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AKTIONSTAGE/869: Lange Nacht der Wissenschaften bei Leibniz, 24. Juni 2017 (Leibniz-Gemeinschaft)


Leibniz-Gemeinschaft, Presse - 16. Juni 2017

Lange Nacht der Wissenschaften bei Leibniz


Rosa ist gut ausgestattet. Mit Sensoren, die ihre Herzfrequenz, Aktivität und Temperatur kontinuierlich messen und überwachen. Rosa ist eine Modellkuh, die zeigt, was Wissenschaftler und Landwirte normalerweise an echten Tieren untersuchen. Die Messwerte verraten ihnen, ob die Kuh gerade gestresst ist - etwa durch Hitze im Stall. Damit sammeln die Forscher wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung von automatisierten Stallklimatisierungen. Wollen Sie Rosa persönlich kennen lernen und erfahren, wie das Tierwohl messbar wird? Oder wissen, was eine "Wasserwage" mit Fleisch, Milch und Eiern zu tun hat? Finden Sie es selbst heraus!

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. Juni laden zahlreiche Leibniz-Institute in Berlin und Potsdam zum Entdecken, Mitmachen und Staunen ein.

Lange Nacht der Wissenschaften
24. Juni | 17.00-24.00 Uhr
Haus der Leibniz-Gemeinschaft,
Chausseestraße 111 / Ecke Invalidenstraße
und in Instituten in Berlin-Mitte,
Adlershof sowie in Potsdam
Eintritt 14 Euro | ermäßigt 9 Euro.

Im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte präsentieren sieben Leibniz-Institute und ein Forschungsverbund* die bunte Vielfalt der Leibniz-Welt in Kurzvorträgen, an Infoständen und Mitmachaktionen. Von Tierwohl und tiergerechter Haltung rund um Rosa über die facettenreiche Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain bis hin zu den Besonderheiten von Kreolsprachen gibt es einiges zu entdecken. Wie viel Natur ist in der Stadt möglich? Schauen Sie Mathematikern bei der Simulation von Monsterwellen über die Schulter oder entziffern Sie Uromas Briefe in Sütterlinschrift. Diskutieren Sie mit Klimaforschern über das Pariser Abkommen oder mit unseren Wirtschaftswissenschaftlern über die Mietpreisbremse und dem "Shoppen für eine bessere Welt". Raten Sie sich durch die Leibniz-Quiz-Rallye und genießen Sie den Ausblick von unserer Dachterrasse über Berlin.

Nur einen Katzensprung entfernt öffnet das Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung seine Türen und lädt zu einer Entdeckungstour der Wissenschaft nicht nur mit T. rex Tristan ein. Auf dem Campus der Charité können Sie im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin Ihre Fitness testen und herausfinden, was es mit der "DNA to go" auf sich hat. Beim Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik am Hausvogteiplatz dreht sich alles um Licht und die Kontrolle von Atomen.

In Adlershof lädt das Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung im Erwin Schrödinger-Zentrum zu einer Reise durch die Biodiversitätsforschung ein; dort präsentiert sich auch der Forschungsverbund Berlin u.a. mit einem Quiz über Laser. Beim Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS geht es ins Innere der Materie, und alles rund um Licht und Laser können Sie am Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie entdecken.

In Potsdam geht es hoch hinaus: Werfen Sie im Leibniz-Institut für Astrophysik einen Blick in den weit entfernten Nachthimmel und erfahren Sie, wie und warum man im Einsteinturm die Sonne erforscht. Auf dem Telegrafenberg zeigt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, wie Klimaforschung funktioniert und die Folgen der globalen Erwärmung für die Region.


* Die acht Einrichtungen, die sich im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in der Chausseestraße präsentieren:

  • Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
  • Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" (Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie)
  • Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei
  • Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft
  • Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
  • Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, Leibniz-Institut im Forschungsverbund Berlin
  • Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 91 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.700 Personen, darunter 9.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,8 Milliarden Euro.


www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/veranstaltungen/lange-nacht-der-wissenschaften-2017/

*

Quelle:
Pressemitteilung 12/2017, 16.06.2017
Leibniz-Gemeinschaft, Presse
Tel.: 030/20 60 49-42
www.leibniz-gemeinschaft.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 20. Juni 2017

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