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BR - BAYERN2/1089: Woche vom 20.10. bis 26.10.2018


Radioprogramm Bayern 2 – 43. Woche vom 20.10. bis 26.10.2018


Samstag, 20. Oktober 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Es-Dur, KV 543 (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Roger Norrington); Georg Friedrich Händel: "Singe, Seele, Gott zum Preise", HWV 206 (Monika Mauch, Sopran; L'arpa festante: Rien Voskuilen); Sergej Tanejew: Klavierquartett E-Dur, op. 20 (Anna Zassimova, Klavier; Albrecht Breuninger, Violine; Julien Heichelbech, Viola; Bernhard Lörcher, Violoncello); Karl Amadeus Hartmann: Symphonie Nr. 6 (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Ferdinand Leitner); Robert Schumann: Introduktion und Allegro appassionato, op. 92 (Florian Uhlig, Klavier; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Christoph Poppen)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 1 c-Moll (Niederländisches Radio Philharmonie Orchester: Jaap van Zweden); Ludwig van Beethoven: Sonate B-Dur, op. 106 – "Hammerklavier-Sonate" (Jean-Efflam Bavouzet, Klavier); Antonio Caldara: Sinfonie Nr. 11 – "Naboth" (Ars Antiqua Austria); Carl Stamitz: Klarinettenkonzert Nr. 3 B-Dur (Sabine Meyer, Klarinette; Academy of St.Martin-in-the-Fields: Iona Brown)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Niels Wilhelm Gade: "Aquarelle", op. 19 (Sinfonietta Köln: Cornelius Frowein); Ludwig August Lebrun: Oboenkonzert Nr. 1 d-Moll (Albrecht Mayer, Oboe; Mahler Chamber Orchestra: Claudio Abbado); Camille Saint-Saëns: Klaviertrio F-Dur, op. 18 (Trio Wanderer)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (54 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


05:57 Gedanken zum Tag (3 Min.)

Als Podcast verfügbar


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 Bayern 2-Rucksackradio (115 Min.)
Alles über Berge, Outdoor und Natur
7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


08:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


08:05 Bayerisches Feuilleton (55 Min.)
Der Wertstoffhof

Bayerische Kraftplätze: Der Wertstoffhof Von Ulrich Zwack Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 Bayern 2 am Samstagvormittag (175 Min.)
Moderation: Julia Zöller

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Zeit für Bayern (55 Min.)
Akustische Reisen durch Bayerns Regionen

Mit Seil und Haken – und live im Radio 70 Jahre Bergsendungen im BR Von Georg Bayerle Bavarian Beauty Schönheiten und Schönheitspflege aus Bayern Von Hannelore Fisgus Wiederholung um 21.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Mit Seil und Haken – und live im Radio 70 Jahre Bergsendungen im BR Von Georg Bayerle Als an einem Samstagmorgen im November 1948 im damaligen "Radio München" zum erstenmal "Für Bergsteiger" auf Sendung geht, wird eine einzigartige Tradition begründet.

Bis heute ist das "Rucksackradio" des Bayerischen Rundfunks die älteste und die einzige regelmäßige Bergsteigersendung im Rundfunk – auf der Welt! Die dazugehörige Bergsteigerredaktion befasst sich seit mittlerweile 70 Jahren mit allen Geschichten und Ereignissen rund um Wald und Gebirge, Wandern und Bergsteigen. Live dabei war der BR selbstverständlich bei der Landung von Hermann Buhl, des Erstbesteigers des Nanga Parbat, 1953 auf dem Flughafen München-Riem. Oder beim "Gipfeltreffen" 1971 auf dem Wendelstein, als mit dem "Bayerischen Alpenplan" ein heute noch herausragendes Schutzinstrument der Bergwelt geschaffen wurde. Die Bergsendung im Bayerischen Rundfunk haben gezeigt und zeigen nach wie vor, wie sich der Alpinismus und die Wahrnehmung der Berge verändern, aber auch, wie neue Trends und Sportarten auftauchen und das einfache Wandern immer wieder neu entdeckt wird. Das Feature von Georg Bayerle ist ein Streifzug durch 70 Jahre Geschichte und Geschichten vom Berg mit Schätzen aus dem Archiv des Bayerischen Rundfunks. Bavarian Beauty Schönheiten und Schönheitspflege aus Bayern Von Hannelore Fisgus Die "Schöne Münchnerin" ist sprichwörtlich. Sie hat ihren Ursprung und ihr Vorbild schon in der Schönheitengalerie König Ludwigs I.: Allen voran die Bürgerstochter Helene Sedlmayer, deren Konterfei Postkarten, Pralinen und Bierseidl ziert. Eine noch bekanntere und verehrte bayerische Schönheit ist die österreichische Kaiserin Sisi, die schon früh alles tat, um ihren Teint und ihre Wespentaille zu erhalten. Die Schönheit, vornehmlich die weilbliche, fasziniert und beschäftigt die Menschheit seit der Antike und so alt wie das Thema sind auch die Bemühungen, sie zu pflegen und zu erhalten. Kleopatra badete in Eselsmilch und Lola Montez, die Geliebte König Ludwig I. gab bereits den ersten Schönheitsratgeber heraus unter dem Titel "The Arts of Beauty". König Ludwig verehrte ihre "natürliche Schönheit" die auch heute wieder Hochkonjunktur hat. Doch das "Natürliche" verdient heute wie damals Anführungszeichen.

Eine ganze Industrie kümmert sich um die Schönheitskultur. Und auch hier ist Bayern ganz vorn dabei: Am Tegernsee eröffnete bereits 1955 die erste Schönheitsfarm und nirgendwo ist die Dichte an Schönheitskliniken höher als im Voralpenland. Von der Naturkosmetik bis zur Schönheitsoperation – erlaubt ist was schön macht. Hannelore Fisgus beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Schönheit und der Möglichkeiten ihres Erhalts.


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioFeature (55 Min.)
First Contact

First Contact Was, wenn die Erde Besuch bekommt? Von Thomas Palzer Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die NASA ist davon überzeugt, dass in den nächsten Jahren extraterrestrisches Leben entdeckt werden wird – und mit ihr sind es die meisten Naturwissenschaftler und die Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Aber werden wir außerirdisches Leben überhaupt als solches erkennen können? Und was bedeutet seine Existenz, wenn es denn existiert, für uns – für die Stellung des Menschen im Kosmos? Im Oktober 1997 gestartet, untersucht die Cassini-Sonde seit elf Jahren den Saturn und seine Monde. Und inzwischen hat er auf den Monden Io, Europa, Titan und Enceladus flüssiges Wasser entdeckt – in Form von gigantischen Ozeanen unter einer dicken Eisschicht. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass demnächst dort primitives Leben nachgewiesen werden kann – und der Unterschied zwischen primitivem und intelligentem Leben ist bekanntlich nur eine Frage der Zeit. Das Feature stellt sich dem Szenario, dass die Erde Besuch bekommen hat – von einer Sonde aus zweifelsfrei nicht-terrestrischer Hand. Was passiert, wenn wir entdecken müssen, dass wir besucht worden sind und von einer Sonde beobachtet werden, die den Instrumenten ähnelt, mit denen wir ansonsten andere Planeten besuchen und beobachten. Wird das der sogenannte First Contact sein – und: Was nun?


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Breitengrad (25 Min.)
Reportagen aus aller Welt

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


14:30 Nahaufnahme (30 Min.)
Die Reportage
Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Hörspiel (115 Min.)
Douglas Adams: Per Anhalter ins All (5+6/6)

Per Anhalter ins All 5/6: Ein Tango am Ende der Welt 6/6: Die Erde hat uns wieder Von Douglas Adams Aus dem Englischen von Benjamin Schwarz Ansager – Siemen Rühaak Erzähler – Rolf Boysen Prosser – Wolfgang Hess Arthur Dent – Felix von Manteuffel Ford Prefect – Markus Boysen Zaphod Beeblebrox – Klaus Löwitsch und andere Komposition: Frank Duval Regie: Ernst Wendt BR 1981

Nachdem der Computer auf Magrathea explodiert ist, gelangen unsere Freunde zufällig zu Miliways, dem Restaurant am Ende des Universums. Dort stehlen sie ein Raumschiff, mit dem sie dann in die Sonne rasen! Allerdings entkommen sie natürlich auch "zufällig" von hier und erleben weitere absurde Abenteuer. Zwei Millionen Jahre in die Vergangenheit geschleudert, werden die Reisenden auf ein Arche-Raumschiff mit lauter nutzlosen und idiotischen Lebewesen versetzt, das letztendlich auf der prähistorischen Erde landet. Dort erfahren sie dann die Frage auf die alles erklärende Antwort "42". Das Fazit zieht das kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel: "Mir hat's wirklich gefallen. Wo's metaphysisch war, war's besonders eindrucksvoll." Douglas Adams (1952-2001), britischer Autor. Zu seinen Ehren begehen Fans weltweit jährlich am 25. Mai den inoffiziellen Gedenktag "Towel Day".


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 Jazz & Politik (50 Min.)
Politisches Feuilleton

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:55 Zum Sonntag (5 Min.)


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Weltempfänger (25 Min.)


18:30 radioMikro (30 Min.)
Magazin für Kinder

Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 radioSpitzen (55 Min.)
Wia san mia? Kabarett aus und über Bayern

Kabarett & Comedy Mythos Bayern Wia san mia? Kabarett aus und über Bayern Teil 4: Oberbayern Mit Gerhard Polt und der Biermösl Blosn, Dieter Hildebrandt, Martina Schwarzmann, Helmut Schleich, Georg Ringsgwandl und anderen "Angespitzt" – Gedanken zur Woche von Helmut Schleich Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Beiträge auf bayern2.de als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

"D' Leut wissen, wo der Spaß aufhört, aber net, was er is", hat der Kabarettist Gerhard Polt einmal festgestellt. Die radioSpitzen machen sich auf die Suche nach dem satirischen Selbstverständnis der bayerischen Volksstämme. Denn Humor ist Heimat. Und Heimat prägt den Humor.


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Zeit für Bayern (55 Min.)
Akustische Reisen durch Bayerns Regionen

Mit Seil und Haken – und live im Radio 70 Jahre Bergsendungen im BR Von Georg Bayerle Bavarian Beauty Schönheiten und Schönheitspflege aus Bayern Von Hannelore Fisgus Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Mit Seil und Haken – und live im Radio 70 Jahre Bergsendungen im BR Von Georg Bayerle Als an einem Samstagmorgen im November 1948 im damaligen "Radio München" zum erstenmal "Für Bergsteiger" auf Sendung geht, wird eine einzigartige Tradition begründet.

Bis heute ist das "Rucksackradio" des Bayerischen Rundfunks die älteste und die einzige regelmäßige Bergsteigersendung im Rundfunk – auf der Welt! Die dazugehörige Bergsteigerredaktion befasst sich seit mittlerweile 70 Jahren mit allen Geschichten und Ereignissen rund um Wald und Gebirge, Wandern und Bergsteigen. Live dabei war der BR selbstverständlich bei der Landung von Hermann Buhl, des Erstbesteigers des Nanga Parbat, 1953 auf dem Flughafen München-Riem. Oder beim "Gipfeltreffen" 1971 auf dem Wendelstein, als mit dem "Bayerischen Alpenplan" ein heute noch herausragendes Schutzinstrument der Bergwelt geschaffen wurde. Die Bergsendung im Bayerischen Rundfunk haben gezeigt und zeigen nach wie vor, wie sich der Alpinismus und die Wahrnehmung der Berge verändern, aber auch, wie neue Trends und Sportarten auftauchen und das einfache Wandern immer wieder neu entdeckt wird. Das Feature von Georg Bayerle ist ein Streifzug durch 70 Jahre Geschichte und Geschichten vom Berg mit Schätzen aus dem Archiv des Bayerischen Rundfunks. Bavarian Beauty Schönheiten und Schönheitspflege aus Bayern Von Hannelore Fisgus Die "Schöne Münchnerin" ist sprichwörtlich. Sie hat ihren Ursprung und ihr Vorbild schon in der Schönheitengalerie König Ludwigs I.: Allen voran die Bürgerstochter Helene Sedlmayer, deren Konterfei Postkarten, Pralinen und Bierseidl ziert. Eine noch bekanntere und verehrte bayerische Schönheit ist die österreichische Kaiserin Sisi, die schon früh alles tat, um ihren Teint und ihre Wespentaille zu erhalten. Die Schönheit, vornehmlich die weilbliche, fasziniert und beschäftigt die Menschheit seit der Antike und so alt wie das Thema sind auch die Bemühungen, sie zu pflegen und zu erhalten. Kleopatra badete in Eselsmilch und Lola Montez, die Geliebte König Ludwig I. gab bereits den ersten Schönheitsratgeber heraus unter dem Titel "The Arts of Beauty". König Ludwig verehrte ihre "natürliche Schönheit" die auch heute wieder Hochkonjunktur hat. Doch das "Natürliche" verdient heute wie damals Anführungszeichen.

Eine ganze Industrie kümmert sich um die Schönheitskultur. Und auch hier ist Bayern ganz vorn dabei: Am Tegernsee eröffnete bereits 1955 die erste Schönheitsfarm und nirgendwo ist die Dichte an Schönheitskliniken höher als im Voralpenland. Von der Naturkosmetik bis zur Schönheitsoperation – erlaubt ist was schön macht. Hannelore Fisgus beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Schönheit und der Möglichkeiten ihres Erhalts.


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Sonntag, 21. Oktober 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 radioJazznacht (115 Min.)
Mit Peter Veit

Neues aus den Jazz-Charts


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Gregorio Allegri: Miserere (Alison Stamp, Knabensopran; Jane Armstrong, Sopran; Michael Chance, Countertenor; Julian Walker, Bass; The Tallis Scholars: Peter Phillips); Giovanni Gabrieli: Canzon primi toni (Les Cornets Noirs: Johannes Strobl); Giovanni Pierluigi da Palestrina: "Missa Papae Marcell" (Chor der Sixtinischen Kapelle: Massimo Palombella); Georg Friedrich Händel: Chacone G-Dur, HWV 343 b (La Divina Armonia, Orgel und Leitung: Lorenzo Ghielmi); Josef Suk: "Asrael", op. 27 (Essener Philharmoniker: Tomáš Netopil)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert D-Dur, KV 211 (Camerata Academica Salzburg, Violine und Leitung: Augustin Dumay); Enrique Granados: "Quejas, ó la Maya y el Ruiseñor" (Simon Ghraichy, Klavier); Franz Schubert: Symphonie Nr. 2 B-Dur (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Marcello Viotti)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag

Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 BR-Heimatspiegel (25 Min.)
Moderation: Heiner Gremer

Mit Heiner Gremer Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06:30 Positionen (30 Min.)
Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften

6.30 Evangelisch-methodistische Kirche
6.45 Bund für Geistesfreiheit


07:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


07:05 radioMikro (55 Min.)
Magazin

Das radioMikro Lachlabor: Wer hat eigentlich die meisten Augen? Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


08:05 Katholische Welt (25 Min.)
Über die Rolle der Religion im Dreißigjährigen Krieg

Glaubenskrieg? Über die Rolle der Religion im Dreißigjährigen Krieg Von Barbara Weiß Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Dynastische, konfessionelle und innenpolitische Gegensätze – Europa war zu Beginn des 17. Jahrhunderts spannungsgeladen wie nie. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) entlud sich einerseits die Auseinandersetzung zwischen Kaiser und Landesfürsten um die Vorherrschaft im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und andererseits der Konflikt um die Hegemonie in Europa im Krieg des Reichs gegen andere europäische Länder wie Frankreich, Dänemark oder Schweden. Der Dreißigjährige Krieg, der als besonders brutaler und langer Konflikt in die Geschichte eingegangen ist und Hunger, Seuchen und Flüchtlingsströme auslöste, war aber auch ein Krieg zwischen den Konfessionen – zwischen Katholiken und Protestanten. "Die Kriege der Gegenwart lassen eine Reihe auffälliger Gemeinsamkeiten mit dem Gewaltgeschehen des Dreißigjährigen Krieges erkennen", meint Herfried Münkler, Professor für die Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neue Kriege – historische Muster. Gibt es Parallelen? Und kann man überhaupt von "Glaubenskriegen" sprechen – sowohl beim Dreißigjährigen Krieg als auch bei den aktuellen Konflikten beispielsweise in der islamischen Welt? Im Namen Gottes – welche Rolle die Religion in gewaltsamen Konflikten spielt.


08:30 Evangelische Perspektiven (30 Min.)
Maria Magdalena – die umstrittenste Frau im Neuen Testament

"Die Frau, die Jesus auf den Mund küsste" Maria Magdalena – die umstrittenste Frau im Neuen Testament Von Corinna Mühlstedt Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Im Mittelalter galt Maria Magdalena als "Sünderin", die von Jesus gerettet wurde. Im 20. Jahrhundert machten Skandalromane sie zur Geliebten oder Ehefrau Jesu. Erst in jüngster Zeit beginnt man nach ihrer wahren Rolle zu fragen. Aufschluss darüber geben u.a. "apokryphe Evangelien" – Texte aus frühchristlicher Zeit, die bis ins 19. Jahrhundert verschwunden, verboten oder vergessen waren. Zu ihnen gehört das gnostisch geprägte "Evangelium der Maria". Es schildert Maria Magdalena als Frau von großer Spiritualität, die mit Jesus tief verbunden war und die Ideale ihres Meisters besser verstand als viele seiner männlichen Schüler. In den Texten spiegeln fiktive Streitgespräche zwischen Petrus und Maria Magdalena Konflikte des frühen Christentums: Jesu Jünger ringen um Machtpositionen. Maria Magdalena setzt dem gegenüber auf Liebe und Erkenntnis. 2016 würdigte Papst Franziskus die Rolle der Frau aus Magdala neu und stellte sie als "Apostola Apostolorum" auf gleiche Höhe mit den Jüngern Jesu. Die Sendung versucht anhand der apokryphen Texte und im Gespräch mit modernen Forschern, Licht in das Dunkel um eine Gestalt zu bringen, die Jesus viel näherstand als andere und in der Kirchengeschichte oft falsch bewertet wurde.


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 Bayern 2 am Sonntagvormittag (175 Min.)
Moderation: Barbara Leidl

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton.
10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 kulturWelt (25 Min.)


12:30 radioTexte – Das offene Buch (30 Min.)


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioReisen (55 Min.)
Einfach woanders sein

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Diwan (55 Min.)
Das Büchermagazin

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Hörspiel (55 Min.)
Werner Fritsch: Mein Herz ist leer

Mein Herz ist leer Von Werner Fritsch Mit Michael Altmann, Kaé Uchihashi und Eugenie Kleesattel Komposition: Miki Yui Regie: Werner Fritsch RB/Deutschlandradio 2016 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr

Ein guter Haikumacher ist ein "Dichter des Gehörs", er lebt in der "Welt der Klänge". Das schrieb der Wanderdichter Taneda Santoka (1882-1940) über sein Metier, die kurze japanische Versform. Seine modernen Haiku erzählen vom Brüllen der Brandung, vom harschen Klang des Brettspiels, vom Stimmengewirr in der Gaststube, der Stille der Berge. Der Autor und Hörspielmacher Werner Fritsch dichtete Santokas Haiku nach und ordnete sie zu einem Zyklus. Gemeinsam mit der Komponistin Miki Yui verzahnt er den Klang der Rezitation mit den inneren Hörbildern der Verse. Werner Fritsch, geb. 1960 in der Oberpfalz, Schriftsteller und Hörspielmacher. Mitglied des PEN-Clubs und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Weitere Hörspiele u.a. "Sense" (SWF 1992, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Nico – Sphinx aus Eis" (HR/SWR 2003), "Enigma Emmy Göring" (SWR 2006, Hörspiel des Jahres und ARD Hörspielpreis 2007), "Faust Sonnengesang" (Eigenproduktion 2012, Grand Prix Marulic 2013).


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Eine Stunde, zwei Menschen

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioDoku (25 Min.)
Reihenweise Geschichten entdecken

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:30 Bayern 2-Playlist (30 Min.)


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Kulturjournal (85 Min.)
Kritik. Dialog. Essay

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:30 Musik für Bayern (30 Min.)
Die GEMA, Fluch oder Segen?

Die GEMA, Fluch oder Segen?
Was sie ist, was sie macht und für wen sie arbeitet
Von Franziskus Büscher

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte", kurz GEMA, als Solidargemeinschaft von keinem Geringeren als dem Münchner Komponisten Richard Strauss gegründet, um in Zeiten einer immer leichteren Zugänglichkeit zur Musik und immer mehr öffentlichen Aufführungen in Konzertsälen die Urheberrechte der Kreativschaffenden in der Musikbranche zu wahren. Bis heute nimmt die GEMA diesen Auftrag für mehr als 68.000 Mitglieder (Komponisten, Textdichter und Musikverleger) in Deutschland sowie über zwei Millionen weitere Rechteinhaber aus aller Welt war. Zuletzt machte die Institution Anfang des Jahres größere Schlagzeilen, als sie den Pauschalvertrag mit der Katholische Kirche aufkündigte, und zuvor schon als sie sich mit der Videoplattform Youtube nach zähen Verhandlungen über ein Vergütungsmodell einigen konnte. Aktuell hat sich auch das EU-Parlament mit dem Urheberrecht im digitalen Zeitalter beschäftigt. In Zeiten, in denen Musik durch transportable Devices und immer mehr Musikstreamingdienste allgegenwärtig konsumierbar ist, möchten die Global Player im Netz, wie Youtube und Spotify, unter Umgehung der GEMA ihre eigenen Vergütungsmodelle mit den Künstlern abschließen. Diese Firmen sind es auch, die den Nutzer an überall verfügbare und quasi kostenlose Musik gewöhnt haben. Hier vertritt die GEMA vor allem die Interessen der vielen "kleinen" Kreativschaffenden, die sonst einzeln mit diesen Netzgiganten Verträge aushandeln müssten. Eine bessere Verhandlungsposition ist für sie hier nur schwer vorstellbar. Die GEMA, für Musikkonsumenten und Veranstalter eher ein "Fluch"? Für Komponisten, Bearbeiter und Verleger auch immer ein "Segen"? Franziskus Büscher mit einem Porträt über einen ambivalenten Partner im Musikbusiness.


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Bayerisches Feuilleton (55 Min.)
Der Wertstoffhof

Bayerische Kraftplätze: Der Wertstoffhof Von Ulrich Zwack Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioFeature (55 Min.)

First Contact

Was, wenn die Erde Besuch bekommt? Von Thomas Palzer Wiederholung vom
Samstag, 13.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die NASA ist davon überzeugt, dass in den nächsten Jahren extraterrestrisches Leben entdeckt werden wird – und mit ihr sind es die meisten Naturwissenschaftler und die Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Aber werden wir außerirdisches Leben überhaupt als solches erkennen können? Und was bedeutet seine Existenz, wenn es denn existiert, für uns – für die Stellung des Menschen im Kosmos? Im Oktober 1997 gestartet, untersucht die Cassini-Sonde seit elf Jahren den Saturn und seine Monde. Und inzwischen hat er auf den Monden Io, Europa, Titan und Enceladus flüssiges Wasser entdeckt – in Form von gigantischen Ozeanen unter einer dicken Eisschicht. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass demnächst dort primitives Leben nachgewiesen werden kann – und der Unterschied zwischen primitivem und intelligentem Leben ist bekanntlich nur eine Frage der Zeit. Das Feature stellt sich dem Szenario, dass die Erde Besuch bekommen hat – von einer Sonde aus zweifelsfrei nicht-terrestrischer Hand. Was passiert, wenn wir entdecken müssen, dass wir besucht worden sind und von einer Sonde beobachtet werden, die den Instrumenten ähnelt, mit denen wir ansonsten andere Planeten besuchen und beobachten. Wird das der sogenannte First Contact sein – und: Was nun?


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Zündfunk Generator (55 Min.)
Ideen aus Pop, Politik und Gesellschaft

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Montag, 22. Oktober 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Baldassare Galuppi: "Lauda Jerusalem" (Roberta Invernizzi, Sopran; Sara Mingardo, Alt; Georg Zeppenfeld, Bass; Körnerscher Sing-Verein Dresden; Dresdner Instrumental-Concert: Peter Kopp); Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll (Cyprien Katsaris, Klavier; Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur); Jan Koetsier: Cinq nouvelles, op. 34 a (Leipziger Hornquartett); Georg Philipp Telemann: "Freuet euch des Herrn, ihr Gerechten" (Magdalena Podkoscielna, Sopran; Andreas Post, Tenor; Matthias Vieweg, Ekkehard Abele, Bass; Telemannisches Collegium Michaelstein: Ludger Rémy); Günter Raphael: Symphonie Nr. 2 h-Moll (MDR Sinfonieorchester: Christoph Altstaedt)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Johann Christian Bach: Quintett D-Dur, op. 11, Nr. 6 (La Ricordanza); Anton Bruckner: Symphonie Nr. 2 c-Moll (Staatskapelle Dresden: Eugen Jochum); Nikolaj Medtner: "Russisches Märchen", op. 42, Nr. 1 (Boris Berezovsky, Klavier); Paul Dukas: Symphonie C-Dur (Cincinnati Symphony Orchestra: Jesús López Cobos)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Claude Debussy: "Pelléas et Mélisande", Konzert-Suite (Berliner Philharmoniker: Claudio Abbado); Richard Wagner: Drei Gesänge zu "Tristan und Isolde" (Chor des Bayerischen Rundfunks: Peter Dijkstra); Josef Gung'l: "Die Hydropathen", Walzer, op. 149 (Nürnberger Symphoniker: Christian Simonis)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Ärzte und Polizei im NS

Euthanasie als Beginn der NS-Massenmorde Die T4-Aktion Die Bayerische Polizei im NS-Staat Vom Schutzmann zum Täter Das Kalenderblatt 22.10.1985 Die erste Folge der "Schwarzwaldklinik" wird ausgestrahlt Von Isabella Arcucci Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Euthanasie als Beginn der NS-Massenmorde – Die T4-Aktion Autorin: Renate Eichmeier / Regie: Sofort nach der Machtübernahme 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der politischen Realisierung ihrer rassistischen Ideologie. Eine Flut von Gesetzen diente der Durchsetzung einer fiktiven "Rassenhygiene" und legalisierte staatliche Sanktionen wie Zwangssterilisationen von Menschen mit unerwünschtem Erbgut – egal ob aus gesundheitlichen oder anderen Gründen. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 begann die systematische Tötung von Tausenden kranker und behinderter Menschen im Reichsgebiet – organisiert von der Zentraldienstelle T4 in Berlin, die nach ihrer Adresse in der Tiergartenstraße 4 benannt wurde. Als trotz der Geheimhaltungsversuche die Massenmorde in den Anstalten publik wurden, brachen die Verantwortlichen die "Euthanasie-Aktion" ab – und ein großer Teil ihrer Mitarbeiter fand sein neues Einsatzgebiet im besetzten Osten: bei den Massenmorden an der jüdischen Bevölkerung in Treblinka, Sobibor, Auschwitz und anderen Vernichtungslagern. Die Bayerische Polizei im NS-Staat - Vom Schutzmann zum Täter Autor: Michael Zametzer / Regie: "Die Polizei, Dein Freund, dein Helfer" – so präsentierte sich die Ordnungsmacht in der Weimarer Republik dem Bürger.

Der "gute Schupo" half Kindern über die Straße und regelte den Verkehr. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten folgten die meisten Polizeibeamten auch in Bayern der neuen Ideologie – bis in den Völkermord. Bataillone der Ordnungspolizei waren an nahezu allen Grausamkeiten in den besetzten Gebieten Osteuropas und der Sowjetunion beteiligt. Sie wachten über das Elend der Ghettos, trieben Juden zusammen und unterstützen ihre Deportation in die Vernichtungslager. Und – bayerische Polizisten waren, neben SS und Wehrmacht, aktiv an Massenerschießungen beteiligt. Die Ursprünge für diesen sogenannten Banden- und Partisanenkampf reichen weit zurück in die Weimarer Zeit - wo schon in den 1920er Jahren an der Polizeischule in Fürstenfeldbruck Offiziersanwärter paramilitärisch gedrillt wurden. Die Nationalsozialisten mussten das Rad also nicht neu erfinden. Nach dem Krieg gelang den meisten Tätern in der Polizei der nahtlose Übergang in das zivile Leben der Bundesrepublik. Verantworten musste sich kaum einer. So entstand die Legende von der "sauberen" Polizei, die erst spät wiederlegt wurde. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch (115 Min.)
Haarige Angelegenheit – das Comeback von Bart und Barbier

Nah dran: Haarige Angelegenheit – das Comeback von Bart und Barbier Von Stephan Lina und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * * Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 radioReisen (55 Min.)

Einfach woanders sein

Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr
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15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Krieg und religiöse Legitimation

Djihad Bedeutung eines gefürchteten Begriffes Der Erste Kreuzzug Gott will es! Das Kalenderblatt 22.10.1985 Die erste Folge der "Schwarzwaldklinik" wird ausgestrahlt Von Isabella Arcucci Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Djihad – Bedeutung eines gefürchteten Begriffes Autorin: Claudia Steiner / Regie: Martin Trauner Dschihad – Heiliger Krieg. Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wird der Begriff diskutiert. Laut Duden bezeichnet Dschihad das Streben, nach dem islamischen Glauben zu leben. Außerdem versteht man darunter den "Kampf der Muslime zur Verteidigung und Verbreitung des Islams". Doch was sagen Koran und Hadithe, die Aussprüche des Propheten Mohammed, zum Thema Gewalt? Grundsätzlich wird das Töten eines Menschen verurteilt. In Sure 5, Vers 32 heißt es zum Beispiel: "Wenn jemand einen anderen Menschen töte, ohne dass dieser einen Mord begangen oder auf der Erde Unheil gestiftet habe, so sei es, als hätte er die ganze Menschheit getötet." Allerdings erlaubt das islamische Recht das Töten in bestimmten Fällen. Viele der Aussagen im Koran zum Thema Dschihad müssen aber im Kontext des Konflikts zwischen dem Propheten Muhammad und seinen Widersachern verstanden werden. Der Erste Kreuzzug – Gott will es! Autorin: Brigitte Kohn / Regie: Christiane Klenz Von allen Kreuzzügen des Mittelalters ist der erste Kreuzzug der bedeutendste. Als erstes Gemeinschaftsunternehmen der lateinischen Christenheit prägte er die Identität einer ganzen Kultur und legte den Grundstein für die Herausbildung des Ritterideals, des Bildes vom Kämpfer für eine gottgefällige, gerechte Sache. Doch der zivilisatorische Effekt funktionierte nur, weil es auch ein Feindbild gab: Muslime und Juden, die "Feinde Christi", die keinerlei Rücksicht zu erwarten hatten und wahllos niedergemetzelt wurden. Die Kreuzzüge stehen für den Geist des christlichen Abendlandes und für seine Abgründe. Ihre Wirkungsgeschichte ist durch die Jahrhunderte hindurch von Idealisierungen geprägt, aber auch von scharfer Kritik: War dieser erste Kreuzzug, der im Sommer 1099 mit einem Massaker an der Bevölkerung Jerusalems sein siegreiches Ende nahm, eine "berechtigte Offensive" gegen den expansiven Islam oder ein Angriffskrieg, den Papst Urban II. zur Stärkung der kirchlichen Macht vom Zaun brach? Moderation: Florian Kummert

Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Magazin

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18:30 radioMikro (30 Min.)
Magazin für Kinder

Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur
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19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Hörspiel (55 Min.)
Werner Fritsch: Mein Herz ist leer

Mein Herz ist leer Von Werner Fritsch Mit Michael Altmann, Kaé Uchihashi und Eugenie Kleesattel Komposition: Miki Yui Regie: Werner Fritsch RB/Deutschlandradio 2016 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Ein guter Haikumacher ist ein "Dichter des Gehörs", er lebt in der "Welt der Klänge". Das schrieb der Wanderdichter Taneda Santoka (1882-1940) über sein Metier, die kurze japanische Versform. Seine modernen Haiku erzählen vom Brüllen der Brandung, vom harschen Klang des Brettspiels, vom Stimmengewirr in der Gaststube, der Stille der Berge.

Der Autor und Hörspielmacher Werner Fritsch dichtete Santokas Haiku nach und ordnete sie zu einem Zyklus. Gemeinsam mit der Komponistin Miki Yui verzahnt er den Klang der Rezitation mit den inneren Hörbildern der Verse. Werner Fritsch, geb. 1960 in der Oberpfalz, Schriftsteller und Hörspielmacher. Mitglied des PEN-Clubs und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Weitere Hörspiele u.a. "Sense" (SWF 1992, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Nico – Sphinx aus Eis" (HR/SWR 2003), "Enigma Emmy Göring" (SWR 2006, Hörspiel des Jahres und ARD Hörspielpreis 2007), "Faust Sonnengesang" (Eigenproduktion 2012, Grand Prix Marulic 2013).


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Theo.Logik (55 Min.)
Ethik für Algorithmen?

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Dienstag, 23. Oktober 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 23.10.4004 v. Chr. Gott vollendet die Schöpfung der Welt! Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Bayerische Komponisten

Laurence Traiger: "Endless light" (Chor des Bayerischen Rundfunks: Peter Dijkstra); Wilhelm Killmayer: Fünf Romanzen (Sebastian Hess, Violoncello, Moritz Eggert, Klavier); Moritz Eggert: "Tetragrammaton" (Stuttgarter Kammerorchester: Michael Hofstetter); Max Beckschäfer: "Meeresgespräche 1", Fünf Lieder (Franz Vitzthum, Countertenor); Carl Orff: Vier Stücke (Karl Peinkofer Percussion Ensemble); Markus Schmitt: "echoi" (Felix Seiffert, Violoncello; Stefan Schulzki, Klavier); Max Beckschäfer: "Haiku" (Andrea Höcht, Mezzosopran; Gerold Huber, Klavier); Sandeep Bhagwati: "Exterritorial I" (Trio Basso); Laurence Traiger: "Empathy" (Stefanie Schumacher, Akkordeon)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Johann Sebastian Bach: Konzert E-Dur, BWV 1053 (Academy of St.Martin-in-the-Fields, Klavier und Leitung: Murray Perahia); Igor Strawinsky: "Le baiser de la fée" (Cleveland Orchestra: Oliver Knussen); Johannes Brahms: "Geheimnis", op. 71, Nr. 3 (Bernarda Fink, Mezzosopran; Roger Vignoles, Klavier); Edward Elgar: Violinkonzert h-Moll, op. 61 (Hilary Hahn, Violine; London Symphony Orchestra: Colin Davis)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Pietro Locatelli: Concerto grosso e-Moll, op. 1, Nr. 4 (Freiburger Barockorchester: Gottfried von der Goltz); Ludwig van Beethoven: Sonate G-Dur, op. 79 (Abdel Rahman El Bacha, Klavier); Pancho Vladigerov: Sieben bulgarische sinfonische Tänze, op. 23 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Horia Andreescu)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Edvard Grieg und Herbert von Karajan

Edvard Grieg Der Barde des Nordens Herbert von Karajan Maestro und Filmstar Das Kalenderblatt 23.10.4004 v. Chr. Gott vollendet die Schöpfung der Welt! Von Simon Demmelhuber Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Edvard Grieg – Der Barde des Nordens Autor: Stefan Schomann / Regie: Edvard Grieg, der Meister des Nordens, war einer der wichtigsten und erfolgreichsten Tonkünstler der Romantik. Werke wie das Klavierkonzert, die Lyrischen Stücke oder die Peer-Gynt-Suiten zählen zu den populärsten Kompositionen der klassischen Musik überhaupt. Doch auch seine weniger bekannten Lieder und seine Kammermusik enthalten manch funkelndes Juwel. Gerade weil er leidenschaftlich nach einer nationalen Musiksprache suchte, fand er auch international Beachtung. Für Pioniere der Moderne wie Béla Bartók und Maurice Ravel geriet der große Norweger so zum Vorbild. Eine musikalische Reise durch die Heimat Edvard Griegs. Herbert von Karajan – Maestro und Medienstar Autor: Markus Vanhoefer / Regie: Er war der Super-Maestro des 20. Jahrhunderts: Ein Perfektionist am Taktstock, Herrscher über ein millionenschweres Medienunternehmen, ein Virtuose der Selbstinszenierung mit der Popularität eines Pop-Stars – Herbert von Karajan, das Phänomen. Was der Italiener Arturo Toscanini begann, hat der gebürtige Salzburger vollendet. Kein anderer Dirigent verkörperte jemals die Figur des "Maestro" als Mischung aus Autorität und Schöpferkraft so eindrucksvoll, wie der langjährige Chef der Berliner Philharmoniker. Karajans Leben lässt sich jedoch nicht nur auf "Musik" reduzieren. Denn in seiner Biographie spiegeln sich sowohl deutsche Geschichte wider, als auch die Geschichte elektronischer Massenmedien, deren Entwicklung er beeinflusste. Auch deshalb gelang Karajan etwas, was keinem anderen Klassik-Interpreten außerhalb des Konzertsaals gelang: er hat unsere Welt verändert. Moderation: Redaktion: Petra Herrmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch (115 Min.)
Wie man sich gegen den alltäglichen Rassismus wehrt

Nah dran: Zum Fremden gemacht – wie man sich gegen den alltäglichen Rassismus wehrt Von Isabelle Hartmann und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
* Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Bayern 2-Favoriten (55 Min.)

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr
Ausgewählte Beiträge als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Radio Caroline und der Rock 'n' Roll

Der vorbildliche Piratensender Radio Caroline Roll over Beethoven Der Rock 'n' Roll und seine Stars Das Kalenderblatt 23.10.4004 v. Chr. Gott vollendet die Schöpfung der Welt! Von Simon Demmelhuber Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Der vorbildliche Piratensender – Radio Caroline Autorin: Christiane Neukirch / Regie: In Zeiten des Internets ist es schwer vorstellbar, dass junge Musikbands Anfang der Sechzigerjahre so gut wie keine Möglichkeit hatten, ihre Musik jenseits der Clubs, in denen sie auftraten, bekannt zu machen. Ein junger Ire wollte Abhilfe schaffen. Er warb bei der BBC und Radio Luxemburg für Bands, die er in den Londoner Clubs aufgetan hatte – und erntete Absagen. Seine Antwort: "Dann mache ich eben meine eigene Radiostation auf" wurde mit einem milden Lächeln quittiert; doch er meinte es ernst. Er pflanzte einen Sender auf ein Schiff und platzierte es vor der britischen Küste. Ostern 1964 ging Radio Caroline auf Sendung; und damit begann eine neue Ära in der Geschichte der Popmusik. Eine Hörerschaft von mehr als 20 Millionen und eine explodierende Musikszene waren die Folge.

Durch Radio Caroline hat sich die Stimme des Radios weltweit radikal verändert. Noch immer ist die Station ungebrochen auf Sendung – entgegen aller Widrigkeiten, die ihre Macher in mehr als fünf Jahrzehnten mit ungeheurer Zähigkeit und manchmal unter Lebensgefahr zu bewältigen hatten. Roll over Beethoven – Der Rock 'n' Roll und seine Stars Autorin und Regie: Susi Weichselbaumer Zum Königstitel per Hüftschwung – "King Elvis" macht das so. Eine unverkennbar raue Röhre bringt der Mann aus Memphis zusätzlich mit, die bei Bedarf genauso zarte Töne generierte oder laszive Tönchen. Ein Gesamtprodukt eben, wie es nur der Rock 'n' Roll damals hervorbringen kann. Denn der ist neu, anders und gewaltig erfolgreich! Kein Wunder: Die US-amerikanische Mittelklasse-Jugend hat kaum mehr Lust auf altväterlichen Biedersinn samt doppelter Sexualmoral. Stattdessen hat sie reichlich schulfreie Zeit, ganz ordentlich Taschengeld und enormen Bedarf an Idolen. Die kommen plötzlich in Lederjacke und Jeans daher, tragen Tolle auf dem Haupt, die Gitarre unterm Arm und musikalisch dick auf. In ihren Songs geht es um Liebe, Lust, Revolution - und das rund um die Uhr. Mit "Rock around the clock" von Bill Hailey beginnt eine Ära, die Legenden schreiben wird. In den USA wie im Rest der Welt, denn "Rock'n' Roll is King"…

Moderation: Redaktion: Petra Herrmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)

Magazin am Abend

17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
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und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Hellwach im Traum

Hellwach im Traum Erkenntnisse der Klartraumforschung Von Mechthild Müser Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Der Traum – ein Königsweg zum Unbewussten. So sah es der Psychoanalytiker Sigmund Freud. Eine Besonderheit sind Klarträume, auch luzide Träume genannt. In diesen Träumen weiß der Schlafende noch während er träumt, dass seine nächtlichen Bilderwelten nicht real sind. Ein Teil seines Gehirns ist wacher als im normalen Traum. Weil er sich darüber bewusst ist, dass er träumt, kann er gezielt ins Traumgeschehen eingreifen und ihm eine andere Richtung geben. Für Menschen, die an Albträumen leiden, ist das eine große Entlastung. Vor einem Traumtiger muss niemand weglaufen, sondern kann ihm mutig entgegentreten oder Hilfe herbei rufen. Kinder und Jugendliche haben oft spontan Klarträume, als Erwachsener kann man diese Fähigkeit mit Hilfe bestimmter Techniken wiedererlernen. Psychotherapeuten nutzen diese Möglichkeit vor allem bei der Behandlung traumatisierter Patienten, die häufig an schrecklichen Albträumen leiden. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Sportwissenschaft. Sportler üben komplizierte Bewegungsabläufe im Traum und versuchen so, ihre Leistung zu steigern. Redaktion: Iska Schreglmann


18:30 radioMikro (30 Min.)
Magazin für Kinder

Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Nachtstudio (55 Min.)
Alt aber sexy! 70 Jahre Nachtstudio (2)

Mode – Outing – Denken Drei Essays Von Silvia Bovenschen Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Sie war eine Intellektuelle. Damit gehört Silvia Bovenschen zu den ersten Frauen, denen die Gesellschaft das zubilligte. Schon ihre Dissertation "Die imaginierte Weiblichkeit" – ein pinkfarbener Band in der edition suhrkamp – war 1977 ein beachtlicher Erfolg. Später schrieb sie Essays und Erzählungen über das Rauchen, Alter und die eigene Empfindlichkeit. 1946 geboren, hätte Silvia Bovenschen eigentlich eine waschechte 68erin werden müssen, sie fühlte sich zwar vielen Zielen der Studentenrevolte nahe, wahrte aber lieber eine gewisse Distanz. Bovenschen unterrichtete lange an der Universität Frankfurt. Verbeamtet wurde sie nicht, da schon mit Mitte 20 bei ihr Multiple Sklerose diagnostiziert wurde. Ihr Lebensmotto war: "Immer ein bisschen zu viel fordern, immer ein bisschen zu viel loben und lieben".

1983 schrieb Bovenschen ihren ersten Text für das Nachtstudio. Früh plädierte sie für eine Wertschätzung der Mode – gegen den intellektuellen Zeitgeist jener Jahre, der elegante Kleidung nur für eine Finte des Kapitalismus hielt, um uns zu versklaven. Sie selbst kleidete sich stets sorgfältig, selbst während der APO-Jahre, als das nicht nur ein Stirnrunzeln hervorrief. Auch mit dem Zwangsouting, das in den 1990ern mehr und mehr zunahm, konnte sie, die mit einer Frau zusammenlebte, nichts anfangen. Sie bestimmte selbst den Zeitpunkt, an dem sie ihr Privates öffentlich machte. 2015 erschienen die Erinnerungen über ihre Liebesbeziehung "Sarahs Gesetz".


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioTexte am Dienstag (55 Min.)
Erich Kästner: Das Blaue Buch (2/2)

Seine Bücher wurden vom NS-Regime verbrannt. Doch er ging nicht ins Exil und schrieb weiter unter Pseudonym. In seinem geheimen Kriegstagebuch dokumentiert Erich Kästner die Ereignisse der Jahre 1941-1945


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Mittwoch, 24. Oktober 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 24.10.1857 – Erster Fußballverein der Welt gegründet Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Fränkische Komponisten

Gustav Gunsenheimer: Konzert Nr. 1 (Sabine Spath, Klavier; Dmitriy Nedelev, Pauken; Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); Hans-Günther Allers: Variationen mit Fuge über ein Thema von Niccolò Paganini, op. 82 (Cassiopeia Quintett); Gerhard Deutschmann: Streichquartett Nr. 1 (Sinnhoffer-Quartett); Heinrich Hartl: "Wandlungen", op. 115 (Moravian Philharmonic Orchestra of Olomouc: Toshiyuki Shimada); Stefan Hippe: "Annacamento" (ars nova ensemble nürnberg: Werner Heider); Rainer Pezolt: Scherzo, Elegie und Burleske (Antje Gerlof, Flöte; Hans Michael Eckert, Violoncello; Hans-Wolfgang Brassel, Cembalo)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Albéric Magnard: Symphonie Nr. 3 b-Moll (BBC Scottish Symphony Orchestra: Jean-Yves Ossonce); Felix Mendelssohn Bartholdy: "Ein Sommernachtstraum", Ouvertüre und Schauspielmusik (Jang-Eun Bae, Klavier; Alliage Quartett); Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 5 a-Moll (Itzhak Perlman, Violine; Orchestre de Paris: Daniel Barenboim); Jacques de Saint-Luc: Suite D-Dur – "La Prise de Gaeta" (David Russell, Gitarre); Jules Massenet: "Les Erinnyes", Invocation (Douglas Cummings, Violoncello; London Symphony Orchestra: Richard Bonynge)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur (Boris Berezovsky, Klavier; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Robert Spano); Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie B-Dur, Wq 182, Nr. 2 (The English Concert: Trevor Pinnock); Louis Spohr: Concertante Nr. 2 h-Moll, op. 88 (Henning Kraggerud, Oyvind Bjora, Violine; Oslo Camerata; Barratt Due Chamber Orchestra: Stephan Barratt-Due)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
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09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Walter Benjamin und Hannah Arendt

Walter Benjamin Der unangepasste Philosoph Hannah Arendt Die Banalität des Bösen Das Kalenderblatt 24.10.1857 Erster Fußballverein der Welt gegründet Von Thomas Grasberger Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Walter Benjamin – der unangepasste Philosoph Autorin: Stephanie Metzger / Regie: Sabine Kienhöfer Er flanierte durch die glitzernde Konsumwelt der Passagen von Paris, um kritisch hinter ihre Oberfläche zu blicken. Er beschrieb den veränderten Status des Kunstwerks angesichts von neuen Medien wie Film, Fotografie, Radio. Mit dem "Engel der Geschichte", der sich einer katastrophalen Vergangenheit zuwendet und zugleich vom Sturm in Richtung Zukunft getrieben wird, stellte er die Idee vom historischen Fortschritt infrage: Walter Benjamin. Im vielschichtigen und höchst rätselhaften Werk des deutsch-jüdischen Intellektuellen spiegeln sich die großen Fragen der Moderne. Sein Denken ist dabei so rastlos wie sein Leben. 1892 in Berlin geboren, nach abgebrochener akademischer Karriere zwischen Berlin, Bern, Paris, Moskau, Ibiza wandernd, aufgrund seiner prekären ökonomischen Lage immer wieder auf Unterstützer angewiesen, nimmt er sich 1940 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten das Leben. Dabei hatten seine Interpretationen alter Texte als Literaturkritiker, seine Arbeit an der Versöhnung der Sprachen als Übersetzer oder sein Blick in die Geschichte als dialektischer Materialist doch einen utopischen Kern. Sie waren der Versuch, aus dem Speicher der Vergangenheit Kräfte zu bergen, um Gegenwart zu verwandeln, mehr noch: eine bessere Zukunft zu denken. Hannah Arendt – Die Banalität des Bösen Autor: Fabian Mader / Regie: Christiane Klenz Hannah Arendts Lebensweg als außergewöhnlich zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. Schon als Studentin die folgenreiche Affäre mit ihrem Professor Martin Heidegger – die sie ihr Leben lang nicht mehr loslässt. Nach der Flucht vor dem NS-Regime erkämpft sich die Jüdin in den USA ihren Platz als einflussreiche Intellektuelle und hängt doch an Deutschland, der Sprache – und Martin Heidegger, den sie spät in ihrem Leben wiedertrifft. Zum Zeitpunkt des Wiedertreffens ist sie bereits weltberühmt, vor allem aufgrund ihrer Berichte vom Prozess gegen den Holocaust-Logistiker Adolf Eichmann: ihre These der Banalität des Bösen – der kollektiven Gedankenlosigkeit, durch die die Nazi-Gräuel erst möglich geworden seien. Hochumstritten und vielleicht auch deshalb so einflussreich. Weniger bekannt sind ihre Ansätze, um gegen diese Gedankenlosigkeit anzukämpfen, ihre Thesen zu Platon, ihre Auseinandersetzung mit dem Denken und der Freiheit. Moderation: Gabriele Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch – Gesundheitsgespräch (55 Min.)
Hals, Nase, Ohren

Hals, Nase, Ohren: Welche OPs bringen wirklich was? Mit Prof. Markus Suckfüll, Chefarzt HNO-Klinik Martha Maria, München Moderation: Klaus Schneider Telefon: 0800 – 246 246 9 gebührenfrei E-Mail: gesundheitsgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/gesundheitsgespraech Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Mandeloperation – kannte früher jedes Kind: Da bekam man Eis! Inzwischen stehen sie in der Kritik. Doch gilt das auch für Nebenhöhlen- oder Paukenröhrchen-OPs? Der HNO-Arzt Professor Markus Suckfüll mit den neuesten Erkenntnissen. Im Gesundheitsgespräch, Hörertelefon 0800/246 246 9, geschaltet immer mittwochs ab 9.00 Uhr und auf Sendung in Bayern 2 ab 10.05 Uhr.


11:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


11:05 Notizbuch (55 Min.)
#metoo

Nah dran: #metoo – die Debatte als Chance für die Männer Von Tobias Dirr und anderes 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
* Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Breitengrad (55 Min.)
Reportagen und Musik aus aller Welt

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15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Liebe und das Drumrum

Das Geheimnis der Partnerwahl Konvention und Evolution Der Kuss Biologie einer Liebkosung Das Kalenderblatt 24.10.1857 Erster Fußballverein der Welt gegründet Von Thomas Grasberger Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Das Geheimnis der Partnerwahl – Konvention und Evolution Autorin: Iska Schreglmann / Regie: Gutaussehend, sportlich, naturverbunden, kinderlieb, humorvoll… Wunschlisten für potentielle Traumpartner sind lang. Doch für wen wir uns letztlich auch entscheiden: Die Evolutionspsychologie geht davon aus, dass wir dabei unbewusst vom psychischen Erbe unserer steinzeitlichen Vorfahren gesteuert werden. Nach dieser Theorie haben sich über Tausende von Generationen diejenigen Partnerwahl-Kriterien weitervererbt, die sich als erfolgreich erwiesen haben. Demnach bevorzugen Männer Frauen mit glatter Haut, Sanduhrfigur und symmetrischen Gesichtsformen – versteckte Hinweise auf Gesundheit und Gebärfähigkeit. Denn biologisch betrachtet dient die Partnerwahl nur einem einzigen Zweck: Nachwuchs zu erzeugen und so den eigenen Genen ein Weiterleben zu sichern, und zwar in einem Körper mit möglichst robuster Gesundheit. Die Forschung hat nachgewiesen, dass sich sowohl Frauen als auch Männer zu Partnern hingezogen fühlen, deren Körpergeruch optimale Immun-Gene signalisiert. Menschen werden jedoch von weit mehr geleitet als ihren Instinkten: Verbindende Faktoren wie eine ähnliche kulturelle Prägung, ein möglichst übereinstimmendes Bildungsniveau und gemeinsame Zukunftsziele sind wichtige Kriterien bei der Wahl eines Partners. Der Kuss – Biologie einer Liebkosung Autorin: Yvonne Maier / Regie: Küssen ist wunderbar. Es kann aber auch irgendwie eklig sein – jedenfalls, wenn man daran denkt, dass man dabei Speichel austauscht. Und trotzdem küssen die meisten von uns gerne – unter anderem natürlich, wenn wir verliebt sind und dabei Hormone ausschütten, die unsere Beziehungsfähigkeit fördern. Doch Küssen ist sogar gesund. Das sagen zumindest Kussforscher, sogenannte Philematologen. Denn wenn wir unseren Liebsten knutschen, schlägt das Herz schneller und die Atemfrequenz steigt. All das baut nebenbei Stress ab. Dazu ist Küssen ein Mini-Krafttraining: Durchschnittlich 38 verschiedene Muskeln aktivieren wir dabei. Weil wir beim Küssen Speichel austauschen, inklusive Bakterien und Viren, ist es auch ein Training für das Immunsystem. Moderation: Redaktion: Nicole Ruchlak Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

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17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
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18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Magazin

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18:30 radioMikro (30 Min.)
Magazin für Kinder

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19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)

Das Szenemagazin

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20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 radioKrimi (55 Min.)
Tom Hillenbrand: Teufelsfrucht

Teufelsfrucht Von Tom Hillenbrand Mit Max Thommes, Dieter Fischer, Hans-Jochen Wagner, Nadja Schulz-Berlinghoff, Tilo Werner und anderen Komposition: Matthias Trippner Bearbeitung und Regie: Martin Engler Deutschlandradio 2013

Sternekoch Xavier Kieffer hat der Haute Cuisine abgeschworen und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines Restaurant, wo er Gästen Huesenziwwi oder Bouneschlupp serviert. Als ein renommierter Pariser Gastrokritiker im Lokal tot zusammenbricht, steht der Sternekoch unter Mordverdacht. Als Tage später sein alter Lehrmeister verschwindet, beschließt Kieffer, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Sie führen ihn bis nach Paris und Genf. Dabei stößt er auf eine mysteriöse, schmackhafte Frucht, gewissenlose Lebensmittelkonzerne und egomanische Fernsehköche. Immer tiefer taucht Kieffer in die unter Konkurrenz- und Qualitätsdruck stehende Gourmetszene ein. Tom Hillenbrand, geb. 1972 in Hamburg, Schriftsteller und Wirtschaftsjournalist. Romane u.a. "Drohnenland" (2014), "Der Kaffeedieb" (2016), insgesamt fünf Xavier-Kieffer-Krimis, u.a. "Teufelsfrucht" (2011), "Gefährliche Empfehlungen" (2017). Weitere Hörspieladaption: "Rotes Gold" (Deutschlandradio 2015).


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Dossier Politik (55 Min.)
Hintergrund, Analyse, Meinung

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22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Donnerstag, 25. Oktober 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 25.10.1993 – Vincent Price stirbt, Gruseldarsteller Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Bayerische Komponisten

Hans Carste: "Lump mit Herz", Melodien (Münchner Rundfunkorchester: Willy Mattes); Hans Stadlmair: "Wiener Schmäh-Walzer" (Ana Chumachenko, Violine; Oskar Lysy, Viola); Hans-Herbert Winkel: "Molly Bralla Ghan" (Max Hecker, Flöte; Kurt Kalmus, Oboe; Gerd Starke, Klarinette; Karl Kolbinger, Fagott; Kurt Richter, Horn); Eugen Bodart: Variationen über ein Thema von Franz Schubert, op. 30 (Symphonie-Orchester Graunke: Kurt Graunke); Rolf Wilhelm: Concertino (Jens Björn Larsen, Tuba; Danish Concert Band: Jørgen Jensen); Herbert Blendinger: Symphonie concertante, op. 52 (Munich Brass; Münchner Rundfunkorchester: Jan Stulen); Jan Koetsier: Duo concertante, op. 14, Nr. 3 (Peter Lukas Graf, Flöte; Janos Maté, Violine; Münchner Rundfunkorchester: Werner Andreas Albert)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Niccolò Paganini: Violinkonzert Nr. 6 e-Moll (Salvatore Accardo, Violine; London Philharmonic Orchestra: Charles Dutoit); Maurice Ravel: "Daphnis et Chloé" (Zürcher Sing-Akademie; Tonhalle-Orchester Zürich: Lionel Bringuier); Joaquín Rodrigo: "Concierto de Aranjuez" (Siegfried Behrend, Gitarre; Berliner Philharmoniker: Reinhard Peters)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Ferdinand Ries: Symphonie Nr. 5 d-Moll (Zürcher Kammerorchester: Howard Griffiths); Antonín Dvorák: Sonatine G-Dur, op. 100 (Christian Poltéra, Violoncello; Kathryn Stott, Klavier); Ennio Morricone: "Thieves after dark" (Ein Orchester: Ennio Morricone)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
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08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

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09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Medizingeschichte

Die Geschichte der Apotheke Von Mäusezahn bis Aspirin Samuel Hahnemann Medizin-Rebell und Homöopathie-Begründer Das Kalenderblatt 25.10.1993 Vincent Price stirbt, Gruseldarsteller Von Christian Feldmann Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Die Geschichte der Apotheke: Von Mäusezahn bis Aspirin Autorin: Iska Schreglmann / Regie: Sabine Kienhöfer Pulverisierte Mäusezähne, Ohrenschmalz, Fett aus dem Fleisch von zum Tode Verurteilten – was heute Ekel hervorruft, wurde in früheren Jahrhunderten als Heilmittel gepriesen. Auch wenn viele Kuriositäten aus der sogenannten "Dreck-Apotheke" wirkungslos blieben, birgt manches Rezept doch einen wahren Kern: Wie man heute weiß, zeigten etwa Mixturen aus alten Kuhfladen und verdorbenem Käse bei Infektionen Wirkung, weil der darin enthaltene Schimmel einen antibiotischen Effekt hat. Das Wissen um die Heilkraft von Pflanzen lag lange Zeit in den Händen von Geistlichen. Bereits im 9. Jahrhundert wurden auf Geheiß von Karl dem Großen in den Klostergärten Salbei, Melisse, Kamille und Dutzende weiterer Arznei-Kräuter angebaut. Die Geburtsstunde der Apotheke läutete jedoch erst Stauferkönig Friedrich II. Anfang des 13. Jahrhunderts ein: Er ließ ein Gesetz veröffentlichen, das die strikte Trennung der Berufe Arzt und Apotheker vorschrieb.

Der Arbeitsalltag von Apothekern, die früher mit Mörtel und Waage Medikamente zubereiteten, hat sich grundlegend gewandelt. Heute sind sie auch als Betriebswirte gefordert, die gesetzliche Auflagen beachten, Warenlager managen und mit Internet-Händlern konkurrieren. Samuel Hahnemann – Medizin-Rebell und Homöopathie-Begründer Autorin: Gerda Kuhn / Regie: Sabine Kienhöfer Als Samuel Hahnemann am Ende des 18. Jahrhunderts die Homöopathie entwickelte, war die Medizin von ihrem heutigen Wissensstand noch weit entfernt. Ohne viel von den Ursachen der Krankheiten zu verstehen, quälten die Ärzte ihre Patienten mit Aderlässen, Klistieren und gewaltigen Mengen häufig giftiger Medikamente. Seine ersten praktischen Erfahrungen als junger Arzt zeigten Hahnemann, wie wenig er mit der herkömmlichen Medizin ausrichten konnte.

Enttäuscht zog er sich zunächst aus der Praxis zurück und führte mit seiner Frau Henriette und seinen elf Kindern ein unruhiges Wanderleben. Später erkannte er bei seinen Forschungen, dass kleinste Arzneigaben oftmals eine viel stärkere Wirkung besaßen als große. Aus diesen Beobachtungen entwickelte Hahnemann das Prinzip der potenzierten Heilmittel: Ein Mittel gilt umso wirkungsvoller, je stärker es verdünnt wird. Die einzelnen Verdünnungsstufen werden dabei "Potenzen" genannt. Wissenshungrig erprobte Hahnemann im Laufe der Zeit mehr als 100 verschiedene Drogen und Arzneimittel – sowohl an sich selbst als auch an seiner Familie und an Freunden. Zum Leitfaden seiner Versuche wurde das Motto: "Ähnliches heilt Ähnliches". Heute ist Homöopathie als sanfte und ganzheitliche Methode, die auf die Selbstheilungskräfte des Körpers setzt, aus der Naturheilkunde nicht mehr wegzudenken. Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Gerda Kuhn und Iska Schreglmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch (115 Min.)
Exotische Lebensmittel made in Bayern

Nah dran: Whiskey, Garnelen und Co – exotische
Lebensmittel made in Bayern
Von Chris Köhler und anderes

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
11.56 Werbung
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12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
* Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 kulturLeben (55 Min.)
Das Wochenende in Bayern

Wiederholung um 20.05 Uhr Als Podcast verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Frühe Rohstoffe der Zivilisation

Feuerstein Der Stahl der Steinzeit Kupfer Das Metall, das aus der Steinzeit führte Das Kalenderblatt 25.10.1993 Vincent Price stirbt, Gruseldarsteller Von Chrsitian Feldmann Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Feuerstein – Der Stahl der Steinzeit Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Christiane Klenz Für die Menschen der Steinzeit, aber auch noch für unsere Vorfahren während der Bronzezeit war Feuerstein das wichtigste Material für den Alltag. Aus dem leicht spaltbaren, scharfkantigen und spitzen Gestein formten etwa die Neandertaler Werkzeuge und Waffen: Speerspitzen, Pfeilspitzen, Bohrer, Sägen, Sicheln, Klingen, Messer – Utensilien, mit denen sie Beutetiere er – und zerlegten. In der älteren Steinzeit ernährten sich die Frühmenschen zum Beispiel von Mammuts, Elefanten oder Höhlenbären. In unseren Breitengraden waren diese großen Tiere um 100.000 vor Christus quasi Stammgäste. Auch beim Übergang vom Nomadentum zum sesshaften Leben spielte der Feuerstein eine wichtige Rolle: Beim Bau einfacher Holz-und Schilfhütten benutzten die Menschen Werkzeug aus Feuerstein. Gut nachzuvollziehen ist das unter anderem im niederbayerischen Kelheim, wo bedeutende Feuersteinfunde zu besichtigen sind. Rund um Kelheim wurden zahlreiche Feuerstein-Bergwerke aus der Steinzeit entdeckt. Feuerstein, der auch als Hornstein oder unter seinem wissenschaftlichen Begriff Silex bekannt ist, besteht hauptsächlich aus Siliziumdioxid und ist ein Kieselgestein. Entstanden sind die grauen, schwarzen, gelben, grünen, braunen oder roten Feuersteine durch Umwandlungsprozesse während der Gesteinsbildung: Kieselsäure wurde innerhalb anderer Steine erst zu einer Art Gel, im Laufe von Jahrmillionen dann zu Stein. Wegen seiner kräftigen Farben ist Feuerstein bis heute auch ein beliebter Werkstoff von Künstlern. Kupfer – Das Metall, das aus der Steinzeit führte Autor: Thomas Graserger / Regie: Eva Demmelhuber Kupfer ist heute fester Bestandteil unseres Alltags. Wir nutzen es in der Landwirtschaft und in elektrischen Geräten; es steckt in Münzen und Hausdächern und nicht zuletzt in uns selbst. Der Körper braucht das Spurenelement für das Immunsystem. Kupfer gehört aber auch zu jenen ersten Metallen, die der Mensch systematisch genutzt hat. Angefangen hat er damit vor über 10.000 Jahren in Anatolien. Im fünften Jahrtausend wanderte das Know-how vom Vorderen Orient langsam nach Europa, auf den Balkan. Um 3.500 bis 3.000 vor Christus – zur Zeit der berühmten Gletschermumie Ötzi – begann man schließlich auch im Alpenraum, mit Kupfer zu experimentieren und es herzustellen. Das Material gab sogar einer eigenen Epoche ihren Namen: Die Kupferzeit war eine Epoche des Umbruchs und der Neuerungen, die unser Leben grundlegend verändern sollten. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

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17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
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18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Krank trotz artgerechter Haltung

Krank trotz artgerechter Haltung Warum es Nutztieren auf Bio-Höfen nicht immer besser geht Von Lutz Reidt Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Euter entzündet, Gebärmutter krank, die Klauen voller Geschwüre – Milchkühe humpeln im Stall umher. Kein schönes Bild. Vor allem dann nicht, wenn es von einem Bio-Hof stammt.Beharrlich hält sich der Mythos, dass es Rindern, Schweinen und Hühnern besser geht, weil sie artgerecht gehalten werden. Doch zahlreiche Studien von europäischen Agrarforschern und Tierärzten belegen das Gegenteil: Die Nutztiere auf Bio-Höfen sind oft nicht gesünder als ihre Artgenossen in konventionellen Ställen. Die Ursachen sind komplex und haben meist mit schlechtem Management auf den Höfen zu tun. Weil vielen Haltern offenbar der Anreiz fehlt, mehr Zeit und Geld in die Gesundheit ihrer Tiere zu investieren, fordern Forscher eine Staffelung der Abnahmepreise, die Höfe mit gesünderen Tieren stärker belohnt und schlecht geführte Betriebe sanktioniert. Redaktion: Sabine Straßer


18:30 radioMikro (30 Min.)
radioMikro Wunderlampe

radioMikro Wunderlampe Die Spielesendung in radioMikro Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

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Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
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20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 kulturLeben (55 Min.)
Das Wochenende in Bayern

Wiederholung von 14.05 Uhr Als Podcast verfügbar


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioTexte am Donnerstag (55 Min.)
Lion Feuchtwanger: Erfolg (8/8)

Rechte Verführer, gut geschmierte Seilschaften und bayerische Gemütlichkeit sind die Erfolgsfaktoren in Feuchtwangers Bayern-Epos um Justiz, Politik und Liebe Achtteilige Lesung mit Percy Adlon Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

München, Anfang der 1920er Jahre. Eine rechtsextreme Bewegung, die sich "die wahrhaft Deutschen" nennt, hetzt gegen alles Fremde, gegen die "jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung" und gegen die Demokratie. Die herrschenden Mächte wollen einen unbequemen Museumsdirektor loswerden, auf elegante Art, wie sie meinen, über einen inszenierten Meineidsprozess. Die Justiz funktioniert wie gewünscht. Nur eine junge Frau kämpft um Gerechtigkeit. Und am Ende steht ein Putsch … Lion Feuchtwangers opulenter Zeitroman schont niemanden, weder die Stadt München, an der er selbst mit großer Liebe hing, noch die "Menschen der bayerischen Hochebene", weder die Politiker noch die braven, bösartigen Kleinbürger, weder den Adel noch die Bohème. Bertolt Brecht fand sich in "Erfolg" porträtiert – und war entrüstet. Er ist nicht die einzige historische Figur, die im Personal des Romans aufscheint und treffend und böse skizziert ist. Adolf Hitler ist zu erkennen, ebenso wie sein Gegenspieler Gustav von Kahr, aber auch Karl Valentin und die ewig sich hakelnden Heimatschriftsteller Thoma und Ganghofer. Nicht zuletzt wird Feuchtwangers Frau Martha als tapfere Johanna gezeichnet und er selbst als souveräner, aber leider das Jiu-Jitsu nicht ausreichend beherrschender Schriftsteller Jacques Tüverlin. Grandios die Schilderung des Hitler-Putsches – vieles, was Feuchtwanger ausmalt, hat die historische Forschung später bestätigt. Als der Roman 1930 erschien, meinten manche, die braune Gefahr sei übertrieben dargestellt – drei Jahre später war klar, dass selbst Lion Feuchtwanger Hitler nicht ernst genug genommen hatte. Er stand auf den ersten Ausbürgerungslisten der Nationalsozialisten und überlebte vielleicht nur deshalb, weil er zum Zeitpunkt der Machtergreifung im Ausland war. Nach Deutschland kam er nie mehr zurück, 1958 starb er als weltberühmter Schriftsteller im kalifornischen Exil. Gelesen wird der Roman von Percy Adlon. Der Schauspieler und Regisseur hat seine eigene Geschichte mit Feuchtwanger – geboren in München, fasziniert von der Epoche, lebt er heute in Los Angeles - nicht weit von Feuchtwangers Alterssitz "Villa Aurora". Regie: Eva Demmelhuber. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Freitag, 26. Oktober 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 26.10.1984 – "Terminator" kommt in die Kinos Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Bayerische Komponisten

Hubert Kaineder: Aus "Gleich wie der Wind" (Violeta Urmana, Mezzosopran; Vogtland Philharmonie: Johannes Schmeller)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 d-Moll (Boston Symphony Orchestra: Andris Nelsons); Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert F-Dur, HWV 292 (Simon Preston, Orgel; The English Concert: Trevor Pinnock); Josef Myslivecek: Bläserquintett Nr. 3 Es-Dur (L'Orfeo Bläserensemble); Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll (Grigory Sokolov, Klavier; BBC Philharmonic: Yan Pascal Tortelier)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Luigi Boccherini: Streichquintett D-Dur (Ensemble Concertant Frankfurt); Max Reger: "Eine romantische Suite", op. 125 (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Hans Zender); Johann Ladislaus Dussek: Sonate F-Dur (Silke Aichhorn, Harfe)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Magazin am Morgen

mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
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08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

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09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Pflanzen mit Migrationshintergrund

Kirsche, Gurke, Erbse … Pflanzen mit Migrationshintergrund Kartoffel Die nahrhafte Knolle Das Kalenderblatt 26.10.1984 "Terminator" kommt in die Kinos Von Anja Mösing Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Kirsche, Gurke, Erbse … – Pflanzen mit Migrationshintergrund Autorin: Claudia Heissenberg / Regie: Dorit Kreissl Viele Nahrungsmittel, die wir heute für urdeutsch halten, stammen aus fernen Ländern. Die Heimat der Erbse ist Syrien, Kirschen kommen aus Kleinasien und die Gurke stammt vermutlich aus Indien, wo sie seit 1500 vor Christi an den Südhängen des Himalaya kultiviert wird. Seit Jahrtausenden bestimmt die Migration von Pflanzen unseren Speiseplan und der wäre ohne die eingebürgerten Exoten ziemlich arm.

Es gäbe keinen Salat und keine Tomaten, keine Pflaumen, keinen Kaffee und keine Kartoffeln. Es gäbe noch nicht mal Kohl, der war ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Aber was kam bei uns auf den Tisch, bevor es all die fremden Köstlichkeiten gab? Und wie sind sie aus dem Orient und der Neuen Welt zu uns gekommen? Pflanzliche Überreste, die vor langer Zeit im Herdfeuer verkohlten, geben Auskunft darüber, was einst auf den Feldern der Bauern wuchs und den Menschen als Nahrung diente. Und zeigen, wie sehr die Migration der Nahrungspflanzen das gesellschaftliche und soziale Leben der Menschen im Laufe der Zeit verändert hat. Kartoffel – Die nahrhafte Knolle Autorin: Claudia Steiner / Regie: Irene Schucki Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt. In Südamerika wird die zur Familie der Nachtschattengewächse gehörende Pflanze seit mehr als 8000 Jahren kultiviert. Erst im 16. Jahrhundert brachten Seefahrer das Gewächs nach Europa, doch zunächst galt es hierzulande nur als hübsche Zierpflanze, die in botanischen Gärten ausgestellt wurde. Später sicherten Kartoffeln das Überleben vieler Menschen und ermöglichten auch das starke Bevölkerungswachstum während der Industrialisierung. Kartoffelkrankheiten wie die Krautfäule sorgten im 19. Jahrhundert für große Ernteausfälle und hatten katastrophale Hungersnöte zum Beispiel in Irland zur Folge.

Heute sind in Deutschland rund 200 Sorten zugelassen, weltweit gibt es mehrere tausend. Kultivierte Kartoffeln werden in frühe, mittlere und späte Sorten unterteilt. Ein Dickmacher sind sie – wie oft angenommen wird – nicht. Erst durch fettreiche Soßen oder das Frittieren werden Kartoffeln besonders kalorienreich. Vielmehr enthalten die gesunden Erdäpfel viele Vitamine und essentielle Aminosäuren. Moderation: Redaktion: Gerda Kuhn Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Notizbuch (115 Min.)
Gesellschaft. Familie. Gesundheit. Interkulturelles. Verbraucher.

Mit Freitagsforum – Wiederholung um 22.30 Uhr 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Magazin am Mittag

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13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen
Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken *
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14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 radioSpitzen (55 Min.)

Der satirische Monatsrückblick von Serverin Groebner

Kabarett und Comedy "Zugespitzt" – der satirische Monatsrückblick von Severin Groebner "Sisters of Comedy" – Komikerinnen gehen in die Offensive. Deutschlandweit! Ein Vorbericht "Angespitzt" – Gedanken zur Woche von Helmut Schleich Wiederholung am Samstag, 20.05 Uhr Diese Sendung ist auf bayern 2.de als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Klischees sind etwas Wunderbares – wenn man es vermag, mit ihnen zu spielen und sie zu demontieren. Genau das beherrscht der gebürtige Wiener Severin Groebner. 2000 wurde er als "exaltiert-exzentrischer Kleinkunstextremist" in Nürnberg mit dem deutschen Kabarettpreis geehrt. Ein Jahr später kehrte er seiner österreichischen Heimat den Rücken und exportierte sich selbst nach Deutschland. Was er in seinen Wahl-Heimatstädten München und Frankfurt am Main erlebt hat, das schilderte er in seinem Bühnenprogramm "Servus Piefke!" mit der kritischen Distanz des Zugereisten. Seit einem Jahr ist der satirische Gastarbeiter nun auch als Lebensratgeber unterwegs: Mit "Der Abendgang des Unterlands" präsentiert er ein Survival-Programm für den okzidentalen Orientierungslosen.


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Schalom (15 Min.)
Jüdischer Glaube – Jüdisches Leben

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15:20 Sozusagen! (10 Min.)
Bemerkungen zur deutschen Sprache

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15:30 Nahaufnahme (30 Min.)
Die Reportage

Wiederholung am Samstag, 14.30 Uhr
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16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Magazin am Abend

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18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 IQ – Wissenschaft und Forschung (25 Min.)
Magazin

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18:30 radioMikro (30 Min.)
Magazin für Kinder

Mit klaro – Nachrichten für Kinder * * Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (115 Min.)
Das Szenemagazin

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21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 hör!spiel!art.mix (85 Min.)
Otto Nebel: Zuginsfeld/Unfeig

Zuginsfeld/Unfeig Zwei Wortkunstwerke Von und mit Otto Nebel Edition S Press/BR 1974 Otto Nebel zählt zu den Vätern der experimentellen Literatur des 20. Jahrhunderts. Die erste Fassung seines Gedichts "Zuginsfeld" entstand in zwei Wochen des Winters 1918/19 in einem englischen Kriegsgefangenenlager. Erstmals in der Literaturgeschichte wird durchgehend vorgeprägte Sprache, und zwar militärische, zitiert, collagiert und decouvriert.

"Dass sich die Pest der Fremdwörterei gerade in der so deutsch-sein-sollenden Befehlssprache der Heeres-Fachleute zeigt, hat den geißelnden Dichter gezwungen, die Fremdwörter zur Vermehrung des Ekels an der Soldaten-Kauderwelscherei hier und da im Wortlaute noch mit besonderer Eindringlichkeit zu betonen. Insbesondere die albernen Zusammenziehungen und Schlagwörter-Neubildungen wie: Bogohl, Jasta, Kofl und andere Abscheulichkeiten einer krebsartigen Erkrankung des Buchstäblichen sind dem Hohngelächter der Kunst preisgegeben worden." (Otto Nebel). Nebels Dichtung "Unfeig", eine Neun-Runen-Fuge, erschien 1924/25 in der Kunstzeitschrift "Der Sturm". Sie ist aus nur neun Buchstaben (uei nfg rtz) zusammengesetzt und ist eine gegen Machtstrukturen und Medien gerichtete Sprachsatire, witzig und voller Gedankentiefe. Otto Nebel (1892-1973), Schauspieler, Dichter, Maler. Mitglied der Künstlergruppe "Der Krater". 1924/25 am Bauhaus in Weimar. 1933 Emigration in die Schweiz.


22:30 Notizbuch – Freitagsforum (30 Min.)
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Freitagsforum
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23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
BR2 – Programminformationen
43. Woche – 20.10.2018 bis 26.10.2018
Bayerischer Rundfunk Hörfunk
RadioZeitung 43/2018, 20.10.-26.10.2018
Rundfunkplatz 1, 80335 München
Redaktion: Tel. 089/59 00-47 48
E-Mail: RadioZeitungBR@brnet.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 12. Oktober 2018

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