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INTERVIEW/032: Blüten für Weihnacht - Bote alter Werte ... Christian Berg im Gespräch (SB)


Interview mit Christian Berg am 23. Juni 2014

Der Kinderbuch- und Theaterautor, Musicalschreiber, Schauspieler und Clown über seine Arbeit, seine Pläne, die Rolle von Ebenezer Scrooge, Leseförderung, Schreiben und Kinderträume



Am 16. Juni 2014 stellte die Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg auf einer Pressekonferenz erstmals ihr neues Weihnachtsprojekt vor: das Familienmusical "Eine Weihnachtsgeschichte - dem geizigen Scrooge geschieht das Weihnachtswunder" von und mit Christian Berg, nach der Erzählung von Charles Dickens. Der Schattenblick hatte die Gelegenheit, Christian Berg, der mit dieser Geschichte und seiner Inszenierung mehr verbindet als die Erinnerung an eine gute oder schlechte alte Zeit, die zu Weihnachten einen Hauch von Gemütlichkeit zu erzeugen vermag, im Rahmen eines Telefongesprächs noch einige Fragen zu stellen.

Porträtfoto - Foto: © 2014 by Schattenblick

Christian Berg
Foto: © 2014 by Schattenblick

Schattenblick (SB): In der Ankündigung zu Ihrem neuen Weihnachtsmusical heißt es: "Mit Charles Dickens 'Eine Weihnachtsgeschichte' erfüllt sich Christian Berg einen großen Traum." Was genau macht das "Weihnachtslied in Prosa" für Sie zu der "schönsten Weihnachtsgeschichte der Welt"?

Christian Berg (CB): Daß sie so viel Hoffnung gibt, für mich ist das sehr wichtig in meiner Arbeit mit Kindern. Das ist einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte neben Toleranz. Kinder Toleranz zu lehren und ihnen näherzubringen, heißt für mich Hoffnung. Denn die Hoffnung macht das Leben aus, und diese Geschichte ist für mich, seitdem ich ein Kind bin, eine der hoffnungsfrohesten Geschichten, die über Weihnachten erzählt werden können.

SB: Welchen Schwerpunkt haben Sie bei der Umsetzung der Originalgeschichte in ein Musical gesetzt und welche Probleme haben sich Ihnen bei der Bearbeitung gestellt?

CB: Es haben sich mir erst einmal gar keine Probleme gestellt, weil ich immer sehr offen und mit ganz viel Respekt - egal ob der Autor tot ist oder nicht - vor dem Autoren an ein Werk herangehe und mir dann überlege: Wie hätte Charles Dickens einem Theaterpublikum im Jahr 2014 diese Geschichte erzählt? Und wie würdest du diese Geschichte erzählen als Christian Berg, denn jeder hat ja auch eine eigene Sichtweise des Stoffes.

Was den Schwerpunkt betrifft, den ich gesetzt habe: Das zentrale Thema dieser Geschichte ist für mich Hoffnung und Liebe. Es geht um Liebe. Auch dieser Scrooge wird ja geliebt. Das stellt sich sehr früh heraus, wenn sein Neffe alleine zu ihm kommt und ihn zu Weihnachten einladen will.

Das heißt, egal welchen dunklen Weg du gehst, dein Weg ist nicht umsonst. Es geht um die Liebe und ich glaube, das ist das wichtigste in unserem Leben. Und nur durch die Liebe hat auch dieser Scrooge die Möglichkeit, eine Metamorphose durchzumachen.

SB: Verwenden Sie auch Originalzitate oder haben Sie alles umgeschrieben?

CB: Ich habe fast gar keine Originalzitate drin. Ich habe es in eine heutige, in eine kindgerechte Sprache gesetzt. Ich erkläre sogar sehr vieles. Mr. Cratchit ist am Anfang der Erzähler und erzählt die Geschichte aus seiner Sicht und erklärt den Kindern auch, was ein Kontor ist und was ein Geldverleiher. Ich habe den Original-Dickens mehrmals gelesen, aber nicht kurz vor der Bearbeitung, sondern vor einem halben oder einem dreiviertel Jahr und habe dann sehr viel mit modernen Kinderbuchfassungen gearbeitet, um eine heutige Sprache zu haben.

SB: In einem Interview haben Sie einmal geäußert, daß die Zeiten sich geändert hätten, daß die Sprache anders, das Tempo schneller geworden sei, daß die Kinder längst nicht mehr so gut zuhören könnten wie vor 25 Jahren ...

CB: Ich bin mit meinen Kinderbüchern sehr viel auf Lesereisen und lese in Grundschulen. Wir haben in Deutschland das Problem, daß in 60 Prozent der deutschen Haushalte heutzutage nicht mehr vorgelesen wird. Und damit tun wir unseren Kindern und ihren Seelen ganz viel Schreckliches an. Das sage ich jetzt nicht mit Pathos oder Übertreibung, sondern ich bin der Meinung, daß dein Leben ganz anders verlaufen kann, wenn dir als Kind vorgelesen wird. Vorgelesen nicht nur, um bei dir ein Empathie-Empfinden zu entwickeln, sondern in deinem Kopf Welten zu eröffnen, die nun mal mit Nintendo und diesen ganzen Spielen nicht zu erreichen sind. Diese Welten können meiner Meinung nach nur durch Vorlesen entstehen und durch selber Lesen. Durchs Vorlesen lernen Kinder frühzeitig etwas sehr Wichtiges, nämlich zuzuhören. Und da in vielen Haushalten heute nicht mehr vorgelesen wird, fällt es den Kindern auch viel schwerer zuzuhören. Wir konnten vor 20, 25 Jahren Passagen spielen, wo 10 Minuten reiner Text war, keine Musik, gar nichts. Das ist heute gar nicht mehr möglich, die steigen spätestens nach 5 Minuten aus. Und das meine ich, wenn ich sage, daß wir den Kindern etwas ganz Schreckliches für ihr Leben und ihre Seele antun, wenn wir ihnen nicht vorlesen und ihnen nicht diese Flügel für ihr Leben verleihen - nämlich Welten zu eröffnen in einem Kino, wo man den Film nur selbst sehen und erfinden kann.

SB: Das ist schön gesagt.

CB: Ich bin da sehr leidenschaftlich, was dieses Thema angeht.

SB: Wie steht es in diesem Zusammenhang um Ihr Projekt "Kinder brauchen Bücher"?

CB: Damit mache ich im Moment gar nichts, weil es zeitlich nicht möglich ist. Im letzten Jahr hatte ich große Probleme mit meinem privaten Theaterunternehmen und mußte mich erst einmal wieder sammeln. Derzeit schreibe ich an mehreren Theaterstücken. Ich bin beim Gallissas-Verlag in Berlin - das ist der größte Musical-Verlag in Deutschland - und habe da mehrere Projekte, auch ein neues Musical komplett aus meiner Feder, also keine Adaption, an dem ich gerade arbeite. Das heißt "Fische". Ich habe es gemeinsam mit meiner Frau und dem englischen Komponisten Andrew Hannan geschrieben und es wird im nächsten Jahr irgendwo, irgendwie und irgendwann seine Uraufführung erleben. Das ist im Moment mein Schwerpunkt, meine schreiberische Arbeit. Ich bin selten auf der Bühne seit dem Frühjahr, weil es sich dieses Jahr einfach nicht ergeben hat. Zuerst habe ich mich geärgert, bin nun aber sehr froh, weil ich in den ganzen 25 Jahren noch nie so viel Zeit hatte zu schreiben. Und ich habe ganz viele neue Projekte, die ich gerade in meinem Kopf angehe.

"Kinder brauchen Bücher" werde ich definitiv irgendwann aufgreifen, wenn die Zeit dafür wieder da ist, aber ich gebe diesem Projekt ja auch Futter, indem ich in Grundschulen gehe und für Kinder lese.

SB: Das heißt, mit diesem Projekt verbindet sich noch weit mehr als das Vorlesen?

CB: Natürlich, ja. Da gibt es ganz viele Ideen. Es geht um Buchpatenschaften, die man übernehmen kann für Kinder aus sozial schwachen Familien. Ich habe gerade im letzten Jahr in meiner Heimatstadt Cuxhaven ein Projekt ins Leben gerufen, das heißt "Weihnachten für alle", wo wir 200 bedürftigen Erwachsenen und Kindern eine Riesen-Weihnachtsfeier organisiert haben, zusammen mit 13 ehrenamtlichen Freunden und Helfern, was mir im letzten Jahr, als ich selber durch eine Krise ging, zur größten persönlichen Freude meines Lebens gereicht hat, weil ich gesehen habe, mit wieviel Kleinigkeiten man in der Lage ist, Menschen glücklich zu machen. Da haben wir im Grunde genommen auch "Kinder brauchen Bücher" fortgeführt, weil jedes Kind - das war mir ganz wichtig - bei der Bescherung einen Buch-Gutschein über 20 Euro bekommen hat, um sich ein Buch zu kaufen.

SB: Bei einer Umfrage unter Kindern, was Lesen ihnen bedeute, hat eines von ihnen geantwortet: "Wenn ich lese, bin ich nicht allein." Sagt Ihnen das etwas?

CB: Das habe ich so nie empfunden. Das geht mir eher umgekehrt. Ich kann mich da Hildegard Knef anschließen, die mal den schönen Satz gesagt hat: Schreiben ist die schönste Form von Einsamkeit. Ich kann aber das Kind verstehen, das das gesagt hat, weil es sich wahrscheinlich familiär und in seinem Umfeld oder in seiner Welt sehr oft allein fühlt und die Helden aus den Büchern an seiner Seite spürt, die zum Teil seines Lebens werden. Das geht mir in der Theaterarbeit ganz oft so. Was meinen Sie, wieviele Briefe ich von Kinder bekomme, die mir ihr Herz ausschütten, weil sie denken, ich sei wirklich ein König und könne ihnen helfen. Sehr nachvollziehbar für ein Kind, dieser Satz, aber für mich gilt das nicht so - wahrscheinlich weil ich zu wenig alleine bin in meinem Leben und mal ganz froh bin, allein zu sein.

Porträtfoto, Christian Berg mit Hut - Foto: © 2014 by Schattenblick

Foto: © 2014 by Schattenblick

SB: Was macht Ihnen am meisten Spaß - das Schreiben des Drehbuchs oder das gemeinsame Erarbeiten mit dem Komponisten und mit den Schauspielern?

CB: Mir macht alles Spaß, in all seinen Entwicklungsstufen - vom ersten Text an, der geschrieben wird, dann von der ersten Note an, die kommt. Jede Phase der Entwicklung eines solchen Stückes ist total spannend. Und ich brauche das wie eine Droge: neue Dinge zu entwickeln. Ich habe jetzt zwei Jahre kein neues Stück gemacht, sondern nur die berühmten und erfolgreichen, die ich in den letzten 20 Jahren geschrieben habe, immer wieder neu inszeniert und auf die Bühne gebracht. Es ist auch ganz wichtig für ein privates Theater, mal Geld zu verdienen, also auf Bewährtes zurückzugreifen, aber ich habe gemerkt, daß in mir etwas verdorrte, weil ich nichts Neues gemacht habe. Deswegen freue ich mich jetzt so auf diesen Scrooge. Und es sind Darsteller dabei, die ich toll finde und wo ich jetzt schon weiß, was für Dinge wir da entwickeln werden. Aber am meisten Spaß macht mir natürlich, dann meinem Publikum meine Sichtweise der Weihnachtsgeschichte zu erzählen.

SB: Wie kann man Kinder an etwas heranführen, das sie vielleicht selbst in ihrer Familie nicht mehr erleben und für das sie überhaupt keine Antennen mehr haben?

CB: Man muß die Kinder ernst nehmen. Man muß auf Augenhöhe sein. Man darf nicht die Seid-ihr-alle-da-Mentalität haben, die sehr viele Kindertheater-Macher und -Produzenten haben. Man muß ihnen von Anfang an vermitteln: Ihr seid jetzt hier und für uns die Wichtigsten, die es gibt. Ich denke, daß ich mir diese Glaubwürdigkeit im Laufe von 25 Jahren vor einem Millionenpublikum erspielt habe. Die Kinder wissen von der ersten Sekunde an, daß wir sie ernst nehmen. Außer einmal in einer Schulvorstellung mußte ich noch nie jemanden auffordern, seinen Nintendo auszumachen. Ein Nintendo ist nichts gegen das Life-Erlebnis. Ich bin mir sicher, daß ein großer Teil meines Erfolges daher kommt, daß ich die Kinder ernst nehme.

SB: Sind Sie der Meinung, daß in unserer industrialisierten, technisierten und zeitgetakteten modernen Welt die Abenteuer und die Träume zu kurz kommen?

CB: Viel zu kurz. Gerade wir Erwachsenen sollten uns viel öfter trauen, zu träumen und Abenteuer zu erleben. Das Leben ist ein einziges Abenteuer. Ich lebe seit 48 Jahren damit, ein anderer zu sein, also anders zu sein als die Norm. Meine Heimatstadt hat mir vor zwei Jahren zu meinem 25jährigen Bühnenjubiläum einen Orden verliehen und da habe ich folgendes gesagt: Ich denke manchmal, daß vielleicht gar nicht ich der Verrückte, also der Andere bin. Wer legt denn die Norm fest? Die Masse? Warum?!

SB: Sie wollten einmal Clown werden. Warum sind Sie nicht dabei geblieben?

CB: Ich war Clown. Ich habe beim Zirkus STEY in der Schweiz gearbeitet, dem ältesten Schweizer Zirkus. Ich war bei Sarasani. Ich habe bei Giovanni Althoff gespielt. Mein Leben hat sich dann in eine andere Richtung entwickelt: Mein Vater starb sehr früh und meine Mutter hatte den großen Wunsch, daß ich doch noch eine Ausbildung mache und so bin ich Schauspieler geworden. Aber die Handschrift des Clowns sieht man bis heute noch in meiner Arbeit.

SB: Das heißt, Sie haben den Clown in Ihre Musical-Welt mit hineingenommen?

CB: Ja, auf jeden Fall, aber ich sitze nicht so auf diesem Musical-Thema. Konstantin Wecker hat einmal gesagt: Christian Berg macht in Wirklichkeit Kinder-Mitmach-Musiktheater. Ich würde sagen, heutzutage ist das Familien-Mitmach-Musiktheater.

SB: Wie suchen und finden Sie Ihre Stoffe?

CB: Die finden mich, mein Leben lang schon. Der große Durchbruch kam mit "Oh wie schön ist Panama". Da habe ich nachmittags im Fernsehen, zu der Zeit hatte ich gar keine Kinder, den Tigerenten-Club geschaut und gedacht: Das ist ein Phänomen, dieser Janosch! Warum macht daraus nicht mal jemand ein Musical? Bei Jim Knopf - meinem größtem Erfolg, den ich ja selber über 3000mal gespielt habe - war es so, daß der Thienemann-Verlag in Stuttgart jemanden suchte, der zum 70. Geburtstag von Michael Ende ein Musical produziert. Und den Scrooge wollte ich immer schon machen, seitdem ich Theater spiele. Ich habe sogar einmal einem Produzenten angeboten, umsonst zu spielen, wenn er mir die Rolle des Scrooge gibt. Jetzt war es so, daß ich letztes Jahr von meiner Frau die DVD mit dem Muppets-Film bekommen habe und dann hat mich dieser Stoff überhaupt nicht mehr losgelassen. Also meine Stoffe finden mich, und meine Stoffe sind auch alle viel schlauer als ich.

SB: Würden Sie etwas anderes machen, wenn Sie finanziell unabhängig wären und von dieser Seite her ganz frei entscheiden könnten?

CB: Ja, ich würde mehr eigene Stoffe spielen, aber das ist schwierig. Ich bin jetzt auf dem Weg dahin. Im vorletzten Jahr habe ich einen Erwachsenen-Roman geschrieben: "Der Niemalslacher", der mir sehr am Herzen liegt und bei einem kleinen Verlag herausgekommen ist, was zumindest ein Achtungserfolg ist. Jetzt möchte mein Theaterverlag, daß ich eine Bühnenversion schreibe. Das würde mir sehr viel bedeuten, und dieses "Fische"-Musical, von dem ich Ihnen erzählt habe, ist auch ein Stoff, den ich selbst entwickelt habe. Ich würde, wenn ich finanziell unabhängig wäre, nur noch eigene Themen produzieren.

SB: Und warum erzählen Sie die Geschichten mit Musik?

CB: Das habe ich sehr früh gelernt. Ich war als junger Schauspieler an einem Theater engagiert, wo wir in vier Wochen drei Stücke einstudiert haben - lieblos, mit Seid-ihr-alle-da-Charakter -, und ich habe sehr früh festgestellt, daß Kinder viel leichter mit Musik zu fesseln sind.

SB: Und was ist, wenn man die gesungenen Texte nicht oder nur zum Teil versteht?

CB: Das passiert nicht, sonst hat der Zuschauer was falsch gemacht und der Schauspieler auf der Bühne auch. Ich habe meine Karriere nur über das Theater gemacht, ohne Fernsehpräsenz, und habe mir im Laufe der Jahre ein riesiges Publikum in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz erspielt. Glauben Sie mir, wenn die Leute meine Texte nicht verstehen, würden sie ja meine Botschaften nicht verstehen und nicht immer und immer wiederkommen. Ich habe mittlerweile Omas und Opas, die sich Kinder ausleihen, um meine Shows zu besuchen oder junge Leute, die zu mir zum Vorsingen kommen - ich veranstalte zweimal im Jahr ein Vorsingen - und mir sagen, daß sie den Beruf ergriffen haben, weil ich ihr Vorbild war. Schiller hatte unrecht mit 'Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze'. Ich hinterlasse mit meiner Arbeit schon Spuren, ich habe den Menschen ja etwas zu sagen.

SB: Sie haben das Weihnachtsfest für bedürftige Menschen erwähnt. Wird es das auch in diesem Jahr wieder geben?

CB: Ja. Es gibt mittlerweile sogar einen Verein. Das veranstalte ich dieses Jahr wieder und sammle auch in Hamburg bei meinem Publikum Geld für diese Aktion.

SB: Und wie wäre es mit einer Aufführung Ihres Weihnachtsmusicals zu dieser Gelegenheit?

CB: Das ist zeitlich und logistisch leider nicht machbar, weil wir in Hamburg mitten in der Spielzeit sind, wenn die Veranstaltung läuft. Aber es wird vielleicht einige Ausschnitte mit ein paar Liedern geben. Infos finden Sie, wenn Sie "Weihnachten für alle, Cuxhaven" googeln.

SB: Planen Sie, das Musical auch als CD oder DVD herauszubringen?

CB: Als DVD nicht. Ich habe zwei DVDs von Stücken gemacht, aber mein Publikum möchte keine DVDs von mir. Ich habe mir da sehr viel Ärger mit eingehandelt, weil die Leute eine CD mit nach Hause nehmen wollen und keine DVD, schließlich bin ich ja derjenige, der predigt: Gebt den Kindern Flügel und lest ihnen vor. Es wird ein Hörbuch mit Musik geben, für das dann das Stück von den Schauspielern gelesen wird. Das wird pünktlich zur Premiere erhältlich sein.

SB: Herr Berg, vielen Dank für das Gespräch.


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BERICHT/022: Blüten für Weihnacht - Dickens nach Noten (SB)
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INTERVIEW/033: Blüten für Weihnacht - Anspruch, Wunsch, Erfüllung ... Interview mit Michael Schanze (SB)
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25. Juni 2014