading. Ein anspruchsvoller Sport, der ihr nicht nur körperlich alles abverlangt. Man muss auch auf sich und sein Team stolz sein – ohne Wenn und Aber. Ihre Eltern sehen diese totale Aufopferung für den Club, das Diktat der Punktrichter und den schlechten Ruf dieses Sports eher kritisch.


08:30 Blickpunkt Junior (25 Min.) (HDTV)
Vegan
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2017
Erstausstrahlung

Regie: Sara Neale, Jens Schmidt

Das Vegan-Siegel hat mit Sicherheit jeder schon mal gesehen: Inzwischen klebt es auf unzähligen Produkten im Supermarkt. Doch bei einigen Lebensmitteln fragt man sich, warum es davon eine vegane Variante braucht? "Blickpunkt Junior" begleitet außerdem Alf, eigentlich leidenschaftlicher Fleischesser, bei einem spannenden Experiment: Eine Woche vegan leben, also auf tierische Produkte verzichten – hält er durch oder gibt er auf? "Superfood" bedeutet supergesund und voller Nährstoffe. Meist sind damit exotische und daher teure Lebensmittel gemeint. In einem Kochduell zeigt Spitzenkoch Sebastian, dass gesund aber auch preiswert geht!


08:55 Kleine Hände im Großen Krieg (25 Min.) (HDTV)
Der Schmerz
Kindersendung Deutschland / Frankreich / Niederlande, 2014

Regie: Matthias Zirzow

Ein zwölfjähriges deutsches Mädchen hilft ihrer älteren Schwester, die in einem Krankenhaus verwundete Soldaten pflegt. Als der Oberarzt sich weigert, ein Gasopfer zu behandeln, entschließt sie sich, den Soldaten heimlich allein zu pflegen und schafft es, ihn zu retten. Ihre Empörung ist groß, als er wieder an die Front zurückgeschickt werden soll. Das Mädchen erfährt das große Dilemma der Medizin: Verwundete Soldaten werden nur behandelt, damit sie weiterkämpfen, nicht um geheilt zu werden. Die Fortsetzung des Krieges hat oberste Priorität. Der Erste Weltkrieg hat somit auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft verändert.

Hintergrundinfo:
1914 bricht Krieg aus in Europa. Millionen Männer müssen an die Front – ihre Familien bleiben zurück. Tausende Kinder vertrauen ihre Gefühle, Ängste und Freuden ihren Tagebüchern an, schreiben Briefe oder zeichnen Bilder. 100 Jahre später erweckt "Kleine Hände im Großen Krieg" diese Zeugnisse in acht Episoden zum Leben. Jede Folge spielt in einem anderen Land und hat ein Kind als Protagonisten, dessen Geschichte stellvertretend für die Geschichte des Ersten Weltkriegs steht. In dieser Folge erlebt ein zwölfjähriges Mädchen, dass die Medizin zwei Seiten hat: Während des Ersten Weltkriegs werden Soldaten gesund gepflegt, damit sie wieder an die Front geschickt werden können.


09:20 ARTE Junior Das Magazin (15 Min.)
Kindersendung
Wiederholung vom 18.11.


09:35 Kundschafter des Friedens (85 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm
Wiederholung vom 16.11.


11:00 Vox Pop (50 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Nicolas Thepot
Moderation: Nora Hamadi


11:50 Wasser ist Zukunft (50 Min.) (HDTV)
Die Emscher – Das Wunder im Kohlenpott
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 12.11.


12:40 Ein Tsunami auf dem Genfer See (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation
Wiederholung vom 17.11.


13:35 Die Alpen – Unsere Berge von oben (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm
Wiederholung vom 17.11.


15:05 Expedition Moderne (55 Min.)
Auf den Spuren unentdeckter Kunst
Dokumentation Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Nicola Graef, Susanne Brand

Pablo Picasso besuchte als junger Künstler regelmäßig den Palais de Trocadéro, das damalige Kolonialmuseum in Paris. Er war fasziniert von den afrikanischen Skulpturen und fand in ihrer abstrakten Formsprache das geeignete Mittel, sein eigenes Zeitgefühl auszudrücken. Er wurde einer der wichtigsten Erneuerer der europäischen Kunst und dankte das seinen afrikanischen Kollegen, ohne deren Namen zu kennen oder sich für sie zu interessieren. So wie er machten es viele Künstler vor mehr als 100 Jahren und wurden zu Helden einer ganzen Epoche. Die Museen der westlichen Welt feierten sie, ohne die sie prägenden Künstler aus fernen Ländern zu erwähnen. Können wir es uns leisten, Kunstschöpfungen anderer Kulturen als Anschub einer eigenen Moderne dankbar anzunehmen und sie ansonsten in ethnographischen Spezialsammlungen zu horten? In Deutschland stellen zurzeit mehrere Museen die eigene Sammlungspolitik infrage, räumen ihre Häuser leer und erproben andere Erzählweisen der Geschichte der Kunst. In Paris wurden vor zwölf Jahren zwei ethnographische Sammlungen in einer neuen Architektur von Star-Architekt Jean Nouvel zusammengeführt, um der Kunst anderer Völker besser gerecht zu werden, und in Berlin kämpft man beim Bau des neuen Humboldt Forums um den richtigen Weg zur Darstellung einer globalen Kunst. Gleichzeitig finden in anderen Teilen der Welt wichtige Kunstereignisse statt, wie die Dak'Art, die einzige Kunstbiennale des afrikanischen Kontinents. Der Autor Jörg Jung begleitet die Debatte und begibt sich auf eine Reise durch die Welt der Kunst, in der er Künstler und Kunstwissenschaftler aus aller Welt trifft.


16:00 Nachhaltige Architektur (30 Min.) (HDTV, UT)
Wang Shus Liebe zur Nachhaltigkeit
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Erstausstrahlung

Regie: Claudia Kuhland, Ralf Breier

Ob aus Abbruchstein oder Stroh, ob Öko-Hightech oder Materialminimalismus – die spannendsten Entwicklungen in der Architektur spielen sich heute jenseits von schillernden Protzbauten ab: Nachhaltiges Bauen ist ökologisch, zukunftsweisend und schön. Die vierteilige Reihe zeigt ganz unterschiedliche Arbeiten international renommierter Architekten, denen allen es bei ihren Bauten um Anmut und Menschlichkeit geht. Wang Shu liefert ein revolutionäres Gegenmodell zum Baurausch in China: Wo Megastädte aus dem Boden gestampft werden, lässt er sich Zeit, nimmt Rücksicht auf Mensch und Natur. Aus den Abbruchsteinen zerstörter Dörfer lässt Chinas einziger Pritzker-Preisträger betörende Architektur entstehen.

Hintergrundinfo:
Wang Shu liefert ein revolutionäres Gegenmodell zum Baurausch in China: Wo Megastädte aus dem Boden gestampft werden, lässt er sich Zeit, nimmt Rücksicht auf Mensch und Natur. Aus den Abbruchsteinen zerstörter Dörfer lässt Chinas einziger Pritzker-Preisträger betörende Architektur entstehen, setzt mit seinen sinnlichen und nachhaltigen Bauten Zeichen gegen die Geschichtsvergessenheit. Und mit einem einzigartigen Dorfprojekt kämpft er dafür, den Graben zwischen Stadt und Land, zwischen Tradition und Moderne zu überwinden.


16:30 Nachhaltige Architektur (30 Min.) (HDTV, UT)
Antoine Pagnoux und das kreative Bauen mit Stroh
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 18.11.


17:00 Metropolis (40 Min.)
Warschau
Magazin Deutschland, 2018

Metropole Warschau: Auf Konfrontationskurs mit europäischen Werten – Die polnische Gesellschaft driftet auseinander
Zum ARTE-Schwerpunkt "70 Jahre Charta der Menschenrechte" berichtet "Metropolis" aus Warschau. Obwohl selbst massiv gefördert mit EU-Mitteln, unterstützt dort die Regierung nichts, was nicht ihrem eigenen national-konservativen Kurs entspricht. Europäische Grundwerte werden ignoriert, immer mehr grundlegende Rechte beschnitten. Wie gehen die Künstler der Stadt damit um? "Metropolis" begibt sich auf die Reise.

(1): Metropole Warschau: Auf Konfrontationskurs mit europäischen Werten – Die polnische Gesellschaft driftet auseinander


17:40 Carmen, Don Carlos beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb (50 Min.) (HDTV)
Musik Belgien / Frankreich, 2018
ARTE / RTBF
Erstausstrahlung

Mitwirkende:
Samuel Hasselhorn (Bariton)
Eva Zaïcik (Mezzosopran)

Dirigent: Alain Altinoglu


18:30 Zu Tisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Westalpen
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Marie Villetelle

Das abgelegene Bergdorf Villar-d'Arêne liegt zwischen Grenoble und Turin im Schatten des Berges La Meije, der "Königin der Alpen", einer fast 4.000 Meter hohen Granitwand. Die Familie Rousset gehört zu den alteingesessenen Familien des Ortes. Jedes Jahr am dritten Wochenende im November lassen die Dorfbewohner eine Tradition wiederaufleben. Sie backen Hunderte "pô buli", große Schwarzbrote aus Roggenmehl. Diese Tradition stammt aus einer Zeit, als es kaum genug Brennholz gab, um den Winter zu überstehen. Im Gemeindebackhaus wurde daher einmal im Jahr, kurz vor Wintereinbruch, für alle gebacken. So sparte man Feuerholz, den Rest brauchte das Dorf zum Heizen. Auch wenn die Dörfer heute im Winter zu erreichen und Gas- und Ölheizung längst Standard sind – die Tradition blieb lebendig: Die Einwohner treffen sich am alten Backhaus und bereiten zusammen das sogenannte gekochte Brot zu, essen, trinken und erzählen Geschichten. Die Tradition verbindet die Gemeinschaft und sorgt für Kontakt unter den Nachbarn. Um die Hitze des Backofens effektiv zu nutzen, arbeiten die Dorfbewohner abwechselnd in Schichten und rund um die Uhr. 400 Brote werden so an einem Wochenende gebacken, außerdem zahllose Aufläufe, Kuchen und Pasteten. An diesem Novemberwochenende besucht Caroline Rousset ihre Eltern zusammen mit ihren beiden Töchtern. In Villar-d'Arêne wird vor allem mit Produkten aus der Region gekocht. Gerne handfest und deftig mit Kartoffeln und Kohl. Ein typisches Gericht der Region ist ein salziger Kuchen, der zusammen mit den Broten sieben Stunden lang im Ofen garen muss.

Hintergrundinfo:
"Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. Rezepte können über Teletext und Internet abgerufen werden: www.arte.tv/zutisch


18:55 Karambolage (15 Min.) (UT)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Claire Doutriaux

Die Institution
Als die Französin Prune Antoine neu nach Berlin gezogen ist, hat sie dort Bekanntschaft mit einer deutschen Institution gemacht, die sie ziemlich schockiert hat: die SCHUFA.

Hintergrundinfo:
Sonntags gegen 19.00 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück … vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, wenn man es mit fremden Augen sieht. Mehr Infos unter: www.arte.tv/karambolage


19:10 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


19:30 Die großen Seebäder (45 Min.) (HDTV)
Ischia – Italien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018

Regie: Stefanie Appel

Nirgendwo im Mittelmeerraum gibt es mehr heiße Quellen als auf Ischia. Seit über 2.000 Jahren wird hier gebadet – nicht nur im Meer. Die italienische Insel ist das Zentrum des europäischen Thermaltourismus. In der Antike kamen die Griechen und die Römer, im Mittelalter die Spanier, später dann Touristen aus aller Welt. In den 50er und 60er Jahren war Ischia der Lieblingskurort der Deutschen und Inbegriff für Sonne, Fango und Meer. In der Bucht von Sant'Anna blickt der Badende auf das mächtige Aragoneser Schloss und schwimmt über den Resten der ersten römischen Insel-Siedlungen. Eine heiße Quelle sorgt für traumhafte Temperaturen. Zehn große Thermalparks gibt es auf Ischia, Hunderte kleiner Pools. 200 Liter Thermalwasser schießen an manchen Stellen pro Minute aus dem Fels. Einige der 30 Thermalquellen auf Ischia speisen Badestellen auch in entlegenen Schluchten. Weltbekannt wurde die Insel in den 60er Jahren, als sie zum Filmset wurde, zum Beispiel für "Cleopatra". Bereits 1960 hatte René Clément hier "Nur die Sonne war Zeuge" mit Alain Delon gedreht. Mit den Filmleuten kam der internationale Jetset auf die Insel: Liz Taylor, Charlie Chaplin, Gina Lollobrigida und Maria Callas – auch zum Baden. Heute vergnügen sich jedes Jahr fünf Millionen Badetouristen auf der Insel. Doch dieses Paradies im Mittelmeer ist auch unzähligen Gefahren ausgesetzt. Seine Schönheit ist Segen und Fluch zugleich. Denn Ischia liegt, ähnlich wie die Insel Giglio, die durch die Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" traurige Bekanntheit erreichte, in einer vom Schiffsverkehr zunehmend frequentierten und bedrohten Zone.

Hintergrundinfo:
Diese zehnteilige Reihe lädt ein auf eine Reise rund um den Globus zu den berühmtesten Seebädern der Welt: Deauville (Frankreich), Opatija (Kroatien), Hua Hin (Thailand), Ischia (Italien), Long Island (USA), Brighton (England), Westkap (Südafrika), Forte dei Marmi (Italien), Usedom (Deutschland) und Biarritz (Frankreich).


20:15 ARTE Film Fest (105 Min.)
Schwerpunkt

"Toni Erdmann" in Erstausstrahlung beim fünften ARTE Film-Fest im November: Diesmal eine besondere Ausgabe unter anderem mit "Vor der Morgenröte" (Maria Schrader), "Mia Madre" (Nanni Moretti), "Alles was kommt" (Mia Hansen-Løve) und Sven Taddickens "Gleißendes Glück". Alles Koproduktionen, alles TV-Premieren.
Alle zwei Jahre im November laufen im Rahmen des ARTE Film-Fests zwei Wochen lang europäische und internationale Filme, viele preisgekrönt, bei ARTE als TV-Premiere. Damit schafft ARTE eine Bühne für seine Koproduktionen: Durch seine Mitglieder ARD, ZDF und ARTE France finanziert der deutsch-französische Sender Kinofilme, die wegen der einzuhaltenden Verwertungskette – nach der Kinoauswertung müssen noch Zeitfenster für die DVD-Auswertung und eventuelle Pay-TV-Ausstrahlungen eingehalten werden – erst zwei Jahre nach der Premiere zur Sendung kommen. Höhepunkt ist die TV-Premiere von "Toni Erdmann", der in Cannes und bei den Oscars zwar leer ausging, was das Vergnügen jedoch nicht schmälert … "Toni Erdmann" ist eine Koproduktion SWR/ARTE. In "Soy Nero" von Rafi Pitts verdingt sich ein illegaler Mexikaner als Greencard-Soldat bei der US-Armee. "Soy Nero" ist eine Koproduktion ZDF/ARTE. "Der glücklichste Tag des Olli Mäki" ist ein ungewöhnlicher Boxerfilm aus Finnland. Er verfolgt den Kampf eines Boxers gegen die Pfunde … eine Koproduktion SR/ARTE. In "Rugby-Krieger" wird der 19-jährige Soane aus Neukaledonien von einem Talentcoach nach Frankreich vermittelt. Dort muss er sich nicht nur auf dem Spielfeld behaupten … (ARTE France Cinéma). Mit "Mia Madre" erzählt ein Nanni Moretti in Bestform von der Performance einer Regisseurin zwischen stressigen Dreharbeiten und schwierigem Privatleben (ARTE France Cinéma/WDR/ARTE).
"Gleißendes Glück" von Sven Taddicken bringt zwei deutsche Großstars vor die Kamera: Martina Gedeck und Ulrich Tukur. Ein Fall von gegenseitiger Therapie. Und eine Koproduktion SR/ARTE. Bruno Dumont beweist auch in "Die feine Gesellschaft" Sinn fürs Groteske – Kapitalismus-Kritik inklusive (Arte France Cinéma/WDR/ARTE). "Vor der Morgenröte" von Maria Schrader über Stefan Zweigs letzte Monate im Exil ist zeitlos und beklemmend aktuell. In der Hauptrolle: Josef Hader (ARTE France Cinéma/BR/ARTE).
"Alles was kommt" – Isabelle Huppert spielt eine gestandene Lehrerin, die nach einigen Tiefschlägen ausprobiert, was an Experiment noch in einen dritten Lebensabschnitt passt (ARTE France Cinéma). "Dieses Sommergefühl" spielt in Berlin, Paris und New York und handelt nicht vom Klimawandel, sondern von Trauerarbeit. Das Ende ist … optimistisch (ARTE France Cinéma).


ARTE Film Fest
20:15 Mia Madre (105 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Frankreich / Italien, 2015
Produktion: Sacher Film, Fandango, Le Pacte, ARTE France Cinéma
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Margherita – Margherita Buy
Giovanni – Nanni Moretti
Barry Huggins – John Turturro
Ada – Giulia Lazzarini
Livia – Beatrice Mancini
Federico – Stefano Abbati

Regie: Nanni Moretti
Produzent: Nanni Moretti, Domenico Procacci
Drehbuch: Nanni Moretti, Francesco Piccolo, Valia Santella
Kamera: Arnaldo Catinari
Schnitt: Clelio Benevento

Margherita ist eine anerkannte Regisseurin, die für den Realismus in ihren Filmen geschätzt wird, für ihren genauen Blick auf das reale Leben. Gerade dreht sie einen Film über die Streiks der Belegschaft einer Druckerei, die um ihren Arbeitsplatz kämpft. Arbeit ist für die Angestellten dort nicht nur eine Notwendigkeit, sondern integrativer Bestandteil ihrer Geschichte und Identität. Die Hauptrolle des Firmenchefs spielt ein exzentrischer Schauspieler aus Hollywood, Barry Huggins, der ständig seinen Text vergisst. Margherita weiß nicht, ob sie lachen oder weinen soll. Einmal fühlt sie sich ihm nah, dann schämt sie sich für sein Verhalten. Doch letztlich ist sie wütend: Auf Barry, weil sie durch ihn so viel Zeit verliert; und auf sich selbst, weil sie wieder einmal ihr Privatleben der Arbeit hintanstellt. Nanni Moretti fand mit diesem Film über den Spagat zwischen Beruf und Privatleben anhand einer Regisseurin sein weibliches Alter Ego, gespielt von Margherita Buy. "Wieder lässt er dabei die eigene, tatsächliche Erfahrung einfließen und reflektiert so die Enttäuschungen und Ängste einer ganzen Generation in Italien" (epd film). Der Film lief 2015 im Wettbewerb des Festivals von Cannes.


ARTE Film Fest
22:00 Gleißendes Glück (95 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutschland, 2016
Produktion: Frisbeefilms, SR, BR, ARTE, Cine Plus Filmproduktion, Senator Film
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Helene Brindel – Martina Gedeck
Eduard E. Gluck – Ulrich Tukur
Christoph Brindel – Johannes Krisch

Regie: Sven Taddicken
Produzent: Alexander Bickenbach, Manuel Bickenbach
Drehbuch: Sven Taddicken, Stefanie Veith, Hendrik Hölzemann
Musik: Riad Abdel-Nabi, Wouter Verhulst
Kamera: Daniela Knapp
Kostüm: Ute Paffendorf
Szenenbild: Juliane Friedrich: Juliane Friedrich
Redaktion: Christian Bauer, Claudia Simionescu, Barbara Häbe
Schnitt: Andreas Wodraschke

Wann hatten Sie das letzte Mal einen Moment gleißenden Glücks? Für Helene Brindel war das, als sie morgens als Kind in der Schlafecke auf dem Dachboden ihres Großvaters aufwachte und der Geruch von frischgebackenen Pfannkuchen durchs Haus zog. Inzwischen ist Helene mit einem Mann verheiratet, der sie schlägt. Sie fühlt sich von Gott verlassen und leidet unter Schlaflosigkeit. Sie sucht Hilfe bei dem renommierten Psychologieprofessor Eduard E. Gluck, der mit seinen Untersuchungen zeigen will, dass jeder eine Chance auf seinen ganz persönlichen Großvater-Dachboden im eigenen Gehirn hat. Einen Fleck im Inneren, wo man sich wohlfühlt. Helene ist von dem Professor fasziniert. Sie fährt nach Hamburg, um ihn nach einem seiner Seminare persönlich zu treffen. Nach kurzem Zögern will Eduard der offensichtlich unglücklichen Helene helfen. Die beiden verbringen den Abend zusammen. Wobei die Darbietung von modernem finnischen Ausdruckstanz, die Eduard normalerweise beim Nachdenken hilft, Helene eher zum Lachen bringt. Später gibt sie ihm einen flüchtigen Abschiedskuss. Für sie ist es ein Lebewohl. Aber schon am nächsten Tag lädt er sie überraschend zum Mittagessen ein. Immer wieder verbringen die beiden in den folgenden Tagen Zeit miteinander. Doch in der Nacht vor Helenes Abreise offenbart der Professor ihr seine eigenen inneren Dämonen. Er leidet unter einer regelrechten Obsession für Gewaltpornografie. Zunächst schockiert Eduards Geständnis die konservative Helene. Sie reist ohne weiteren Kontakt ab. Nachdem er ihr jedoch mehrmals geschrieben hat, stimmt sie einem erneuten Treffen zu. Von diesem Moment an wird Helene zur Muse für den Psychologen, sein eigenes Gehirn umzuprogrammieren, um seine Abhängigkeit zu überwinden. Doch als Helenes aggressiver Ehemann Eduards Briefe bei seiner Frau entdeckt, eskaliert die Situation …

Hintergrundinfo:
Sven Taddickens Film "Gleißendes Glück" basiert auf dem gleichnamigen Roman der schottischen Autorin A.L. Kennedy aus dem Jahr 2000. Der Film ist Liebesgeschichte und modernes Märchen zugleich. Er erzählt von der ewigen Suche nach Glückseligkeit und nicht zuletzt von der heilsamen Kraft der Liebe. Der Regisseur und Drehbuchautor Sven Taddicken wurde bereits während seines Regiestudiums an der Filmakademie Baden-Württemberg für mehrere seiner Kurzfilme ausgezeichnet. "Gleißendes Glück" ist sein vierter abendfüllender Spielfilm. Die Hauptdarsteller Martina Gedeck als Helene Brindel und Ulrich Tukur als Eduard E. Gluck geben dem Film mit ihrem Spiel eine fesselnde Intensität.


23:35 Die Seele der Geige (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2016
Erstausstrahlung

Regie: Benedikt Schulte

Der Geigenvirtuose Frank Peter Zimmermann vertraut auf Stradivari, der Geigenbauer Martin Schleske glaubt an Weiterentwicklung. Doch beide eint das leidenschaftliche Ringen um Perfektion. Beide sind auf der Suche nach dem perfekten Klang. Konzertszenen, persönliche Interviews und Einblicke in das Geigenbau-Atelier zeichnen das Porträt eines Instruments zwischen Mythos und Messbarkeit, zwischen Tradition und Innovation. Seine große Liebe ist aus Holz und über 300 Jahre alt: Die Stradivari "Lady Inchiquin" ist die Stimme des Star-Geigers Frank Peter Zimmermann. Zwei Jahre lang musste er wegen der Insolvenz der Eigentümerin, der West-LB, auf das Sechs-Millionen-Instrument verzichten. Der Dokumentarfilm begleitet den gefeierten Solisten bei der Wiederannäherung an seine verloren geglaubte Liebe. "Das ist doch meine Stimme! Jetzt habe ich sie wieder", sagt Zimmermann, als er die Geige endlich wieder in Händen hält. Wie aber entsteht eine solche Stimme, wie erschafft man den perfekten Klang? Der weltbekannte Landsberger Geigenbauer Martin Schleske bezeichnet seine Werke als Klangskulptur. Für ihn ist es eine existenzielle Erfahrung, wenn aus einem Baum eine Geige, aus Material schließlich Musik wird. "Es geht darum, dem Musiker mit meinem Instrument seine Stimme zu geben", beschreibt Schleske seine Berufung. Eng miteinander verwoben werden zwei Geschichten vom Suchen und Finden des perfekten Klangs erzählt. Virtuose Konzertszenen, persönliche Interviews und außergewöhnlich nahe Einblicke in das Geigenbau-Atelier zeichnen das Porträt eines Instruments zwischen Mythos und Messbarkeit, zwischen Tradition und Innovation.

Hintergrundinfo:
"Die Seele der Geige" ist eine Koproduktion zwischen BR und EuroArts Music in Zusammenarbeit mit ARTE und ist der erste lange Dokumentarfilm des Münchner Regisseurs Benedikt Schulte. Premiere am 6. Mai 2018 auf dem 33. Internationalen DOK.fest München, Nominierung für den FFF-Förderpreis. Erstausstrahlung im Herbst 2018 auf ARTE.


00:30 Konzert für Violine, Violoncello, Klavier u. Orchester C-Dur Op. 56 (40 Min.) (HDTV)
(Tripelkonzert)
Musik Deutschland, 2017

Regie: Ute Feudel

Mitwirkende:
Jean-Guihen Queyras (Cello)
Isabella Faust (Violine)
Martin Helmchen (Klavier)

Dirigent: Herbert Blomstedt
Komponist/-in: Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven gehört zu den meistgespielten Komponisten weltweit, wobei insbesondere seine 5. Symphonie als Klassiker ihrer Gattung von idealer Form, Ausgewogenheit und Reichtum an melodischer und harmonischer Erfindung gilt. Zu den unbekannteren und eher selten aufgeführten Werken des Komponisten gehört das Tripelkonzert – quasi eine Sinfonia concertante oder ein Klaviertrio in Form eines Konzertes. Es fordert gleich drei Solisten, die zudem "mit kaum besiegbaren und zum Theil doch unwürksamen Schwierigkeiten konfrontiert" werden. Das Tripelkonzert, das dem solistischen "Klaviertrio" vielfältige Interaktionen mit dem Orchester bietet und trotzdem eine kammermusikalische Intimität bewahrt, entstand im Umfeld seiner Werke "Eroica" und der "Appassionata". Interessanterweise blieb die Kombination eines Klaviertrios mit dem Orchester über nahezu 100 Jahre ein Einzelfall in der musikalischen Gattungsgeschichte, ehe sich im 20. Jahrhundert die Komponisten Tscherepnin und Casella wieder daran versuchten. Die erste Leipziger Aufführung des Werks spielten am 18. Februar 1808 Heinrich August Matthäi, Konzertmeister des Gewandhausorchesters, und sein Cello-Kollege Justus Friedrich Dotzauer gemeinsam mit der Pianistin Elisabeth Catharina Müller im Leipziger Gewandhaus. Danach und bis weit ins 20. Jahrhundert wurde es ruhig um das Konzert. ARTE präsentiert nun über 200 Jahre später eine weitere Aufführung des Tripelkonzerts im Gewandhaus zu Leipzig: nun mit dem exzellenten Solistentrio Isabelle Faust (Violine), Jean-Guihen Queyras (Violoncello) und Martin Helmchen (Klavier). Ein musikalisches Heimspiel für das Leipziger Gewandhausorchester unter der Leistung seines ehemaligen Kapellmeisters Herbert Blomstedt.


01:10 ARTE Journal (25 Min.) (HDTV)
Nachrichten
Wiederholung vom 18.11.


01:35 Mapplethorpe: Look at the Pictures (105 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation
Wiederholung vom 16.11.


03:20 DJ Punk – Der Fotograf Daniel Josefsohn (80 Min.) (HDTV)
Dokumentation
Wiederholung vom 14.11.


04:40 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
Homo basteliensis
Fernsehserie Frankreich, 2013

Regie: Jean-Paul Guigue

Wer seiner Tochter bei der Einrichtung ihrer ersten Studentenbude helfen will, muss natürlich zuerst zu Paläoikea. So weit, so gut. Doch wenn es daran geht, die Stalaktiten und Stalagmiten zusammenzuschrauben und wenn die Gebrauchsanleitung vom Peking-Menschen stammt, wird die Sache kompliziert …

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:43 Sendeschluss

*

Montag, 19. November 2018


05:00 Hommage an Yehudi Menuhin (75 Min.) (HDTV)
Musik
Wiederholung vom 04.11.

Mitwirkende:
Daniel Hope
Patricia Kopatchinskaja
Anoushka Shankar


06:15 Xenius (25 Min.)
Tauschen, Teilen, Leihen – Alte Wirtschaftsformen neu gedacht
Magazin
Wiederholung vom 16.11.


06:40 Reise durch Amerika (25 Min.) (HDTV)
Mexikos Märkte: Tausend Jahre Handel
Dokumentationsreihe USA, 2015

Regie: Daniel Duncan

Der Sozialwissenschaftler, Autor, Fotograf und promovierte Philosoph David Yetman bereist in dieser Staffel von "Reise durch Amerika" unter anderem Uruguay, Mexiko und Brasilien sowie die beiden Karibikinseln Trinidad und Tobago. Dabei führt er durch faszinierende Landschaften und stellt unbekannte Völker und Geschichten vor. David Yetman reist heute nach Tenochtitlan, in die alte Hauptstadt des Aztekenreichs, die für zahlreiche große Märkte bekannt war. Von der alten Stadt selbst ist heute nicht mehr viel zu sehen, aber das Marktleben besteht fort: Der rund um die Uhr geöffnete historische Blumenmarkt und der quirlige Flohmarkt haben ihren je ganz eigenen Reiz. Auch der Hexenmarkt, der Besucher mit einem okkulten Angebot anlockt, aber der Kirche ein Dorn im Auge ist.

Hintergrundinfo:
Als die Spanier um 1520 die Aztekenstadt Tenochtitlan entdeckten, versetzte sie vor allem deren riesiger Markt in Erstaunen. Dort wurden Waren aus allen Ecken des Aztekenreichs verkauft. Für die Europäer war die Auswahl unglaublich. Dieser Markt mit seinem überreichen Angebot besteht bis heute – im Herzen von Mexiko-Stadt. Seit über 600 Jahren bestimmt der Zócalo mit seiner Energie und dem geschäftigen Treiben den Pulsschlag von ganz Mexiko. Hier entwickelten die Azteken ein Marktsystem, das später von den Spaniern übernommen wurde. Für viele Mexikaner sind die Märkte der Hauptstadt altertümelnde Kuriositäten, aber für Liebhaber der Frühgeschichte Mexikos bedeuten sie den beeindruckenden Fortbestand äußerst interessanter Traditionen.


07:05 ARTE Journal Junior (10 Min.) (HDTV)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Taiwan: Fliegende Fische oder Atommüll?
Reportage
Wiederholung vom 01.11.


08:00 Frankreich – Wild und schön (45 Min.) (HDTV)
Die Brenne, Land der tausend Teiche
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 10.11.


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin
Wiederholung vom 16.11.


09:35 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Myanmar, die Marmorkünstler von Mandalay
Reportage Deutschland, 2017

Regie: Martin Schacht

Myanmar – das Land der goldenen Pagoden. Die Schönheit des Landes verzaubert immer wieder. Gespeist wird diese Prachtentfaltung aus der Verehrung Buddhas. Über 20 Meter misst die größte Marmor-Statue in Mandalay. Myanmars zweitgrößte Stadt ist berühmt für die Kunstfertigkeit ihrer Marmor-Schnitzer. Klöster und Tempel in ganz Asien verlangen nach immer neuen Bildnissen des Erhabenen. Und Mandalays Handwerker liefern Abertausende von makellosen Buddha-Statuen. Die weißen Klippen der Marmor-Steinbrüche liegen nördlich der Stadt. Hier arbeiten wahre Künstler. "360° Geo Reportage" hat sie bei ihrer Arbeit begleitet. Die Verehrung Buddhas ist in Myanmar nicht zwingend stille Andacht. Oft genug erinnert sie an ein buntes Volksfest. Wer eine Buddha-Figur spendet, erwirbt Verdienste für sich und seine Verwandten für dieses und alle weiteren Leben. Und so spendet, wer immer es sich leisten kann, möglichst viele Buddha-Abbilder. Mandalay ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Myanmars. Knapp 60 Kilometer nördlich, beim Dorf Sagyin, liegen die Marmorsteinbrüche. Sie liefern einen besonders feinen weißen Stein. Was nicht zur Herstellung von Buddha-Statuen taugt, wird zu Fliesen oder Terrazzo verarbeitet. Nahezu alles im Dorf Sagyin dreht sich um Marmor und fast jeder lebt von ihm.
U Po Ther gilt als einer der besten Bildhauer von Sagyin. Per Handy verhandelt er im ehemals isolierten Myanmar mit Auftraggebern aus ganz Asien. Denn Buddha-Figuren sehen immer unterschiedlich aus. Jedes Land hat seinen eigenen Stil. Und auch jede Pose hat ihre Bedeutung.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


10:30 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Kreta – Die süßen Früchte des Johannisbrotbaums
Reportage Deutschland, 2017

Regie: Vincent Froehly

Seinen Namen verdankt der Baum Johannes dem Täufer, der in der Wüste dank der proteinvollen und zuckerreichen Früchte überleben konnte. Denn Johannisbrotschoten haben es in sich: Das Fruchtfleisch wird, zu Pulver vermahlen, als Kakaoersatz benutzt, da der Zuckergehalt und das karamellartige Aroma des Mehls an Kakao erinnern. Im Unterschied zu diesem ist das Karubenpulver jedoch extrem fettarm und frei von Koffein. Es ist ballaststoffreich, reich an Vitamin A, B, Calcium und Eisen – was es zu einem wertvollen diätetischen Lebensmittel macht. Jahrzehntelang haben die Früchte des Johannisbrotbaums ein unbeachtetes Dasein als Tierfutter gefristet. Doch nun setzt ein Umdenken ein: Elias Manousakas' Unternehmen "Creta Carob" hat Erfolg, und die Produkte aus Karubenpulver werden immer beliebter: Kekse, Marmeladen, Sirup, Pudding und sogar Pasta lassen sich daraus herstellen. Auch für die 28-jährige Natalia Lourakis bedeuten die Schoten Hoffnung. Wie viele junge Griechen ist sie aus der Perspektivlosigkeit der Großstadt Athen zurück zu den Eltern ins Dorf Douliana gekehrt, um das kleine Familienhotel zu übernehmen. Sanfter Biotourismus ist ihr Traum, und was liegt da näher, als sich auf den fruchtigen Schatz der Insel zu berufen: den Johannisbrotbaum.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


11:25 Naia und der Ursprung der Besiedlung Amerikas (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation
Wiederholung vom 27.10.


12:15 Re: (35 Min.)
Das Haus von morgen – Wie Bauen revolutioniert wird
Reportage
Wiederholung vom 16.11.


12:50 ARTE Journal (10 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


13:00 Stadt Land Kunst (65 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Die Finlandia-Symphonie von Sibelius
Wälder, Inseln und zahllose Seen sind das Markenzeichen Finnlands. Den Komponisten Jean Sibelius inspirierten die unberührte Natur, der Gesang der Vögel und das Rauschen des Windes in den Birkenwäldern zu seiner berühmten "Finlandia", mit der er der finnischen Seele ein musikalisches Denkmal setzte. Noch heute hat seine Symphonie für den jungen skandinavischen Staat identitätsstiftende Bedeutung.

(1): Die Finlandia-Symphonie von Sibelius
(2): Das Georgien von König Dawit
(3): Das absolute Muss: Das bretonische Dinard, der Jahrmarkt der Eitelkeit


14:05 Frankreichs mythische Orte (25 Min.) (HDTV)
Noyers-sur-Serein
Dokumentationsreihe Frankreich, 2011

Regie: Emmanuel Descombes

Das friedlich wirkende Dorf Noyers-sur-Serein liegt in einer Schleife des Flüsschens Serein. In seinen pittoresken Gassen sind zahlreiche Häuserfassaden mit Skulpturen geschmückt, die vom Reichtum des mittelalterlichen Handelsplatzes zeugen. Heute stehen hier rund 80 Patrizierhäuser aus dem 13. bis 16. Jahrhundert unter Denkmalschutz. Seit etwa 20 Jahren verwandelt sich Noyers-sur-Serein jeden Sommer in ein Mekka für Musikliebhaber. Dann nehmen viele Dorfbewohner junge Künstler bei sich auf, die in Meisterklassen unterrichtet werden. Bei ihren Abschlusskonzerten in Kirchen und im historischen Ambiente des Dorfes entfaltet sich durch die wechselseitige Inspiration von Musik und Umgebung ein ganz besonderer Zauber.


14:30 Das Labyrinth (80 Min.)
Spielfilm
Wiederholung vom 29.10.


15:50 Russland von oben (45 Min.)
Europäisches Erbe
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Freddie Röckenhaus, Petra Höfer

Das größte Land der Erde, wie man es noch nie gesehen hat. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die riesige USA, fast 50 Mal größer als das kleine Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, in Sichtweite zu Alaska, sind es elf Zeitzonen und 7.000 Kilometer Luftlinie. Das Team der vielfach preisgekrönten "Deutschland von oben"-Serie und der mit Auszeichnungen überhäuften Reihe Zugvögel hat neun Monate eine Dauerzugreise über das Riesenreich zwischen Europa und Asien gewagt.

Hintergrundinfo:
"Russland von oben" ist ein bisher einmaliges Unternehmen, die endlosen Weiten aus Vogelperspektive erlebbar zu machen – und dabei kleine Geheimnisse zu entdecken. Im Fluge sind spektakuläre Luftaufnahmen gelungen, von wilden, menschenleeren Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten, Taiga-Wäldern – und harter Arbeit in der Kälte Sibiriens. Gefilmt aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt.
In fünf Folgen geht es vom europäischen Teil mit den Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, über die 5.000er Gipfel des Kaukasus und die Steppe Kalmückiens hin zu einem der größten Flussdeltas Europas – dem Wolgadelta. Das Kamerateam folgt der Transsibirischen Eisenbahn auf dem Weg nach Fernost und fliegt über die menschenleere Taiga, zeigt die beeindruckenden Eisbrecher im Arktischen Ozean und besucht Eisbärfamilien und Walrosse in Cape Schmidt. Am östlichen Ende wartet die Halbinsel Kamtschatka mit 29 aktiven Vulkanen und Braunbären beim Lachsfang.


16:35 Xenius (25 Min.)
Darmbakterien – Dick und depressiv durch das falsche Mikrobiom?
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Gunnar Mergner

Hundert Billionen Bakterien leben in unserem Darm und sie haben ziemlich viel Einfluss auf unser Leben. Nicht nur, dass sie uns dicker oder dünner machen, sie beeinflussen wahrscheinlich auch unsere Stimmung. Denn eine falsche Ernährung züchtet die falschen Bakterien. Im Tierversuch konnte gezeigt werden, dass die falschen Bakterien Mäuse depressiv machen. Wissenschaftler vermuten auch, dass das Mikrobiom – also unsere Darmbakterien – an der Entstehung von Multipler Sklerose beteiligt ist. Über unsere Ernährung beeinflussen wir unsere Darmbakterien. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Gunnar Mergner besprechen ihre Essgewohnheiten mit einem Gastroenterologen: Welche Wirkung hat ihre Vorliebe für Gemüse auf ihr Mikrobiom? Zudem stehen die beiden Moderatoren vor einer heiklen Aufgabe: Sie sollen eine Stuhltransplantation vorbereiten.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:00 Das Erbe der Römer (30 Min.) (HDTV)
Fototermin in Südfrankreich
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Wilm Huygen

Die ehemalige römische Provinz Gallia Narbonensis in Südfrankreich ist geprägt von den zahlreichen Flüssen, die damals die wichtigsten Handelsrouten waren. Noch heute stehen hier unzählige steinerne Zeugen der römischen Vergangenheit – von der weltbekannten Aquäduktbrücke Pont du Gard über die Arena in Arles bis hin zu den kaum bekannten Ausgrabungen in der jahrtausendealten Mittelmeer-Metropole Marseille. In dieser von vielen Touristen besuchten Region ist es für Alfred Seiland und seinen Assistenten Sven Weber besonders schwer, Bilder zu machen, die es so noch nicht gibt.

Hintergrundinfo:
In seiner Blütezeit umfasste das Römische Reich den Großteil des Kontinents Europa. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 bereist der Fotograf Alfred Seiland verschiedene europäische Länder und geht dabei der Frage nach, was vom Römischen Imperium heute noch geblieben ist.


17:30 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV)
Kuba, eine Generation im Wandel
Reportage
Wiederholung vom 06.11.


18:25 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
Tahiti
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014

Regie: Xavier Lefebvre

Tahiti und Moorea sind die beiden Hauptinseln der Gesellschaftsinseln in Französisch-Polynesien. An Bord der "Fa'afaite", einer modernen Replik der Auslegerkanus der ersten Polynesier, bieten Matahi und die Mitglieder seines Vereins eine Reise zu den Wurzeln der Insel. Gesteuert wird das majestätische Boot von der jungen Fatiarau. Am Ufer der Lagune von Moorea tätowiert Gilles noch nach uralten Techniken. Nicolas taucht in die Tiefen des Pazifiks, um Haie zu beobachten und sie zu identifizieren. Seit 2012 beherbergt das Meeresschutzgebiet rund 20 Haiarten. Der Tiaré-Baum ist die Wappenpflanze der Gesellschaftsinseln. Vatea nutzt süß duftende Blüten für die Produktion des berühmten Monoi-Öls. In Moorea, wenige Kilometer von der Cook-Bay entfernt, spielt Robert auf seiner Ukulele. Aus kostbaren Materialen baut er die Instrumente, die ursprünglich aus Hawaii stammen, und bringt den Kindern die Herstellung ihrer polynesischen Variante bei. In einem der schönsten traditionellen Häuser auf der Insel Tahiti übt die Balletttruppe Tumata für ihre neue Show. Die polynesische Tanzkompanie Tahiti Ora praktiziert tahitischen Tanz zwischen Tradition und Moderne. In den Hochebenen der Hauptstadt Papeete befasst sich der deutsche Künstler Andreas mit den Symbolen der polynesischen Kultur. Er spielt mit deren Klischees, um auf die Widersprüchlichkeit der heutigen Gesellschaft zu verweisen. Auf der Halbinsel Taiarapu wacht Raimana über die Wellen von Teahupoo, einem der schönsten, aber auch gefährlichsten Surfspots der Welt. Bei Hamuta zeigt Théodore, wie man Speisen in einem traditionellen tahitischen Ofen zubereitet. Im Papenoo-Tal, im Herzen von Tahiti, fertigt der Bildhauer Jean-Paul Kunstwerke aus uralten Steinen. Der Haururu-Verein schließlich bewahrt die heilige Stätte von Farehape und die Werte der traditionellen Inselkultur.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe verbindet Landschaftsbilder und Luftaufnahmen von einer einzigartigen Ästhetik mit einer poetischen Narration. Der Zuschauer erlebt die Menschen, ihre außergewöhnlichen Berufe und ihren naturnahen Lebensbedingungen hautnah. Die zurückgelegten Etappen und Wege veranschaulicht die Sendereihe anhand von Karten und verbindet das Ganze zu einem originellen und liebenswerten Porträt des jeweiligen Überseegebietes, das dessen kultureller und landschaftlicher Vielfalt in jeder Hinsicht Rechnung trägt.


19:20 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


19:40 Re: (35 Min.)
Kohle oder Wald? – Kampf um den Hambacher Forst
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Polizeiketten drängen Menschen aus dem Wald, Kräne und Bagger zerlegen Baumhäuser von Aktivisten, ein tödlicher Unfall eines Journalisten sorgt für Ratlosigkeit – beinahe täglich ist Antje Grothus mittendrin in den Ereignissen und bei der Räumung im Hambacher Forst. Längst ist der Wald und die drohende Rodung für Grothus ein Symbol des Versagens deutscher Klimapolitik. Mit Appellen und friedlichen Demonstrationen stellt sich Grothus dem entgegen. Seit Jahren führt sie mit anderen Anwohnern eine lokale Initiative gegen den weiteren Ausbau des Braunkohle-Tagebaus von RWE. Grothus steht in unmittelbarem Kontakt zu den Baumbesetzern und will dafür sorgen, dass der Widerstand friedlich bleibt. Zwischen Baumbesetzern und Polizei vermittelt sie. Inzwischen ist sie sogar Mitglied der nationalen Kohlekommission. Im Auftrag der Bundesregierung verhandelt sie mit über die Zukunft der Kohle und einen möglichen Ausstiegstermin. Für ihre Anliegen streitet sie auch im Fernsehen bei einer Talkshow vor Millionenpublikum. Kann sie Konzernbosse und Politiker noch zum Einlenken bewegen?
Auf der anderen Seite: der Polizist Ingo Mitschke, der als "Kontaktpolizist" helfen soll, den Konflikt zu de-eskalieren. Harte Zeiten für den Polizeihauptkommissar aus Aachen. Der RWE-Konzern wird von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens unterstützt, mehrere tausend Polizisten in schwerer Montur sind wochenlang im Einsatz. Und der wird zunehmend härter. Vor einem Jahr wurde auch Mitschke im Wald körperlich hart angegangen, was allerdings auch von vielen Baumbesetzern intern scharf kritisiert worden ist. Polizist Mitschke begibt sich weiterhin oft allein unter die vielen tausend Demonstranten und versucht, zu beruhigen und zu vermitteln: "Das Wichtigste ist doch, nie den Gesprächsfaden abreißen zu lassen."


ARTE Film Fest
20:15 Alles was kommt (100 Min.) (HDTV)
(L'Avenir)
Spielfilm Frankreich, 2016
Produktion: CG Cinema, Les Films du Losange, Detailfilm, ARTE France Cinéma, Rhône-Alpes Cinéma
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Nathalie Chazeaux – Isabelle Huppert
Heinz – André Marcon
Fabien – Roman Kolinka
Yvette Lavastre – Edith Scob
Chloé – Sarah Le Picard

Regie: Mia Hansen-Løve
Produzent: Charles Gillibert
Drehbuch: Mia Hansen-Løve
Kamera: Denis Lenoir
Schnitt: Marion Monnier

Die souveräne Philosophielehrerin Nathalie sieht es gelassen, wenn die Schüler vor der Schule für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Blockade oder eher Diskussion über den "Gesellschaftsvertrag" im Philosophieunterricht? Nathalie hält, trotz Streiks, die Schulstunde ab, lässt die Schüler aber diskutieren über Freiheit und die Bedingungen von Wahrheit – und erreicht sie so. Doch ihr sonstiges Leben scheint ihr zu entgleiten. Ihr Mann verlässt sie nach 25 Jahren Ehe, und die exzentrische und einnehmende Mutter muss in ein Altersheim eingewiesen werden. Ein Kraftakt, denn diese wehrt sich mit allen Mitteln. Und der Verlag, bei dem sie eine Lehrbuchreihe herausgibt – ein Standardwerk für den Philosophieunterricht in der Oberstufe – möchte die Reihe "modernisieren", mit einem Relaunch, der die empörte Nathalie an eine rein marktwirtschaftliche Logik erinnert. Die Zäsur in ihrem Leben stellt Nathalie auf die Probe. Sie ist eine stolze Frau, Vernunft und Gedanken stehen stets über den Gefühlen – sie möchte also mit Entschlossenheit und erhobenen Hauptes den Widerständen in ihrem Leben entgegentreten. Und so entwickelt sie allmählich eine eigene Lebensphilosophie: offen für das sein, was kommen mag. Und so zeigt sich, dass der dritte Lebensabschnitt noch unerwartet positive Lebensveränderungen bereithält. "Alles was kommt" ist ein starkes Porträt einer Frau, die sich mit Vergänglichkeit und der Suche nach dem Sinn im Leben auseinandersetzt.

Hintergrundinfo:
Mia Hansen-Løve wurde für den unaufgeregten und klug inszenierten Film auf der Berlinale 2016 mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. "'Alles was kommt' ist starkes Frauenporträt und zugleich eine lebendige und warmherzige Reflexion über Umbrüche, Älterwerden und Sinnsuche." (rbb-online)


ARTE Film Fest
21:55 Dieses Sommergefühl (100 Min.) (HDTV)
(Ce sentiment de l'été)
Spielfilm Deutschland / Frankreich, 2015
Produktion: Nord-Ouest Films, ARTE France Cinéma, Katuh Studio, Rhône-Alpes Cinéma
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Zoé – Judith Chemla
Lawrence – Anders Danielsen Lie
Adélaïde – Marie Rivière
Vladimir – Féodor Atkine
Ida – Dounia Sichov
Sasha – Stéphanie Déhel

Regie: Mikhaël Hers
Produzent: Pierre Guyard
Drehbuch: Mikhaël Hers, Mariette Désert
Musik: David Sztanke
Kamera: Sébastien Buchmann
Schnitt: Marion Monnier

Berlin, Sommeranfang. Ein strahlender Sonnentag. Die Künstlerin Sasha sackt auf einmal in einem Park in sich zusammen, auf dem Nachhauseweg vom Atelier, und ist wenige Tage später tot. Der Zusammenbruch auf dieser grünen, sommerlichen Wiese ist geradezu komisch. Denn die umgebende Natur, die Atmosphäre des Parks ist keineswegs von einer Tragik oder Melancholie aufgeladen – die Sonne steht im Zenit, der Sommer kann beginnen - doch plötzlich findet das junge Liebesglück von Sasha und Lawrence ein Ende. Der Schicksalsschlag reißt Lawrence und die Angehörigen von Sasha in den Abgrund und hinterlässt zunächst ein Vakuum, das erst langsam mit neuen Lichtblicken, einem Raum des Neuanfangs nach dem Tod gefüllt wird. "Dieses Sommergefühl" vom französischen Regisseur Mikhaël Hers ist ein Film, der sich eindringlich mit der Vergänglichkeit beschäftigt, die eben auch bedeutet, dass es nach dem Tod einen Neuanfang für die engsten Angehörigen geben kann. Der Schmerz darf vergehen, und die Trauer kann bewältigt werden. Und trotzdem führt uns der Regisseur in die Irre, so scheint es jedenfalls, wenn er den zeitlichen Kontext der unbeschwerten Sommerfröhlichkeit wählt. Doch so ist es nur konsequent, dass der Faden der Hoffnung wieder im Sommer, ein Jahr später, aufgenommen wird, als Lawrence Sashas Schwester Zoé in Paris besucht …

Hintergrundinfo:
"Der Titel klingt nach heiterem Treiben, dabei erzählt der französische Regisseur Mikhaël Hers eine Geschichte von Trauer und Verlust." (epd film)


23:35 24 Frames (115 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Frankreich / Iran, 2016
Erstausstrahlung

Regie: Abbas Kiarostami

Die Fotografie hatte im Leben von Abbas Kiarostami stets einen besonderen Stellenwert. Als er 1960 nach seinem Studium an der Kunsthochschule von Teheran den Wunsch hegte, Filmregisseur zu werden, begann er auch mit dem Fotografieren von Stillleben und iranischen Landschaften. Während sich sein vielfältiges Gesamtwerk weiterentwickelte, führte er diese formale Suche fort und häufte hunderte von Bildern an, die 2007 im Centre Pompidou ausgestellt wurden. Mit seinem jüngsten Film "24 Frames" schuf Abbas Kiarostami eine dialogische Verbindung zwischen den beiden künstlerischen Ausdrucksformen, denen er sich sein Leben lang gewidmet hatte – zwischen seiner Arbeit als Filmemacher und seiner Arbeit als Fotograf.
"Eines Tages, als ich nichts zu tun hatte, kaufte ich eine billige Yashica und ging hinaus in die Natur. Ich wollte ganz alleine mit der Natur sein. Gleichzeitig wollte ich die bezaubernden Augenblicke, die ich erlebte, mit anderen Menschen teilen. So begann ich, Fotos zu machen. In gewisser Weise, um diese Momente von Leidenschaft und Schmerz zu verewigen …" (Abbas Kiarostami)
Ausgangspunkt für das Projekt "24 Frames" ist eine künstlerische und zugleich metaphysische Frage: Was passiert in den kurzen Augenblicken direkt vor und nach einer fotografischen Aufnahme? Welche Vorstellungswelten verbergen sich hinter einem Bild? Um diesen Fragen nachzugehen, erfand Abbas Kiarostami eine Technik, mit der er 20 Fotos aus seiner persönlichen Sammlung filmisch in Szene setzte: Mithilfe von digitalen Werkzeugen, unauffälligen 3D-Inserts und Green Screens erweckte er die Bilder aus der Vergangenheit zu neuem Leben, um so noch einmal den Gefühlen nachzuspüren, die er beim Fotografieren erlebt hatte.
In komplexen Szenerien und mit feinsinnig-poetischem Blick inszeniert Abbas Kiarostami laszive Frauenkörper am Strand, über verschneite Felder galoppierende Pferde oder Vogelschwärme über Industrielandschaften. Die bewegenden Bilder erinnern an die experimentellen Meisterwerke des Künstlers ("Ten").

Hintergrundinfo:
"24 Frames" ist eine Meditation über die vergangene Zeit, die Veränderung der Landschaft und die Zerbrechlichkeit der Existenz. Die melancholischen, lichtdurchfluteten Sequenzen zeichnen auf ehrliche und verspielte Weise ein subtiles Porträt von Abbas Kiarostami. Der Film entstand innerhalb von drei Jahren gemeinsam mit einem Team iranischer Techniker und ist das letzte Werk des Künstlers, der am 4. Juli 2016 im Alter von 76 Jahren in Paris starb. Es ist das einzigartige Erbe eines der bedeutendsten Filmemacher des zeitgenössischen Kinos.


01:30 ARTE Journal (25 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


01:55 Schockwellen – Reise ohne Rückkehr (65 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehserie
Wiederholung vom 25.10.


03:00 Eine Tagesreise von Spitzbergen bis Namibia (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Welt der Tiere
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 15.10.


03:45 28 Minuten (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:30 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
Homo disabilis
Fernsehserie Frankreich, 2015

Regie: Jean-Paul Guigue

Blog fand all diese politisch korrekten Inklusionsbestrebungen von Menschen mit Behinderungen eigentlich immer übertrieben. Doch als er nach einem Unfall selbst auf die Dienste eines Blindenaffen angewiesen ist, ändert er seine Meinung …

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:33 Sendeschluss

*

Dienstag, 20. November 2018


05:05 alt-J vom Hurricane Festival 2015 (70 Min.) (HDTV)
Musik Deutschland, 2015

Regie: H.C. Vetchy

Die britische Band alt-J, deren Mitglieder an der Leeds University aufeinandergetroffen sind, sorgte mit ihrem Alternative Pop bereits 2012 für Aufsehen, als sie den begehrten Mercury Prize für das beste Album des Jahres gewann. Bei der anschließenden Tour stellten die Musiker dann auch ihre Live-Qualitäten erfolgreich unter Beweis. Im Jahr 2014 erschien ihr Album "This Is All Yours", das von Kritikern und Fans gleichermaßen gefeiert wurde. Das Hurricane Festival in Scheeßel zählt zu den erfolgreichsten und angesagtesten Open-Air-Festivals in Deutschland. Auf dem Hurricane 2015 begeistern alt-J Tausende von Besuchern mit ihrem klassischen Setup und mehrstimmigen Gesängen; unter anderem dabei: Placebo, Florence + the Machine, Farin Urlaub Racing Team, Paul Kalkbrenner, Marteria, Jan Delay & Disko No. 1, Cro, The Gaslight Anthem und viele mehr.


06:15 Xenius (25 Min.)
Darmbakterien – Dick und depressiv durch das falsche Mikrobiom?
Magazin
Wiederholung vom 19.11.


06:40 Reise durch Amerika (30 Min.) (HDTV)
Der brasilianische Staat Pernambuco: Das vergessene Land
Dokumentationsreihe USA, 2015

Regie: Daniel Duncan

Im Innern des brasilianischen Bundesstaates Pernambuco liegt eine halbwüstenähnliche Landschaft: der Sertão. Weit entfernt von den großen Städten kämpfen seine Einwohner mit häufigen, extremen Dürreperioden, mit gierigen Großgrundbesitzern und einer gleichgültigen Regierung. David Yetman durchquert ganz Pernambuco, oft begleitet von dem für die Einheimischen so wichtigen Rio São Francisco. Pernambuco hat etwa die Größe von Portugal und zieht sich als rund 800 Kilometer langer Streifen von Osten nach Westen. Die Küste mit dem großen Atlantikhafen Recife ist dicht besiedelt. Aber im Binnenland nimmt die Bevölkerungsdichte stark ab, mit Ausnahme der aufstrebenden Stadt Petrolina ganz im Westen. Der Sertão beginnt 160 Kilometer westlich von Recife und wirkt wie eine andere Welt. Aber bis heute prägt sein Geist, seine Präsenz das Denken und die Kultur des gesamten Bundesstaats Pernambuco. David Yetman besucht auf seiner Reise unter anderem das quirlige Städtchen Serra Talhada. Im umliegenden Hügelland versteckte sich einst einer der gefürchtetsten Banditen Südamerikas, Lampião, dessen Geschichte heute in einem Museum erzählt wird.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.) (HDTV)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Azoren, das Geschäft mit den Walen
Reportage
Wiederholung vom 05.11.


08:00 Frankreich – Wild und schön (45 Min.) (HDTV)
Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 10.11.


08:45 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin
Wiederholung vom 19.11.


09:25 Die großen Seebäder (45 Min.) (HDTV)
Deauville
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 11.11.


10:10 Die großen Seebäder (45 Min.) (HDTV)
Ischia – Italien
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 18.11.


10:55 Der kluge Bauch (55 Min.) (HDTV)
Unser zweites Gehirn
Dokumentation
Wiederholung vom 17.11.


11:50 Begegnung mit den Meeresvölkern (25 Min.) (HDTV)
Benin: Die Tofinu – Die Männer der Lagune
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 23.10.


12:15 Re: (35 Min.)
Kohle oder Wald? – Kampf um den Hambacher Forst
Reportage
Wiederholung vom 19.11.


12:50 ARTE Journal (10 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


13:00 Stadt Land Kunst (65 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Der Zauber der bretonischen Insel Ouessant im Werk von Yann Queffélec
Vor der westbretonischen Küste des Finistère ist das Meer oft entfesselt. Auf der Insel Ouessant und dem Molène-Archipel haben starke Winde wild zerklüftete Felslandschaften hervorgebracht. In diesen abgelegenen Gefilden verbrachte Yann Queffélec einen Teil seiner Kindheit. Die Erinnerungen an diese Bretagne und die schwarze Iroise-See ziehen sich durch das Werk des Schriftstellers und prägen auch die Stimmung seines Romans "Barbarische Hochzeit", für den er 1985 den Goncourt-Preis erhielt.

(1): Der Zauber der bretonischen Insel Ouessant im Werk von Yann Queffélec
(2): Als Java holländisch war
(3): Das absolute Muss: Alcalá de Henares und der erste spanische Universitätsaufstand


14:05 Mia Madre (105 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm
Wiederholung vom 18.11.


15:50 Russland von oben (45 Min.)
Russlands Süden
Folge 2 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Freddie Röckenhaus, Petra Höfer

Das größte Land der Erde, wie man es noch nie gesehen hat. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die riesige USA, fast 50 Mal größer als das kleine Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, in Sichtweite zu Alaska, sind es elf Zeitzonen und 7.000 Kilometer Luftlinie. Das Team der vielfach preisgekrönten "Deutschland von oben"-Serie und der mit Auszeichnungen überhäuften Reihe Zugvögel hat neun Monate eine Dauerzugreise über das Riesenreich zwischen Europa und Asien gewagt.

Hintergrundinfo:
"Russland von oben" ist ein bisher einmaliges Unternehmen, die endlosen Weiten aus Vogelperspektive erlebbar zu machen – und dabei kleine Geheimnisse zu entdecken. Im Fluge sind spektakuläre Luftaufnahmen gelungen, von wilden, menschenleeren Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten, Taiga-Wäldern – und harter Arbeit in der Kälte Sibiriens. Gefilmt aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt.
In fünf Folgen geht es vom europäischen Teil mit den Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, über die 5.000er Gipfel des Kaukasus und die Steppe Kalmückiens hin zu einem der größten Flussdeltas Europas – dem Wolgadelta. Das Kamerateam folgt der Transsibirischen Eisenbahn auf dem Weg nach Fernost und fliegt über die menschenleere Taiga, zeigt die beeindruckenden Eisbrecher im Arktischen Ozean und besucht Eisbärfamilien und Walrosse in Cape Schmidt. Am östlichen Ende wartet die Halbinsel Kamtschatka mit 29 aktiven Vulkanen und Braunbären beim Lachsfang.


16:35 Xenius (25 Min.)
Kollisionsgefahr – Wie man Vögel vor Technik schützt
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Caroline du Bled, Gunnar Mergner

Treffen Vogelschwärme in der Luft auf Flugzeuge, kann es gefährlich werden. Sie können Cockpitscheiben beschädigen oder in seltenen Fällen gar ein Triebwerk zum Ausfall bringen. Vogelschlag nennt man das. Jedes Jahr knallt es allein in Deutschland rund 1.700 Mal. Für die Vögel endet die Kollision in der Regel tödlich. Genau das wollen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner heute verhindern. Ihre Mission: Vögel verschrecken. Das ist an allen Verkehrsflughäfen weltweit ein richtiger Job. Am Flughafen in Bremen ist der Vogelschlagbeauftragte Simon Köcher täglich in Sachen sicherer Flugbetrieb und Naturschutz rund um das Rollfeld unterwegs. Um die Vögel von den Flugzeugen fernzuhalten, lässt er sich einiges einfallen: Ablenkungsfütterung, Angstschreie oder Pyrotechnik. Doch wie funktioniert Vogelschutz an hoch technisierten Orten wie Flughäfen oder Windparkanlagen genau?

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:00 Das Erbe der Römer (30 Min.) (HDTV)
Fototermin am deutschen Limes
Folge 2 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Wilm Huygen

Vom Mittelrhein bis Regensburg erstreckte sich die Grenzanlage des Obergermanisch-Raetischen Limes. Im ersten und zweiten Jahrhundert war der Limes die römische Außengrenze zum Land der Germanen. Mit rund 550 Kilometer Länge ist es das größte Bodendenkmal in Deutschland. Seit 2005 gehört der deutsche Limes zum UNESCO-Weltkulturerbe. Entlang des Limes gibt es sehr viele ganz unterschiedliche Nachbauten und Rekonstruktionen der ursprünglich über 900 Wachtürme und 100 Kastelle aus der Römerzeit. Für Alfred Seiland, den der heutige Umgang mit den antiken Überresten interessiert, ein spannendes Thema.


17:30 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV)
Åland-Archipel, Warten auf das Eis
Reportage
Wiederholung vom 29.10.


18:25 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
Neukaledonien
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014

Regie: Xavier Lefebvre

Neukaledonien ist ein Archipel im südlichen Pazifik. Auf der Hauptinsel Grande Terre gibt es viel zu entdecken. Auf den westlichen Hochebenen leben die sogenannten Stockmen, die Cowboys von Neukaledonien. Sie bewohnen noch heute die weiten Gegenden, die einst von den ersten französischen Siedlern eingenommen wurden. Hier züchtet Patrick seine Zebu-Rinder. Im Tjibaou-Kulturzentrum in Nouméa lässt Nicolas alte kanakische Kulte und Mythen mit Hilfe von neuester digitaler Technologie wieder aufleben. In der größten Lagune der Welt taucht die Korallenexpertin Fanny regelmäßig ins Meer hinab, um den Zustand des Aboré-Riffs zu überprüfen. Korallen leiden besonders unter den Folgen der Wasserverschmutzung durch den Menschen. In Boulouparis an der Westküste erntet Jean-Luc die Blätter des Niaouli, des neukaledonischen Wappenbaums. Aus den Blättern dieser Myrtenweidenart lassen sich ätherische Öle destillieren, für die sich seit kurzem auch die westliche Medizin interessiert. Marc-Henri will mit seiner Firma die ehemaligen Nickelabbaugebiete wieder aufforsten. Der Stamm der Kouaoua hilft dabei, indem er wertvolle Samenkörner liefert. In Neukaledonien lagern noch zehn Prozent der weltweiten Nickelressourcen. 300.000 Hektar, also fast 20 Prozent der Inseloberfläche, dienen dem Nickelabbau. In Baco spielt Erika in einer generationenübergreifenden Frauenkricketmannschaft. Der Sport wurde im 19. Jahrhundert von protestantischen Pastoren aus England eingeführt. Die kanakischen Frauen beherrschen ihn heute bestens. Im Norden von Koumac liegt das ehemalige Minendorf Tiébaghi, eine beeindruckende Geisterstadt, die als kaledonisches Kulturerbe gilt. Bis in die 50er Jahre lebten hier noch 1.500 Menschen, die in der größten Chrommine der Welt arbeiteten. Auf der Halbinsel Golone, ganz im Norden von Grande Terre, widmet sich Jean-Pierre dem Studium und der Aufzucht der Riesenmuschel. Die größte Muschel der Welt ist vom Aussterben bedroht. Panouna ist von ethnischer Vielfalt geprägt. Hier hat sich der Bretone Stéphane niedergelassen, um traditionelle Holzschnitzerei zu unterrichten.


19:20 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


19:40 Re: (35 Min.) (HDTV)
Die vergessenen Kinder – Europas Versagen in der Flüchtlingskrise
Reportage Deutschland, 2017

Die Flüchtlingscamps in Griechenland sind überfüllt. Viele Flüchtlinge, – auch Kinder -, sind seelisch krank. Die Zahl der Selbstmorde steigt.
Helfer sagen, solche Zustände wie in den griechischen Flüchtlingscamps haben sie bei ihren bisherigen Einsätzen weltweit noch nicht erlebt.
Staatliche Stellen sind überfordert. Die griechische Regierung argumentiert, die Flüchtlinge wollten doch sowieso nicht in Griechenland bleiben. Besonders betroffen sind die unbegleiteten Minderjährigen. Und jetzt kommt der Winter. Hoffnung bringen allein private Hilfsorganisationen.


20:15 Boko Haram: Das Trauma der Chibok-Mädchen (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2017
Erstausstrahlung

Regie: Gemma Atwal

Am 14. April 2014 entführten Mitglieder der islamistischen Terrormiliz Boko Haram 276 Schülerinnen aus einer Schule im nordnigerianischen Chibok und versteckten sie im nahen Sambisa-Wald. In einer großangelegten Kampagne unter dem Hashtag #BringBackOurGirls drängten Politiker und Prominente wie Michelle Obama die nigerianische Regierung dazu, die 16 bis 18 Jahre alten Mädchen zu befreien. Vier Jahre später leben über hundert der befreiten Opfer an einem sicheren Ort in der Hauptstadt Abuja. Zum ersten Mal erhielt ein Fernsehteam die Erlaubnis, die Mädchen zu treffen und ihre Rückkehr in ein normales Leben zu dokumentieren. Die nigerianische Regierung hat die Entführungsopfer in Wohnungen der Amerikanischen Universität von Nigeria untergebracht. Die Mädchen werden dort unterrichtet und von Ärzten und Psychologen betreut. Sie werden von Medien und Öffentlichkeit weitgehend abgeschottet. Wie fühlen sich die Mädchen in diesem "goldenen Käfig"? Wie verarbeiten sie ihre traumatischen Erlebnisse? Wie fühlen sie sich, als sie ihre Familien wiedersehen, zu denen sie seit ihrer Entführung keinen Kontakt mehr hatten? Nicht alle Boko-Haram-Opfer genießen eine solche Vorzugsbehandlung: Im von Gewalt geprägten Maiduguri trafen die Filmemacher einige der Tausenden "vergessenen Mädchen", die ebenfalls von der Terrormiliz misshandelt wurden und nach ihrer Flucht aus dem Wald wegen ihrer vermeintlichen Verbindungen zu den Terroristen mit Argwohn betrachtet werden. Die ganze Stadt erinnert sich an den Tag, an dem Selbstmordattentäterinnen hier ein blutiges Massaker anrichteten. Diese "vergessenen Mädchen" können von den Privilegien der Schülerinnen von Chibok nur träumen – vom nigerianischen Staat sich selbst überlassen, leben viele in Armut, in Slums oder Flüchtlingscamps. "Boko Haram: Das Trauma der Chibok-Mädchen" zeichnet ein erschütterndes Bild des brutalen Bürgerkriegs, der Nigeria gegenwärtig zerrüttet.


21:15 Boko Haram – Nigerias Terrorgruppe (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2016

Regie: Xavier Muntz, Bruno Fay

Um den beispiellosen Aufstieg der mit brutaler Gewalt agierenden Terrorgruppe Boko Haram nachvollziehbar zu machen, bereiste Xavier Muntz einen Monat lang den Nordosten Nigerias und drehte hier vor allem in Maiduguri. Die Stadt liegt mitten im Herrschaftsgebiet von Boko Haram und ist von der Welle blutiger Gewalt schwer gezeichnet, mit der die Terrormiliz sie überzog. Muntz spricht mit Experten, befragt Politiker und zeichnet so ein differenziertes Bild vom Aufstieg einer islamistischen Gruppierung, die zunächst als gewaltfreie Sekte großen Zulauf aus der lokalen Bevölkerung erhielt, aber binnen weniger Jahre zu einer der gefährlichsten Terrororganisationen der Welt wurde. Boko Haram existierte bereits mehr als zehn Jahre in Nigeria, als sie am 14. April 2014 im nordnigerianischen Chibok 276 Internatsschülerinnen entführte. Die Öffentlichkeit musste mit Entsetzen feststellen, dass es sich bei Boko Haram um eine radikalislamische Miliz handelt, die die lokale Bevölkerung im Namen des Kampfes gegen westliche Werte mit brutalsten Methoden terrorisiert. Die Bilanz der seit 2002 von Boko Haram verübten Gewalttaten ist erschreckend: über 20.000 Morde, Dutzende Selbstmordattentate, Hunderte verwüsteter Dörfer im Norden Nigerias, aber auch in Kamerun, im Tschad und in Niger. Die Terrororganisation schloss sich 2015 offiziell dem IS an und stellt heute nicht nur Nigeria als größte Volkswirtschaft Afrikas vor enorme Herausforderungen, sondern bedroht auch die Stabilität in ganz Westafrika. Der im Juni 2015 neu gewählte nigerianische Präsident Buhari erklärte daher den Kampf gegen Boko Haram zu seinem obersten Ziel. Welche Maßnahmen gedenkt die Regierung zu ergreifen, um den blutigen Feldzug der Terrormiliz zu stoppen, ohne das Land ins Chaos zu stürzen?

Hintergrundinfo:
Nigerias Nachbarn und eine Reihe westlicher Staaten, allen voran Frankreich, sicherten dem Land ihre Unterstützung im Kampf gegen Boko Haram zu. ARTE verdeutlicht die Hintergründe des Aufstiegs dieser mit äußerst gefährlichen Methoden agierenden Gruppierung sowie die Herausforderungen und Schwierigkeiten bei ihrer Bekämpfung.


22:10 Klimafluch und Klimaflucht (60 Min.)
Massenmigration – Die wahre Umweltkatastrophe
Dokumentarfilm Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Thomas Aders

Es wurde immer heißer und trockener, so dass Mohammed Ibrahim entschied dort hinzugehen, wo die Temperaturen nicht so unmenschlich waren und es noch ein wenig Wasser gab: vom Niger hinüber in den Tschad und dann immer weiter Richtung Süden. Über mehrere Jahre, mit seiner Frau, seinen Kindern und seinen 70 Kamelen. Die Hitze verfolgte Mohammed und seine Tiere, von denen immer mehr verdursteten. Jetzt lebt er mit seiner Familie in einem Flüchtlingscamp nahe des Tschadsees und nur sieben Kamele sind ihm geblieben. Mohammed Ibrahim ist einer der ungezählten Menschen in der Sahelzone, die ihre Heimat verlassen haben. Nicht wegen Kriegen und Krisen, sondern wegen der hohen Temperaturen. Er ist ein Klimaflüchtling. Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden.

Hintergrundinfo:
Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


23:10 Vor uns die Sintflut (50 Min.)
Klimaflüchtlinge in Bangladesch
Dokumentation Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Lourdes Picareta

Eine Reise in die Zukunft unseres Planeten, nach Bangladesch, wo die Menschen am meisten unter dem Klimawandel leiden: Zum Beispiel am Fluss Meghna, der inzwischen an manchen Stellen neun Kilometer breit ist. Dessen Wassermassen fließen zehnmal schneller als der Rhein. Wie lebt es sich an so einem Monstrum? "Wir reißen das Haus ab, das ich als Braut betreten habe, in dem ich meine vier Kinder auf die Welt gebracht habe. Das bricht mir das Herz." Momtaj Begum muss hilflos zusehen, wie Arbeiter ihr Haus zerlegen. Sie und ihr Sohn retten, was geht, bevor der Fluss Meghna alles mit sich reißt. In Harirampur, ihrem Dorf, sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld, der Boden hat tiefe Furchen, der Fluss frisst sich von unten nach oben durch und zieht den Menschen buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. "Ohne mein Haus bin ich auf die Gnade anderer angewiesen." Momtaj Begum weiß, dass sie und ihre achtköpfige Familie zu Klimaflüchtlingen geworden sind. Ganze Dörfer müssen dem Fluss weichen. Durch den Anstieg der Fluss- und Meeresspiegel wird Bangladesch in den nächsten 30 Jahren 17 bis 20 Prozent seiner Landmasse verlieren, sagen Experten voraus. Das bedeutet, dass 25 bis 30 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen. Das wäre die größte Zahl an Klimaflüchtlingen der Welt in einem einzigen Land. In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka kommen täglich 2.000 an. Die Stadt steht mit 20 Millionen Einwohnern und ohne entsprechende Infrastrukturen kurz vor dem Kollaps. Hier erleben die Klimaflüchtlinge erneut Vertreibung, diesmal durch den Staat. Ihre Baracken werden unter Einsatz von Polizeigewalt von Baggern zerstört. Für Klimaforscher ist Bangladesch erst der Anfang. Jedes Land der Welt wird von den Auswirkungen des Klimawandels und dem steigenden Meeresspiegel früher oder später betroffen sein.


00:00 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten
Wiederholung vom 20.11.


00:20 Toni Erdmann (150 Min.) (HDTV, AD)
Spielfilm
Wiederholung vom 12.11.


02:50 Eine Tagesreise von Spitzbergen bis Namibia (45 Min.) (HDTV, UT)
Sanfte Wildnis, raue Natur
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 16.10.


03:35 28 Minuten (85 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:21 Sendeschluss

*

Mittwoch, 21. November 2018


05:00 Melanie De Biasio in Concert, Paris Odéon-Theater (85 Min.)
Musik
Wiederholung vom 02.11.


06:25 Klimpern mit Anna (15 Min.) (HDTV)
F, G, A, H im Bass-Schlüssel
Kindersendung Frankreich, 2013

Regie: Philippe Le Dem

Eddy liebt Musik, hat aber im Prinzip keine Ahnung, wie man Musik macht, geschweige denn, was Musik überhaupt ist. Deshalb beschließt er, Musikunterricht zu nehmen – und zwar bei der erfahrenen Klavierlehrerin Anna. Die Serie eröffnet Kindern spielerisch die nicht immer leicht zugängliche Welt der Musik: Welche Instrumente gibt es? Welche Rolle spielten sie in der Geschichte? Und welche Berufe und Musikrichtungen gibt es? Die amüsante Kindersendung führt die Zuschauer in kleinen Schritten und mit viel Humor an die Musiklehre heran.
Die zwei sympathischen Hauptfiguren – die erfahrene Musiklehrerin Anna und ihr völlig unbedarfter Schüler Eddy – vermitteln Kindern mit viel Leichtigkeit und Humor erste musikalische Grundkenntnisse. Darüber hinaus unternimmt die Sendung einen spielerischen Streifzug durch das weite Feld der Musik, so dass die Zuschauer verschiedene Instrumente und Berufe in der Musik kennenlernen.

Hintergrundinfo:
Nach einer klassischen Klavierausbildung am Pariser Konservatorium studierte Anna-Zofia Borowiec Musikpädagogik und erforscht seitdem immer wieder neue Wege der Musikvermittlung. Auf ihrer 2012 von der Académie Charles Cros ausgezeichneten Doppel-CD "Pianotine" spielte sie selbst komponierte Neuinterpretationen bekannter Kinderstücke ein. Seit mehr als 15 Jahren unterrichtet Anna-Zofia Borowiec Kinder und Erwachsene im Fach Klavier.


06:40 Xenius (30 Min.)
Kollisionsgefahr – Wie man Vögel vor Technik schützt
Magazin
Wiederholung vom 20.11.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.) (HDTV)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Der Weinpriester von Bali
Reportage
Wiederholung vom 05.11.


08:00 Frankreich – Wild und schön (45 Min.) (HDTV)
Korsika, Schätze am Meeresgrund
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 10.11.


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin
Wiederholung vom 20.11.


09:35 Abenteuer Sibirien (45 Min.) (HDTV)
Vorstoß ins Unbekannte
Dokumentation
Wiederholung vom 11.11.


10:20 Abenteuer Sibirien (45 Min.) (HDTV)
Aufbruch der Glücksritter
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 11.11.


11:05 Abenteuer Alaska (40 Min.) (HDTV)
Dokumentation
Wiederholung vom 11.11.


11:45 Begegnung mit den Meeresvölkern (30 Min.) (HDTV)
Französisch-Guayana: Die Kali'na
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 24.10.


12:15 Re: (35 Min.) (HDTV)
Die vergessenen Kinder – Europas Versagen in der Flüchtlingskrise
Reportage
Wiederholung vom 20.11.


12:50 ARTE Journal (10 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


13:00 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Jiro Taniguchis poetisches Japan
Die Präfektur Tottori am Japanischen Meer ist mit ihren weiten Dünenlandschaften und dichten Wäldern eine der am geringsten besiedelten Regionen Japans. Hier wuchs der berühmte Mangaka Jiro Taniguchi auf. Die Natur und die Erinnerungen an das Japan seiner Kindheit hallen im poetischen Werk des Manga-Meisters stark wider.

(1): Jiro Taniguchis poetisches Japan
(2): Drei Zisterzienser-Schwestern in der Provence
(3): Das absolute Muss: Das Kapitol in Washington


13:50 Frankreichs mythische Orte (25 Min.) (HDTV)
Montrésor
Dokumentationsreihe Frankreich, 2011

Regie: Jean-Michel Vennemani

Mit einer Fläche von lediglich 98 Hektar ist Montrésor die kleinste Gemeinde des Départements Indre-et-Loire. Das in der historischen Region Touraine gelegene Dörfchen liegt am Fuße einer Burg, die im Mittelalter Festung war und im 15. Jahrhundert von den französischen Königen als Jagd- und Residenzschloss genutzt wurde. Nach den Wirren der Französischen Revolution gelangte das Schloss im 19. Jahrhundert in den Besitz des reichen Grafen Xavier Branicki, eines polnischen Emigranten und Günstlings von Napoleon III. Noch heute sind im Dorf polnisch-französische Traditionen lebendig.


14:15 Ein Blatt Liebe (95 Min.) (HDTV)
(Une page d'amour)
Spielfilm Frankreich, 1980

Rollen und Darsteller:
Hélène – Anouk Aimée
Henri Deberle – Bruno Cremer
M. Rambaud – Jean-Pierre Castaldi
Abbé Jouve – Jean-François Balmer
Juliette Deberle – Nelly Borgeaud
Lucien Deberle – Maxime Alexandre
Jeanne – Frédérique Alexandre

Regie: Elie Chouraqui
Drehbuch: Elie Chouraqui, Nico Papatakis
Kamera: Robert Alazraki
Schnitt: Noelle Balenci

Die verwitwete Hélène und ihre zwölfjährige Tochter Jeanne leben im ausgehenden 19. Jahrhundert miteinander im Pariser Stadtteil Passy. Anderthalb Jahre zuvor war der Ehemann und Vater nach Ankunft in Paris gestorben.
Mutter und Tochter leben seitdem zu zweit und weitgehend isoliert in ihrer Wohnung, sie kennen die Stadt fast nur durch den Blick aus dem Fenster.
Eines Nachts bekommt die zwölfjährige Jeanne einen epileptischen Anfall, die umsorgende Mutter Hélène bekommt Panik, kann aber den Arzt Henri Deberle ausfindig machen. Der Arzt und die Mutter verbringen gemeinsam die Nacht am Krankenbett, und entwickeln Gefühle füreinander. Doch die Tochter Jeanne ist eifersüchtig, und so wird die Beziehung zwischen Henri und Hélène auf die Probe gestellt, denn sobald der Arzt wieder anwesend ist, verschlimmern sich die Symptome der Tochter …

Hintergrundinfo:
Die Handlung des Films "Ein Blatt Liebe" spielt 1895 in Paris. Sie beruht auf dem gleichnamigen Roman von Émile Zola aus dem Jahre 1877 und gliedert sich in den Romanzyklus "Die Rougon-Macquart" ein. Thematisch beschäftigte sich Émile Zola hier mit den sozio-ökonomischen Bedingungen der bürgerlichen Familie im Zweiten Kaiserreich Frankreichs (1852 bis 1870). 1895 gibt es keinen Kaiser mehr, doch das literarische Milieu, das sich in die gesamteuropäische Strömung des Naturalismus einordnen lässt, findet im Film seinen Anklang.


15:50 Russland von oben (45 Min.)
Sibiriens Reichtümer
Folge 3 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Freddie Röckenhaus, Petra Höfer

"Russland von oben" ist ein bisher einmaliges Unternehmen, die endlosen Weiten aus Vogelperspektive erlebbar zu machen – und dabei kleine Geheimnisse zu entdecken. Im Fluge sind spektakuläre Luftaufnahmen gelungen, von wilden, menschenleeren Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten, Taiga-Wäldern – und harter Arbeit in der Kälte Sibiriens. Gefilmt aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In fünf Folgen geht es vom europäischen Teil mit den Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, über die 5.000er Gipfel des Kaukasus und die Steppe Kalmückiens hin zu einem der größten Flussdeltas Europas – dem Wolgadelta. Das Kamerateam folgt der Transsibirischen Eisenbahn auf dem Weg nach Fernost und fliegt über die menschenleere Taiga, zeigt die beeindruckenden Eisbrecher im Arktischen Ozean und besucht Eisbärfamilien und Walrosse in Cape Schmidt. Am östlichen Ende wartet die Halbinsel Kamtschatka mit 29 aktiven Vulkanen und Braunbären beim Lachsfang.


16:35 Xenius (25 Min.)
Hausmittel
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Caroline du Bled, Gunnar Mergner

Keiner geht gern zum Arzt. Wenn die Erkältung nicht ganz so schlimm ist, probiert man es schon mal selber mit Hausmitteln wie Inhalieren oder Hühnersuppe. Und weil niemand genau weiß, wie man sie einsetzt und wie sie tatsächlich zusammengemixt wirken, werden Hausmittel von den einen verherrlicht und von den anderen verlacht. "Xenius" fragt deshalb nach: Was ist dran an Hausmitteln aus Omas Zeiten? Funktionieren Kräutersäfte und kalte Wadenwickel wirklich, wenn der Organismus streikt? Und wie sieht es beim Putzen aus: Wirkt nur die chemische Keule gegen Schmutz? Bei Oma genügten Essig und Zitronensäure. Gunnar Mergner und Caroline du Bled suchen wissenschaftliche Antworten auf diese Alltagsfragen und haben getestet, was beim Fensterputzen effektiver ist, Zeitungspapier oder der Hightech-Reiniger.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:00 Das Erbe der Römer (30 Min.) (HDTV)
Fototermin am Donaulimes
Folge 3 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Wilm Huygen

In dieser Folge reist der Fotograf an die Donau zwischen Passau und Budapest. Hier bildeten der norische und der pannonische Limes die "nasse Grenze" nach Norden. Obwohl diese Region nahe der steirischen Heimat von Alfred Seiland liegt, hat er hier noch kaum Motive gefunden – schon gar nicht in den Sommermonaten. Seiland und sein Assistent Sven Weber besuchen bei Höchsttemperaturen Ausgrabungen in der bekannten Römerstadt Carnuntum in Oberösterreich. Per Schlauchboot machen sie sich auf die Suche nach der Ruine des Brückenkopfs, die Kaiser Marc Aurel nutzte, um gegen die Markomannen in den Kampf zu ziehen. Und auch in Budapest gibt es Spuren der Römer zu entdecken.

Hintergrundinfo:
In seiner Blütezeit umfasste das Römische Reich den Großteil des Kontinents Europa. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 reist der Fotograf Alfred Seiland an die Donau zwischen Passau und Budapest. Hier bildeten der norische und der pannonische Limes die "nasse Grenze" nach Norden. Auf der Suche nach den richtigen Motiven muss der Fotograf diesmal auch ins Boot steigen.


17:30 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV)
Indiens jüngste Polizisten
Reportage
Wiederholung vom 12.11.


18:25 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
Guadeloupe
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014

Regie: Xavier Lefebvre

Guadeloupe ist ein Archipel in den karibischen Antillen. Die beiden Hauptinseln sind die wilde, vulkanische Basse-Terre und die flache, landwirtschaftlich geprägte Grande-Terre. Am Fuße des Vulkans La Soufrière erntet Joseph das "grüne Gold" von Guadeloupe und begeistert die Menschen für die Kräfte der Natur. Er hat einen Doktortitel in sogenannter Pharmakognosie und will den pharmazeutischen Markt mit traditionellen Heilpflanzen erobern. In Rivière des Pères ist es Zeit für die Zuckerrohrernte und man riecht die Rumbrennerei Bologne schon von weitem. Zuckerrohr ist das wichtigste Wirtschaftsgut der Antillen und wird von hier aus in die ganze Welt exportiert. Früher war die Destillerie sehr umweltschädlich, doch inzwischen wird ein Großteil der Abfälle recycelt. In den Küstengewässern vor Malendure liegt das Sanctuaire Agoa, ein Schutzgebiet für Meeressäuger. Hier beobachten Renato und Caroline seit 25 Jahren die zahlreichen Pott-und Buckelwale sowie Fleckendelfine. An Bord ihres Forschungsseglers "Tzigane VI" sammeln sie Wasserproben aller Art. Im Tal von Capesterre liegen die ausgedehnten Bananenplantagen der Insel. Tinos Früchte sind von der Sonne verwöhnt und brauchen keine Pestizide. In den nachhaltigen Fischfarmen von Pointe-Noire züchten der Agraringenieur François und der Biologe Patrick die Speisefische der Zukunft. Sie haben bereits eine Fischkooperative vor dem Bankrott gerettet. Bei Pointe-à-Pitre leben Yves und seine Frau Jacqueline im Rhythmus der Gwo ka, einer traditionellen Trommel aus Guadeloupe. Sie widmen ihr Leben der Vermittlung von Musik und Tanz der Antillen. In der Nähe von Sainte-Anne kreiert Alex mit der Kettensäge fantasievolle Holzfiguren. Obwohl seine Werke für Afrika und Guadeloupe typische Einflüsse aufweisen, sind seine Kunstwerke universell. Zwischen Le Moule und Saint-François widmet sich der französische Künstler François der engagierten Kunst Guadeloupes. Für seine vergänglichen Kunstwerke lässt er sich von Eisenmaterialien und der Kolonialgeschichte inspirieren, verweist auf die Bedeutung der traditionellen kreolischen Häuser und schafft hybride Figuren, die weder schwarz noch weiß sind.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe verbindet Landschaftsbilder und Luftaufnahmen von einer einzigartigen Ästhetik mit einer poetischen Narration. Der Zuschauer erlebt die Menschen, ihre außergewöhnlichen Berufe und ihren naturnahen Lebensbedingungen hautnah. Die zurückgelegten Etappen und Wege veranschaulicht die Sendereihe anhand von Karten und verbindet das Ganze zu einem originellen und liebenswerten Porträt des jeweiligen Überseegebietes, das dessen kultureller und landschaftlicher Vielfalt in jeder Hinsicht Rechnung trägt.


19:20 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


19:40 Re: (35 Min.)
Faire Fracht – Segler statt Containerschiffe
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung


ARTE Film Fest
20:15 Vor der Morgenröte (100 Min.) (HDTV, AD)
Spielfilm Deutschland / Frankreich, 2016
Produktion: Idéal Audience, Maha Productions, Dor Film Produktionsgesellschaft, BR, WDR, ARTE France Cinéma, ORF, X Filme Creative Pool
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Stefan Zweig – Josef Hader
Friderike Zweig – Barbara Sukowa
Lotte Zweig – Aenne Schwarz
Ernst Feder – Matthias Brandt
Emil Ludwig – Charly Hübner
Joseph Brainin – André Szymanski
Samuel Malamud – Lenn Kudrjawizki
Louis Piérard – Vincent Nemeth

Regie: Maria Schrader
Produzent: Stefan Arndt, Danny Krausz, Denis Poncet, Uwe Schott, Pierre-Olivier Bardet, Kurt Stocker
Drehbuch: Jan Schomburg, Maria Schrader
Musik: Tobias Wagner
Kamera: Wolfgang Thaler
Schnitt: Hansjörg Weissbrich

"Vor der Morgenröte" erzählt aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil. Auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms wird er von den Nazis in die Emigration getrieben und verzweifelt angesichts des Wissens um den Untergang Europas, den er schon früh voraussieht. Der Film ist darüber hinaus eine beklemmend aktuell wirkende Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat. Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Exil von Stefan Zweig, die ihn trotz sicherer Zuflucht, gastfreundlicher Aufnahme und überwältigender tropischer Natur keinen Frieden finden lassen und ihm die Heimat nicht ersetzen können.
Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der das intellektuelle Europa auf der Flucht war. In dem Filmdrama sind die Figuren auf der Flucht vor dem Völkermord tragische Figuren. Denn sie sind ihrem von Glück gezeichneten Davongekommensein geradezu ausgeliefert. Der Film spielt inmitten idyllischer Sommerlandschaften und Zweig strahlt ostentativ Courage und Lebensfreude aus. Doch dieses innere Aufbäumen gegen die Resignation täuscht eben nicht über die tiefe Melancholie des Schriftstellers hinweg, der sich mit Fragen nach Gerechtigkeit konfrontiert sieht. Denn es ist das Privilegium einer Handvoll Intellektueller, aber doch eines verschwindend kleinen Teils der Gesellschaft. Zweig beantwortet die Frage nach Gerechtigkeit auf seine Weise. Zusammen mit seiner zweiten, sehr viel jüngeren Frau Lotte nimmt er im Februar 1942 eine Überdosis Schlaftabletten.

Hintergrundinfo:
"Vor der Morgenröte" ist brillant besetzt: Josef Hader ("Der Knochenmann", "Das ewige Leben") glänzt in der Hauptrolle des berühmten österreichischen Schriftstellers und Pazifisten Stefan Zweig. An Haders Seite überzeugen Barbara Sukowa ("Hannah Arendt") als seine erste Frau Friderike, Aenne Schwarz ("Zeiten ändern Dich") als seine vertraute Sekretärin und zweite Frau Lotte sowie Matthias Brandt ("Das Zeugenhaus", "Ein großer Aufbruch", "Männertreu") in der Rolle des Berliner Verlegers Ernst Feder und Charly Hübner ("Junges Licht", "Bornholmer Straße", "Eltern") vor der Kamera von Wolfgang Thaler ("Theeb", "Paradies"-Trilogie, "Whores' Glory", "Import Export"). Das Drehbuch schrieb Maria Schrader gemeinsam mit dem Regisseur und Autor Jan Schomburg ("Über uns das All", "Vergiss mein Ich"). Gedreht wurde die deutsch-französisch-österreichische Koproduktion im Sommer 2015 in Halle und Umgebung, Berlin, São Tomé und Lissabon.


21:55 Dantes Inferno (50 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2015

Regie: Christiane Schwarz

"Dantes Inferno" ist eine Hommage an die Teufels-Mythen des Mittelalters, an die italienische Landschaft und vor allem an den größten Dichter Italiens: den vor 750 Jahren in Florenz geborenen Dante Alighieri. In seinem Hauptwerk "Divina Commedia", die "Göttliche Komödie", beschreibt Dante die Schrecken von Hölle und Fegefeuer erstmals so anschaulich, dass sie sich tief in unser abendländisch-christliches Bewusstsein eingebrannt haben. Die an Originalschauplätzen in Florenz, Ravenna und der Toskana gedrehte Dokumentation lässt einige der renommiertesten Dante-Experten Italiens zu Wort kommen und schafft mit Zitaten aus der "Commedia" die Atmosphäre einer Höllen- und Paradiesfahrt durch die Unterwelt.
Die Vorlagen für seine Höllenwanderung fand Dante auf Reisen durch das vom Krieg heimgesuchte Italien am Ende des Mittelalters. 1302 war er zu lebenslanger Verbannung verurteilt worden. Bis zu seinem Tod 1321 war Dante ständig auf der Flucht und dichtete während dieser Zeit an der "Commedia". Mit ihrer Bildsprache ist Dantes "Inferno"-Schilderung in der "Commedia" bis heute Inspiration für diverse Höllenbeschreibungen geblieben – etwa in Malerei, Literatur oder Film.
"Dantesk" – das sind heute die Bilder von Menschen in überladenen Booten und angespülte Leichen in Lampedusa. Szenen aus dem Herzen der Finsternis. So bleibt Dante aktuell, denn Egoismus, Gier und Neid verursachen noch immer so viel Leid wie vor 700 Jahren. Eine Lösung für diese urmenschlichen Konflikte hat auch Dante nicht anzubieten. Aber sein Werk lädt jeden von uns ein, innezuhalten und einen persönlichen Weg zu finden, der vielleicht doch noch zum Paradies, zur Erlösung, führt.


ARTE Film Fest
22:45 Rugby-Krieger (100 Min.) (HDTV)
(Mercenaire)
Spielfilm Frankreich, 2016
Produktion: 3b Productions, Timshel Productions, ARTE France Cinéma
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Soane Tokelau – Toki Pilioko
Coralie – Iliana Zabeth
Sosefo – Mikaele Tuugahala
Abraham – Laurent Pakihivatau
Leone – Petelo Sealeu
Vasil – Bessarion Udesiani
Angelo – Omar Hasan

Regie: Sacha Wolff
Produzent: Claire Bodechon, Rachid Bouchareb, Jean Bréhat
Drehbuch: Sacha Wolff
Musik: Luc Meilland
Kamera: Samuel Lahu
Schnitt: Laurence Manheimer

Soane wohnt mit seinem Bruder Tomasi und der Großmutter Epifania bei seinem tyrannischen Vater in Nouméa, Neukaledonien. In seiner Freizeit spielt der breitschultrige junge Mann Rugby, überaus talentiert. Was den profitgierigen und zynischen Spielermakler Abraham veranlasst, ihn an eine französische Rugbymannschaft zu vermitteln.
Soane nimmt an, gegen den Willen seines alkoholkranken Vaters, der ihn dafür brutal zusammenschlägt und verstößt. Doch Soane hat sich entschieden … In Frankreich angekommem, steht er ohne alles da und ist von seinem alleinigen Kontakt abhängig, Sosefo, der ihn widerwillig an einen Regionalliga-Verein vermittelt.
Soane wird schnell zu einem Führungsspieler, doch die meisten Teamkameraden betrachten ihn als "Mercenaire", wie der Film im Original heißt, als Söldner in den Diensten des Vereins. Soane verliebt sich in Coralie, ein verletzliches Mädchen, das von vielen Spielerkollegen benutzt wurde – und in ihm eine starke Schulter findet. Doch das junge Glück der beiden steht schon bald auf der Probe, denn Abraham setzt alles dran, um ihn in Frankreich aufzuspüren und sein Geld mit Gewalt einzutreiben …

Hintergrundinfo:
Der "Rugby-Krieger" ist Wolffs erster Langfilm, für den er monatelang die Sitten und Bräuche in Neukaledonien recherchiert hat. Der Film wurde mit Laiendarstellern gedreht, Hauptdarsteller Toki Pilioko ist tatsächlich Rugbyspieler. "Das dicht inszenierte Sozial-Drama handelt vom jungen polynesischen Rugby-Spieler Soane (Toki Pilioko), der nach dem Transfer in eine unterklassige französische Liga um seinen Platz in der Gesellschaft und für seinen Traum vom finanziell lukrativen Profisport kämpft." (Filmstarts)


00:25 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


00:45 Freddie Mercury (90 Min.) (HDTV)
The Great Pretender
Dokumentarfilm
Wiederholung vom 09.11.


02:15 Tracks (40 Min.)
Magazin
Wiederholung vom 16.11.


02:55 Eine Tagesreise von Spitzbergen bis Namibia (45 Min.) (HDTV, UT)
Säen, ernten, genießen
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 17.10.


03:40 28 Minuten (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:25 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
Die Eiszeit-Bucket-Challenge
Fernsehserie Frankreich, 2015

Regie: Jean-Paul Guigue

Auf Felsbook setzen Steinzeit-Teenies neuerdings eine Unmenge idiotischer Messages in die Welt. Aber wenn sogar Darwin Bieber und Mammifer Lopez bei der Eiszeit-Bucket-Challenge mitmachen, will auch Spam nicht außen vor bleiben …

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:28 Sendeschluss

*

Donnerstag, 22. November 2018


05:00 Riccardo Chailly dirigiert den Boléro von Ravel (45 Min.) (HDTV)
Musik
Wiederholung vom 04.11.


05:45 Xenius (25 Min.)
Hausmittel
Magazin
Wiederholung vom 21.11.


06:10 Der kluge Bauch (60 Min.) (HDTV)
Unser zweites Gehirn
Dokumentation
Wiederholung vom 17.11.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.) (HDTV)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Die Bärenhunde von Nevada
Reportage
Wiederholung vom 15.10.


08:00 Frankreich – Wild und schön (45 Min.) (HDTV)
Die Bretagne, zwischen Fels und Ozean
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 10.11.


08:45 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin
Wiederholung vom 21.11.


09:25 Alexander der Große (90 Min.) (HDTV)
Kampf und Vision
Dokumentarfilm
Wiederholung vom 03.11.


10:55 Atatürk (55 Min.) (HDTV, UT)
Visionär – Revolutionär – Reformer
Dokumentation
Wiederholung vom 03.11.


11:50 Begegnung mit den Meeresvölkern (25 Min.) (HDTV)
Indonesien: Die Badjao
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 25.10.


12:15 Re: (35 Min.)
Faire Fracht – Segler statt Containerschiffe
Reportage
Wiederholung vom 21.11.


12:50 ARTE Journal (10 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


13:00 Stadt Land Kunst (65 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Nivernais, Rotfuchs' Kindheit auf dem Lande
Mosaikartig versprengte Wälder, Felder und vereinzelte Dörfer bestimmen das Bild der ehemaligen Provinz Nivernais im Zentrum Frankreichs. In dieser zutiefst ländlich geprägten Region verbrachte der Schriftsteller Jules Renard eine glückliche Kindheit. Sie hinterließ ihm die Liebe zu den einfachen Dingen und das Anliegen, den Schwachen eine Stimme zu verleihen, so in "Rotfuchs", Renards größtem Romanerfolg, aber auch in seinen anderen Werken.

(1): Nivernais, Rotfuchs' Kindheit auf dem Land
(2): Türkei, in den Armen der drehenden Derwische
(3): Das absolute Muss: Quito, Gefahr von außerhalb


14:05 Der blaue Max (160 Min.)
Spielfilm
Wiederholung vom 05.11.


16:45 Russland von oben (40 Min.)
Kalte Küsten
Folge 4 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Freddie Röckenhaus, Petra Höfer

Das größte Land der Erde, wie man es noch nie gesehen hat. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die riesige USA, fast 50 Mal größer als das kleine Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, in Sichtweite zu Alaska, sind es elf Zeitzonen und 7.000 Kilometer Luftlinie. Das Team der vielfach preisgekrönten "Deutschland von oben"-Serie und der mit Auszeichnungen überhäuften Reihe Zugvögel hat neun Monate eine Dauerzugreise über das Riesenreich zwischen Europa und Asien gewagt.

Hintergrundinfo:
"Russland von oben" ist ein bisher einmaliges Unternehmen, die endlosen Weiten aus Vogelperspektive erlebbar zu machen – und dabei kleine Geheimnisse zu entdecken. Im Fluge sind spektakuläre Luftaufnahmen gelungen, von wilden, menschenleeren Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten, Taiga-Wäldern – und harter Arbeit in der Kälte Sibiriens. Gefillmt aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In fünf Folgen geht es vom europäischen Teil mit den Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, über die 5.000er Gipfel des Kaukasus und die Steppe Kalmückiens hin zu einem der größten Flussdeltas Europas – dem Wolgadelta. Das Kamerateam folgt der Transsibirischen Eisenbahn auf dem Weg nach Fernost und fliegt über die menschenleere Taiga, zeigt die beeindruckenden Eisbrecher im Arktischen Ozean und besucht Eisbärfamilien und Walrosse in Cape Schmidt. Am östlichen Ende wartet die Halbinsel Kamtschatka mit 29 aktiven Vulkanen und Braunbären beim Lachsfang.


17:25 Xenius (30 Min.) (HDTV)
Homo digitalis – Auf dem Weg zu einem neuen Menschen
Folge 1 von 2
Magazin Deutschland, 2017

Moderation: Caroline du Bled, Gunnar Mergner

Erklimmt der Homo sapiens durch die Verschmelzung von Mensch und Technik bald eine neue Stufe der Evolution? Das zumindest ist die Vision von Transhumanisten. Dafür lassen sie sich Computerchips unter die Haut spritzen und träumen von leistungsfördernden Prothesen und Implantaten. Andererseits fürchten Kritiker, dass es bald schwierig sein könnte, sich den technologischen Möglichkeiten zu verweigern. Was passiert mit der Gesellschaft, wenn Implantate oder Prothesen auf den Markt kommen, die die menschliche Leistung verbessern? Aktuell treiben viele der großen Hightech-Unternehmen die Verschmelzung von Mensch und Technik weiter voran. Facebook möchte es seinen Usern zum Beispiel in naher Zukunft ermöglichen, per Gedanken zu tippen. Gleichzeitig arbeiten Forscher in Freiburg an der Steuerung eines Roboters per Gedanken – als Hilfswerkzeug für Gelähmte. Die "Xenius"-Moderatoren treffen in Berlin auf überzeugte Transhumanisten. Was halten sie von der Utopie eines neuen Menschen? Und stehen wir kurz vor dem ersten "künstlichen" Evolutionssprung?

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:55 Das Erbe der Römer (30 Min.)
Fototermin auf dem Balkan
Folge 4 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Wilm Huygen

In dieser Folge reist Alfred Seiland zusammen mit seinem Assistenten Sven Weber nach Serbien und Rumänien. Hier folgen sie den Spuren Kaiser Trajans und dessen Feldzügen in Dakien jenseits der Donau zu Beginn des 1. Jahrhunderts. Für die Römer damals eine wichtige Eroberung, denn hier gibt es bis heute die größten Goldvorkommen in Europa. Auf der Suche nach dem richtigen Motiv besuchen Seiland und Weber die größten römischen Ausgrabungen Serbiens in Viminacium, die weltberühmte Trajansbrücke und antike Goldminen. Sie laufen dabei stets Gefahr, verbotenes Gelände zu betreten.

Hintergrundinfo:
In seiner Blütezeit umfasste das Römische Reich den Großteil des Kontinents Europa. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 reist der Fotograf Alfred Seiland nach Serbien und Rumänien. Hier folgt er den Spuren Kaiser Trajans und dessen Feldzügen in Dakien zu Beginn des 1. Jahrhunderts. Ein enorm rohstoffreiches Gebiet, das bereits für die Römer einen unermesslichen Wert besaß.


18:25 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
Französisch-Guayana
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014

Regie: Xavier Lefebvre

Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen. Am Strand von Cayenne praktiziert Yannick eine neue Kampfsportart namens Djokan. Der Sport ist das Ergebnis einer zehnjährigen Recherchearbeit in ganz Guayana und verbindet moderne Praktiken mit jahrhundertealten Kriegstraditionen. Einige Paddelschläge von Régina entfernt realisiert Olivier seit 15 Jahren ein verrücktes Projekt: Er will eine seit dem 19. Jahrhundert stillgelegte Kakaoplantage wieder rentabel machen und enthüllt die Geheimnisse seiner Regenwald-Schokolade. Im Palmengarten von Matiti erforscht der Pflanzenchemiker Daniel die saftigen Wassaï-Früchte. In seinem Labor extrahiert er den Nektar und untersucht die antioxidativen und krebsvorbeugenden Eigenschaften der Palmen. Der Ökodesigner Pierre kreiert in seinem Atelier in Macouria interessante Dekorationsgegenstände aus Abfall. In Ayawande, am Ufer des Maroni-Flusses, lassen Elvis und seine Kollegen die Sanpula-Trommel ihrer Vorfahren wieder erklingen. Zwischen 10.000 und 20.000 Kalina leben noch auf dem Kontinent, darunter 3.000 in Französisch-Guayana. In den Küstenwäldern erforscht die Ornithologin Alizée, die hier in der Natur aufgewachsen ist, wie sich die Fragmentierung von Naturräumen auf verschiedene Vogelarten auswirkt. Bei Sinnamary liegt die Werkstatt von Marie-Louise, die Folklore und Märchen aus Französisch-Guyana mit der traditionellen Herstellung von Maniokmehl verbindet. Lionel lebt seit 20 Jahren mitten im Dschungel. In seinen Baumhäusern empfängt er Touristen aus aller Welt, die einmal im Herzen des Regenwalds übernachten wollen. Am Ufer des Petit-Saut, dem größten künstlichen See von ganz Frankreich, widmen sich Vincent und Christophe dem Studium von Insekten. Christophe erforscht den biomedizinischen Nutzen von Ameisen, und Vincent will Spinnen als natürliche Insektizide in der Landwirtschaft einsetzen.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe verbindet Landschaftsbilder und Luftaufnahmen von einer einzigartigen Ästhetik mit einer poetischen Narration. Der Zuschauer erlebt die Menschen, ihre außergewöhnlichen Berufe und ihren naturnahen Lebensbedingungen hautnah. Die zurückgelegten Etappen und Wege veranschaulicht die Sendereihe anhand von Karten und verbindet das Ganze zu einem originellen und liebenswerten Porträt des jeweiligen Überseegebietes, das dessen kultureller und landschaftlicher Vielfalt in jeder Hinsicht Rechnung trägt.


19:20 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


19:40 Re: (35 Min.)
Die Hightech-Polizei – Neue Methoden der Verbrecherjagd
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

In Niedersachsen werden Einbrüche mithilfe einer speziellen Software vorhergesehen. Sie errechnet durch statistische Verfahren, wo und wann die Gefahr eines Einbruchs besonders hoch ist. Die Beamten gehen in den Gebieten verstärkt auf Streife und achten genau auf Ungewöhnliches: ein verdächtiges Auto mit ortsfremdem Kennzeichen in einem Wohngebiet? Die Polizisten kontrollieren den Fahrer und versuchen so, Einbrüche zu verhindern, bevor sie passieren.
Die Münchner Polizei setzt auf so genannte "Super-Recogniser", Menschen mit der Fähigkeit, sich Gesichter besonders gut einprägen zu können.
Oft sind sie besser als technische Gesichtserkennungsverfahren. 30 Münchner Beamte arbeiten als "Super-Recogniser". Sie finden "Gefährder" in Menschenmengen und Gesuchte auf Kamerabildern oder identifizieren Personen anhand ihres Passbildes.
Die Schweizer Ermittlungsbehörden revolutionieren die Leichenschau. In Zürich erfasst ein "Computertomogramm" jedes noch so kleine Detail von Opfern eines Mordes oder Verkehrsunfalls. Das Ziel: jede Verletzung und jede Auffälligkeit wird für die Ewigkeit festgehalten und kann auch in einem späteren Prozess genau nachvollzogen werden. Passt die Verletzung zur vermuteten Tatwaffe? Stimmen die Aussagen des Autofahrers nach einem tödlichen Unfall? Das Verfahren, "Virtopsy" genannt, kann dazu beitragen, die Wahrheit ans Licht zu bringen.


20:15 Ad Vitam (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 5 von 6
Fernsehserie Frankreich, 2018
Produktion: Kelija, ARTE F
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Darius Asram – Yvan Attal
Christa Novak auch Nora – Garance Marillier
Béat – Anne Azoulay
Virgil Berti auch Caron – Niels Schneider
Théo Lesky – Victor Assié
Léonard Ader auch Linus – Rod Paradot
Oberst Han – Aurélia Petit
Elias Azuelo – Adel Bencherif

Regie: Manuel Schapira, Thomas Cailley
Produzent: Katia Raïs
Drehbuch: Thomas Cailley, Sébastien Mounier
Musik: HiTnRuN
Kamera: Yves Cape
Kostüm: Karine Charpentier
Szenenbild: François Gila Girard
Redaktion: Adrienne Fréjacques
Schnitt: Camille Toubkis

Endlich wird klar, was sich vor zehn Jahren zugetragen hat: Die Gesellschaft drängt die Jugendlichen immer mehr zurück, was Revolte und Aufstände zur Folge hat. Der junge, frustrierte Virgil, für seine Freunde Caron, hat eine radikale Lösung vor Augen. Seine Vision ist es, das ultimative Zeichen durch einen kollektiven Suizid zu setzen. Er bildet die Gruppe SAUL und rekrutiert ein Dutzend Jugendliche, unter ihnen auch Christa. Am Abend der Entscheidung taucht sie jedoch nicht bei dem vereinbarten Treffen auf. Alle anderen sind entschlossen, ihr Vorhaben umzusetzen, doch dann gibt es einen Zwischenfall. Virgil ist seitdem ein anderer Mensch, der das Leben feiert und Jugendlichen helfen will. Sein Geheimnis muss er hingegen um jeden Preis beschützen, andernfalls steht er als Verräter da. Doch Christa ist ihm auf der Spur und schwört Rache …

Hintergrundinfo:
Thomas Cailleys "Ad Vitam" feierte bereits vor der Fernsehpremiere Erfolge: Zuerst wurde die spannende Dystopie mit dem Preis für die beste französische Serie beim Festival Séries Mania in Lille ausgezeichnet, danach wurde "Ad Vitam" als eine von wenigen Serien ausgewählt, beim Toronto International Film Festival in der Prime-Time- Kategorie präsentiert zu werden. Der Schöpfer der Serie, Thomas Cailley, ist damit auf dem Weg zum nächsten Erfolg nach seinem mehrfach ausgezeichneten Film "Liebe auf den ersten Schlag" (2014). Yvan Attal gibt sehr überzeugend den Ermittler Darius, und die junge Garance Marillier ist eine großartige Entdeckung in der Rolle der Christa.


21:00 Ad Vitam (55 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 6 von 6
Fernsehserie Frankreich, 2018
Produktion: Kelija, ARTE F
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Darius Asram – Yvan Attal
Christa Novak auch Nora – Garance Marillier
Béat – Anne Azoulay
Virgil Berti auch Caron – Niels Schneider
Théo Lesky – Victor Assié
Léonard Ader auch Linus – Rod Paradot
Oberst Han – Aurélia Petit
Elias Azuelo – Adel Bencherif
Charles Vanghen – Bruno Ricci
Odessa – Ariane Labed

Regie: Manuel Schapira, Thomas Cailley
Produzent: Katia Raïs
Drehbuch: Thomas Cailley, Sébastien Mounier
Musik: HiTnRuN
Kamera: Yves Cape
Kostüm: Karine Charpentier
Szenenbild: François Gila Girard
Redaktion: Adrienne Fréjacques
Schnitt: Lilian Corbeille

Da Christa Virgil mit Darius' Waffe getötet hat, wird Darius aus dem Polizeidienst entlassen. Außerdem hat er ohnehin die maximale Dienstzeit bei der Polizei erreicht und muss mit seiner Umschulung beginnen. Ziel ist es, dass er seine Vergangenheit vergisst oder zumindest ruhen lässt. Insgeheim ist er aber entschlossener denn je, Christa zu finden und das Rätsel um die vermissten und ermordeten Jugendlichen zu lösen. Im Zuge seiner Ermittlungen geraten der Leiter des Museums Stern, Charles Vanghen, und sein Kollege Odessa wieder in den Fokus, und Darius scheint endlich den Zusammenhang zwischen den Beteiligten zu erkennen. Er bittet Elias, eine Überwachung einzuleiten, doch dieser reagiert anders als erwartet … Béat, die mittlerweile ausgezogen ist, möchte sich wieder mit Darius vertragen. Als sie jedoch herausfindet, dass Darius sich nicht von seiner Arbeit lösen kann und nahezu besessen ist, wird es ihr zu viel. Von nun an ist er auf sich allein gestellt, denn er kann niemandem mehr vertrauen. Auf seiner Suche nach Christa entdeckt Darius schließlich die schreckliche Wahrheit hinter dem Netz aus Lügen um die vermissten Jugendlichen …


21:55 Mammon – Politik und andere Verbrechen (55 Min.) (HDTV, AD)
Miklagard (Miklagard)
Folge 7 von 8
Fernsehserie Norwegen, 2015
Produktion: NRK
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Peter Verås – Jon Øigarden
Ellen Claussen – Laura Christensen
Frank Mathiesen – Nils Ole Oftebro
Ministerpräsident Michael Woll – Trond Espen Seim
Finanzminister Erik Ulrichsen – Ingar Helge Gimle
Amelia Woll – Iben Akerlie
Mai-Lill – Cornelia Houwing-Kjennerud
Johannes Ritter Hansen – Anders Danielsen Lie
Gunn Høgh – Laila Goody
Inger Marie Steffensen – Anna Bache-Wiig
Aslak Heimdal – Jan Gunnar Røise
Stine Gisken – Ine Jansen
Thorgrim Hammern – Pål Christian Eggen
Bildungsminister Schjelderup – Bjarte Hjelmeland
Eva Verås – Ingjerd Egeberg
Melanie 'Mel' – Michael McElhatton

Regie: Pål Jackman, Roar Uthaug
Produzent: Vegard S. Eriksen
Drehbuch: Gjermund S. Eriksen, Vegard S. Eriksen, Jadranko Mehic
Musik: Martin Horntveth
Kamera: Jakob Ingimundarson, Anders Flatland
Kostüm: Isabelle Perraud
Szenenbild: Kari Skjolden
Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri
Schnitt: Carl-Jørgen Ringvold, Mirja Melberg

Während die Minister von den geheimdienstlichen Ermittlungen zu dem auf dem Istanbul-Foto unkenntlich gemachten Politiker erfahren, findet Amelia heraus, dass es Aslak war, ein Vertrauter Ulrichsens, der ihre Vergewaltigung öffentlich machen wollte. Als sie ihn zur Rede stellt, fordert Aslak sie auf, sich aus der Politik herauszuhalten. Auch Inger Marie glaubt er wegen ihres Verhältnisses mit Johs in der Hand zu haben. Doch Inger Marie verdächtigt Johannes, Amelias Vergewaltiger zu sein. Dieser weist die Anschuldigungen weit von sich, und tatsächlich ist der junge Politfunktionär unschuldig. Auf dem Parteikonvent der Liberalen bietet Amelia Schjelderup an, ihn bei seiner Kandidatur um die Parteispitze zu unterstützen, falls er die Bildungsreform ihres Vaters durchsetzt. Sie hat Schjelderup in der Hand, denn er war es, der sie damals vergewaltigte. In Istanbul treffen Peter und Ellen den Agenten Melanie, für den sie die von Hammern bei Cloudtech hinterlegten Daten beschaffen sollen. Mit einem Trick erhält Peter Zugang zu den Daten und kopiert sie. Doch der Datenraub fliegt auf. Zwar gelingt es Ellen und Peter, ihre Verfolger abzuschütteln, doch Ellen hat falsch gespielt: Sie gesteht Peter, als PST-Agentin in der Wirtschaft gearbeitet zu haben, doch das Ergebnis von Hammerns Recherche änderte für sie alles. Um ihr eigenes Leben und das ihrer Tochter zu retten, lässt Ellen Peter in der Gewalt von Melanie zurück und verschwindet. Die kleine Mai-Lill wurde jedoch in der Zwischenzeit entführt, ebenso Peters Ex-Schwägerin Eva, in deren Obhut sich das Mädchen befand.

Hintergrundinfo:
Die Brüder Gjermund und Vegard Sternberg Eriksen, Schöpfer der Serie "Mammon", präsentieren auch mit der zweiten Staffel einen düsteren Krimi voller überraschender Wendungen. Die Jury der Emmy Awards belohnte sie 2017 mit der Auszeichnung für die beste internationale Serie. Aufgrund des Erfolgs der ersten beiden Staffeln soll eine dritte folgen.


22:50 Mammon – Politik und andere Verbrechen (55 Min.) (HDTV)
Weltenesche (Yggdrasil)
Folge 8 von 8
Fernsehserie Norwegen, 2015
Produktion: NRK
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Peter Verås – Jon Øigarden
Ellen Claussen – Laura Christensen
Frank Mathiesen – Nils Ole Oftebro
Ministerpräsident Michael Woll – Trond Espen Seim
Finanzminister Erik Ulrichsen – Ingar Helge Gimle
Amelia Woll – Iben Akerlie
Mai-Lill – Cornelia Houwing-Kjennerud
Johannes Ritter Hansen – Anders Danielsen Lie
Gunn Høgh – Laila Goody
Inger Marie Steffensen – Anna Bache-Wiig
Aslak Heimdal – Jan Gunnar Røise
Stine Gisken – Ine Jansen
Thorgrim Hammern – Pål Christian Eggen
Bildungsminister Schjelderup – Bjarte Hjelmeland
Eva Verås – Ingjerd Egeberg
Melanie 'Mel' – Michael McElhatton

Regie: Pål Jackman
Produzent: Vegard S. Eriksen
Drehbuch: Gjermund S. Eriksen, Vegard S. Eriksen
Musik: Martin Horntveth
Kamera: Jakob Ingimundarson
Kostüm: Isabelle Perraud
Szenenbild: Kari Skjolden
Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri
Schnitt: Carl-Jørgen Ringvold Mirja Melberg

Peter kann sich befreien und flieht mit Hammerns Dateien zurück nach Oslo. Nach der Entführung Mai-Lills bringt Ellen ihre chinesischen Partner dazu, Milliardeninvestitionen des Norwegischen Pensionsfonds in China freizugeben, doch Peter zwingt sie, im Austausch gegen Hammerns Videodaten Mai-Lill und Eva zu befreien. Amelia verlangt von Schjelderup, Inger Marie mit der Bildungsreform zu beauftragen, und Ulrichsen konfrontiert ihn mit seinem Wissen um Amelias Vergewaltigung. Als Peter und Ellen sich von einem chinesischen Agenten zu dem Schiff bringen lassen, auf dem Mai-Lill und Eva gefangen sind, begreift Peter, dass dieser Agent Hammerns und Mathiesens Mörder ist. Ellen opfert ihren chinesischen Kollegen, ist aber selbst zur Aufgabe nicht bereit. Als ein SEK-Trupp das Schiff kapert, wird Ellen erschossen. Ulrichsen verkündet offiziell den Rückzug Schjelderups und die Umsetzung von Wolls Bildungsreform, als VG die Identität des Mannes enthüllt, der in Absprache mit dem chinesischen Industrieminister einen Spion im Norwegischen Pensionsfonds installierte: Michael Woll. Ein von Hammern aufgezeichnetes Treffen mit Woll lässt keinen Zweifel an der Schuld des Politikers, der Hammern offenbart, dass niemand anderes als dessen Lebensgefährtin Ellen die Spionin ist. Er kündigt auch an, Ellens Identität öffentlich zu machen und damit ihren Tod in Kauf zu nehmen. Peter sorgt dafür, dass Mai-Lill unbelastet von den Verstrickungen ihrer Eltern aufwächst, wie er es Ellen kurz vor ihrem Tod versprochen hat.


23:45 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten
Wiederholung vom 22.11.


00:05 Allein gegen die Zeit (85 Min.) (HDTV)
Fernsehfilm
Wiederholung vom 02.11.


01:30 Die rote Schildkröte (75 Min.) (HDTV)
Spielfilm
Wiederholung vom 14.11.


02:45 Eine Tagesreise von Spitzbergen bis Namibia (45 Min.) (HDTV, UT)
Von großen und von kleinen Menschen
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 18.10.


03:30 28 Minuten (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:15 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
Jurassic Jazz
Fernsehserie Frankreich, 2015

Regie: Jean-Paul Guigue

Habilis Holiday, Erectus Monk, Paläoly Porter und Crabe Calloway sind die Superstars der prähistorischen Jazz-Szene. Inspiriert von den paläolithischen Wurzeln des Jazz, gründet die Familie Dotcom eine Familienband: The Dotcom Five.

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:18 Sendeschluss

*

Freitag, 23. November 2018


05:00 Arcade Fire – Konzert in Paris 2018 (90 Min.)
Musik
Wiederholung vom 09.11.


06:30 ARTE Reportage (55 Min.)
Reportage
Wiederholung vom 17.11.


07:25 ARTE Journal Junior (5 Min.) (HDTV)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


07:30 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Gitarren und Flamenco in Granada
Reportage
Wiederholung vom 13.10.


08:15 Die stolzen Reiter von Lesotho (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation
Wiederholung vom 10.11.


09:00 Stadt Land Kunst (45 Min.)
Magazin
Wiederholung vom 22.11.


09:45 Klimafluch und Klimaflucht (60 Min.)
Massenmigration – Die wahre Umweltkatastrophe
Dokumentarfilm
Wiederholung vom 20.11.


10:45 Vor uns die Sintflut (45 Min.)
Klimaflüchtlinge in Bangladesch
Dokumentation
Wiederholung vom 20.11.


11:30 Eine Tagesreise von Spitzbergen bis Namibia (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Macher der Zukunft
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 19.10.


12:15 Re: (35 Min.)
Die Hightech-Polizei – Neue Methoden der Verbrecherjagd
Reportage
Wiederholung vom 22.11.


12:50 ARTE Journal (10 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


13:00 Stadt Land Kunst (70 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Wyoming, die Brokeback Mountains von Annie Proulx
Ein Teil Wyomings liegt in den Great Plains, ein anderer in den Rocky Mountains. Die Bevölkerungsdichte ist hier so niedrig wie kaum sonst in den Vereinigten Staaten. In den von Viehzucht geprägten Prärien dieses Bundesstaates siedelte die amerikanische Autorin Annie Proulx eine anrührende Liebesgeschichte zwischen zwei Cowboys an: "Brokeback Mountain". Ihre Novelle ist ebenso wie Ang Lees gleichnamige Verfilmung eine Liebeserklärung an Wyomings rotgoldene Landschaften.

(1): Wyoming, die Brokeback Mountains von Annie Proulx
(2): Als Québec Neufrankreich war
(3): Das absolute Muss: Die Padirac-Höhle und der Zauber der Unterwelt


14:10 Alles was kommt (100 Min.) (HDTV)
Spielfilm
Wiederholung vom 19.11.


15:50 Russland von oben (45 Min.)
Russland Fern-Ost
Folge 5 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Freddie Röckenhaus, Petra Höfer

Das größte Land der Erde, wie man es noch nie gesehen hat. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die riesige USA, fast 50 Mal größer als das kleine Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, in Sichtweite zu Alaska, sind es elf Zeitzonen und 7.000 Kilometer Luftlinie. Das Team der vielfach preisgekrönten "Deutschland von oben"-Serie und der mit Auszeichnungen überhäuften Reihe Zugvögel hat neun Monate eine Dauerzugreise über das Riesenreich zwischen Europa und Asien gewagt.

Hintergrundinfo:
"Russland von oben" ist ein bisher einmaliges Unternehmen, die endlosen Weiten aus Vogelperspektive erlebbar zu machen – und dabei kleine Geheimnisse zu entdecken. Im Fluge sind spektakuläre Luftaufnahmen gelungen, von wilden, menschenleeren Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten, Taiga-Wäldern – und harter Arbeit in der Kälte Sibiriens. Gefillmt aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In fünf Folgen geht es vom europäischen Teil mit den Metropolen Moskau und Sankt Petersburg, über die 5.000er Gipfel des Kaukasus und die Steppe Kalmückiens hin zu einem der größten Flussdeltas Europas – dem Wolgadelta. Das Kamerateam folgt der Transsibirischen Eisenbahn auf dem Weg nach Fernost und fliegt über die menschenleere Taiga, zeigt die beeindruckenden Eisbrecher im Arktischen Ozean und besucht Eisbärfamilien und Walrosse in Cape Schmidt. Am östlichen Ende wartet die Halbinsel Kamtschatka mit 29 aktiven Vulkanen und Braunbären beim Lachsfang.


16:35 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Homo digitalis – Werden wir Götter auf dem Holodeck?
Folge 2 von 2
Magazin Deutschland, 2017

Moderation: Caroline du Bled, Gunnar Mergner

In künstlichen Welten sind wir so gut wie allmächtig: Wir können fliegen, beamen, mit Aliens kämpfen, in fremde Körper schlüpfen, Phobien heilen oder schneller lernen. Die künstlichen Welten von Virtual Reality und Augmented Reality versprechen, unsere kühnsten Träume wahr zu machen – und das so realistisch, dass es das menschliche Leben stärker verändert als Computer oder Smartphones. Stimmt das? Oder Ist der aktuelle VR-Hype wieder nur eine Riesenblase, die bald zerplatzt? Um das klären, startet "Xenius" zu einer Erkundung aufs Holodeck. Im European Center for Virtual Reality (CERV) in Brest macht Moderator Gunnar Mergner eine außerkörperliche Erfahrung, die ihm ein ganz neues Körpergefühl verleihen soll. Und seine Kollegin Caroline du Bled kämpft (an Land) gegen Seekrankheit. Spiele, virtuelle Therapien oder Trainingsprogramme funktionieren, weil sie körperlich und emotional überzeugende Illusionen schaffen – obwohl klar ist, dass "in echt" nichts passiert. Worauf kommt es an, damit diese "Immersion" gelingt, was kann die Technik heute und wo liegen Grenzen?

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:00 Das Erbe der Römer (30 Min.)
Fototermin am englischen Hadrianswall
Folge 5 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Wilm Huygen

In England, am Hadrianswall, besuchen der Fotograf und sein Assistent Sven Weber die nördlichste Grenze des Römischen Reichs. Unter Kaiser Hadrian von 122 bis 128 nach Christus erbaut, hatte er über 300 Jahre Bestand. Die noch heute teilweise stehende Mauer zog sich über 117 Kilometer durch die welligen Hügel der nordenglischen Bilderbuchlandschaft. Zwischen spektakulären Funden und atemberaubender Natur gehen hier jedes Jahr Tausende Wanderer auf den Spuren der Römer entlang des UNESCO-Weltkulturerbes. Beginnend in der Hafenstadt Newcastle folgen sie der 2.000 Jahre alten Grenze. Am Ende findet Alfred Seiland heraus, dass es sogar noch eine weiter nördlich verlaufende römische Grenze gegeben hat, die er natürlich auch besuchen muss.


17:30 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV)
Die Samurai von Fukushima
Reportage
Wiederholung vom 31.10.


18:25 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
La Réunion
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014

Regie: Xavier Lefebvre

Im Indischen Ozean, in der Nähe von Madagaskar, liegt die Vulkaninsel La Réunion. Ihre 2.500 Quadratkilometer große Oberfläche bietet ein beeindruckendes Relief und einmalige Landschaften. In Bois de Nèfles oberhalb von Saint-Paul leben Martine und Mongi ihre Kaffeeleidenschaft. Seit zwölf Jahren baut das Pärchen auf einem knappen Hektar die lokale Sorte Bourbon Pointu an. Der Kaffee ist handverlesen und organisch – das garantiert seine erstklassige Qualität. In der Nähe von Saint-Gilles führt die dynamische junge Schauspielerin Lolita ein kreolisches Theater, in dem sie klassische Stücke in der Inselsprache aufführt. Tschechow und Shakespeare auf Kreolisch zu spielen, trägt zur Verbreitung und Aufwertung dieser Sprache bei. Fünf von weltweit insgesamt sieben Meeresschildkrötenarten leben vor den Küsten von La Réunion. Im Schildkrötenzentrum Kélonia in Saint-Leu pflegt Stéphane verletzte Schildkröten und wildert sie anschließend wieder aus. In Saint-Denis enden die hinduistischen Festivitäten zu Ehren der Gottheit Murugan mit der traditionellen Kavadi-Prozession. Da rund 250.000 Einwohner der Insel La Réunion indischer Herkunft sind, spielt der Hinduismus in der Inselkultur eine wichtige Rolle. Die jungen Künstler Boogie und Kid Créole aus Saint-Denis verbinden Graffiti, Tags und andere zeitgenössische Kunstformen mit ihrer ganz persönlichen Sichtweise auf die lokale Kultur. In seiner Schreinerei in Sainte-Clotilde baut Jean-François urbane und ökologische Möbelstücke aus Guavenholz. In Sainte-Suzanne im Osten der Insel züchtet Bertrand auf der Plantage Grand-Hazier die aromatische Bourbon-Vanille. Zwei Jahre harter Arbeit vergehen zwischen Ernte und Verkauf der Schoten. Der Piton de la Fournaise im Südosten Réunions gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt und wird daher von Nicolas, dem Leiter des Vulkanobservatoriums, und seinem Team regelmäßig beobachtet.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe verbindet Landschaftsbilder und Luftaufnahmen von einer einzigartigen Ästhetik mit einer poetischen Narration. Der Zuschauer erlebt die Menschen, ihre außergewöhnlichen Berufe und ihren naturnahen Lebensbedingungen hautnah. Die zurückgelegten Etappen und Wege veranschaulicht die Sendereihe anhand von Karten und verbindet das Ganze zu einem originellen und liebenswerten Porträt des jeweiligen Überseegebietes, das dessen kultureller und landschaftlicher Vielfalt in jeder Hinsicht Rechnung trägt.


19:20 ARTE Journal (20 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


19:40 Re: (35 Min.)
Tanzen mit Kühen – Der Stierkampf à la française
Reportage Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


ARTE Film Fest
20:15 Jonas – Vergiss mich nicht (85 Min.) (HDTV, AD, UT)
Jonas
Fernsehfilm Frankreich, 2018
Produktion: En Compagnie des Lamas, ARTE F
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
erwachsener Jonas – Félix Maritaud
jugendlicher Jonas – Nicolas Bauwens
Nathan – Tommy-Lee Baïk
Nathans Mutter – Aure Atika
Jonas' Mutter – Marie Denarnaud
Jonas' Vater – Pierre Cartonnet

Regie: Christophe Charrier
Produzent: Sandrine Brauer, Marie Masmonteil
Drehbuch: Christophe Charrier
Musik: Alex Beaupain
Kamera: Pierre Baboin
Kostüm: Marine Galliano
Szenenbild: Stéphane Perazzi
Redaktion: Isabelle Huige
Schnitt: Stéphanie Dumesnil

Es ist die Zeit von Walkmans, Lady Diana und dem Hit "Don't Speak" der Band No Doubt. Der 15-jährige Jonas ist schüchtern. In der Schule hat er kaum Freunde. Doch als zu Beginn des neuen Schuljahrs der rebellische Nathan in seine Klasse kommt, ändert sich alles für ihn. Vom ersten Moment an fühlen sich die Jungen zueinander hingezogen. Jonas ist von Nathan fasziniert. Selbst die fiesen Kommentare von ein paar anderen Jungen aus der Klasse lassen Nathan kalt. Er scheint vor nichts Angst zu haben. Durch Nathan lernt Jonas die Welt mit neuen Augen kennen. Jonas dreht sich der Kopf, doch mit Nathan ist alles so einfach, so natürlich. Für ihn ist Liebe zwischen Männern total cool. Die beiden Jungen sind unzertrennlich und verschaffen sich selbst beim gemeinsten Tyrannen der Klasse Respekt.
Doch dann soll eine Nacht, eine falsche Entscheidung, ein Fremder alles für immer verändern. 18 Jahre später ist Jonas kaum wiederzuerkennen. Er feiert zu viel, betrügt permanent seinen Freund, prügelt sich. Er versucht sich in Exzessen zu verlieren. Aber die Wut, die Schuld, die er in sich trägt, schafft er nicht loszulassen. Als ihn sein Freund endgültig aus der Wohnung wirft, beginnt für Jonas eine Irrfahrt durch die Stadt, die in der Nacht in einem teuren Hotel endet. Jonas kennt den jungen Mann, der im Hotel arbeitet. Er hat ihn seit langem immer wieder von weitem beobachtet, ist ihm gefolgt. Jetzt steht er ihm das erste Mal gegenüber. Doch was verbindet Jonas mit dem 18-Jährigen? Kann sich Jonas endlich seiner Vergangenheit stellen, um eine Chance auf eine neue Zukunft zu haben?

Hintergrundinfo:
Christophe Charrier, Regisseur und Autor von "Jonas – Vergiss mich nicht", begann seine Karriere in der Filmindustrie als Produktionsassistent bei Spielfilmen wie "Tödliche Bekenntnisse" von Jacques Audiard. 2003 wurde er Produzent, bis er drei Jahre später zur Regie wechselte. Er drehte seinen ersten Kurzfilm "Les Attractions désastre" mit Audrey Dana im Jahr 2009. Seither produziert er Videoclips, Werbefilme, Making-ofs und diverse Fernsehformate, bei denen er oftmals auch als Regisseur fungierte. Außerdem sammelte er einiges an Erfahrung als Autor von Drehbüchern für Kinofilme, was er nun in seinem ersten eigenen Werk "Jonas – Vergiss mich nicht" unter Beweis stellt.


21:40 David Bowie – Die letzten fünf Jahre (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Großbritannien, 2016

Regie: Francis Whately

David Bowie hat seine Identitäten als öffentliche Figur oft gewechselt und war damit meistens seiner Zeit voraus. Von der Ankunft des Major Tom zum Tod des Ziggy; von der ätherischen Erscheinung des Thin White Duke zum endgültigen Verschwinden von Button Eyes – jede Bewegung Bowies war unvorhersehbar. Alles war darauf ausgelegt, neugierig zu machen und herauszufordern. Trotzdem hat vielleicht keine Phase seiner Karriere mehr Faszination ausgelöst als seine letzten fünf Jahre. In seinem Film wird der Regisseur Francis Whately diese letzten Jahre von Bowie mit einem genauen Blick auf "The Next Day", "Blackstar" und "Lazarus" noch einmal Revue passieren lassen. Er wird zeigen, wie "The Next Day" thematisch und musikalisch brillant zusammenbringt, was vorher war, während "Blackstar" von überraschender musikalischer Originalität und Einsicht ist wie kaum etwas vorher in seinem Werk – und wie er mit seinem Musical "Lazarus" ein lange angestrebtes Ziel erreicht. Hier zeigt sich auch, wie David Bowie mit der Wiederaufnahme der Musikproduktion auch wieder zu den Kernthemen seines Lebens zurückkehrte. Es wird ein zusammenhängendes künstlerisches Werk sichtbar, das bisher vor allem als Bruch mit dem vorangehenden gesehen wird. Erhellender ist jedoch der Blick auf die Kontinuität in Bowies Werk. Sein Wille, über Spiritualität, Sexualität, Nostalgie, Ruhm und damit verbundene Gefühle zu kommunizieren, durchzieht alle seine großen Werke von den Sechzigern bis zum Schluss, und zwar mit einer Musik, die weit über die normale Palette eines Rockstars hinausgeht.


23:10 Muse – Reeperbahn Festival 2018 (60 Min.)
Musik Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Tom Kirk

Es ist sicherlich eine Weile her, dass man die britische Band Muse in einer so intimen Club-Kulisse zu sehen bekam wie den Hamburger Docks. Denn ohne Zweifel steht Muse mittlerweile fest verankert auf dem Olymp der internationalen Rockmusik. Im Rahmen des Reeperbahn Festivals entfacht die Band ihr musikalisches Feuerwerk nun unter reduzierten Umständen. Armageddon-Rock trifft Streichholzschachtel sozusagen. Mit ihrem neuen Album im Gepäck zeigt sich die Band zudem auch musikalisch von einer neuen Seite. Die Auskopplungen zeigen die Band in bisher selten gehörter elektronischer Manier. Der Einsatz von Synthesizern und synthetischen Drum-Sounds markieren eine deutliche Abkehr von den Gitarren getragen Rockstrukturen. Muse wären aber nicht Muse, wenn nicht auch die Integration von neuen Klangelementen die stilsichere Handschrift der Band tragen würde. Dabei ist es schwer vorstellbar, dass gerade Bellamys charakteristischer Falsettgesang in den frühen Jahren der Band als Kritik gegen sie aufgebracht wurde, so bestimmend ist er mittlerweile für ihren Sound geworden. Hoch über der Instrumentation schwebend, lässt er mit jeder noch so zarten Bewegung daran erinnern, wer hier am Werk ist. Die elektronische Spielart, mit der sich die Band präsentiert, weist den Weg in eine Richtung, in der sich die Strömungen des Stadionrocks der 2000er Jahre mit den synthetischen Klängen des 80er Disco- und New-Wave kreuzen. Aber ohnehin ist es schwer, Muse mit dem Vokabular gängiger Genre-Klassifizierungen zu beschreiben. Denn stilistische Grenzen wirken im Angesicht der Experimentierfreudigkeit des Trios eher wie die ruinenhaften Überbleibsel von jenen Mauern, die einmal die Grenzen des Rock-Genres umrissen haben. Vielmehr hat sich der Stil der Band als sein eigenes Genre herauskristallisiert. Muse ist Muse. Und eben darin sind sie gut sonst niemand.


00:10 Tracks (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2017
Erstausstrahlung

Panta
Panta ist die Punk-Ikone der 70er Jahre in Japan. In einigen seiner Songs vertonte er die Maximen der linksradikalen Terrororganisation Japanische Rote Armee.

(1): ASMR
(2): Panta
(3): AMMAR 808
(4): Noisy Pots
(5): 3D-Painting
(6): Panos Cosmatos


00:55 ARTE Journal (25 Min.) (HDTV)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


01:20 Streetphilosophy (25 Min.) (HDTV)
Liebe – aber wie?
Magazin
Wiederholung vom 17.11.


01:45 Virgin Tales (90 Min.) (HDTV)
Jungfrauen-Märchen
Dokumentarfilm
Wiederholung vom 13.11.


03:15 Begegnung mit den Meeresvölkern (25 Min.) (HDTV)
Panama: Die Kuna
Dokumentationsreihe
Wiederholung vom 26.10.


03:40 28 Minuten (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:25 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
Affensee
Fernsehserie Frankreich, 2015

Regie: Jean-Paul Guigue

Web und Eve haben sich in die Ballettklasse von Molluske Béjart eingeschrieben. Als die Star-Ballerina Aurelia von Pulpo ausfällt, springt Web ein. Gegeben wird das Stück "Affensee".

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:28 Sendeschluss
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
arte – Programminformationen
47. Woche – 17.11. bis 23.11.2018
ARTE G.E.I.E.
4, quai du Chanoine Winterer
BP 20035, 67080 Strasbourg Cedex, Frankreich
Service:
Postanschrift: ARTE G.E.I.E. Zuschauerdienst
Postfach 1980, 77679 Kehl am Rhein
Zuschauertelefon (Deutschland): 0180/500 24 88
Zuschauerfax: 0033-3/88 14 21 60
Internet: www.arte.tv


veröffentlicht im Schattenblick zum 9. November 2018

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