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HR - HR2/1107: Woche vom 25.03. bis 31.03.2019


Radioprogramm hr – Hessen 2 – 13. Woche vom 25.03. bis 31.03.2019


Montag, 25. März 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Max Bruch: Symphonie Nr. 1 Es-Dur, op. 28 (Staatskapelle Weimar: Michael Halász); Georg Philipp Telemann: Suite G-Dur (La Stagione Frankfurt: Michael Schneider); Ralph Vaughan Williams: Messe g-Moll (Kerstin Klein-Koyuncu, Sopran; Manja Raschka, Alt; Falk Hoffmann, Tenor; Felix Plock, Bariton; MDR-Rundfunkchor: Nigel Short); Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge b-Moll, BWV 891 (David Theodor Schmidt, Klavier); Alexander Glasunow: "Die Jahreszeiten", op. 67 (MDR-Sinfonieorchester: Fabrice Bollon)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Henryk Melcer: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll (Jonathan Plowright, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Christoph König); Maurice Duruflé: Vier Motetten über gregorianische Themen, op. 10 (Choir of Trinity College Cambridge: Richard Marlow); Johann Sebastian Bach: Französische Suite c-Moll, BWV 813 (Andrej Gawrilow, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 77 B-Dur (Austro-Hungarian Haydn Orchestra: Adam Fischer); Luigi Boccherini: Streichquintett F-Dur, G 338 (Ensemble Concertant Frankfurt); Gustav Holst: "Indra", op. 13 (Ulster Orchestra: JoAnn Falletta)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johannes Brahms: Trio Es-Dur, op. 40 (Marie Luise Neunecker, Horn; Frank Peter Zimmermann, Violine; Wolfgang Sawallisch, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie B-Dur, KV 22 (The English Concert: Trevor Pinnock); Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll, op. 33 (Camille Thomas, Violoncello; Orchestre National de Lille: Alexandre Bloch)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonio Vivaldi: Konzert A-Dur, RV 548 (Gábor Boldoczki, Trompete; Capella Gabetta, Violine und Leitung: Andrés Gabetta); Georg Joseph Vogler: Ballettsuite Nr. 2 (London Mozart Players: Matthias Bamert); Georg Philipp Telemann: Konzert B-Dur, TWV 44:43 (Akademie für Alte Musik Berlin); Johann Samuel Schröter: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op. 3 (English Chamber Orchestra, Klavier und Leitung: Murray Perahia); Simon Diaz: "Caballo Viejo"; Traditional: "Alma Llanera" (L'Arpeggiata: Christina Pluhar); Ferdinand David: Concertino B-Dur, op. 12 (Klaus Thunemann, Fagott; Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Darmstadt
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hesse
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Sasa Stanisic: Herkunft (6|10)

"Am 7. März 1978 wurde ich in Visegrad an der Drina geboren" – so beginnt das neue Buch von Sasa Stanisic. Visegrad ist eine Kleinstadt in Bosnien. Trotzdem behauptete Sasa Stanisic nach der Flucht vor dem Bosnienkrieg in Deutschland oft, er komme aus Slowenien. "Die Alpenrepublik war am wenigsten in den Schlagzeilen gewesen, ich würde eher als Skifahrer, denn als Opfer gesehen, hoffte ich." Nach den gefeierten Romanen "Wie der Soldat das Grammofon repariert" und"Vor dem Fest" und dem ebenfalls preisgekrönten Erzählband "Fallensteller" hat Sasa Stanisic jetzt ein sehr persönliches Buch vorgelegt.

18.03.-29.03.2019 (10 Folgen)
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Eine Sammlung von literarischen Essays, die um seine multiple Identität kreisen – als Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland, als Sohn einer Bosniakin und eines Serben, als Nachfahre einer langen Ahnenreihe von Stanisics aus Oskorusa und als Enkel einer geliebten Großmutter, die allmählich das Gedächtnis verliert. Der Autor erklärt sich selbst, was ihn geprägt hat – und uns, wie sich das Leben als sogenannter "Flüchtling" anfühlt. Seine vielfachen, immer wieder neu ansetzenden biografischen Skizzen ergeben zusammen ein eindringliches und höchst relevantes Stück Literatur. Das Buch erscheint im Luchterhand Literaturverlag. Der Autor hat weite Teile daraus selbst für den Hörverlag gelesen. hr2-kultur sendet einige der wichtigsten Passagen in zehn Folgen mit Erscheinen von Buch und Hörbuch am 18. März.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Hubay: Fantaisie brillante über Themen aus "Carmen" (Gil Shaham, Violine / Akira Eguchi, Klavier)
•Mozart: Klavierkonzert A-Dur KV 488 (Mitsuko Uchida / English Chamber Orchestra / Jeffrey Tate)
•Boyce: 4. Sinfonie F-Dur (The English Concert / Trevor Pinnock)
•Chopin: Walzer As-Dur op. 64 Nr. 3 (Alexandre Tharaud, Klavier)
•Telemann: Quartett F-Dur TWV 43:F1 (Ensemble Nevermind)
•Rossini: "Der Barbier von Sevilla" – Arie des Doktor Bartolo aus dem 1. Akt (Jonathan Lemalu, Bass-Bariton / New Zealand Symphony Orchestra / James Judd)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit David Ranan, "Israelisch-deutscher Kulturforscher"

David Ranan ist ein Kultur- und Politikwissenschaftler mit ungewöhnlichen Forschungsfragen und einer ungewöhnlichen Biographie. Er forscht am Pears Institute for the Study of Antisemitism in London und ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Seine Eltern mussten beide aus Nazi-Deutschland fliehen, Ranan wurde als David Abraham Thomas Rosenzweig in Palästina geboren. Der Vorname Thomas ist eine Hommage an Thomas Mann. Heute besitzt Ranan einen israelischen, einen britischen und einen deutschen Pass.

Für seine Studien spricht er mit jungen Israelis über ihren Dienst in der Armee, mit jungen deutschen Juden über ihr Leben in Deutschland oder mit muslimischen Akademikerinnen und Akademikern über ihre Einstellung zu Juden. Er ist überzeugt, dass der Antisemitismus-Vorwurf instrumentalisiert wird.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt David Ranan, warum er das für so gefährlich hält. Und warum er sich wünscht, dass wir Umfrageergebnisse sehr viel kritischer lesen.

Gastgeberin: Regina Oehler

Lektürehinweise:
David Ranan: "Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?".Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee. Nicolai 2011
David Ranan: "Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang". Junge Juden über ihr Leben in Deutschland. Nicolai 2014
David Ranan: "Muslimischer Antisemitismus. Eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland?" Dietz 2018


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Sasa Stanisic: Herkunft (6|10)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Schubert: Moment musical D 780 Nr. 4 (Martin Helmchen, Klavier)
•Beethoven: Violinsonate F-Dur op. 24 "Frühlingssonate" (Renaud Capuçon / Frank Braley, Klavier)
•Bach: Arie "Bete aber auch dabei" aus der Kantate BWV 115 (Anna Lucia Richter, Sopran / Daniel Hope, Violine / Claudio Bohórquez, Violoncello / Naoki Kitya, Orgel)
•Mendelssohn: 4. Sinfonie A-Dur op. 90 "Italienische" (Musikkollegium Winterthur / Heinz Holliger)
•Glinka: Variationen über ein Thema aus der "Zauberflöte" von Mozart (Onga Fiolia, Klavier)
•Debussy: Prélude à l'après-midi d'un faune (hr-Sinfonieorchester / Paavo Järvi)
•Brahms: Paganini-Variationen op. 35 (Yuja Wang, Klavier)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)
Musik grenzenlos


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Antrittskonzert von Alexander Liebreich in Prag (146 Min.)

Seine Heimatstadt Regensburg, sagt Alexander Liebreich, liege im "Zonenrandgebiet" - schon deshalb habe er seit jeher eine besondere Beziehung zu Tschechien. Dort hat er nun nach Stationen in München, den Niederlanden, Korea und Polen im vergangenen Herbst sein Amt als Chefdirigent des Prager Rundfunksinfonieorchesters angetreten.
Vilém Veverka, Oboe
RSO Prag
Leitung: Alexander Liebreich
Weber: Ouvertüre zur Oper "Oberon"
R. Strauss: Oboenkonzert D-Dur
Mussorgskij: Eine Nacht auf dem Kahlen Berge
Janácek: Taras Bulba
(Aufnahme vom 5. November 2018 aus dem Rudolfinum)

Für sein Antrittskonzert am 5. November hat Liebreich ein Programm zusammengestellt, das zugleich eine Hommage an seine neue Wirkungsstätte ist und eine persönliche Visitenkarte. Carl Maria von Weber war zweihundert Jahre vor Liebreich in Prag Operndirektor. Mit Richard Strauss ist Liebreich als Künstlerischer Leiter des Garmisch-Partenkirchener Strauss-Festivals verbunden. Und mit zwei Werken von Nikolai Rimsky-Korsakow und Leos Janácek schließlich taucht Alexander Liebreich in die slawische Sagenwelt ein.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit David Ranan, "Israelisch-deutscher Kulturforscher"

David Ranan ist ein Kultur- und Politikwissenschaftler mit ungewöhnlichen Forschungsfragen und einer ungewöhnlichen Biographie. Er forscht am Pears Institute for the Study of Antisemitism in London und ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Seine Eltern mussten beide aus Nazi-Deutschland fliehen, Ranan wurde als David Abraham Thomas Rosenzweig in Palästina geboren. Der Vorname Thomas ist eine Hommage an Thomas Mann. Heute besitzt Ranan einen israelischen, einen britischen und einen deutschen Pass.

Für seine Studien spricht er mit jungen Israelis über ihren Dienst in der Armee, mit jungen deutschen Juden über ihr Leben in Deutschland oder mit muslimischen Akademikerinnen und Akademikern über ihre Einstellung zu Juden. Er ist überzeugt, dass der Antisemitismus-Vorwurf instrumentalisiert wird.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt David Ranan, warum er das für so gefährlich hält. Und warum er sich wünscht, dass wir Umfrageergebnisse sehr viel kritischer lesen.

Gastgeberin: Regina Oehler

Lektürehinweise:
David Ranan: "Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?".Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee. Nicolai 2011
David Ranan: "Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang". Junge Juden über ihr Leben in Deutschland. Nicolai 2014
David Ranan: "Muslimischer Antisemitismus. Eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland?" Dietz 2018

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Dienstag, 26. März 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: "Idomeneo", Ballettmusik (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Christopher Hogwood); Maurice Ravel: Introduktion und Allegro (Shalamov Piano Duo); Carl Reinecke: Flötenkonzert D-Dur, op. 283 (Andreas Blau, Flöte; Berliner Philharmoniker: Yannick Nézet-Séguin); Felix Mendelssohn Bartholdy: "Paulus", 1. Teil (Sunhae Im, Sopran; Anke Vondung, Alt; Christoph Genz, Tenor; Detlef Roth, Bass; Rundfunkchor Berlin; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Marek Janowski)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Felix Mendelssohn Bartholdy: "Paulus", 2. Teil (Sunhae Im, Sopran; Christoph Genz, Tenor; Detlef Roth, Bass; Rundfunkchor Berlin; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Marek Janowski); Franz Schubert: Rondo A-Dur, D 438 (Elisabeth Wallfisch, Violine; The Brandenburg Orchestra: Roy Goodman); Johann Joseph Fux: Sinfonia B-Dur (Neue Hofkapelle Graz: Michael Hell); Ferdinand Ries: Klavierkonzert g-Moll, op. 177 (Piers Lane, Klavier; The Orchestra Now: Leon Botstein)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Scherzando G-Dur, Hob. II/36 (Haydn-Ensemble Berlin); Ignaz Joseph Pleyel: Sextett Es-Dur (Consortium Classicum); César Franck: "Psyché", Sinfonische Dichtung (Gürzenich-Orchester Köln: Yuri Ahronovitch)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Tomaso Albinoni: Konzert C-Dur, op. 7, Nr. 11 (Anthony Robson, Catherine Latham, Oboe; Collegium Musicum 90: Simon Standage); Pablo de Sarasate: "Romanza Andaluza", op. 22, Nr. 1 (Chloë Elise Hanslip, Violine; London Symphony Orchestra: Paul Mann); Pietro Baldassare: Sonate F-Dur (Gábor Tarkövi, Trompete; Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters: Radoslaw Szulc); Wolfgang Amadeus Mozart: Quartett A-Dur, KV 298 (Lisa Friend, Flöte; Mitglieder des Brodsky Quartet); Giuseppe Martucci: Fantasie über "Un ballo in maschera" (Pietro Spada, Giorgio Cozzolino, Klavier); Haydn Wood: "Suite Paris" (Slowakisches Radio-Sinfonie-Orchester Bratislava: Ernest Tomlinson)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Darmstadt
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hesse
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Sasa Stanisic: Herkunft (7|10)

"Am 7. März 1978 wurde ich in Visegrad an der Drina geboren" – so beginnt das neue Buch von Sasa Stanisic. Visegrad ist eine Kleinstadt in Bosnien. Trotzdem behauptete Sasa Stanisic nach der Flucht vor dem Bosnienkrieg in Deutschland oft, er komme aus Slowenien. "Die Alpenrepublik war am wenigsten in den Schlagzeilen gewesen, ich würde eher als Skifahrer, denn als Opfer gesehen, hoffte ich." Nach den gefeierten Romanen "Wie der Soldat das Grammofon repariert" und"Vor dem Fest" und dem ebenfalls preisgekrönten Erzählband "Fallensteller" hat Sasa Stanisic jetzt ein sehr persönliches Buch vorgelegt.

18.03.-29.03.2019 (10 Folgen)
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Eine Sammlung von literarischen Essays, die um seine multiple Identität kreisen – als Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland, als Sohn einer Bosniakin und eines Serben, als Nachfahre einer langen Ahnenreihe von Stanisics aus Oskorusa und als Enkel einer geliebten Großmutter, die allmählich das Gedächtnis verliert. Der Autor erklärt sich selbst, was ihn geprägt hat – und uns, wie sich das Leben als sogenannter "Flüchtling" anfühlt. Seine vielfachen, immer wieder neu ansetzenden biografischen Skizzen ergeben zusammen ein eindringliches und höchst relevantes Stück Literatur. Das Buch erscheint im Luchterhand Literaturverlag. Der Autor hat weite Teile daraus selbst für den Hörverlag gelesen. hr2-kultur sendet einige der wichtigsten Passagen in zehn Folgen mit Erscheinen von Buch und Hörbuch am 18. März.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Wagner: Vorspiel zum 3. Akt der Oper "Lohengrin" (Chicago Symphony Orchestra / Daniel Barenboim)
•Salieri: Sinfonie D-Dur "Sinfonia Veneziana" (London Mozart Players / Matthias Bamert)
•Dvorák: Violinkonzert a-Moll op. 53 (Lisa Batiashvili / hr-Sinfonieorchester / Paavo Järvi)
•Bach: Fünf zweistimmige Inventionen BWV 777-781 (András Schiff, Klavier)
•Händel: Arie des Jupiter "Where'er you walk" aus der Oper "Semele" (Allan Clayton, Tenor / The Orchestra of Classical Opera / Ian Page)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Thomas Behrend, "Tierweltenforscher"

Als Kind von Meeresfilmen fasziniert, gab es nie einen anderen Berufswunsch für ihn als tief hinunter und hoch hinaus zu wollen: als Tierfilmer. Thomas Behrend ist mit Kraken getaucht und weißen Haien geschwommen, hinter Affen geklettert und vor Eisbären geflohen. Er ist preisgekrönter Natur- und Dokumentarfilmer, seine Abenteuer zeigen die Schönheit und Einzigartigkeit natürlicher Lebenswelten, die er erhalten will. Seine Filme sind in der ARD allen zugänglich und über Internet abrufbar – über den privaten Thomas Behrend findet man allerdings so gut wie nichts. Keine Interviews, keine Kommentare, nichts aus seinem persönlichen Leben. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Thomas Behrend von seinem Sohn und seinem Vater, der nichts davon hielt, dass sein Sohn nichts als Tiere filmen wollte.

Gastgeberin: Ulla Atzert


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Sasa Stanisic: Herkunft (7|10)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Strauß: Ouvertüre zur Operette "Die Fledermaus" (hr-Sinfonieorchester / Christian Arming)
•Tschaikowsky: 1. Klavierkonzert b-Moll op. 23 (Arkadij Volodos / Berliner Philharmoniker / Seiji Ozawa)
•Liszt: 1. Ungarische Rhapsodie F-Dur (Budapest Festival Orchestra / Iván Fischer)
•Debussy: Danse für Orchester (Ulster Orchestra / Yan Pascal Tortelier)
•Mozart: Hornkonzert Es-Dur KV 495 (Barry Tuckwell, Solist und Leitung / English Chamber Orchestra)
•Ponchielli: Tanz der Stunden aus "La Gioconda" (Sinfonieorchester Göteborg / Neeme Järvi)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)
Musik grenzenlos


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt (116 Min.)

Nach der "Salome" des Jahres 2016 bringt das hr-Sinfonieorchester jetzt das Schwesterwerk "Elektra" zur konzertanten Aufführung – und hofft dabei mit einer herausragenden Solistenbesetzung an den damaligen Erfolg in einer für das Orchester ungewohnten Sparte anzuknüpfen.
Elena Pankratova, Elektra
Michael Volle, Orest
Michaela Schuster, Klytämnestra
Simone Schneider, Chrysothemis
u.a.
Leitung: Andrés Orozco-Estrada
Richard Strauss: Elektra
(Aufnahme vom 15. März aus dem Großen Saal)

Eine junge Frau, die ihre Jugend dem Hass opfert und nur für den Gedanken an Rache lebt. Ein junger Mann, der ein Blutbad anrichtet an der eigenen Mutter – und am Stiefvater gleich dazu. Zwei Geschwister sind sie nicht nur im Geiste, und dazu zwei der extremsten Charaktere der gesamten Operngeschichte. Richard Strauss widmete Elektra und ihrem Bruder Orest einen radikalen Opern-Einakter, knapp zwei Stunden bietet er hier ein musikalisch nie nachlassendes Hochenergie-Level, Entspannung nicht vorgesehen. Das Beil des Agamemnon, Elektras sorgsam gehütetes Mordwerkzeug: Strauss' Musik tut es ihm gleich in Sachen Wucht und Schärfe.


22:00 Spätlese (30 Min.)
Verena Boos: Sie geht. Literatur in Einfacher Sprache

"Eine Frau geht aus dem Haus. Sie schließt die Tür hinter sich. Und geht weg." Das ist schon die ganze Geschichte. Oder etwa nicht? Es sind einfache Worte für eine einfache Geschichte. Doch dahinter öffnet sich eine ganze Welt. Verena Boos zeigt, dass Literatur keine komplizierte Sprache braucht, um tiefgründig zu sein."Sie geht"ist eine Geschichte über das Verlassen und Verlassenwerden. Über das, was nicht gesagt und das, was nicht verstanden wurde. Über das Schließen und Öffnen von Türen.

Einfache Sprache ist inklusiv, sie ermöglicht allen den Zugang zu Literatur. Sie ist deswegen nicht weniger reich. Literatur in Einfacher Sprache ist Literatur für Menschen, die Sprachexperimente lieben. Es ist Literaturfür Menschen,die die deutsche Sprache lernen, für Menschen mit Behinderungen. Oder ganz einfach: für Menschen, die neugierig sind auf gute Autorinnen und Autoren.

Verena Boos ist 1977 in Rottweil geboren. Sie hat Anglistik, Geschichte und Soziologie studiert. Ihr erster Roman heißt "Blutorangen". Sie hat dafür den Grimmelshausen-Förderpreis, den Debütpreis des Buddenbrookhauses und den Mara-Cassens Preis gewonnen. In der hr2-Spätlese senden wir den Mitschnitt einer Veranstaltung vom 17. Januar 2019. Verena Boos las im Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden im Rahmen des Projekts "Literatur in Einfacher Sprache".


22:30 Jazzgroove (30 Min.)
An den Rändern des Jazz
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Thomas Behrend, "Tierweltenforscher"

Als Kind von Meeresfilmen fasziniert, gab es nie einen anderen Berufswunsch für ihn als tief hinunter und hoch hinaus zu wollen: als Tierfilmer. Thomas Behrend ist mit Kraken getaucht und weißen Haien geschwommen, hinter Affen geklettert und vor Eisbären geflohen. Er ist preisgekrönter Natur- und Dokumentarfilmer, seine Abenteuer zeigen die Schönheit und Einzigartigkeit natürlicher Lebenswelten, die er erhalten will. Seine Filme sind in der ARD allen zugänglich und über Internet abrufbar – über den privaten Thomas Behrend findet man allerdings so gut wie nichts. Keine Interviews, keine Kommentare, nichts aus seinem persönlichen Leben. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Thomas Behrend von seinem Sohn und seinem Vater, der nichts davon hielt, dass sein Sohn nichts als Tiere filmen wollte.

Gastgeberin: Ulla Atzert

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Mittwoch, 27. März 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Friedrich Kiel: "Missa solemnis", op. 40 (Brigitte Lindner, Sopran; Regine Röttger, Mezzosopran; Elisabeth Graf, Alt; Thomas Dewald, Tenor; Karl Fäth, Bass; Kölner Rundfunkchor; Kölner Rundfunkorchester: Helmuth Froschauer); Michail Glinka: Variationen e-Moll über "Die Nachtigall" von Alexander Aljabjew (Vladimir Stoupel, Klavier); Erich Wolfgang Korngold: "Symphonic Serenade", op. 39 (Nordwestdeutsche Philharmonie: Werner Andreas Albert); Edvard Grieg: "Sigurd Jorsalfar", Drei Orchesterstücke, op. 56 (WDR Sinfonieorchester Köln: Eivind Aadland); Antonio Salieri: "Veni sancte spiritus" (WDR Rundfunkchor Köln; WDR Rundfunkorchester Köln: Helmuth Froschauer)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht George Gershwin: "Porgy and Bess", Suite (Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur); Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 33, Nr. 5 (Quatuor mosaïques); Wilhelm Stenhammar: Symphonie Nr. 2 g-Moll, op. 34 (Royal Stockholm Philharmonic Orchestra: Paavo Järvi); Georg Friedrich Händel: Concerto grosso F-Dur, op. 6, Nr. 9 (Il Giardino Armonico: Giovanni Antonini); Hamilton Harty: "A John Field Suite" (Edmonton Symphony Orchestra: Uri Mayer)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Henri Herz: Klavierkonzert Nr. 1 A-Dur, op. 34 (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley); Pietro Locatelli: Concerto grosso F-Dur, op. 1, Nr. 7 (Freiburger Barockorchester: Gottfried von der Goltz); Manuel de Falla: "El sombrero de tres picos", Vier Tänzer (Radio-Symphonie Orchester Berlin: Lorin Maazel)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Robert Planquette: "Les cloches de Corneville", Ouvertüre (New Philharmonia Orchestra: Richard Bonynge); Luigi Boccherini: Streichquartett D-Dur, op. 2, Nr. 3 (AleaEnsemble); Friedrich Smetana: "Die Moldau" (Wiener Philharmoniker: Nikolaus Harnoncourt); Giuseppe Antonio Brescianello: Chaconne A-Dur (La Cetra Barockorchester Basel: Vaclav Luks); Franz Schubert: Deux marches caractéristiques C-Dur, D 968 B (Begoña Uriarte und Karl-Hermann Mrongovius, Klavier); Antonio Vivaldi: Konzert B-Dur, R 167 (Accademia Bizantina: Ottavio Dantone)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Darmstadt
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hesse
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Sasa Stanisic: Herkunft (8|10)

"Am 7. März 1978 wurde ich in Visegrad an der Drina geboren" – so beginnt das neue Buch von Sasa Stanisic. Visegrad ist eine Kleinstadt in Bosnien. Trotzdem behauptete Sasa Stanisic nach der Flucht vor dem Bosnienkrieg in Deutschland oft, er komme aus Slowenien. "Die Alpenrepublik war am wenigsten in den Schlagzeilen gewesen, ich würde eher als Skifahrer, denn als Opfer gesehen, hoffte ich." Nach den gefeierten Romanen "Wie der Soldat das Grammofon repariert" und"Vor dem Fest" und dem ebenfalls preisgekrönten Erzählband "Fallensteller" hat Sasa Stanisic jetzt ein sehr persönliches Buch vorgelegt.

18.03.-29.03.2019 (10 Folgen)
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Eine Sammlung von literarischen Essays, die um seine multiple Identität kreisen – als Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland, als Sohn einer Bosniakin und eines Serben, als Nachfahre einer langen Ahnenreihe von Stanisics aus Oskorusa und als Enkel einer geliebten Großmutter, die allmählich das Gedächtnis verliert. Der Autor erklärt sich selbst, was ihn geprägt hat – und uns, wie sich das Leben als sogenannter "Flüchtling" anfühlt. Seine vielfachen, immer wieder neu ansetzenden biografischen Skizzen ergeben zusammen ein eindringliches und höchst relevantes Stück Literatur. Das Buch erscheint im Luchterhand Literaturverlag. Der Autor hat weite Teile daraus selbst für den Hörverlag gelesen. hr2-kultur sendet einige der wichtigsten Passagen in zehn Folgen mit Erscheinen von Buch und Hörbuch am 18. März.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Dvorák: Streicherserenade E-Dur op. 22, 3. Satz (London Chamber Orchestra / Christopher Warren-Green)
•Liszt: 1. Klavierkonzert Es-Dur (Emanuel Ax / Philharmonia Orchestra / Esa-Pekka Salonen)
•Wagner: "Lohengrin" – Gralserzählung "In fernem Land, unnahbar euren Schritten" (Johan Botha, Tenor / RSO Wien / Simone Young)
•Corelli: Concerto grosso F-Dur op. 6 Nr. 9 (The English Concert / Trevor Pinnock)
•Schubert: Zwischenaktmusik III aus "Rosamunde" D 797 (Chamber Orchestra of Europe / Claudio Abbado)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Axel Zwingenberger, "Eisenbahn-Musiker"

Mit 15 Jahren hörte Axel Zwingenberger zum ersten Mal Boogie Woogie – und es war um ihn geschehen. Heute gehört der klassisch ausgebildete Pianist weltweit zu den profiliertesten Boogie Woogie-Pianisten. Ursprünglich wollte Axel Zwingenberger Jurist werden, doch dann bestimmte die Musik sein Leben. Seine Karriere begann in Wien, wo 1976 im Konzerthaus das erste Boogie-Pianofestival stattfand, später im selben Jahr eine Studiosession, ebenfalls in Wien. Die Plattenaufnahmen aus beiden Events beeinflussten ganze Pianisten-Generationen. Bereits kurze Zeit später lud der ORF ins TV-Theater zur Boogie Woogie Session live vor den Kameras der Sendung "Spotlight", seinerzeit die TV-Musikshow in Österreich. Das war der Beginn des Boogie Woogie Revivals im deutschsprachigen Raum.

Axel Zwingenberger hat aber noch eine andere Leidenschaft: er sammelt alte Eisenbahnwaggons und Dampfloks. Die akustische Nähe der Dampfmaschinentechnik zur stampfenden Rhythmik des Boogie Woogie faszinierte ihn. Zunächst fotografierte er die Dampfloks nur, später legte er sich einen ganzen Fuhrpark zu, den er sich aus den Beständen der Bundesbahn und der DDR-Reichsbahn zusammen suchte. Axel Zwingenbergers Sammlung historischer Schienenfahrzeuge wurde 2008 als Kulturdenkmal des Landes Sachsen-Anhalt anerkannt. Die Stiftung Kultur auf Schienen fördert das Überleben, die Restaurierung und den Betrieb der historischen Schienenfahrzeuge.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Axel Zwingenberger heute von seinen beiden Leidenschaften.

Gastgeberin: Karin Röder

Am 09. April ist Axel Zwingenberger um 20 Uhr im Unterhaus in Mainz zu Gast.

Hinweis:
Vom Zauber der Züge. Eine Reise durch die Nacht in Bildern und Musik. 2 CDs und eine DVD in einer Digibox, Ja/Nein-Musikverlag GmbH

(Wiederholung eines Gesprächs vom Oktober 2018)


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Sasa Stanisic: Herkunft (8|10)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Vivaldi: Konzert für zwei Trompeten, Streicher und Basso continuo C-Dur RV 537 (Reinhold Friedrich und Laura Vukobratovic / Capella Istropolitana / Holger Speck)
•Kreisler: "Liebesfreud", bearbeitet für Klavier von Sergej Rachmaninow (Evgenia Rubinova)
•Rossini: 6. Streichersonate D-Dur (Polnisches Kammerorchester / Jerzy Maksymiuk)
•Lortzing: "Zar und Zimmermann" – Arie mit Chor "Den hohen Herrscher würdig zu empfangen" (Thomas Quasthoff, Bass-Bariton / Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin / Christian Thielemann)
•Mozart: Variationen G-Dur über "Unser dummer Pöbel meint" KV 455 (Andreas Staier, Klavier)
•Beethoven: 1. Leonoren-Ouvertüre op. 138 (Chamber Orchestra of Europe / Nikolaus Harnoncourt)
•Bach: Fünf zweistimmige Inventionen BWV 782-786 (Till Fellner, Klavier)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)
Musik grenzenlos


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
"Ew'ge Nacht hält uns umzäunt" – Musik aus der Anstalt

"Ew'ge Nacht hält uns umzäunt", so singen in Strawinskys Oper "The Rake's Progress" die Einwohner von Bedlam, der Londoner Nervenheilanstalt. Sie singen mit hohen irisierenden Stimmen, die dem Zuhörer signalisieren, dass es hier nicht mit "normalen" Dingen zugeht. Für die Gesänge der Geistesverwirrten findet die Musik ihre eigenen Klänge. Sei es in den Wahnsinnsarien von Opernfiguren wie Lucia di Lammermoor oder Lady Macbeth, sei es in den Vertonungen von Texten realer Psychiatrie-Patienten, wie etwa des schizophrenen Künstlers Adolf Wölfli.


21:00 Stimmenreich (90 Min.)
Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten

Ein Raum für die vielfältigen Klänge der menschlichen Stimme. Glänzende Chöre, Ensembles und Solisten interpretieren Weltliches und Geistliches von den großen Kompositionen der Renaissance bis zu den beeindruckenden Werken der Spätromantik und klangvollen Stücken unserer Zeit – präsentiert von Tabea Süßmuth.
•Diepenbrock: Kennst du das Land (Marlis Petersen, Sopran / Jendrik Springer, Klavier)
•Schubert: Mondenschein D 875 (Singphoniker / Berno Scharpf, Hammerklavier)
•Sibelius: Rakastava, op. 14 (Iris Oja, Alt / Aarne Talvik, Bass / Philharmonischer Kammerchor Estland / Paul Hillier)
•Krieger: "Fleug, Psyche, fleug" für Singstimme und Basso continuo (Annette Dasch, Sopran / Akademie für Alte Musik Berlin)
•Monteverdi: Vier Madrigale aus "Il terzo libro de madrigali a 5 voci" (Consort of Musicke / Anthony Rooley)
•Monteverdi: Lamento d'Arianna (Consort of Musicke / Anthony Rooley)
•Pärt: Wallfahrtslied, Fassung für Männerchor und Streichorchester (Männer des Schwedischen Radio-Chors / Schwedisches Radio-Sinfonieorchester / Tõnu Kaljuste)
•Poulenc: Quatre petites prières de Saint François d'Assise (amarcord)
•Debussy: "Printemps" für gemischten Chor und Klavier zu vier Händen (Marie-Josèphe Jude und Jean-François Heisser, Klavier / Flämischer Radio-Chor / Hervé Niquet)
•Debussy: Trois Chansons de Charles d'Orleans (Anne-Marie Mühle, Alt / Stockholmer


22:30 Jazzfacts (30 Min.)
What's going on? – Features, Interviews und was die Szene bewegt

Der Lotse geht von Bord – Bill Ramsey beendet nach über 3 Jahrzehnten seine Tätigkeit als Anchorman der hr2-Swingtime
Am Mikrofon: Matthias Spindler / Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Axel Zwingenberger, "Eisenbahn-Musiker"

Mit 15 Jahren hörte Axel Zwingenberger zum ersten Mal Boogie Woogie – und es war um ihn geschehen. Heute gehört der klassisch ausgebildete Pianist weltweit zu den profiliertesten Boogie Woogie-Pianisten. Ursprünglich wollte Axel Zwingenberger Jurist werden, doch dann bestimmte die Musik sein Leben. Seine Karriere begann in Wien, wo 1976 im Konzerthaus das erste Boogie-Pianofestival stattfand, später im selben Jahr eine Studiosession, ebenfalls in Wien. Die Plattenaufnahmen aus beiden Events beeinflussten ganze Pianisten-Generationen. Bereits kurze Zeit später lud der ORF ins TV-Theater zur Boogie Woogie Session live vor den Kameras der Sendung "Spotlight", seinerzeit die TV-Musikshow in Österreich. Das war der Beginn des Boogie Woogie Revivals im deutschsprachigen Raum.

Axel Zwingenberger hat aber noch eine andere Leidenschaft: er sammelt alte Eisenbahnwaggons und Dampfloks. Die akustische Nähe der Dampfmaschinentechnik zur stampfenden Rhythmik des Boogie Woogie faszinierte ihn. Zunächst fotografierte er die Dampfloks nur, später legte er sich einen ganzen Fuhrpark zu, den er sich aus den Beständen der Bundesbahn und der DDR-Reichsbahn zusammen suchte. Axel Zwingenbergers Sammlung historischer Schienenfahrzeuge wurde 2008 als Kulturdenkmal des Landes Sachsen-Anhalt anerkannt. Die Stiftung Kultur auf Schienen fördert das Überleben, die Restaurierung und den Betrieb der historischen Schienenfahrzeuge.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Axel Zwingenberger heute von seinen beiden Leidenschaften.

Gastgeberin: Karin Röder

Am 09. April ist Axel Zwingenberger um 20 Uhr im Unterhaus in Mainz zu Gast.

Hinweis:
Vom Zauber der Züge. Eine Reise durch die Nacht in Bildern und Musik. 2 CDs und eine DVD in einer Digibox, Ja/Nein-Musikverlag GmbH

(Wiederholung eines Gesprächs vom Oktober 2018)

*

Donnerstag, 28. März 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Kurt Atterberg: Symphonie Nr. 6 C-Dur, op. 31 (NDR Radiophilharmonie: Ari Rasilainen); Johann Sebastian Bach: Toccata g-Moll, BWV 915 (Stepan Simonian, Klavier); Georg Friedrich Händel: "Acis und Galatea", Masque in 2 Teilen, HWV 49 a (Julia Kleiter, Sopran; Christoph Prégardien, Michael Slattery, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass; NDR Chor; FestspielOrchester Göttingen: Nicholas McGegan)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Henry Holden Huss: Klavierkonzert H-Dur, op. 10 (Ian Hobson, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Martyn Brabbins); Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 (Valentin Erben, Violoncello; Belcea Quartet); Manuel Cardoso: Magnificat Secundi toni (Ensemble Vocal Européen: Philippe Herreweghe); Antonio Vivaldi: Konzert D-Dur, R 93 (Tom Finucane, Laute; New London Consort: Philip Pickett); Charles Villiers Stanford: "Oedipus tyrannus", Vorspiel, op. 29 (BBC National Orchestra of Wales: Rumon Gamba)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Sebastian Bach: "Lobet Gott in seinen Reichen", BWV 11 (Taverner Consort; Taverner Players: Andrew Parrott); John Tavener: "Eternal Memory" (Raphael Wallfisch, Violoncello; Royal Philharmonic Orchestra: Justin Brown); Claude Debussy: "Children's Corner" (Die Taschenphilharmonie: Peter Stangel)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Alessandro Scarlatti: Concerto grosso Nr. 2 c-Moll (Europa Galante: Fabio Biondi); Leopold Mozart: Sinfonie G-Dur, G14 (London Mozart Players: Matthias Bamert); Georg Philipp Telemann: Partita Nr. 4 g-Moll, TWV 41:g2 (Alon Sariel, Mandoline; Concerto Foscari); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 27 G-Dur (Heidelberger Sinfoniker: Thomas Fey); Camille Saint-Saëns: Romanze B-Dur, op. 27 (Neues Berliner Kammerorchester, Violine und Leitung: Michael Erxleben); Frédéric Chopin: Drei Walzer, op. 70 (Alice Sara Ott, Klavier)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Darmstadt
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hesse
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Sasa Stanisic: Herkunft (9|10)

"Am 7. März 1978 wurde ich in Visegrad an der Drina geboren" – so beginnt das neue Buch von Sasa Stanisic. Visegrad ist eine Kleinstadt in Bosnien. Trotzdem behauptete Sasa Stanisic nach der Flucht vor dem Bosnienkrieg in Deutschland oft, er komme aus Slowenien. "Die Alpenrepublik war am wenigsten in den Schlagzeilen gewesen, ich würde eher als Skifahrer, denn als Opfer gesehen, hoffte ich." Nach den gefeierten Romanen "Wie der Soldat das Grammofon repariert" und"Vor dem Fest" und dem ebenfalls preisgekrönten Erzählband "Fallensteller" hat Sasa Stanisic jetzt ein sehr persönliches Buch vorgelegt.

18.03.-29.03.2019 (10 Folgen)
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Eine Sammlung von literarischen Essays, die um seine multiple Identität kreisen – als Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland, als Sohn einer Bosniakin und eines Serben, als Nachfahre einer langen Ahnenreihe von Stanisics aus Oskorusa und als Enkel einer geliebten Großmutter, die allmählich das Gedächtnis verliert. Der Autor erklärt sich selbst, was ihn geprägt hat – und uns, wie sich das Leben als sogenannter "Flüchtling" anfühlt. Seine vielfachen, immer wieder neu ansetzenden biografischen Skizzen ergeben zusammen ein eindringliches und höchst relevantes Stück Literatur. Das Buch erscheint im Luchterhand Literaturverlag. Der Autor hat weite Teile daraus selbst für den Hörverlag gelesen. hr2-kultur sendet einige der wichtigsten Passagen in zehn Folgen mit Erscheinen von Buch und Hörbuch am 18. März.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Wolf-Ferrari: Intermezzo aus "Der Schmuck der Madonna" (Sinfonieorchester Göteborg / Neeme Järvi)
•Mozart: Sinfonie C-Dur KV 338 (Kölner Kammerorchester / Helmut Müller-Brühl)
•Bach: Konzert für zwei Violinen und Streicher d-Moll BWV 1043 (Petra Müllejans / Gottfried von der Goltz / Freiburger Barockorchester)
•Smetana: Hochzeitsszenen (Slowakisches Radio-Sinfonieorchester / Robert Stankovsky)
•Salieri: Ouvertüre zur Oper "Die Wirtin" (London Mozart Players / Matthias Bamert)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Samuel Koch, "Steh-Auf-Mensch"


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Sasa Stanisic: Herkunft (9|10)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Tschaikowsky: "Der Nussknacker" – Scène dansante "Drosselmayers Ankunft und Verteilung der Geschenke" (Russisches Nationalorchester / Michail Pletnjew)
•Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54 (Francesco Piemontesi / BBC Symphony Orchestra / Jirí Belohlávek)
•Puccini: "La Bohème" – Arie "Sì, mi chiamano Mimì" (Soile Isokoski, Sopran / Helsinki Philharmonic Orchestra / Mikko Franck)
•Chopin: Polonaise A-Dur op. 40 Nr. 1 (Elisabeth Leonskaja, Klavier)
•Wagner: "Morgenlich leuchtend in rosigem Schein", bearbeitet für Violine und Klavier (Lisa


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)
Musik grenzenlos


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Arditti in Darmstadt 2 (86 Min.)
Am Mikrofon: Michael Rebhahn

Die Geschichte des Arditti Quartet und die der Darmstädter Ferienkurse sind eng miteinander verbunden. Auch 2018 war das Quartett mit drei Konzerten in Darmstadt zu Gast.
Julius Eastman: Evil Nigger (1979)
Hans Thomalla: Air für Violine solo (2018)
Isabel Mundry: Linien, Zeichnungen (1999/2004)
Arditti Quartet
(Aufnahme vom 21. und 22. Juli 2018 aus der Großen Sporthalle der Lichtenbergschule)

Seit das Quartett 1982 die Ferienkurse mit Werken von Luigi Nono, Brian Ferneyhough, Sylvano Bussotti u.a. eröffnete, war es bis heute fast durchgängig in Darmstadt zu Gast. Entsprechend umfangreich ist die Liste der hier (ur-)aufgeführten Werke. Auch zu den Ferienkursen 2018 kamen "die Ardittis" nach Darmstadt und spielten drei Konzerte. Die Programme präsentieren eine große ästhetische und interpretatorische Bandbreite, wie man sie vom Arditti Quartet gewohnt ist.


21:30 Werkzeuge der Neuen Musik – Die Oboe, Teil 1 von 2 (60 Min.)
Von Ursula Böhmer

Schon die Alten wussten, Musik ist erst Musik, wenn sie klingt. Das ist in der zeitgenössischen Musik nicht anders als in der davor komponierten. Zwar hat sie vereinzelt auch Konzepte einer nur denkbaren oder einer bloß sichtbaren Musik hervorgebracht, doch nach wie vor sind die allermeisten Partituren des 20./21. Jahrhunderts emphatisch dem Klang verpflichtet. Dazu bedarf es wie eh und je spezieller Werkzeuge. Neben den Stimmen von Frau, Mann und Kind sind das die klassischen Orchester-Instrumente, zudem viele andere: Wiederentdeckungen aus Renaissance und Barock, etwa Blockflöte und Cembalo, Erfindungen wie das Präparierte Klavier, die Doppeltrichter-Trompete, den Synthesizer oder die Glissando-Flöte, Neuentdeckungen wie die japanische Sho, zahlloses Schlagwerk aus aller Welt und aus dem Alltag sowie endlich in die ernste Kunst integrierte Instrumente aus der eigenen Volksmusik, darunter Akkordeon, Mandoline und Zither. In einer mehrteiligen Sendereihe begeben sich viele hr2-Autorinnen und -Autoren auf Spurensuche, sprechen mit exzellenten Interpreten über ihr Klangwerkzeug, mit Instrumentenbauern über neue Anforderungen, mit Komponisten über das Wie und Warum der erweiterten Spielmöglichkeiten und präsentieren die wichtigsten Werke, teils höchst außergewöhnliche Musikstücke.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Samuel Koch, "Steh-Auf-Mensch"

*

Freitag, 29. März 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232 – "Hohe Messe" (Carolyn Sampson, Sopran; Daniel Taylor, Countertenor; Charles Daniels, Tenor; Klaus Mertens, Bass; Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Ton Koopman); Carl Stamitz: Quartett B-Dur, op. 19 Nr. 2 (Eduard Brunner, Klarinette; Gottfried Schneider, Violine; Adelheid Baader, Viola; Helmut Veihelmann, Violoncello); Gabriel Yared: "The English Patient", Suite (Philip Martin, Klavier; Münchner Rundfunkorchester: Gavin Sutherland)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonio Rosetti: Oboenkonzert Es-Dur, M C36 (Christian Specht, Oboe; Hamburger Symphoniker: Johannes Moesus); Claude Debussy: "Printemps" (Finnisches Radio-Sinfonieorchester: Jukka-Pekka Saraste); Ludwig van Beethoven: Sonate G-Dur, op. 96 (Yuuko Shiokawa, Violine; András Schiff, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 39 g-Moll (Heidelberger Sinfoniker: Thomas Fey); Jan van Gilse: Symphonie Nr. 1 F-Dur (Netherlands Symphony Orchestra: David Porcelijn)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Adalbert Gyrowetz: Quartett G-Dur, op. 11 Nr. 2 (Ensemble Agora); Johann Nepomuk Hummel: Klavierkonzert h-Moll, op. 89 (Stephen Hough, Klavier; English Chamber Orchestra: Bryden Thomson)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Pietro Locatelli: Concerto grosso c-Moll, op. 1, Nr. 11 (The Raglan Baroque Players: Elizabeth Wallfisch); Joachim Raff: Chaconne, WoO 39 (Münchner Rundfunkorchester: Ivan Repusic); Johannes Brahms: Aus 16 Walzer, op. 39 (Schemann Klavierduo); Ignaz Fränzl: Sinfonie Nr. 5 C-Dur (Concerto Köln); Antony Holborne: "His happy youth" (Paul O'Dette, Laute und Cittern; The King's Noyse: David Douglass); Léo Delibes: "Les filles de Cadix", Chanson espagnole (Sol Gabetta, Violoncello; Prager Philharmoniker: Charles Olivieri-Munroe)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Darmstadt
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hesse
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Sasa Stanisic: Herkunft (10|10)

"Am 7. März 1978 wurde ich in Visegrad an der Drina geboren" – so beginnt das neue Buch von Sasa Stanisic. Visegrad ist eine Kleinstadt in Bosnien. Trotzdem behauptete Sasa Stanisic nach der Flucht vor dem Bosnienkrieg in Deutschland oft, er komme aus Slowenien. "Die Alpenrepublik war am wenigsten in den Schlagzeilen gewesen, ich würde eher als Skifahrer, denn als Opfer gesehen, hoffte ich." Nach den gefeierten Romanen "Wie der Soldat das Grammofon repariert" und"Vor dem Fest" und dem ebenfalls preisgekrönten Erzählband "Fallensteller" hat Sasa Stanisic jetzt ein sehr persönliches Buch vorgelegt.

18.03.-29.03.2019 (10 Folgen)
mo-fr 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Eine Sammlung von literarischen Essays, die um seine multiple Identität kreisen – als Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland, als Sohn einer Bosniakin und eines Serben, als Nachfahre einer langen Ahnenreihe von Stanisics aus Oskorusa und als Enkel einer geliebten Großmutter, die allmählich das Gedächtnis verliert. Der Autor erklärt sich selbst, was ihn geprägt hat – und uns, wie sich das Leben als sogenannter "Flüchtling" anfühlt. Seine vielfachen, immer wieder neu ansetzenden biografischen Skizzen ergeben zusammen ein eindringliches und höchst relevantes Stück Literatur. Das Buch erscheint im Luchterhand Literaturverlag. Der Autor hat weite Teile daraus selbst für den Hörverlag gelesen. hr2-kultur sendet einige der wichtigsten Passagen in zehn Folgen mit Erscheinen von Buch und Hörbuch am 18. März.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Vivaldi: Flötenkonzert F-Dur RV 442 (Stefan Themmingh, Blockflöte / Capricornus Consort)
•Mendelssohn: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27 (Wiener Philharmoniker / Christoph von Dohnányi)
•Beethoven: Sechs Variationen D-Dur op. 76 (Evgenia Rubinova, Klavier)
•Verdi: "La Traviata" – Duett Alfredo / Violetta "Un dì felice, eterea" (Rolando Villazón, Tenor / Anna Netrebko, Sopran / Wiener Philharmoniker / Carlo Rizzi)
•Chopin: Walzer As-Dur op. 34 Nr. 1 (Nikita Magaloff, Klavier)
•Schumann/Saint-Saëns: Abendlied (Detroit Symphony Orchestra / Neeme Järvi)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Maite Kelly, Schlagerstar

Maite Kelly ist ein Mitglied der berühmten Kelly-Familie, zweitjüngstes von zwölf Kindern. Ihre Mutter war Deutsch-Amerikanerin, der Vater US-Amerikaner irischer Abstammung. Die Familie zog singend durch Europa, heute hier, morgen dort. Später bezogen die Kellys Quartier auf einem Hausboot bei Köln, dann lebten sie auf einem Schloss. Maite war ein pummeliges, kleines Mädchen, das bei Auftritten gerne in der zweiten oder dritten Reihe stand. Zur Schule gegangen ist sie nie, der Vater hat die Kinder selbst unterrichtet. Heute rockt die 39-Jährige mit ihren Schlagern große Hallen, ist ein Star zum Anfassen. Die Mutter dreier Töchter schreibt ihre Songs selber, verfasst Kinderbücher, liebt das Leben und die Liebe.

Gastgeberin: Andrea Seeger


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Sasa Stanisic: Herkunft (10|10)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Dall'Abaco: Oboenkonzert C-Dur op. 5 Nr. 5 (Concerto Köln)
•Tschaikowsky: Streicherserenade C-Dur op. 48 (Camerata de Lausanne)
•Wagner: "Der Fliegende Holländer" – Monolog des Holländers "Die Frist ist um" (Michael Volle, Bariton / Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin / Georg Fritsch)
•Wieniawski: 1. Polonaise D-Dur op. 4 (Leila Josefowicz, Violine / Academy of St. Martin-in-the-Fields / Neville Marriner)
•Händel: Feuerwerksmusik (The English Concert / Trevor Pinnock)
•Mozart: Divertimento D-Dur KV 136 (Ostbottnisches Kammerorchester / Juha Kangas)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)
Musik grenzenlos


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Rheingau Musik Festival: Klavierabend Benjamin Grosvenor (146 Min.)

Zu den derzeit auch in Deutschland zunehmend gefragten Pianisten zählt der 26jährige Benjamin Grosvenor. In seiner englischen Heimat sorgen Eleganz und Leichtigkeit seines Spiels schon seit Jahren für Begeisterung.
Bach: 5. Französische Suite G-Dur BWV 816
Brahms: Vier Klavierstücke op. 119 und Brett Dean: Hommage à Brahms (2013)
Debussy: Prélude à l'après-midi d'un faune, bearbeitet für Klavier
Berg: Klaviersonate h-Moll op. 1
Ravel: Gaspard de la nuit
(Aufnahme vom 11. September 2018 aus dem Fürst-von-Metternich-Saal auf Schloss Johannisberg)

Zu seinem Debüt beim Rheingau Musik Festival bringt Benjamin Grosvenor auch ein Werk seines australischen Freundes Brett Dean mit: drei kurze Stücke, als Hommage an Johannes Brahms verfasst. Grosvenor präsentiert sie eingereiht in Brahms' Vier Klavierstücke op. 119. Beim Klavierabend im Metternich-Saal auf Schloss Johannisberg ergänzt Deans Hommage aus dem Jahr 2013 ein Programm, das von Bach über Brahms, Debussy und Berg bis Ravel reicht.


22:30 Jazz Classics (30 Min.)
Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en

Heute mit: Louis Armstrong: Satch Plays Fats – A Tribute To The Immortal Fats Waller by Louis Armstrong and his All-Stars
Am Mikrofon: Jesko von Schwichow


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Maite Kelly, Schlagerstar

Maite Kelly ist ein Mitglied der berühmten Kelly-Familie, zweitjüngstes von zwölf Kindern. Ihre Mutter war Deutsch-Amerikanerin, der Vater US-Amerikaner irischer Abstammung. Die Familie zog singend durch Europa, heute hier, morgen dort. Später bezogen die Kellys Quartier auf einem Hausboot bei Köln, dann lebten sie auf einem Schloss. Maite war ein pummeliges, kleines Mädchen, das bei Auftritten gerne in der zweiten oder dritten Reihe stand. Zur Schule gegangen ist sie nie, der Vater hat die Kinder selbst unterrichtet. Heute rockt die 39-Jährige mit ihren Schlagern große Hallen, ist ein Star zum Anfassen. Die Mutter dreier Töchter schreibt ihre Songs selber, verfasst Kinderbücher, liebt das Leben und die Liebe.

Gastgeberin: Andrea Seeger

*

Samstag, 30. März 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr.3 a-Moll, op. 56 – "Schottische Sinfonie" (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Roger Norrington); Maurice Ravel: "Soupir" (SWR Vokalensemble Stuttgart: Marcus Creed); Joseph Wölfl: Klavierkonzert Nr. 1 G-Dur, op. 20 (Yorck Kronenberg, Klavier; SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern: Johannes Moesus); Johann Philipp Käfer: "Musikalische Battaille" (Karlsruher Barockorchester: Kirstin Kares); Conradin Kreutzer: Missa de Santa Francisca Es-Dur, KWV 3105 (Cornelia Götz, Sopran; Ruth Sandhoff, Alt; Hans-Jürgen Schöpflin, Tenor; Egbert Junghanns, Bass; Lettischer Staatschor "Latvija"; SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Alexander Sumski)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Max Bruch: Symphonie Nr. 3 E-Dur, op. 51 (Münchner Philharmoniker: Wolfgang Balzer); Václav Pichl: Violinkonzert D-Dur, op. 3, Nr. 1 (Gabriela Demeterová, Violine; Prager Kammerorchester: Milan Lajcik); Louis Théodore Gouvy: Klaviertrio Nr. 3 B-Dur, op. 19 (Münchner Klaviertrio); Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert F-Dur, HWV 292 (Simon Preston, Orgel; The English Concert: Trevor Pinnock); Dmitrij Schostakowitsch: "Über unserer Heimat strahlt die Sonne", op. 90 (Estnischer Konzertchor; Nationales Sinfonieorchester Estland: Paavo Järvi)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Peter Tschaikowsky: "Dornröschen Suite", op. 66 a (San Francisco Symphony Orchestra: Seiji Ozawa); Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate G-Dur, Wq 133 (Alon Sariel, Mandoline; Concerto Foscari); Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett D-Dur, KV 499 – "Hoffmeister-Quartett" (Klenke Quartett)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Gaetano Donizetti: Concertino D-Dur (Marc Grauwels, Flöte; Orchestre Symphonique de la Radiodiffusion Belge Bruxelles: André Vandernoot); Silvius Leopold Weiss: Presto Nr. 37 G-Dur (Yasunori Imamura, Laute); Fritz Kreisler: Konzert C-Dur (Gil Shaham, Violine; Orpheus Chamber Orchestra); Domenico Scarlatti: Sonate A-Dur, K 499 (Christoph Ullrich, Klavier); Emmanuel Chabrier: "Habañera" (Orchestre de la Suisse Romande: Neeme Järvi); Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge Es-Dur, BWV 552 (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Michael Gielen)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Kulturfrühstück (206 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Darmstadt
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hesse
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Erzählung (30 Min.)
Ambrose Bierce: Der mittlere Zeh vom rechten Fuß | Gelesen von Oliver Rohrbeck


10:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


10:04 Treffpunkt hr-Sinfonieorchester (116 Min.)

11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Hörbuchzeit (56 Min.)


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Hörbar (56 Min.)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Lauschinsel – Radio für Kinder (56 Min.)
Anton hat Zeit, aber keine Ahnung, warum! | Von Meike Haberstock

Anton ist sechs Jahre alt, geht in die erste Klasse und hat Zeit. Ganz anders als seine Mama, die meist drei Dinge gleichzeitig tut. Wieso haben Erwachsene eigentlich nie Zeit und Kinder immer? Und warum kann man Zeit nicht zusammenzählen wie Murmeln? Warum rast die Kunststunde schnell wie ein Rennwagen vorbei, und die Mathestunde zieht sich zäh wie ein Kaugummi? Anton versucht, dem großen Zeiträtsel auf die Spur zu kommen. Ein Über-dem-Gürtel-Tier, ein ohnmächtiges Mammut, ein busfahrendes Chamäleon und nicht zuletzt sein Opa helfen ihm dabei. Bei so viel Hilfe findet Anton tatsächlich nach vielen wunderbaren Umwegen eine einfache und absolut verblüffende Lösung!
Gelesen von Matthias Keller


15:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


15:04 Musikszene Hessen (176 Min.)

17:00 Nachrichten


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Live Jazz (56 Min.)

Makaya McCraven || Makaya McCraven, dr | Irvin Pierce, ts | Greg Spero, keyb | Matt Gold, g | Junius Paul, b ??? Nubya Garcia / Makaya McCraven & Guests || Nubya Garcia, ts | Makaya McCraven, dr | Matt Gold, g | Otis Sandjsö, ts | Frans Petter Eldh, b | Elias Stameseder, keyb | Berlin-Chicago-London Special, Jazzfest Berlin 2018, Prince Charles, November 2018
Am Mikrofon: Jürgen Schwab


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Vom Münchner Opernfestival: Haydns Oper "Orlando Paladino" (176 Min.)

Als "Dramma eroicomico" (heroisch-komische Oper) hat Joseph Haydn seine Oper über das Liebesleid des Kreuzritters Orlando präsentiert. In München gibt Mathias Vidal den Orlando, der so skurril wie vergeblich um Angelica (Adela Zaharia) buhlt.
Angelica – Adela Zaharia
Rodomonte – Edwin Crossley-Mercer
Orlando – Mathias Vidal
Medoro – Dolvet Nurgeldiyev
Licone – Guy de Mey
Eurilla – Elena Sancho Pereg
Pasquale – David Portillo
Alcina – Tara Erraught
Münchner Kammerorchester
Leitung: Ivor Bolton
(Aufnahme vom 23. Juli 2018 aus dem Prinzregententheater)

"Orlando paladino" (Ritter Roland) ist die zu seinen Lebzeiten erfolgreichste Oper von Joseph Haydn. 1782 wurde sie uraufgeführt im Schloss seines Arbeitgebers, des Fürsten Esterházy. Die Handlung geht zurück auf eine Episode aus "Orlando furioso" (Der rasende Roland), das 1516 erschienene Epos von Ludovico Ariosto. In dieser Episode sind Königin Angelica von Cattai und der Sarazenen-Kämpfer Medoro ein Paar, dessen Liebe bedroht wird vom Kreuzritter Orlando: Aus Eifersucht auf Medoro ist er wahnsinnig geworden und droht den Liebenden mit dem Tod. Erst mit Hilfe von Barbarenkönig Rodomonte, Fee Alcina und Fährmann Caronte kann Orlando wieder zur Vernunft gebracht und das Liebespaar gerettet werden.


23:00 – 24:00 The Artist's Corner (60 Min.)

Entwicklung einer Theorie von Frank Witzel

Nachdem die Postmoderne die Theorie in ihre Schranken verwiesen hat, vor allem die große Theorie, die vorgab das gesamte Gefüge der Welt zu erklären, bleibt die Frage weiterhin unbeantwortet, was eine Theorie noch leisten kann, vor allem aber, wozu sie überhaupt da ist. Erklärt die Theorie immer dem anderen etwas, oder besteht ihr Zweck vor allem darin, sich selbst über das eigene Leben Klarheit zu verschaffen? Gibt es eine Verbindung zwischen Individuellem und Gesellschaftlichem, Privatem und Allgemeinen? Oder stellt eine Theorie am Ende nichts anderes da als ein Scheitern im Realen? In dem Hörspiel "Entwicklung einer Theorie" wird eine Theorie entfaltet, die ganz pragmatisch Antwort auf viele drängende Fragen gibt, von der Heilung schwerer Krankheiten bis zur Befriedung außenpolitischer Konflikte. Mit klaren Handlungsanweisungen und Rezepten steht ihre Anwendung und damit Überprüfung jedem offen. Diese Theorie existiert tatsächlich und wurde in den achtziger Jahren von einem ehemaligen Orchestermusiker entwickelt, der wegen einer psychischen Erkrankung stationär in eine Nervenheilanstalt aufgenommen werden musste. War es die Theorie, die diese Erkrankung auslöste oder ist sie es, die eine Heilung bewirken soll? Diese Unterscheidung lässt sich nicht vornehmen, erkennen aber kann man die unmittelbare und existenzielle Notwendigkeit, die diese Theorie ins Leben rief, etwas, das vielen anderen Theorien fehlt.

Mit: Peter Schröder
Realisation: Frank Witzel
Dramaturgie & Redaktion: Leonhard Koppelmann
hr 2019|

Frank Witzel, geboren 1955 in Wiesbaden, arbeitet nach einer musikalischen Ausbildung als Autor, Essayist, Zeichner und Musiker. Für seinen Roman "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969" erhielt er den "Deutschen Buchpreis 2015" sowie den "Robert Gernhardt Preis 2012". Weitere Veröffentlichungen u. a. "Bluemoon Baby" (2001), "Revolution und Heimarbeit" (2003)," Vondenloh" (2008), zuletzt "Grund unter Grund" (2017).

*

Sonntag, 31. März 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (175 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9 D-Dur (hr-Sinfonieorchester: Eliahu Inbal); Alma Maria Mahler-Werfel: "In meines Vaters Garten"; "Ich wandle unter Blumen"; Fanny Hensel: "Anklänge" (Lan Rao, Sopran; Micaela Gelius, Klavier); Hector Berlioz: Aus "Roméo et Juliette" (hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff)


03:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


03:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johannes Brahms: "Schicksalslied", op. 54 (Monteverdi Choir; Orchestre Révolutionnaire et Romantique: John Eliot Gardiner); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 14 A-Dur (Austro-Hungarian Haydn Orchestra: Adam Fischer); Johann Sebastian Bach: "Brich dem Hungrigen dein Brot", BWV 39 (Agnès Mellon, Sopran; Charles Brett, Countertenor; Peter Kooij, Bass; Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent: Philippe Herreweghe)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ludwig van Beethoven: Fantasie c-Moll, op. 80 – "Chorfantasie" (Peter Jürgen Hofer, Klavier; NDR-Chor; NDR Elbphilharmonie Orchester: Alexander Sumski); Catherine Walter-Kühne: Fantasie über Themen aus der Oper "Eugen Onegin" (Emmanuel Ceysson, Harfe); Vicente Martin y Soler: "Una cosa rara", Harmoniemusik (Moonwinds: Joan Enric Lluna)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht William Boyce: Sinfonie B-Dur, op. 2, Nr. 7 (Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood); Antonín Dvorák: Menuett As-Dur, op. 28, Nr. 1 (Kölner Klavier-Duo); Johann Christian Bach: Sinfonie C-Dur, op. 3, Nr. 2 (Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner); Tarquinio Merula: "Su la cetra amorosa" (Lautten-Compagney Berlin: Wolfgang Katschner); Siegfried Wagner: Konzertstück F-Dur (Andrea Lieberknecht, Flöte; Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Werner Andreas Albert); Antonio Maria Montanari: Concerto C-Dur (Johannes Pramsohler, Violine; Ensemble Diderot)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Geistliche Musik (86 Min.)

Unter anderem mit der Bachkantate: BWV 150 "Nach dir, Herr, verlanget mich"
Zelenka: "De profundis" (Peter de Groot, Countertenor / Ian Honeyman, Tenor / Peter Kooij, Bass / Il Fondamento / Paul Dombrecht)
Dupré: Präludium und Fuge für Orgel As-Dur op. 36 Nr. 2 (Ben van Oosten)
Steffani: Stabat Mater dolorosa (Elin Manahan Thomas und Grace Davison, Sopran / Jeremy Budd und Mark Dobell, Tenor / Rob MacDonald, Bass / The Sixteen / Harry Christophers)
Reger: Vier Stücke für Orgel aus op. 129 (Michael Schönheit)
Etwa ab 7:15 Uhr:
Bach: Kantate BWV 150 "Nach dir, Herr, verlanget mich" (Tanya Aspelmeier, Sopran / Jürgen Banholzer, Altus / Mirko Heimerl, Tenor / Hans Wijers, Bass / Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble / Thomas Hengelbrock)


07:30 Morgenfeier (30 Min.)
mit Pfarrer Stephan Krebs aus Darmstadt


08:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


08:04 Zauberflöte – Klassik für Kinder (56 Min.)
Die Welt der Technik

Technik-Roboter Tobi ist klein, silberfarben und erinnert an ein Spielzeug, ist aber keines. In dieser Zauberflöte verrät uns Tobi so einiges über Technik. Tobi ist ein richtiger Roboter, gebaut von einem Erfinder, der Tobi ins Zauberflöten-Studio geschickt hat, damit wir die Welt der Technik besser kennenlernen. Denn in der Tobi-Bedienungsanleitung steht: "Vom Rad bis zum Roboter – Tobi weiß alles über Technik". Und das klingt spannend. Mal sehen, was passiert, wenn Elke Roboter Tobi anschaltet. Außerdem gibt es in dieser Sendung Technik-Musik, unter anderem von Joseph Haydn, Heitor Villa-Lobos und Johann Strauß.


09:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


09:04 Kulturfrühstück (146 Min.)
Das Magazin am Vormittag


11:30 Camino – Religionen auf dem Weg (30 Min.)
Rechte Christen

Während führende Kirchenvertreter in Deutschland sich klar gegen Rechts positionieren, ist die Haltung in vielen Kirchengemeinden nicht so eindeutig. Wie passen Christentum und rechtes Denken zusammen? Bekennende Christen sind Mitglieder der AfD oder sie marschieren mit bei neuen rechten Bewegungen wie den Identitären und Pegida. Sie befürworten das traditionelle Familienbild der Rechten und lehnen Schwangerschaftsabbrüche ebenso ab, wie die Ehe für alle.

Auch Hetze gegen Geflüchtete oder Andersdenkende rechtfertigen sie theologisch. Rechte Vordenker sammeln im Alten Testament vermeintliche Belege für ihre völkische Ideologie. Das Gebot der Nächstenliebe auch gegenüber Fremden wird nationalistisch ausgelegt, die Ablehnung von Homosexualität religiös begründet.

Ein Beitrag von Lukas Meyer-Blankenburg.


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester (56 Min.)

Ausgewählte Aufnahmen mit dem hr-Sinfonieorchester
13:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Saint-Saëns: 2. Sinfonie a-Moll op. 55 (Eliahu Inbal)
Berlioz: Konzertouvertüre "Rob Roy" (Hugh Wolff)
R. Strauss: Erste Walzerfolge aus der Oper "Der Rosenkavalier" (John Axelrod)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Hörspiel (71 Min.)
Parallel leben | Von Sebastian Lehmann | Teil 1 von 2

Paul Ferber lebt mit seiner Freundin Johanna und ihrem Kind in Berlin, gibt langweilige Seminare an der Universität und sollte eigentlich seine Doktorarbeit über Liebe in der Literatur zu Ende schreiben. Aber er hat genug vom Unibetrieb und seiner Dissertation, und wäre er nicht so furchtbar träge, hätte er diesen Zustand längst geändert. Einzig die Nachmittage im Büro seines legendären Professors Emrald, an denen sie bei viel Rum und Kaffee über das Leben und die Literatur streiten, scheinen ihn noch zu begeistern. Als er auf einem Kongress Lea begegnet, beginnt eine Dreiecks-Geschichte, von der Paul denkt, dass sie parallel lebbar ist und er sich wieder mal nicht entscheiden muss. Getreu seinem Motto: Entscheidungen trifft man nicht, sie widerfahren einem. Aber der schöne Schein trügt. Die Linien seines Lebens laufen nicht parallel, sie laufen unweigerlich aufeinander zu.

Mit Ole Lagerpusch, Karoline Schuch, Marleen Lohse, Martin Reinke u.v. a.
Regie: Silke Hildebrandt
hr 2019

Teil 2: 07.04.2019, 14.04 Uhr, hr2-kultur

Sebastian Lehmann ist gebürtiger Freiburger und lebt in Berlin. Seine literarischen Anfänge liegen im Poetry Slam, einem Format, dem er bis heute treu geblieben ist, auf verschiedenen Bühnen in ganz Deutschland praktiziert und auch aufs Radio ausgedehnt hat: Jede Woche kann man ihn zum Beispiel im rbb mit seinen "Elterntelefonaten" hören.


15:15 Klassikzeit (105 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Unter anderem mit:
•Mozart: Klaviersonate D-Dur KV 576 (Marc-André Hamelin)
•Ljadow: Polonaise C-Dur op. 49 (BBC Philharmonic / Vassily Sinaisky)
•Wagner: Brautchor aus der Oper "Lohengrin" (Rundfunkchor Leipzig / Staatskapelle Dresden / Silvio Varviso)
•Haydn: 2. Cellokonzert D-Dur (Daniel Müller-Schott / Australian Chamber Orchestra / Richard Tognetti)
•Mendelssohn: 3. Sinfonie a-Moll op. 56 "Schottische" (Gewandhausorchester / Herbert Blomstedt)
•Bach: "Schafe können sicher weiden" aus der Jagd-Kantate BWV 208, bearbeitet für Klavier (Angela Hewitt)
•Berwald: Elfenspiel (Royal Philharmonic Orchestra London / Ulf Björlin)


17:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


17:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
"Bilder einer Ausstellung" – Aus neuen Perspektiven

1874 komponierte Modest Mussorgsky seinen Klavierzyklus "Bilder einer Ausstellung" nach Gemälden und Zeichnungen seines Malerfreundes Viktor Hartmann. Kaum ein klassisches Musikwerk ist seither so oft bearbeitet worden wie dieses. Ravels bekannte Orchesterfassung ist nur eine unter vielen. Daneben gibt es Bearbeitungen für Streichquartett, Glasharfe oder Jazz-Septett. All das lässt uns die "Bilder einer Ausstellung" aus ganz neuen Perspektiven erleben.


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Feature (56 Min.)
Dreckschleuder Deutschland | Ein Feature über die Gefährdung unserer Lebensgrundlagen |
Tom Schimmeck

Wir sind gut, denken wir Deutschen: so grün, sauber und öko! Tatsächlich produzieren wir luxuriöse Feinstaubschleudern und verpesten unsere Luft. Wir trennen den Müll, bevor wir schließlich doch alles zusammen verbrennen. Verseuchen mit Gülle auf den Äckern unser Grundwasser und vergiften mit Pestiziden Flüsse und Bäche. Allein im Bereich Umwelt sind derzeit über ein Dutzend EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland anhängig. Im europäischen Vergleich stehen wir also in der Umsetzung von EU-Umweltrichtlinien viel schlechter da, als wir meinen. Deutsche Regierungspolitiker stellen sich schützend vor die Interessen der heimischen Industrie. EU-Recht wird in vielen Fällen nicht in nationales Recht integriert. Zudem seien Verwaltung und Justiz kaum in der Lage, die schon bestehenden Regeln durchzusetzen.

Wer verpatzt unsere Klima-Bilanz? Welche Kräfte in Berlin und Brüssel blockieren eine vernünftige Umweltpolitik? Wie bremst die konventionelle Landwirtschaft die Agrarwende aus? Es geht um nichts Geringeres als unsere Lebensgrundlagen – unsere Böden, das Wasser, die Luft.

NDR 2019


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 hr-Bigband (56 Min.)
Konzerte und Produktionen


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Antonio Pappano dirigiert die Sächsische Staatskapelle Dresden (176 Min.)

Zwei Werke mit Bezug zu Dresden: Als Sergej Rachmaninow 1906/1907 an seiner zweiten Sinfonie arbeitet, lebt er in der sächsischen Residenzstadt und gerät über die Hofkapelle ins Schwärmen: "Ein erstklassiges Orchester" schreibt der russische Komponist.
Jan Lisiecki, Klavier
Staatskapelle Dresden
Leitung: Antonio Pappano
Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54
Rachmaninow: 2. Sinfonie e-Moll op. 27
(Aufnahme vom 10. Juli 2018 aus der Semperoper)

Robert Schumanns Klavierkonzert wird 1845 im Dresdner "Hôtel de Saxe" uraufgeführt und erhält glanzvolle Kritiken. Man hebt die "durchaus selbstständige, schön und interessant geführte Orchesterbehandlung" hervor. Letzteres garantiert heute Abend die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Antonio Pappano. Im Konzert aus der Semperoper steht der Stardirigent erstmals am Pult des Orchesters. Solist in Schumanns Klavierkonzert ist der kanadisch-polnische Pianist Jan Lisiecki. Bereits als Teenager sprang er 2013 kurzfristig für Martha Argerich ein, im gleichen Jahr war er mit einer sensationellen Darbietung von Schumanns Klavierkonzert bei den Londoner Proms zu erleben. Für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit erntet der junge Pianist immer wieder große Anerkennung.


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Night Voyage (56 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
hr2 – Programminformationen
13. Woche – 25.03. bis 31.03.2019
Hessischer Rundfunk
60222 Frankfurt am Main
Tel. 069/155-1, Fax: 069/155-290
Internet: www.hr-online.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 15. März 2019

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