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HR - HR2/1155: Woche vom 24.02. bis 01.03.2020


Radioprogramm hr – Hessen 2 – 9. Woche vom 24.02. bis 01.03.2020


Montag, 24. Februar 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur, KV 504 – "Prager Sinfonie" (Staatskapelle Dresden: Bernard Haitink); August Klughardt: Klaviertrio B-Dur, op. 47 (TrioSono); Johannes Brahms: Deutsche Volkslieder, WoO 35 (Rundfunkchor Leipzig: Wolf-Dieter Hauschild); Thomas Schmidt-Kowalski: Violakonzert fis-Moll, op. 111 (Emilian Dascal, Viola; Erzgebirgische Philharmonie Aue: Naoshi Takahashi); Dmitrij Schostakowitsch: "Das goldene Zeitalter", Ballettsuite, op. 22 a (MDR Sinfonieorchester: Dmitrij Kitajenko)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Frédéric Chopin: Sonate h-Moll, op. 58 (Emil Gilels, Klavier); Édouard Lalo: Violinkonzert F-Dur, op. 20 (Jean-Jacques Kantorow, Violine; Granada City Orchestra: Kees Bakels); Joseph Haydn: Streichquartett f-Moll, op. 20, Nr. 5 – "Sonnenquartett Nr. 5" (Angeles String Quartet); Joseph Martin Kraus: "Sinfonie funèbre" (Drottningholm Baroque Ensemble: Stefan Parkman); Franz Schubert: Introduktion und Variationen über "Trockne Blumen", D 802 (András Adorján, Flöte; Alfons Kontarsky, Klavier)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ludwig van Beethoven: Streichquartett D-Dur, op. 18, Nr. 3 (Belcea Quartet); Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert Es-Dur, KV 365 (Marie-Pierre Langlamet, Naoko Yoshino, Harfe; Kammerakademie Potsdam: Alondra de la Parra)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Georg Friedrich Händel: Concerto grosso D-Dur, op. 3, Nr. 6 (Kammerorchester Basel: Julia Schröder); Louis Spohr: Symphonie Nr. 1 Es-Dur, Finale, op. 20 (NDR Radiophilharmonie: Howard Griffiths); Ludwig van Beethoven: Klaviertrio Es-Dur, WoO 38 (Trio Wanderer); Alexander Borodin: "Eine Steppenskizze aus Mittelasien" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Esa-Pekka Salonen); Johann Christian Hertel: Sinfonia Nr. 3 D-Dur (Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Trompete und Leitung: Wolfgang Bauer); Louis Théodore Gouvy: Sinfonietta D-Dur, Allegro, op. 80 (Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Jacques Mercier)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Ann Petry: The Street (20|24)

Ann Petry ist "die Schriftstellerin, auf die wir gewartet haben". Das schrieb jedenfalls die New York Times kürzlich. Dabei ist die Autorin eine echte Wiederentdeckung: Ihr Roman "The Street" erschien 1946 und verkaufte sich damals weltweit über 1,5 Millionen Mal. Jetzt erscheint der Roman in neuer Übersetzung auf Deutsch – für hr2-kultur gelesen von Bettina Hoppe.

"Die Straße" erzählt die aufwühlende Geschichte einer jungen schwarzen Frau im Harlem der 1940er Jahre. Lutie Johnson zieht mit ihrem Sohn in eine schäbige Mietwohnung: mit einem Bordell im Erdgeschoss, einem übergriffigen Hausmeister und flüchtigen Schatten, die die dunklen Flure bevölkern. Lutie Johnson ist entschlossen, den Sprung in ein besseres Leben zu schaffen. Unerschütterlich kämpft sie für ihre eigene Würde und darum, ihren Sohn Bubb inmitten von Armut, Gewalt und rassistischer Verachtung zu einem anständigen Menschen zu erziehen. Doch die Niedertracht der Straße stellt sich ihr mit aller Macht in den Weg.

28.01.-25.02.20 (21 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"
Alle Folgen stehen für jeweils 7 Tage ab Ausstrahlung online zur Verfügung.

Ann Petry (1908-1997) ist eine mitreißende Erzählerin, ihr Roman hat bis heute nichts von seiner politischen Brisanz und Dringlichkeit verloren. Die Autorin wurde in Connecticut geboren, wo sie als Tochter eines Apothekers behütet aufwuchs. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie selbst als Apothekerin. 1938 heiratete sie und zog nach New York, wo sie mit Armut und Gewalt an der schwarzen Bevölkerung und deren Ausbeutung im Zuge der Großen Depression konfrontiert wurde. Sie wurde Journalistin und veröffentlichte Geschichten in verschiedenen Zeitschriften. Ihr erster Roman erschien 1946 unter dem Titel "The Street" und wurde ein Sensationserfolg – kein anderer Roman einer schwarzen Amerikanerin hatte sich bisher so oft verkauft. 1948 kehrte Ann Petry nach Connecticut zurück, wo sie eine Familie gründete, mit Jugendlichen arbeitete und weiter Bücher schrieb.

Bettina Hoppe, geboren 1974 in Nairobi, Kenia, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach Engagements am Deutschen Theater und am Maxim Gorki Theater war sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin. Anschließend spielte sie bis 2014 beim Schauspiel Frankfurt, aktuell ist sie am Berliner Ensemble engagiert. 2011 wurde Bettina Hoppe bei den Hessischen Theatertagen als beste Darstellerin ausgezeichnet.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Popper: Vito op. 54 Nr. 5 (Alban Gerhardt, Violoncello / Cecile Licad, Klavier)
•Beethoven: 2. Sinfonie D-Dur op. 36 (hr-Sinfonieorchester / Hugh Wolff)
•Albinoni: Sonate d-Moll, bearbeitet für Trompete und Streicher (Alison Balsom / Scottish Ensemble / Jonathan Morton)
•Mendelssohn: Hebriden-Ouvertüre op. 26 (Wiener Philharmoniker / Christoph von Dohnányi)
•Chopin: Vier Etüden aus op. 10 (Maurizio Pollini, Klavier)
•Donizetti: "Don Pasquale" – Arie der Norina "Quel guardo il cavaliere" (Olga Peretyatko,


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Paula-Irene Villa Braslavsky, "Geschlechterforscherin"

Das Geschlecht sitzt bei den Menschen zwischen den Beinen. Aber wirklich nur dort? "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es", stellte bereits vor über 70 Jahren Simone de Beauvoir fest. Doch: wie wird eine Frau zur Frau? Was ist das soziale Geschlecht? Mit diesen Themen beschäftigt sich Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky seit Jahrzehnten professionell, sie ist Lehrstuhlinhaberin für Soziologie und Gender Studies in München. Im "hr2-Doppelkopf" spricht Villa Braslavsky über komplexe Geschlechterverhältnisse, den Boom von sogenannten Schönheits-Operationen, über kulturelle Genitalien, Pornofeminismus und Gedöns. Außerdem erzählt sie ihre ungewöhnliche Familiengeschichte mit den Stationen Santiago De Chile, Kiew und Buenos Aires.

Und Paula-Irene Villa Braslavsky beantwortet die Frage, warum der sogenannte Genderwahn so viele Leute in den Wahnsinn treibt – nicht nur Maskulinisten und Aktivisten der Neuen Rechten.

Gastgeber: Klaus Walter


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Ann Petry: The Street (20|24)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Mozart: Ouvertüre zur Oper "Così fan tutte" (La Cetra Barockorchester / Andrea Marcon)
•Glinka: Capriccio brillante über die "Jota aragonesa" (BBC Philharmonic / Vassily Sinaisky)
•Paganini: "I palpiti" für Violine und Klavier op. 13 (Maxim Vengerov / Itamar Golan)
•Caldara: "Der Triumph der Unschuld" – Arie der Santa Eugenia (Cecilia Bartoli, Mezzosopran / Les Musiciens du Louvre / Marc Minkowski)
•Kalliwoda: Variationen und Rondo B-Dur op. 57 (Klaus Thunemann, Fagott / Academy of St. Martin-in-the- Fields / Neville Marriner)
•Schubert: 3. Sinfonie D-Dur D 200 (NDR Elbphilharmonie Orchester / Günter Wand)
•Haydn: 1. Cellokonzert C-Dur (Maximilian Hornung / Kammerakademie Potsdam / Antonello Manacorda)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Aus London: Mit Mozart auf Reisen (146 Min.)

Quer durch Europa folgen "The Mozartists" den Spuren von Wolfgang Amadeus Mozart: mit Werken, die bei Aufenthalten in London, Paris, München, Wien, Rom, Prag und Den Haag entstanden sind.
Louise Alder, Sopran
Katy Bircher, Flöte
Oliver Wass, Harfe
Gavin Edwards, Horn
The Mozartists
Leitung: Ian Page

Wolfgang Amadeus Mozart wurde 35 Jahre alt – und war in seinem Leben, zusammengerechnet, ein ganzes Jahrzehnt lang auf Reisen. Dass er als musizierendes Wunderkind an den königlichen Höfen Europas gefeiert wurde, hinderte ihn nicht daran, nebenbei auch noch zu komponieren. Mit neun Jahren schrieb er, während eines Aufenthalts in London, seine Sinfonie Es-Dur KV 16. Fünf Jahre später, bei seiner ersten Italienreise, entstand die Sinfonie G-Dur KV 74. In der Londoner Wigmore Hall gehören beide Werke zum Programm des renommierten Ensembles "The Mozartists".
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Es-Dur KV 16
Konzertarie "O temerario Arbace … Per quel paterno amplesso" KV 79
Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 299
Arie "Se il padre perdei" aus "Idomeneo" KV 366
4. Hornkonzert Es-Dur KV 495
Rezitativ und Arie "Bella mia fiamma, addio" KV 528
Sinfonie G-Dur KV 74
(Aufnahme vom 8. Juli 2019 aus der Wigmore Hall)


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.) Am Tisch mit Paula-Irene Villa Braslavsky, "Geschlechterforscherin"

Das Geschlecht sitzt bei den Menschen zwischen den Beinen. Aber wirklich nur dort? "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es", stellte bereits vor über 70 Jahren Simone de Beauvoir fest. Doch: wie wird eine Frau zur Frau? Was ist das soziale Geschlecht? Mit diesen Themen beschäftigt sich Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky seit Jahrzehnten professionell, sie ist Lehrstuhlinhaberin für Soziologie und Gender Studies in München. Im "hr2-Doppelkopf" spricht Villa Braslavsky über komplexe Geschlechterverhältnisse, den Boom von sogenannten Schönheits-Operationen, über kulturelle Genitalien, Pornofeminismus und Gedöns. Außerdem erzählt sie ihre ungewöhnliche Familiengeschichte mit den Stationen Santiago De Chile, Kiew und Buenos Aires.

Und Paula-Irene Villa Braslavsky beantwortet die Frage, warum der sogenannte Genderwahn so viele Leute in den Wahnsinn treibt – nicht nur Maskulinisten und Aktivisten der Neuen Rechten.

Gastgeber: Klaus Walter

*

Dienstag, 25. Februar 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur, KV 133 (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Ton Koopman); Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 102 (Daishin Kashimoto, Violine; Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello; Kammerakademie Potsdam: Michael Sanderling); Berthold Goldschmidt: Streichquartett Nr. 3 (Mandelring Quartett); Johann Sebastian Bach: "Nach dir, Herr, verlanget mich", BWV 150 (Johannette Zomer, Sopran; Britta Schwarz, Alt; Clemens Bieber, Tenor; Klaus Mertens, Bass; Ernst Senff Chor Berlin; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Kent Nagano); Paul Hindemith: "Nobilissima Visione", Suite (Berliner Philharmoniker: Herbert Blomstedt)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Charles Koechlin: "La course de printemps", op. 95 (Radio-Symphonie-Orchester Berlin: David Zinman); Johann Gottlieb Graun/Carl Heinrich Graun: Trio E-Dur, GraunWV Av:XV:27 (Les Amis de Philippe); Ludwig van Beethoven: Zwölf deutsche Tänze, WoO 8 (L'Orfeo Barockorchester: Michi Gaigg); Ferruccio Busoni: "Indianische Fantasie", op. 44 (Nelson Goerner, Klavier; BBC Philharmonic Manchester: Neeme Järvi); Alexander Glasunow: "Der Wald", op. 19 (The USSR Symphony Orchestra: Jewgenij Swetlanow)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Gioacchino Rossini: Streichersonate Nr. 1 G-Dur (Neues Berliner Kammerorchester: Michael Erxleben); Alexander von Zemlinsky: Trio d-Moll, op. 3 (Mitglieder der NDR Radiophilharmonie); Antonín Dvorák: Scherzo capriccioso, op. 66 (Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Karel Mark Chichon)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonio Bertali: Ciaconna C-Dur (Echo du Danube); Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 1 D-Dur, op. 25 – "Symphonie classique" (New York Philharmonic: Leonard Bernstein); Julius Benedict: Klavierkonzert c-Moll, Allegro con spirito, op. 45 (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley); Adalbert Gyrowetz: Symphonie F-Dur, Allegro, op. 6, Nr. 3 (London Mozart Players: Matthias Bamert); Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate A-Dur, Allegro, Wq 55, Nr. 4 (Denys Proshchayev, Klavier); Ernst von Dohnanyi: Orchestersuite, Rondo, op. 19 (Buffalo Philharmonic Orchestra: JoAnn Falletta)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Ann Petry: The Street (21|24)

Ann Petry ist "die Schriftstellerin, auf die wir gewartet haben". Das schrieb jedenfalls die New York Times kürzlich. Dabei ist die Autorin eine echte Wiederentdeckung: Ihr Roman "The Street" erschien 1946 und verkaufte sich damals weltweit über 1,5 Millionen Mal. Jetzt erscheint der Roman in neuer Übersetzung auf Deutsch – für hr2-kultur gelesen von Bettina Hoppe.

"Die Straße" erzählt die aufwühlende Geschichte einer jungen schwarzen Frau im Harlem der 1940er Jahre. Lutie Johnson zieht mit ihrem Sohn in eine schäbige Mietwohnung: mit einem Bordell im Erdgeschoss, einem übergriffigen Hausmeister und flüchtigen Schatten, die die dunklen Flure bevölkern. Lutie Johnson ist entschlossen, den Sprung in ein besseres Leben zu schaffen. Unerschütterlich kämpft sie für ihre eigene Würde und darum, ihren Sohn Bubb inmitten von Armut, Gewalt und rassistischer Verachtung zu einem anständigen Menschen zu erziehen. Doch die Niedertracht der Straße stellt sich ihr mit aller Macht in den Weg.

28.01.-25.02.20 (21 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"
Alle Folgen stehen für jeweils 7 Tage ab Ausstrahlung online zur Verfügung.

Ann Petry (1908-1997) ist eine mitreißende Erzählerin, ihr Roman hat bis heute nichts von seiner politischen Brisanz und Dringlichkeit verloren. Die Autorin wurde in Connecticut geboren, wo sie als Tochter eines Apothekers behütet aufwuchs. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie selbst als Apothekerin. 1938 heiratete sie und zog nach New York, wo sie mit Armut und Gewalt an der schwarzen Bevölkerung und deren Ausbeutung im Zuge der Großen Depression konfrontiert wurde. Sie wurde Journalistin und veröffentlichte Geschichten in verschiedenen Zeitschriften. Ihr erster Roman erschien 1946 unter dem Titel "The Street" und wurde ein Sensationserfolg – kein anderer Roman einer schwarzen Amerikanerin hatte sich bisher so oft verkauft. 1948 kehrte Ann Petry nach Connecticut zurück, wo sie eine Familie gründete, mit Jugendlichen arbeitete und weiter Bücher schrieb.

Bettina Hoppe, geboren 1974 in Nairobi, Kenia, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach Engagements am Deutschen Theater und am Maxim Gorki Theater war sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin. Anschließend spielte sie bis 2014 beim Schauspiel Frankfurt, aktuell ist sie am Berliner Ensemble engagiert. 2011 wurde Bettina Hoppe bei den Hessischen Theatertagen als beste Darstellerin ausgezeichnet.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Vivaldi: Violinkonzert RV 221 (Adrian Chandler / La Serenissima)
•Schubert: Variationen über "Trock'ne Blumen" D 802 (Susan Milan, Flöte / Ian Brown, Klavier)
•Corelli: Concerto grosso F-Dur op. 6 Nr. 9 (The English Concert / Trevor Pinnock)
•Mozart: Hornkonzert Es-Dur KV 495 (Alan Civil / Academy of St. Martin-in-the-Fields / Neville Marriner)
•Wagner: "Meistersinger" – Monolog des Sachs "Was duftet doch der Flieder" (Michael Volle, Bariton / Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Georg Fritsch)
•Haydn: Klaviertrio Nr. 34 E-Dur (Beaux Arts Trio)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Mathieu Kauffmann, "Perlenzauberer"

Mathieu Kauffmann ist gebürtiger Elsässer, ausgebildeter Winzer und Önologe. Und in der Szene ein Star. 13 Jahre lange war er "Chef de Cave" im berühmten Champagnerhaus Bollinger, bevor er dann dem Ruf eines bedeutenden Weinguts in der Pfalz folgte. Sein Auftrag lautete damals: Den besten deutschen Sekt erzeugen. 2019 wurde ihm von einem Fachmagazin der Titel "Winzer des Jahres" verliehen. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt er von seiner Idee der Schaumweinerzeugung und was das konkret für die Arbeit mit den Reben bedeutet. Außerdem erklärt er, warum er das Lebensgefühl in Deutschland viel sozialer und freundlicher empfindet als in Frankreich.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme dieses "Doppelkopf"-Gesprächs arbeitete Matthieu Kauffmann noch als Geschäftsführer des Weinguts Reichsrath von Buhl in der Pfalz. Das Arbeitsverhältnis endete im Herbst 2019. In der Zwischenzeit hat Matthieu Kaufmann zusammen mit dem Winzer Steffen Christmann ein eigenes Sektgut gegründet. Das Sektgut Christmann und Kauffmann in der Pfalz.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Ann Petry: The Street (21|24)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Dvorák: Polka aus der Böhmischen Suite D-Dur op. 39, bearbeitet für Kammerensemble (Ensemble acht)
•Hasse: Sinfonia F-Dur op. 3 Nr. 5 (Musica Antiqua Köln / Reinhard Goebel)
•Weber: Konzertstück f-Moll op. 79 (Nikolai Demidenko, Klavier / Scottish Chamber Orchestra / Charles Mackerras)
•Bach: Oboenkonzert a-Moll BWV 1041 (Ramón Ortega Quero / Kammerakademie Potsdam / Peter Rainer)
•Spohr: Variationen F-Dur op. 36 (Margit-Anna Süß, Harfe)
•Mozart: "Die Zauberflöte" – Arie der Königin der Nacht "Der Hölle Rache" (Patricia Petibon, Sopran / Concerto Köln / Daniel Harding)
•Mendelssohn: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27 (London Symphony Orchestra / Claudio Abbado)
•Gounod: Fantaisie sur l'hymne national russe für Pedalklavier und Orchester (Roberto Prosseda / Orchestra della Svizzera Italiana / Howard Shelley)
•Händel: 2. Suite aus der "Wassermusik" (Akademie für Alte Musik Berlin)
•Prokofjew: 1. Sinfonie D-Dur op. 25 "Symphonie classique" (Orpheus Chamber Orchestra)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt (116 Min.)

Die Oper "Der goldene Hahn", so wie sie 1914 in Paris von Sergej Djagilews "Ballets Russes" aufgeführt wurde, war Experiment, Provokation, Meilenstein – und ein enormer Erfolg. Gesungen wurde vom Seitenrand, auf der Bühne agierten Schauspieler und Tänzer, um Identifikation mit den Helden konnte es nicht mehr gehen. Auch wenn der Komponist Rimskij-Korsakow von dieser radikalen Umsetzung noch nichts wissen konnte: Seine prächtig-virtuose, exotisch-farbige Partitur lässt alle Fantasien zu. Für Nikolaj Rimskij-Korsakow waren Opern ja bewusst "bezaubernde und berauschende Lügen".
Gautier Capuçon, Violoncello
Leitung: Alain Altinoglu
Pascal Dusapin: Uncut – 7. Solo für Orchester
Saint-Saëns: 1. Cellokonzert a-Moll op. 33
Rimskij-Korsakow: Suite "Der goldene Hahn"
Ravel: 2. Suite aus "Daphnis et Chloé"
(Aufnahmen vom 13. und 14. Februar aus dem Großen Saal)

Um Zauber und Rausch abseits aller Realität geht es auch in "Daphnis et Chloé". Im Zentrum der zweiten Ballett-Suite steht eine Pantomime: Daphnis schlüpft in die Rolle des Pan, Chloé in die der Nymphe Syrinx, die sich auf der Flucht vor ihm in ein Schilfrohr verwandelt. Pan schnitzt sich daraufhin aus einigen dieser Rohre eine Flöte und vermag mit deren Tönen die Nymphe wieder zu sich zu rufen. So einnehmend wie Pan konnte auch Camille Saint-Saëns mit Tönen umgehen, sein 1. Cellokonzert strotzt nur so vor virtuosem Esprit. Und sinnlich bis aufwühlend wird es auch mit Pascal Dusapin an diesem französischen Abend: Sein Orchester-Solo "Uncut" war 2011 vom hr-Sinfonieorchester bereits zur Deutschen Erstaufführung gebracht worden.


22:00 Spätlese (30 Min.)
Peter Keglevic Wolfsegg


22:30 Jazzgroove (30 Min.)
An den Rändern des Jazz
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Mathieu Kauffmann, "Perlenzauberer"

Mathieu Kauffmann ist gebürtiger Elsässer, ausgebildeter Winzer und Önologe. Und in der Szene ein Star. 13 Jahre lange war er "Chef de Cave" im berühmten Champagnerhaus Bollinger, bevor er dann dem Ruf eines bedeutenden Weinguts in der Pfalz folgte. Sein Auftrag lautete damals: Den besten deutschen Sekt erzeugen. 2019 wurde ihm von einem Fachmagazin der Titel "Winzer des Jahres" verliehen. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt er von seiner Idee der Schaumweinerzeugung und was das konkret für die Arbeit mit den Reben bedeutet. Außerdem erklärt er, warum er das Lebensgefühl in Deutschland viel sozialer und freundlicher empfindet als in Frankreich.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme dieses "Doppelkopf"-Gesprächs arbeitete Matthieu Kauffmann noch als Geschäftsführer des Weinguts Reichsrath von Buhl in der Pfalz. Das Arbeitsverhältnis endete im Herbst 2019. In der Zwischenzeit hat Matthieu Kaufmann zusammen mit dem Winzer Steffen Christmann ein eigenes Sektgut gegründet. Das Sektgut Christmann und Kauffmann in der Pfalz.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz

*

Mittwoch, 26. Februar 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Arnold Schönberg: "Pelleas und Melisande", op. 5 (Gürzenich-Orchester: Markus Stenz); Ottorino Respighi: Sonate e-Moll (Neues Berliner Kammerorchester, Violine und Leitung: Michael Erxleben); Arrigo Boito: "Mefistofele", Schlußchor aus dem Prolog (WDR Rundfunkchor Köln; WDR Rundfunkorchester Köln: Helmuth Froschauer); Franz Schubert: Zwei Deutsche Tänze, D 841 (Michael Endres, Klavier); Hector Berlioz: "Symphonie fantastique", op. 14 (WDR Sinfonieorchester Köln: Gary Bertini)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Charles-Marie Widor: Symphonie Nr. 3 e-Moll, op. 69 (Christian Schmitt, Orgel; Bamberger Symphoniker: Stefan Solyom); Joseph Haydn: Hornkonzert D-Dur, Hob. VIId/3 (Alec Frank-Gemmill, Horn; Jörn Gäfvert, Cembalo; Schwedisches Kammerorchester Örebro: Nicholas McGegan); Johann Sebastian Bach: "Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut", BWV 117 (Mechthild Georg, Alt; Adalbert Kraus, Tenor; Andreas Schmidt, Bass; Gächinger Kantorei Stuttgart; Württembergisches Kammerorchester: Helmuth Rilling); Richard Strauss: "Symphonia domestica", op. 53 (Minnesota Orchestra: Edo de Waart)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: "Vesperae solennes de confessore", KV 339 (Sandrine Piau, Sopran; Anna Grevelius, Mezzosopran; Rainer Trost, Tenor; Alexey Tikhomirov, Bass; Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Alexander Liebreich); Georg Philipp Telemann: Violinkonzert D-Dur, TWV 51:D10 (L'Orfeo Barockorchester, Violine und Leitung: Elizabeth Wallfisch); Carl Maria von Weber: Symphonie Nr. 1 C-Dur (Norwegisches Rundfunk-Orchester: Ari Rasilainen)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonio Vivaldi: Violinkonzert d-Moll, RV 236 (Enrico Onofri, Violine; Il Giardino Armonico: Giovanni Antonini); Maurice Ravel: Sonatine fis-moll (Michael Endres, Klavier); Max Bruch: Serenade nach schwedischen Melodien (Ostbottnisches Kammerorchester: Juha Kangas); Frédéric Chopin: Zwei Walzer für Klavier, op. 69 "Abschiedswalzer" (Alice Sara Ott, Klavier); Georg Friedrich Händel: Concerto grosso G-Dur, op. 3, Nr. 3 (Gradus ad Parnassum Wien; Hiro Kurosaki); Michail Glinka: "Ruslan und Ludmila", Ouvertüre (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Esa-Pekka Salonen)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Ann Petry: The Street (22|24)

Ann Petry ist "die Schriftstellerin, auf die wir gewartet haben". Das schrieb jedenfalls die New York Times kürzlich. Dabei ist die Autorin eine echte Wiederentdeckung: Ihr Roman "The Street" erschien 1946 und verkaufte sich damals weltweit über 1,5 Millionen Mal. Jetzt erscheint der Roman in neuer Übersetzung auf Deutsch – für hr2-kultur gelesen von Bettina Hoppe.

"The Street" erzählt die aufwühlende Geschichte einer jungen schwarzen Frau im Harlem der 1940er Jahre. Lutie Johnson zieht mit ihrem Sohn in eine schäbige Mietwohnung: mit einem Bordell im Erdgeschoss, einem übergriffigen Hausmeister und flüchtigen Schatten, die die dunklen Flure bevölkern. Lutie Johnson ist entschlossen, den Sprung in ein besseres Leben zu schaffen. Unerschütterlich kämpft sie für ihre eigene Würde und darum, ihren Sohn Bubb inmitten von Armut, Gewalt und rassistischer Verachtung zu einem anständigen Menschen zu erziehen. Doch die Niedertracht der Straße stellt sich ihr mit aller Macht in den Weg.

28.01.-25.02.20 (21 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"
Alle Folgen stehen für jeweils 7 Tage ab Ausstrahlung online zur Verfügung.

Ann Petry (1908-1997) ist eine mitreißende Erzählerin, ihr Roman hat bis heute nichts von seiner politischen Brisanz und Dringlichkeit verloren. Die Autorin wurde in Connecticut geboren, wo sie als Tochter eines Apothekers behütet aufwuchs. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie selbst als Apothekerin. 1938 heiratete sie und zog nach New York, wo sie mit Armut und Gewalt an der schwarzen Bevölkerung und deren Ausbeutung im Zuge der Großen Depression konfrontiert wurde. Sie wurde Journalistin und veröffentlichte Geschichten in verschiedenen Zeitschriften. Ihr erster Roman erschien 1946 unter dem Titel "The Street" und wurde ein Sensationserfolg – kein anderer Roman einer schwarzen Amerikanerin hatte sich bisher so oft verkauft. 1948 kehrte Ann Petry nach Connecticut zurück, wo sie eine Familie gründete, mit Jugendlichen arbeitete und weiter Bücher schrieb.

Bettina Hoppe, geboren 1974 in Nairobi, Kenia, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach Engagements am Deutschen Theater und am Maxim Gorki Theater war sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin. Anschließend spielte sie bis 2014 beim Schauspiel Frankfurt, aktuell ist sie am Berliner Ensemble engagiert. 2011 wurde Bettina Hoppe bei den Hessischen Theatertagen als beste Darstellerin ausgezeichnet.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Albinoni: Adagio g-Moll, bearbeitet für Trompete und Orgel (Håkan Hardenberger / Simon Preston)
•Schubert: Wiegenlied D 867 (Werner Güra, Tenor / Christoph Berner, Klavier)
•Zelenka: 1. Oboensonate F-Dur ZWV 181 (Collegium 1704)
•Elgar: Introduktion und Allegro op. 47 (Küchl-Quartett / Wiener Philharmoniker / John Eliot Gardiner)
•Bach: 4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069 (Concerto Köln)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit einem Überraschungsgast


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Ann Petry: The Street (22|24)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Weber: Aufforderung zum Tanz op. 65 (Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan)
•Chopin: Fantasie f-Moll op. 49 (Alexandre Tharaud, Klavier)
•Reicha: Sinfonie Es-Dur op. 41 (Cappella Coloniensis / Hans-Martin Linde)
•R. Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 (Cleveland Orchestra / Christoph von Dohnányi)
•Beethoven: Ouvertüre C-Dur "Zur Namensfeier" op. 115 (Tonhalle-Orchester / David Zinman)
•Aljabjew: "Die Nachtigall" für Sopran und Orchester (Anu Komsi / Sinfonieorchester Lahti / Sakari Oramo)
•Bach: Triosonate c-Moll BWV 526, ausgeführt von Klarinette, Englischhorn und Fagott (Trio Lézard)
•Ravel: Jeux d'eau (Michael Endres, Klavier)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
Räume, Kapellen und farbige Felder – Musik zu den Bildern von Mark Rothko

Die Tate Gallery widmete ihm einen eigenen Raum, und in Houston wurde sogar eine ganze Kapelle für ihn errichtet. Er selbst beeindruckte die Welt mit seinen Bildern, die aus großformatigen Farbflächen bestanden. Vor 50 Jahren starb der Maler Mark Rothko, einer der bedeutendsten Vertreter der Farbfeldmalerei. Kaum ein bildender Künstler des 20. Jahrhunderts inspirierte so viele und so unterschiedliche Musikwerke wie Rothko: von Jazz und Pop bis hin zur Neuen Musik.


21:00 Stimmenreich (90 Min.)
Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten

Heute können Sie in "Stimmenreich" unter anderem Musik von Hugo Wolf hören – ein Chorwerk, aber auch vier seiner Mörike-Lieder mit einem der bedeutendsten Liedinterpreten unserer Zeit: dem Bariton Roman Trekel.
•Reger: Vier Stücke aus "Acht geistliche Gesänge" op. 138 (Norddeutscher Figuralchor / Jörg Straube)
•Sweelinck: Ainsi qu'on oit le cerf bruire (Cappella Amsterdam / Daniel Reuss)
•C.Ph.E. Bach: Zwei Motetten (Rheinische Kantorei / Hermann Max)
•Wolf: Frühlingschor (Württembergischer Kammerchor / Dieter Kurz)
•Wolf: Vier Mörike-Lieder (Roman Trekel, Bariton / Oliver Pohl, Klavier)
•Bennet: Weep, o mine eyes (Cantus Thuringia)
•Morley: Now is the gentle season – Harke, Alleluia cheerely – Hard by a cristall fountaine (Red Byrd)
•Rossini: Les amants de Séville (Stella Doufexis, Mezzosopran / Bruce Ford, Tenor / Roger Vignoles, Klavier)
•Rossini: Ave Maria (Chorus musicus / Christoph Spering)
•Barber: Agnus Die op. 11 (Conspirare / Craig Hella Johnson)
•Kellogg: Shout joy! (Yale Schola cantorum / David Hill)


22:30 Jazzfacts (30 Min.)
What's going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit einem Überraschungsgast

*

Donnerstag, 27. Februar 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert D-Dur, KV 315 f (Midori, Violine; NDR Elbphilharmonie Orchester, Klavier und Leitung: Christoph Eschenbach); Louis Spohr: Symphonie Nr. 10 Es-Dur, WoO 8 (NDR Radiophilharmonie: Howard Griffiths); Georg Friedrich Händel: "Silete venti", HWV 242 (Carolyn Sampson, Sopran; NDR Radiophilharmonie: Robert King); Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie A-Dur, Wq 182, Nr. 4 (Ensemble Resonanz: Riccardo Minasi); Camille Saint-Saëns: Suite, op. 16 (Steven Isserlis, Violoncello; NDR Elbphilharmonie Orchester: Christoph Eschenbach)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ernst von Dohnanyi: Konzertstück D-Dur, op. 12 (David Pia, Violoncello; Münchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer); Robert Schumann: Fantasiestücke, op. 12 (Severin von Eckardstein, Klavier); Peter von Winter: Symphonie Nr. 2 F-Dur (Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim: Johannes Moesus); Sergej Tanejew: Trio, op. 31 (Erich Höbarth, Violine; Predrag Katanic, Viola; Thomas Riebl, Tenorviola); Frank Martin: "Maria-Triptychon" (Juliane Banse, Sopran; Muriel Cantoreggi, Violine; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Christoph Poppen)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ludwig van Beethoven: 14 Variationen Es-Dur, op. 44 (Trio Wanderer); Ottorino Respighi: "Feste romane" (Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg – Gera: Gabriel Feltz); Frédéric Chopin: Ballade f-Moll, op. 52 (Seong-Jin Cho, Klavier)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert F-Dur, Allegro, KV 242 (Radu Lupu, Klavier; English Chamber Orchestra, Klavier und Leitung: Murray Perahia); Johann Adolf Hasse: "Alcide al bivio", Sinfonie D-Dur (moderntimes_1800: Julia Moretti); Peter Tschaikowsky: Serenade C-Dur, Pezzo in forma di sonatina, op. 48 (Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Radoslaw Szulc); John Field: Klavierkonzert Nr. 7 c-Moll, Rondo (Míceál O'Rourke, Klavier; London Mozart Players: Matthias Bamert); Engelbert Humperdinck: "Shakespeare-Suite Nr. 2", Schäfertanz (Bamberger Symphoniker: Karl Anton Rickenbacher); Valentin Rathgeber: Konzert Es-Dur, op. 6, Nr. 15 (Hannes und Bernhard Läubin, Trompete; English Chamber Orchestra: Simon Preston); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 16 B-Dur, Finale (Austro-Hungarian Haydn Orchestra: Adam Fischer)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Ann Petry: The Street (23|24)

Ann Petry ist "die Schriftstellerin, auf die wir gewartet haben". Das schrieb jedenfalls die New York Times kürzlich. Dabei ist die Autorin eine echte Wiederentdeckung: Ihr Roman "The Street" erschien 1946 und verkaufte sich damals weltweit über 1,5 Millionen Mal. Jetzt erscheint der Roman in neuer Übersetzung auf Deutsch – für hr2-kultur gelesen von Bettina Hoppe.

"The Street" erzählt die aufwühlende Geschichte einer jungen schwarzen Frau im Harlem der 1940er Jahre. Lutie Johnson zieht mit ihrem Sohn in eine schäbige Mietwohnung: mit einem Bordell im Erdgeschoss, einem übergriffigen Hausmeister und flüchtigen Schatten, die die dunklen Flure bevölkern. Lutie Johnson ist entschlossen, den Sprung in ein besseres Leben zu schaffen. Unerschütterlich kämpft sie für ihre eigene Würde und darum, ihren Sohn Bubb inmitten von Armut, Gewalt und rassistischer Verachtung zu einem anständigen Menschen zu erziehen. Doch die Niedertracht der Straße stellt sich ihr mit aller Macht in den Weg.

28.01.-25.02.20 (21 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"
Alle Folgen stehen für jeweils 7 Tage ab Ausstrahlung online zur Verfügung.

Ann Petry (1908-1997) ist eine mitreißende Erzählerin, ihr Roman hat bis heute nichts von seiner politischen Brisanz und Dringlichkeit verloren. Die Autorin wurde in Connecticut geboren, wo sie als Tochter eines Apothekers behütet aufwuchs. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie selbst als Apothekerin. 1938 heiratete sie und zog nach New York, wo sie mit Armut und Gewalt an der schwarzen Bevölkerung und deren Ausbeutung im Zuge der Großen Depression konfrontiert wurde. Sie wurde Journalistin und veröffentlichte Geschichten in verschiedenen Zeitschriften. Ihr erster Roman erschien 1946 unter dem Titel "The Street" und wurde ein Sensationserfolg – kein anderer Roman einer schwarzen Amerikanerin hatte sich bisher so oft verkauft. 1948 kehrte Ann Petry nach Connecticut zurück, wo sie eine Familie gründete, mit Jugendlichen arbeitete und weiter Bücher schrieb.

Bettina Hoppe, geboren 1974 in Nairobi, Kenia, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach Engagements am Deutschen Theater und am Maxim Gorki Theater war sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin. Anschließend spielte sie bis 2014 beim Schauspiel Frankfurt, aktuell ist sie am Berliner Ensemble engagiert. 2011 wurde Bettina Hoppe bei den Hessischen Theatertagen als beste Darstellerin ausgezeichnet.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Mendelssohn: Scherzo aus "Ein Sommernachtstraum" (Gewandhausorchester / Riccardo Chailly)
•Vivaldi: Konzert für zwei Violinen und Orchester D-Dur RV 511 (Viktoria Mullova und Giuliano Carmignola / Venice Baroque Orchestra / Andrea Marcon)
•Rossini: Ouvertüre zur Oper "Der Türke in Italien" (Orpheus Chamber Orchestra)
•Schumann: 4. Sinfonie d-Moll op. 120 (hr-Sinfonieorchester / Philippe Herreweghe)
•Bach: 1. Brandenburgisches Konzert F-Dur BWV 1046 (Café Zimmermann)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Rainhard Fendrich, "Macho Macho"

Er ist Österreicher und bekannt für seine Hits wie "Macho Macho", "Schickeria", "Es lebe der Sport" oder "Ein Herz wie ein Bergwerk". Rainhard Fendrich ist jemand, der genau hinschaut, Texte und Musik zu Themen schreibt, die ihn bewegen. Der Wiener Fendrich hat ein katholisches Knabeninternat besucht und ist humanistisch geprägt. Ein musikalisch-künstlerisches Internat wäre ihm lieber gewesen. Klänge haben ihn schon immer begeistert. Als Kind vertrieb er sich die Zeit mit zwei Plastikfiguren aus einer Kaffeeschachtel, gehütet hat ihn seine fromme Oma. Mit der Kirche hat er heute nichts mehr am Hut, ein gläubiger Mensch ist er geblieben.

Im Februar 2017 war er im "hr2-Doppelkopf" zu Gast, damals war gerade sein Album "Schwarzoderweiß" erschienen. Da gab er den politischen Mahner und erteilte jedweder Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage. Zu seinem 65. Geburtstag heute wiederholen wir dieses Gespräch noch einmal.

Seitdem hat er zwei neue Alben heraus gebracht, mit dem neuesten – "Starkregen" -, geht der Performer Rainhard Fendrich – er hat eine Zweitkarriere als Moderator unter anderem der Flirtshow "Herzblatt""und als Schauspieler vorzuweisen – natürlich auch wieder auf Tour. Am 07. Mai gastiert er damit in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst.

Gastgeberin: Andrea Seeger


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Ann Petry: The Street (23|24)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Elgar: Streicherserenade e-Moll op. 20 (The Helsinki Strings / Csaba Szilvay)
•Baston: 2. Blockflötenkonzert D-Dur, bearbeitet für Blechbläser-Ensemble (German Brass)
•Dvorák: Drei Slawische Tänze aus op. 46 (Katia und Marielle Labèque, Klavier)
•Mozart: "Lucio Silla" – Rezitativ und Arie der Giunia aus dem 2. Akt (Patricia Petibon, Sopran / Concerto Köln / Daniel Harding)
•Bazzini: Gnomenreigen für Violine und Klavier (Maxim Vengerov / Itamar Golan)
•Verdi: "La Traviata", Vorspiel zum 1. Akt (Philharmonia Zürich / Fabio Luisi)
•Schubert: Impromptu B-Dur D 935 Nr. 3 (Klára Würtz, Klavier)
•Schostakowitsch: 1. Jazzsuite (hr-Sinfonieorchester / Dmitrij Kitajenko)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Fahrradklingel und andere Banalitäten, neu und anders gehört (86 Min.)
Musik von Clemens Gadenstätter

"Ich liebe das 'Banale'", sagt der österreichische Komponist Clemens Gadenstätter, "da hier die Dinge gänzlich klar sind." Und sie sind so klar – diese Geräusche der Motoren, die Tütatas von Polizeiautos und Krankenwagen -, dass wir sie nicht wahrnehmen: jedenfalls nicht als Klang. Anders der 1966 in Zell am See geborene Komponist Clemens Gadenstätter, der u.a. bei Helmut Lachenmann und Erich Urbanner studiert hat. Er schaut hinter das so Banale der Sounds aus dem ganz normalen Leben, erkundet ihre Bedeutungsuniversen. Gadenstätter: "Das, was mich beim Komponieren von 'Semantical Investigations' interessiert hat, dass es ein unfassbar großes Klangrepertoire gibt, das wir nie aktiv wahrnehmend hören und das doch unser tägliches Leben begleitet und sogar lenkt, eben: zurichtet. (…) Während man 'Semantical Investigations' hört, lernt man vielleicht das 'Hören' auf eine andere Weise kennen, indem man einem ganz gewöhnlichen, scheinbar banalen Klang in eine andere Umgebung folgt, wo er mit neuen Bedeutungen und neuen Qualitäten ganz anders erscheint."

Am Mikrofon: Stefan Fricke


21:30 Wogegen schreibe ich an? Die Komponistin Annette Schlünz (60 Min.)
Eine Sendung von Teresa Roelcke

In die Musik von Annette Schlünz mischen sich viele Einflüsse: Eine intensive Auseinandersetzung mit Instrumentalklang und mit Gedichten von zeitgenössischen Lyrikerinnen. Für die 1964 in der DDR geborene Komponistin schwingt aber immer auch die gesellschaftspolitische Situation als Voraussetzung für ihr Komponieren mit. Musik für Laienstreichensemble oder für Schalmei, Akkordeon und Gesang, eine Oper mit Bruchstücken von Monteverdi: Die Komponistin Annette Schlünz reizt die Herausforderung und das Poetische in ungewöhnlichen Besetzungen und Konstellationen. Poesie und Lyrik spielen ohnehin eine große Rolle für ihre Musik: Eng arbeitet sie kompositorisch an Gedichtvorlagen und kooperiert mit Lyrikerinnen ihrer Generation. 1964 in Dessau geboren, spielt seit je her auch ein politischer Subtext mit in ihre Musik hinein – viel mehr und wohl auch anders als bei ihren Kolleginnen und Kollegen in Westdeutschland.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Rainhard Fendrich, "Macho Macho"

Er ist Österreicher und bekannt für seine Hits wie "Macho Macho", "Schickeria", "Es lebe der Sport" oder "Ein Herz wie ein Bergwerk". Rainhard Fendrich ist jemand, der genau hinschaut, Texte und Musik zu Themen schreibt, die ihn bewegen. Der Wiener Fendrich hat ein katholisches Knabeninternat besucht und ist humanistisch geprägt. Ein musikalisch-künstlerisches Internat wäre ihm lieber gewesen. Klänge haben ihn schon immer begeistert. Als Kind vertrieb er sich die Zeit mit zwei Plastikfiguren aus einer Kaffeeschachtel, gehütet hat ihn seine fromme Oma. Mit der Kirche hat er heute nichts mehr am Hut, ein gläubiger Mensch ist er geblieben.

Im Februar 2017 war er im "hr2-Doppelkopf" zu Gast, damals war gerade sein Album "Schwarzoderweiß" erschienen. Da gab er den politischen Mahner und erteilte jedweder Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage. Zu seinem 65. Geburtstag heute wiederholen wir dieses Gespräch noch einmal.

Seitdem hat er zwei neue Alben heraus gebracht, mit dem neuesten – "Starkregen" -, geht der Performer Rainhard Fendrich – er hat eine Zweitkarriere als Moderator unter anderem der Flirtshow "Herzblatt""und als Schauspieler vorzuweisen – natürlich auch wieder auf Tour. Am 07. Mai gastiert er damit in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst.

Gastgeberin: Andrea Seeger

*

Freitag, 28. Februar 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Claude Debussy: Petite Suite (Münchner Rundfunkorchester: Roberto Abbado); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Es-Dur, KV 271 (Friedrich Gulda, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Karl Böhm); Felix Mendelssohn Bartholdy: Drei Motetten (Chor des Bayerischen Rundfunks: Peter Dijkstra); Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 – "Pathétique" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ignaz Joseph Pleyel: Symphonie C-Dur, B 151 (Camerata pro Musica: Paul Weigold); Felix Mendelssohn Bartholdy: Oktett Es-Dur, op. 20 (Matthias Wollong, Yamei Yu, Violine; Hartmut Rohde, Viola; Michael Sanderling, Violoncello; Leipziger Streichquartett); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 7 C-Dur – "Le midi" (The English Concert: Trevor Pinnock); Nino Rota: Posaunenkonzert (Christian Lindberg, Posaune; Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Marcello Viotti); Edvard Grieg: "Lyrische Suite", op. 54 (Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert B-Dur, KV 456 (Christian Zacharias, Klavier; Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner); Erich Wolfgang Korngold: "The Sea Hawk", Suite (Cincinnati Pops Orchestra: Erich Kunzel); Camille Saint-Saëns: Suite d-Moll, op. 16 (Gabriel Schwabe, Violoncello; Sinfonieorchester Malmö: Marc Soustrot)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Alice Mary Smith: Symphonie a-Moll, Allegro (London Mozart Players: Howard Shelley); Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge dis-Moll, BWV 877 (Dina Ugorskaja, Klavier); Luigi Boccherini: Symphonie Nr. 15 d-Moll, Allegro moderatio, op. 37, Nr. 3 (Le Concert des Nations: Jordi Savall); Louis Spohr: Nonett F-Dur, Allegro, op. 31 (The Nash Ensemble); Josef Myslivecek: Klavierkonzert Nr. 1 B-Dur (Clare Hammond, Klavier; Schwedisches Kammerorchester Örebro: Nicholas McGegan); Franz Schubert: Symphonie Nr. 6 C-Dur, Scherzo, D 589 (Bayerisches Staatsorchester: Zubin Mehta)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Ann Petry: The Street (24|24)

Ann Petry ist "die Schriftstellerin, auf die wir gewartet haben". Das schrieb jedenfalls die New York Times kürzlich. Dabei ist die Autorin eine echte Wiederentdeckung: Ihr Roman "The Street" erschien 1946 und verkaufte sich damals weltweit über 1,5 Millionen Mal. Jetzt erscheint der Roman in neuer Übersetzung auf Deutsch – für hr2-kultur gelesen von Bettina Hoppe.

"The Street" erzählt die aufwühlende Geschichte einer jungen schwarzen Frau im Harlem der 1940er Jahre. Lutie Johnson zieht mit ihrem Sohn in eine schäbige Mietwohnung: mit einem Bordell im Erdgeschoss, einem übergriffigen Hausmeister und flüchtigen Schatten, die die dunklen Flure bevölkern. Lutie Johnson ist entschlossen, den Sprung in ein besseres Leben zu schaffen. Unerschütterlich kämpft sie für ihre eigene Würde und darum, ihren Sohn Bubb inmitten von Armut, Gewalt und rassistischer Verachtung zu einem anständigen Menschen zu erziehen. Doch die Niedertracht der Straße stellt sich ihr mit aller Macht in den Weg.

28.01.-25.02.20 (21 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"
Alle Folgen stehen für jeweils 7 Tage ab Ausstrahlung online zur Verfügung.

Ann Petry (1908-1997) ist eine mitreißende Erzählerin, ihr Roman hat bis heute nichts von seiner politischen Brisanz und Dringlichkeit verloren. Die Autorin wurde in Connecticut geboren, wo sie als Tochter eines Apothekers behütet aufwuchs. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie selbst als Apothekerin. 1938 heiratete sie und zog nach New York, wo sie mit Armut und Gewalt an der schwarzen Bevölkerung und deren Ausbeutung im Zuge der Großen Depression konfrontiert wurde. Sie wurde Journalistin und veröffentlichte Geschichten in verschiedenen Zeitschriften. Ihr erster Roman erschien 1946 unter dem Titel "The Street" und wurde ein Sensationserfolg – kein anderer Roman einer schwarzen Amerikanerin hatte sich bisher so oft verkauft. 1948 kehrte Ann Petry nach Connecticut zurück, wo sie eine Familie gründete, mit Jugendlichen arbeitete und weiter Bücher schrieb.

Bettina Hoppe, geboren 1974 in Nairobi, Kenia, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach Engagements am Deutschen Theater und am Maxim Gorki Theater war sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin. Anschließend spielte sie bis 2014 beim Schauspiel Frankfurt, aktuell ist sie am Berliner Ensemble engagiert. 2011 wurde Bettina Hoppe bei den Hessischen Theatertagen als beste Darstellerin ausgezeichnet.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Grieg: Hochzeitstag auf Troldhaugen (Academy of St. Martin-in-the-Fields / Neville Marriner)
•Liszt: Feux follets (Nikolai Lugansky, Klavier)
•Bach: Sonate für Flöte und Cembalo h-Moll BWV 1030 (Irena Grafenauer und Brigitte Engelhard)
•Mendelssohn: 4. Sinfonie A-Dur op. 90 "Italienische" (London Symphony Orchestra / Claudio Abbado)
•Bizet: "Carmen" – Seguidilla (Leontyne Price, Carmen / Franco Corelli, Don José / Wiener Philharmoniker / Herbert von Karajan)
•Addinsell: Warschauer Konzert (Anastasia Voltchok / Brandenburgisches Staatsorchester / Howard Griffiths)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Carolina Eyck, "Thereministin"

Sie macht Musik, ohne ein Instrument zu berühren. Scheinbar wie von Zauberhand, bringt die Musikerin Töne zum Klingen. Das Theremin gilt als das erste spielbare elektronische Instrument überhaupt, das 1919 vom russischen Physiker und Musiker Lew Thermen erfunden wurde. Carolina Eyck ist Thereministin. Weltweit spielen nur wenige Musiker professionell dieses außergewöhnliche Instrument. Carolina Eyck hat eine eigene Technik entwickelt, die sie erfolgreich an Schüler in der ganzen Welt weiter gibt. Im "hr2-Doppelkopf" spricht sie über ihre sorbischen Wurzeln und ihren Weg als Musikerin.

Heute und morgen Abend ist sie auch mit ihrem Theremin zu hören und zu sehen beim "Music Discovery Project" des hr-Sinfonieorchesters in der Jahrhunderthalle in Frankfurt Höchst.

Gastgeberin: Susanne Pütz


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Ann Petry: The Street (24|24)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Mozart: Hornkonzert D-Dur KV 412 (Alessio Allegrini / Orchestra Mozart / Claudio Abbado)
•Schubert: "Der Lindenbaum" aus "Winterreise" (Christian Gerhaher, Bariton / Gerold Huber, Klavier)
•Beethoven: 4. Sinfonie B-Dur op. 60 (Deutsche Kammerphilharmonie / Paavo Järvi)
•Wagner: Eine Faust-Ouvertüre (Dresdner Philharmonie / Michel Plasson)
•Bernstein: "Maria" und "Tonight" aus der "West Side Story", bearbeitet für Violine und Orchester (Joshua Bell / hr-Sinfonieorchester / Hugh Wolff)
•Smetana: Blaník aus "Mein Vaterland" (London Classical Players / Roger Norrington)
•Bach: Contrapunctus 1 aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080 (Cédric Pescia, Klavier)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Rheingau Musik Festival: Drei Talente im Trio (146 Min.)

In der Konzertreihe "Next Generation" können die Besucherinnen und Besucher des Rheingau Musik Festivals hervorragende junge Musikerinnen und Musiker erleben. Alle haben ihr außergewöhnliches Können bereits bewiesen und lassen für die kommenden Jahre viel erwarten.
Raphaël Sévère, Klarinette
Victor Julien-Laferrière, Violoncello
Fabian Müller, Klavier
Jörg Widmann: "Nachtstück" für Klarinette, Violoncello und Klavier
Ravel: Auszüge aus den "Miroirs" für Klavier
Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier FP 184
Debussy: Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll
Brahms: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier a-Moll op. 114
(Aufnahme vom 25. Juli 2019 aus dem Fürst-von-Metternich-Saal auf Schloss Johannisberg)

So kann der französische Klarinettist Raphaël Sévère mit seinen 25 Jahren schon auf zahlreiche Wettbewerbserfolge und CD-Veröffentlichungen zurückblicken. Victor Julien-Laferrière hat als Cellist 2017 den Königin-Elisabeth-Wettbewerb gewonnen und der deutsche Pianist Fabian Müller ist Preisträger unter anderem des Busoni-Wettbewerbs und beim ARD-Wettbewerb in München. In unterschiedlichen Konstellationen präsentieren die drei Musiker ein farbenreiches Programm, das von Jörg Widmanns geheimnisvollem "Nachtstück" über Musik der frühen französischen Moderne bis zu Johannes Brahms' spätem Klarinettentrio reicht.

Anschließend, ab etwa 21:30 Uhr:
Schubert: 1. Sinfonie D-Dur D 82 (Kammerakademie Potsdam / Antonello Manacorda)
Glinka: Gran sestetto originale Es-Dur (Ensemble des Moskauer Konservatoriums)


22:30 Jazz Classics (30 Min.)
Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Carolina Eyck, "Thereministin"

Sie macht Musik, ohne ein Instrument zu berühren. Scheinbar wie von Zauberhand, bringt die Musikerin Töne zum Klingen. Das Theremin gilt als das erste spielbare elektronische Instrument überhaupt, das 1919 vom russischen Physiker und Musiker Lew Thermen erfunden wurde. Carolina Eyck ist Thereministin. Weltweit spielen nur wenige Musiker professionell dieses außergewöhnliche Instrument. Carolina Eyck hat eine eigene Technik entwickelt, die sie erfolgreich an Schüler in der ganzen Welt weiter gibt. Im "hr2-Doppelkopf" spricht sie über ihre sorbischen Wurzeln und ihren Weg als Musikerin.

Heute und morgen Abend ist sie auch mit ihrem Theremin zu hören und zu sehen beim "Music Discovery Project" des hr-Sinfonieorchesters in der Jahrhunderthalle in Frankfurt Höchst.

Gastgeberin: Susanne Pütz

*

Samstag, 29. Februar 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Georges Bizet: "L'Arlésienne", Suite Nr. 2, op. 23 (SWR Symphonieorchester: Andris Poga); Edvard Grieg: Sonate a-Moll, op. 36 (David Geringas, Violoncello; Ian Fountain, Klavier); Gottfried August Homilius: "Kommt, frohe Völker, herzu", HoWV II.40 (Marie-Pierre Roy, Sopran; Knut Schoch, Tenor; Markus Köhler, Bass; Handel's Company Choir; Handel's Company: Rainer Johannes Homburg); Carl Maria von Weber: Sechs Stücke, op. 10 (Duo d'Accord); Robert Schumann: Romanzen und Balladen, op. 146 (Amanda Chominsky, Flöte; Thomas Hausschild, Horn; SWR Vokalensemble: Rupert Huber); Charles Koechlin: "Les Bandar-log", op. 176 (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Heinz Holliger)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Dmitrij Schostakowitsch: "Die Hinrichtung des Stepan Rasin", op. 119 (Stanislaw Sulejmanow, Bass; Kölner Rundfunkchor; Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: Michail Jurowski); Alexander Borodin: Klavierquintett c-Moll (Piers Lane, Klavier; Goldner String Quartet); Jean-Louis Duport: Violoncellokonzert Nr. 6 d-Moll (Peter Hörr, Violoncello; Hofkapelle Weimar: Peter Hörr); Tomás Ludovico da Vittoria: "Officium defunctorum" (Collegium Vocale Gent: Philippe Herreweghe)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie F-Dur, Wq 183, Nr. 3 (Orchestra of the Age of Enlightenment: Rebecca Miller); Camille Saint-Saëns: Klaviertrio F-Dur, op. 18 (Tecchler Trio); Johann Baptist Georg Neruda: Trompetenkonzert Es-Dur (Alison Balsom; Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Sebastian Bach: Klavierkonzert D-Dur, Allegro, BWV 1054 (Schaghajegh Nosrati, Klavier; Deutsches Kammerorchester Berlin); Johannes Brahms: Aus "Ungarische Tänze", WoO (Maxim Vengerov, Violine; Vag Papian, Klavier; Virtuosi); Luigi Gianella: Flötenkonzert Nr. 1 d-Moll, Allegro (Emmanuel Pahud, Flöte; Kammerorchester Basel: Giovanni Antonini); Frédéric Chopin: Walzer Es-Dur, op. 18 – "Grande valse brillante" (Lang Lang, Klavier); Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville: Sonate, op. 3, Nr. 5 (Les Musiciens du Louvre Grenoble: Marc Minkowski); Antony Holborne: Suite of Elizabethan dances (Philharmonic Brass); Manuel Maria Ponce: "Concierto del sur", Allegro moderato e festivo (Sharon Isbin, Gitarre; New York Philharmonic: José Serebrier)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Kulturfrühstück (206 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Erzählung (30 Min.)


10:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


10:04 Treffpunkt hr-Sinfonieorchester (116 Min.)

11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Hörbuchzeit (56 Min.)


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Hörbar (56 Min.)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Lauschinsel – Radio für Kinder (56 Min.)
Die ersten Gürteltiere | Von Rudyard Kipling

"Dies ist eine Geschichte aus alten und großen Zeiten. Genau in der Mitte dieser Zeiten gab es einen stichlig-stachligen Igel. Und er lebte am Ufer des trüben Amazonas, und er aß Schnecken aus der Schale und so was. Und er hatte eine Freundin, eine träg-stabile Schildkröte, die am Ufer des trüben Amazonas lebte und grünen Salat und so was fraß." Scheinbar harmlos beginnt die kurze Geschichte Rudyard Kiplings, in der er die Entstehung des Gürteltiers auf so humorvolle Art erzählt, dass nicht nur dem Buntjaguar dabei so sehr der Kopf zu schwirren beginnt, dass er seinen Plan, die beiden Freunde zum Abendessen zu verspeisen, völlig vergisst.

Gelesen von Helge Heynold
Buchvorlage: Hanser
hr 2017 | 19 Min.

14:45 Kinderfunkkolleg Musik
Was ist ein Geräusch, was ein Ton? | Von Niels Kaiser


15:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


15:04 Musikszene Hessen (176 Min.)

17:00 Nachrichten


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Labyrinth des Hörens


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Live Jazz (56 Min.)
Angel Bat Dawid & The Brothahood | Jazzfest Berlin 2019, November 2019

Angel Bat Dawid & The Brothahood || Angel Bat Dawid, cl, voc, keyb | Adam Zanolini, b fl, sax, perc | Isaiah Collier, dr, sax | Xristian Espinoza, sax, perc | Norman W. Long, electronics | Julian Otis, voc | Victor Le Givens, voc | Jazzfest Berlin 2019, Haus der Berliner Festspiele, Kassenhalle, November 2019
Am Mikrofon: Matthias Spindler


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Doppelabend aus Barcelona: Cavalleria rusticana und Der Bajazzo (176 Min.)

Elena Pankratova singt die verzweifelt liebende Santuzza in Pietro Mascagnis "Cavalleria Rusticana", und Roberto Alagna ist "Der Bajazzo" in der Oper von Ruggero Leoncavallo: In Barcelona werden die beiden Eifersuchtsdramen an einem Abend aufgeführt.
Mascagni:
Santuzza – Elena Pankratova
Turiddu – Roberto Alagna
Lucia – María Luisa Corbacho
Alfio – Gabriele Viviani
Lola – Mercedes Gancedo
Leoncavallo:
Canio – Roberto Alagna
Nedda – Aleksandra Kurzak
Tonio – Gabriele Viviani
Beppo – Vicenç Esteve
Silvio – Duncan Rock
Chor und Orchester des Gran Teatre del Liceu
Leitung: Henrik Nánási
Mascagni: "Cavalleria rusticana"
Leoncavallo: "Der Bajazzo"
(Aufnahme vom 18. Dezember 2019 aus dem Gran Teatre del Liceu)

"Cavalleria Rusticana", das ist, frei übersetzt: der bäuerliche Ehrenkodex auf Sizilien, dem zufolge eine verbotene Liebesbeziehung schon mal mit einem Kampf auf Leben und Tod enden kann. Die Geschichte spielt in dörflicher Atmosphäre an einem Ostertag, und vor dem tragischen Ende bestimmt weniger die Liebe als vielmehr brennende Eifersucht das Geschehen. Auf den Einakter aus dem Jahr 1890 folgt in Barcelona mit Leoncavallos "Der Bajazzo" ein weiteres Eifersuchtsdrama. Zwar geht es hier um Komödianten, die das Leben eigentlich von seiner heiteren Seite aus betrachten. Aber auch in diesem Einakter von 1892 findet die Liebe ein tödliches Ende.


23:00 – 24:00 The Artist's Corner – DRAMAjetzt! (60 Min.)
Surprise, Surprise!

Lassen Sie sich überraschen, Sie sind hier Zuhörer*in einer Radio-Sneakpreview! Wer kennt das nicht: wieder einen guten Film, eine tolle Ausstellung oder ein gutes Theaterstück verpasst… Im Falle geglückter Theaterinszenierungen aus Hessen, hätten wir dafür eine Lösung! In unserer Reihe, DRAMAjetzt! stellen wir Ihnen regelmäßig Uraufführungen und Deutsche Erstaufführungen vor, die derzeit auf hessischen Theaterbühnen und in der Rhein-Main Region gespielt werden. Aktuell, modern und brandneu sind diese Stoffe und Inszenierungen! Wir präsentieren Ihnen die Radiofassungen, die im Hörspielstudio mit identischer Besetzung und eng angelehnt an die Originalinszenierungen, produziert werden. So frisch und neu sind die Stoffe, dass zu Redaktionsschluss unserer Hörspielinformationen für das 1. Quartal 2020 noch nicht feststeht, welches Stück wir diesmal auswählen: Surprise! Damit Sie nichts verpassen, sind alle Stücke für ein Jahr online über hr2.de oder über die Audiothek App zu hören.

Bisher erschienen in dieser Reihe sind die Stücke Sklaven leben vom Schauspiel Frankfurt und Status! vom Staatstheater Mainz, die ebenfalls online zu hören sind.

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Sonntag, 1. März 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051 (hr-Sinfonieorchester: Pinchas Zukerman), Claude Debussy: Fünf frühe Lieder (Anu Komsi, Sopran; hr-Sinfonieorchester: Sakari Oramo); Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58 (Lang Lang, Klavier; hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff); Kurt Atterberg: Symphonie Nr. 2 F-Dur, op. 6 (hr-Sinfonieorchester: Ari Rasilainen)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Symphonie Nr. 101 D-Dur – "Die Uhr" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Henriette Renié: Harfenkonzert c-Moll (Emmanuel Ceysson, Harfe; Orchestre régional Avignon-Provence: Samuel Jean); Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate a-Moll, KV 310 (Jewgenij Koroliow, Klavier); Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichersinfonie Nr. 12 g-Moll (I Musici); Johann Sebastian Bach: Konzert a-Moll, BWV 1044 (Katy Bircher, Flöte; Manfredo Kraemer, Violine; Lars Ulrik Mortensen, Cembalo; Concerto Copenhagen)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Leos Janácek: "Das Kind des Musikanten" (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Peter Hirsch); Alexander Glasunow: Quintett A-Dur, op. 39 (Christian Poltéra, Violoncello; Gringolts Quartet); Friedrich Smetana: "Die Moldau" (Berliner Philharmoniker: Herbert von Karajan)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Adolf Hasse: Sinfonia D-Dur, op. 3, Nr. 3 (Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel); Franz Liszt: Polonaise Nr. 2 E-Dur, S 223 Nr. 2 (Earl Wild, Klavier); Giuseppe Verdi: "Macbeth", Ballettmusik (Münchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer); Johann Friedrich Fasch: Konzert c-Moll, FWV L:c2 (Alberto Grazzi, Fagott; Zefiro: Alfredo Bernardini); Georges Bizet: "Roma", Allegro vivacissimo (Orchestre de Paris: Paavo Järvi); Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur, Rondo, KV 622 (Peter Schmidl, Klarinette; Mozarteum Orchester Salzburg: Ivor Bolton)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Geistliche Musik (86 Min.)

Unter anderem mit der Bachkantate: BWV 106 "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit" – Actus tragicus
•Erlebach: Kantate "Unruhige Gedanken, stellt alles Sorgen ein" (Andreas Post, Tenor / Les Amis de Philippe / Ludger Rémy)
•Bach: Fuge h-Moll über ein Thema von Arcangelo Corelli BWV 579 (Martin Lücker, Orgel)
•Provenzale: Missa defuntorum a quattro voci con strumenti (Cappella de'Turchini / Antonio Florio)
•Franck: 2. Choral h-Moll (Daniel Roth, Orgel)
Etwa ab 7:05 Uhr:
•Bach: Kantate BWV 106 "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit" – Actus tragicus (Katharine Fuge, Sopran / Carlos Mena, Countertenor / Jan Kobow, Tenor / Stephan MacLeod, Bass / Ricercar Consort / Philippe Pierlot)


07:30 Morgenfeier (30 Min.)


08:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


08:04 Zauberflöte – Klassik für Kinder (56 Min.)
Mit Tomahawk und Trommel – Wie lebt ein Indianerkind?

Büffeljagd, ein Leben in Zelten und immer eine Feder im Haar. So stellen wir uns das Leben der Indianer früher vor. Wie aber war es wirklich? Und wie war es für die Kinder? Wie klang die Musik der Indianer? Und wie leben die Indianer in Nordamerika heute? All diese Fragen werden uns heute von Indianer-Experten beantwortet. Dazu erklingen echte Indianertänze und die Musik, die klassische Komponisten aus den Melodien und Rhythmen der Indianer gemacht haben.


09:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


09:04 Kulturfrühstück (146 Min.)
Das Magazin am Vormittag


11:30 Camino – Religionen auf dem Weg (30 Min.)
Gott und die Influencer – Spiritualität im Netz

"Jugendsprache" geht es in dieser Sendung um die Suche nach authentischen, überzeugenden jungen Menschen, die in und mit den Social Media leben und dort spirituelle wie religiöse Inhalte und existentielle Fragen behandeln. Zum Beispiel: Wie finde ich Glück, den Sinn des Lebens? Glaube ich an etwas, das größer ist als ich? Oder bin ich mein eigener Gott, verantwortlich für alles, was mir geschieht – sogar für meine Gefühle?

Und wie steht es um die Vermarktung der spirituellen Influencer*innen? Das Internet gehorcht überwiegend der Logik des "jeder für sich". Der nächste Konsum-Anreiz ist nur einen "Swipe" entfernt – so verdienen einige Anbieter mit Spiritualität im Netz richtig Geld.

Welche "Mission" treibt junge Menschen an, ihre spirituell-religiösen Fragen oder Erkenntnisse zu verbreiten – in den Social Media, ihrer Lebenswelt, die oft eher vereinzelt als zusammenbringt?

Ein Beitrag von Matthias Alexander Schmidt.


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Schöne Aussichten – Das Frankfurter Literaturgespräch

Schöne Aussichten, das ist Literarisches Quartett ohne Quotendruck und ohne Fernbedienung. Das Publikum sitzt nämlich mittendrin. Viermal im Jahr streiten, schlichten und wägen ab: Mara Delius (Die Welt), F.A.Z.-Redakteur Hubert Spiegel und hr2-Redakteur Alf Mentzer. Besprochen werden Neuerscheinungen im Bereich Belletristik, vom erzählenden Roman bis hin zur experimentellen Prosa, außerdem regelmäßig im Programm: Ein Erfolgsbuch der Vergangenheit im Haltbarkeitstest. Jeweils ein Gast ergänzt diese Kritikerrunde. Diesmal dabei ist die Autorin Lucy Fricke. Sie hören eine gekürzte Aufzeichnung vom 25 Februar aus dem Frankfurter Literaturhaus.


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester (56 Min.)

Ausgewählte Aufnahmen mit dem hr-Sinfonieorchester
13:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
•Vivaldi: Sinfonia C-Dur aus der Oper "L'Olimpiade" (Jean-Christophe Spinosi)
•Mozart: Violinkonzert G-Dur KV 216 (Christian Tetzlaff / Hugh Wolff)
•Debussy: Ibéria (Antonio Pappano)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Hörspiel (71 Min.)
Das Gelübde | Von Dominik Busch

Ein Flugzeug gerät in Turbulenzen, trudelt und: stürzt ab. Tim, ein junger Arzt, legt in dem Augenblick des Gewahrwerdens der drohenden Katastrophe ein Gelübde ab: Sollte er das Unglück überleben, wird er in die afrikanische Krankenstation zurückkehren, in der er gerade einige Monate gearbeitet hat – und zwar für den Rest seines Lebens. Das Unerwartete tritt ein, er überlebt. Und er bleibt seinem im Innern getroffenen Gelübde treu. In der Heimat trifft er auf die Menschen, die ihm nahestehen: auf Mutter und Vater, auf den engsten Freund, die beste Freundin und auf seine Lebensgefährtin, die das erste gemeinsame Kind erwartet. Alle scheinen Verständnis für seine getroffene Entscheidung zu haben, allerdings folgt dann immer ein großes ABER … – immerhin – es war doch keine freie, sondern eine in einer extremen Notsituation getroffene Entscheidung. Die alltäglichen Ausflüchte des Lebens bilden die conditio sine qua non, mit der sich trefflich (weiter)leben lässt… Tims Beharrlichkeit bringt sein Umfeld aus der Fassung: Warum gibt er alles auf, um sie zu verlassen und dorthin zurückzukehren? Tim scheint sich durch sein existentiales Versprechen in einen anderen verwandelt zu haben, in eine andere Möglichkeit seiner selbst. Ist es denn so unmöglich und unverständlich, an etwas zu glauben, das größer ist als man selbst?

Mit Ole Lagerpusch, Ingo Hülsmann, Dörte Lyssewski, Michael Wittenborn, Sascha Nathan, Stefanie Kirsten, Lisa Hagmeister, Wanja Mues, Meike Droste und Thomas Krümmel.
Regie: Silke Hildebrandt
hr 2017

Dominik Busch,1979 in Sarnen/Schweiz geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Zürich und Berlin sowie Schlagzeug, Perkussion und Kontrabass an der Jazz-Schule Luzern. Seit 2002 schreibt er eigene Texte, u.a. szenische Kantaten, Theaterstücke und Hörspiele. 2014 war er Stipendiat beim Forum junger Autoren bei der Biennale Wiesbaden. "Das Gelübde" gehörte zu den drei Gewinnerstücken des Autorenwettbewerbs der Autorentheatertage 2016 am Deutschen Theater Berlin. In der Spielzeit 2016/17 war Dominik Busch Hausautor am Theater Basel.

Nach der Sendung finden Sie das Hörspiel im Podcast-Channel "Hörspiele".


15:15 Klassikzeit (105 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Unter anderem mit:
•Schubert: Frühlingsglaube D 686 (Christiane Karg, Sopran / Burkhard Kehring, Klavier)
•Bach: Flötensonate e-Moll BWV 1034 (Masahiro Arita, Traversflöte / Hidemi Suzuki, Violoncello / Chiyoku Arita, Cembalo)
•Verdi: Ouvertüre zur Oper "Nabucco" (Orchestra Filarmonica della Scala / Riccardo Chailly)
•Demachi: Sinfonie F-Dur "Le campane di Roma" (Europa Galante / Fabio Biondi)
•Svendsen: Romeo und Julia (Sinfonieorchester Trondheim / Ole Kristian Ruud)
•Vivaldi: Violinkonzert d-Moll RV 243 (Giuliano Carmignola / Accademia Bizantina / Ottavio Dantone)
•Mozart: Sechs Deutsche Tänze KV 509 (hr-Sinfonieorchester / Marcello Viotti)
•Strawinsky: Drei Stücke aus "Petruschka" (Yuja Wang, Klavier)


17:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


17:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
Gefangen im Tagebuch – Musik für Anne Frank

Das Mädchen Anne Frank, das vor 75 Jahren im Holocaust starb, ist heutzutage als Symbolfigur vielfach präsent. Es gibt Filme, Theaterstücke und Romane über ihr kurzes Leben. Straßen, Plätze und Schulen sind nach ihr benannt. Die meisten der ihr gewidmeten musikalischen Werke beschäftigen sich mit ihrem Tagebuch und vertonen Auszüge daraus. Elegien, Chorstücke und Opern für Anne Frank erklingen heute in "Kaisers Klänge".


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Feature (56 Min.)
Aufrüstung im Nationalpark | Die Militarisierung des Naturschutzes in Afrika | Simone Schlindwein

Die internationale Gemeinschaft hat den "Krieg gegen die Wilderei" ausgerufen. Seitdem werden Afrikas Parkwächter zum Töten ausgebildet. Finanziert wird die Aufrüstung mit Spenden und westlicher Entwicklungshilfe. In den Dörfern um die Nationalparks nehmen Gewalttaten und Morde zu. In Uganda werden sie von britischen Spezialeinheiten trainiert. In anderen Ländern sind es private Sicherheitsfirmen, die den Rangern beibringen, mit Nachtsichtgeräten und Scharfschützengewehren umzugehen.

In Afrikas Naturschutzpolitik vollzieht sich ein Paradigmenwechsel: Nationalparks werden zu Festungen ausgebaut, die von hochgerüsteten Parkwächtern mit modernsten Technologien verteidigt werden. In deren Umgebung häufen sich Berichte über Menschenrechtsverletzungen. Profiteure sind auch Rüstungskonzerne in Europa. Sie haben in den afrikanischen Naturreservaten einen neuen Absatzmarkt entdeckt. Die Recherche wurde unterstützt durch ein Stipendium von Netzwerk Recherche und von der gemeinnützigen Olin GmbH.


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 hr-Bigband (56 Min.)
Konzerte und Produktionen u.a. mit: "Short 'n' Stout": Oregon & hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely
Theater Rüsselsheim / Stadttheater Aschaffenburg, März 2013, Teil 2
Am Mikrofon: Jürgen Schwab


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Geistliche Musik für Chor und Orchester aus Utrecht (176 Min.)

Chormusik ist seit vielen Jahrhunderten das Ausdrucksmittel der Wahl, wenn es darum geht, religiöse und menschliche Botschaften zu übermitteln, denn die Stimme spricht das Herz auf direktem Weg an. Elegant französisch strahlt Gabriel Faurés "Pavane", die auf Liebesversen beruht und heute Abend in Faurés Bearbeitung für Orchester erklingt.
Elsa Benoit, Sopran
Niederländischer Rundfunkchor
Niederländische Radiophilharmonie
Leitung: Peter Dijkstra
Fauré: Pavane
Poulenc: Gloria FP 177
Jost Kleppe (*1963): Spirit of Mustafa
Strawinsky: Psalmensinfonie
(Aufnahme vom 8. November 2019 aus dem Tivoli Vredenburg)

Zwei Chorwerke des Programms beruhen auf religiösen Texten: Francis Poulencs farbenreiches "Gloria" und die eindrucksvolle "Psalmensinfonie" von Igor Strawinsky. Und auch Joost Kleppes "Spirit of Mustafa" hat einen spirituellen Hintergrund. Das neue Chorwerk des Niederländers vertont Verse des mittelalterlichen persischen Mystikers Rumi und ruft in gewisser Weise auf zur Verständigung westlicher und östlicher Kulturen. Solistin ist die Französin Elsa Benoit, eine der derzeit aufregendsten jungen Stimmen und u.a. Ensemblemitglied an der Bayrischen Staatsoper München.


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Night Voyage (56 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
hr2 – Programminformationen
9. Woche – 24.02. bis 01.03.2020
Hessischer Rundfunk
60222 Frankfurt am Main
Tel. 069/155-1, Fax: 069/155-290
Internet: www.hr-online.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 14. Februar 2020

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